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16.05.2021, PP München


Pressebericht vom 16.05.2021

Inhalt:

723. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

724. Festnahme nach Betäubungsmitteldelikt – Obersendling

725. Gefährdung des Straßenverkehrs – Laim

726. Radfahrer stürzt und wird verletzt; möglicher unfallbeteiligter Radfahrer entfernt sich vom Unfallort – Moosach

727. Gefährliche Körperverletzung – Isarvorstadt

728. Sexuelle Nötigung; Festnahme eines Tatverdächtigen – Laim

729. Sexueller Übergriff – Ludwigsvorstadt

730. Einsatzbilanz zum Fußballspiel der 3. Liga – Unterhaching




723. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Am Samstag, 15.05.2021, gegen 00:20 Uhr, informierte ein Mitteiler den Polizeinotruf 110 darüber, dass in einem Haus in der Schleißheimer Straße in Milbertshofen eine laute Party mit vielen Personen stattfinden würde.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Örtlichkeit und trafen in dem Haus im Keller in einem Gemeinschaftsraum auf 17 Personen (zehn Männer und sieben Frauen, 13 mit Wohnsitzen in München, drei in Frankfurt und einer in Hamburg, im Alter von 21 bis 27 Jahren), die dort zusammen feierten. Es wurden keine Abstände zueinander eingehalten und keine Masken getragen. Dazu stammten alle aus unterschiedlichen Haushalten.

Sie wurden wegen Verstößen des Infektionsschutzgesetzes angezeigt und die Party wurde beendet.

Am Samstag, 15.05.2021, gegen 19:15 Uhr, meldete ein Zeuge dem Polizeinotruf 110, dass unter der Wittelsbacherbrücke eine Party mit lauter Musik und vielen Personen stattfinden würde.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und stellten sowohl im Bereich der Wittelsbacher- als auch der Reichenbachbrücke mehrere Personen fest, die dort feierten.

Alle Partys wurden eingestellt und 27 Personen wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Über 50 Personen erhielten Platzverweise und eine betrunkene Minderjährige wurde ihren Eltern übergeben.

Am Sonntag, 16.05.2021, gegen 01:15 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 darüber informiert, dass in einer Wohnung in der Schellingstraße in der Maxvorstadt eine laute Party stattfinden würde.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Einsatzörtlichkeit und konnten dort eine Wohnung lokalisieren, in der eine laute Party stattfand. In der Wohnung befanden sich neun Personen (sieben Männer und zwei Frauen, im Alter von 22 bis 24 Jahren, sechs mit Wohnsitzen in München und drei im Landkreis München).

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und die Party wurde beendet.


724. Festnahme nach Betäubungsmitteldelikt – Obersendling
Am Samstag, 08.05.2021, gegen 21:45 Uhr, kontrollierte eine zivile Streife der Polizeiinspektion 29 (Forstenried) einen 39-Jährigen mit ugandischer Staatsangehörigkeit, der zu Fuß im Bereich der Boschetsrieder Straße und Machtlfinger Straße unterwegs war.

Bei der Durchsicht seiner mitgeführten Sachen fanden die Polizeibeamten im Rucksack eine nicht geringe Menge an Betäubungsmitteln (über 100g Marihuana) auf. Die Betäubungsmittel waren zum Teil bereits verkaufsfertig in Aluplomben vorportioniert. Daraufhin wurde der 39-jährige festgenommen.

Bei der anschließenden Durchsuchung seines Zimmers in einer Unterkunft in München konnten durch die Einsatzkräfte weitere Betäubungsmittel in nicht geringer Menge und ein vierstelliger Bargeldbetrag aufgefunden und sichergestellt werden.

Der 39-Jährige wurde am Sonntag, 09.05.2021, dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen wegen des Handels von Cannabis in nicht geringer Menge werden durch die Münchner Kriminalpolizei geführt.

Das Kommissariat 83 hat die Ermittlungen aufgenommen.


725. Gefährdung des Straßenverkehrs – Laim
Am Freitag, 14.05.2021, gegen 20:35 Uhr, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion 41 (Laim) einen Ford Pkw, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Zschokkestraße fuhr. Die Beamten wollten das Fahrzeug daraufhin anhalten, um die Insassen und das Fahrzeug zu kontrollieren sowie die Verfolgung möglicher verkehrsrechtlicher Verstöße zu prüfen.

Sie schalteten die Sondersignale des Streifenwagens ein und gaben dem Fahrzeugführer Anhaltesignale. Daraufhin beschleunigte das Fahrzeug deutlich und fuhr stadteinwärts über die Westend- und Landsberger Straße. Bei dieser Fahrt überfuhr der Ford mehrere rote Ampeln und es kam zu mehreren Beinaheunfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern. Um diese gefährliche Fahrt zu unterbinden wurden mehrere Streifen zur Unterstützung hinzugezogen. Insgesamt waren über zehn Streifen an diesem Einsatz beteiligt.

Der Ford fuhr danach in die Paul-Heyse-Unterführung und geriet dort in den Gegenverkehr. Verkehrsbedingt musste er anhalten. Die Beamten näherten sich dem Fahrzeug und konnten darin drei Personen feststellen. Sie wurden aus dem Fahrzeug herausdirigiert und auf dem Boden gefesselt. Bei der Annäherungssituation an das Fahrzeug hatte ein Teil der Beamten auch die Dienstwaffe gezogen.

Bei den Insassen handelt es sich um drei männliche Personen (einmal 12 und zweimal 16 Jahre alt, alle mit Wohnsitzen in München). Einer der beiden 16-Jährigen hatte das Auto gefahren. Nach den ersten Ermittlungen ist der Halter ein Familienangehöriger des Fahrers.

Der 16-jährige Fahrer wurde wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, einer Gefährdung des Straßenverkehrs und eines Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Nach der Anzeigenbearbeitung wurden alle drei Personen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


726. Radfahrer stürzt und wird verletzt; möglicher unfallbeteiligter Radfahrer entfernt sich vom Unfallort – Moosach
Am Freitag, 14.05.2021, gegen 18:00 Uhr, fuhr ein 63-Jähriger aus München mit einem Fahrrad auf dem Radweg der Allacher Straße. An der Kreuzung zum Wintrichring kam ihm nach den ersten Ermittlungen ein unbekannter männlicher Fahrradfahrer entgegen. Als die beiden Radfahrer aneinander vorbeifuhren, stürzte der 63-Jährige.

Ob sich die beiden Radfahrer berührten, konnte bislang noch nicht abschließend ermittelt werden.

Der unbekannte Radfahrer, der sich in Begleitung von zwei weiteren männlichen Fahrradfahrern befand, entfernte sich danach vom Unfallort.

Der 63-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und danach vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der flüchtige Radfahrer konnte wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 175 cm groß, blonde Haare; das Fahrrad (möglicherweise ein Leihfahrrad) hatte die Farben gelb/grün/orange (neon)

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


727. Gefährliche Körperverletzung – Isarvorstadt
Am Freitag, 14.05.2021, gegen 22:35 Uhr, alarmierten Zeugen den Polizeinotruf 110 und sie teilten mit, dass am Gärtnerplatz eine Schlägerei ablaufen würde, an der mehrere Personen beteiligt wären.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei waren schnell vor Ort und trafen auf drei Personen (alle männlich mit Wohnsitzen in München, 24 bis 27 Jahre alt), die dort an einer gewalttätigen Konfliktsituation beteiligt waren.

Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 24-Jährige und der 26-Jährige in eine aus bislang unbekannter Ursache verbale Auseinandersetzung geraten waren, in deren Verlauf es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen den beiden kam. Der 27-Jährige bemerkte diese Situation und wollte schlichtend in diesen Konflikt eingreifen. Dabei wurde er vom 24-Jährigen zu Boden geschlagen und danach ins Gesicht getreten.

Durch diese Handlungen wurde der 27-Jährige verletzt. Er musste danach zur weiteren Behandlung vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der 24-Jährige und der 26-Jährige wurden von den Beamten zu einer nahen Polizeiinspektion zur Anzeigenaufnahme gebracht.

Der 26-Jährige wurde wegen einer Körperverletzung angezeigt und der 24-Jährige wegen einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil des 27-Jährigen und einer einfachen Körperverletzung zum Nachteil des 26-Jährigen.

Bei der Anzeigenaufnahme klagte der 24-Jährige über Schmerzen. Zur Abklärung einer möglichen notfallmedizinisch relevanten Situation wurde der Rettungsdienst hinzugezogen, der jedoch keine behandlungsbedürftige Erkrankung oder Verletzung diagnostizieren konnte. Bei der Untersuchung beleidigte der 24-Jährige die Mitarbeiter des Rettungsdienstes verbal. Er wurde wegen dieser Beleidigung angezeigt.

Nach der Anzeigenbearbeitung wurden alle wieder alle entlassen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


728. Sexuelle Nötigung; Festnahme eines Tatverdächtigen – Laim
Am Mittwoch, 12.05.2021, gegen 20:10 Uhr, fuhr eine 14-Jährige mit Wohnsitz in München mit der S-Bahn. Im selben Zug saß ein 23-jähriger Rumäne ohne festen Wohnsitz in Deutschland und er sprach sie an.

Er versuchte, sie am Oberkörper und an den Haaren zu berühren. Die 14-Jährige drückte deutlich ihren Widerwillen aus und setzte sich auf einen anderen Platz. Am S-Bahnhof Laim verließ sie den Zug. Der 23-Jährige folgte ihr, packte sie am Arm und drängte sie in einem Durchgang des Bahnhofes gegen eine Wand. Die 14-Jährige rief um Hilfe und Zeugen des Vorfalls zogen den 23-Jährigen von ihr weg.

Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei konnte den 23-Jährigen vor Ort festnehmen. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und wegen einer sexuellen Nötigung angezeigt. Danach wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl.

Die 14-Jährige wurde ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Das Kommissariat 15 übernahm die Ermittlungen.


729. Sexueller Übergriff – Ludwigsvorstadt
Am Donnerstag, 13.05.2021, gegen 18.30 Uhr, befand sich eine 17-Jährige mit Wohnsitz in München auf der Rolltreppe des U-Bahnhofes Theresienwiese. Dort befand sich auch ein 21-Jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz, der ihr auf der Rolltreppe mehrfach unvermittelt zwischen die Beine griff und sie ins Gesäß zwickte. Dazu beleidigte er sie mit Schimpfwörtern. Danach entfernte er sich.

Die 17-Jährige machte einen Passanten auf ihre Situation aufmerksam und mit Hilfe weiterer Zeugen konnte der 21-Jährige festgehalten und der zwischenzeitlich alarmierten Polizei übergeben werden.

Er wurde wegen eines sexuellen Übergriffs, einer Beleidigung auf sexueller Grundlage und einer Körperverletzung angezeigt. Nach der Anzeigensachbearbeitung wurde er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl.

Das Kommissariat 15 hat die Ermittlungen übernommen.


730. Einsatzbilanz zum Fußballspiel der 3. Liga – Unterhaching
Am Samstag, 15.05.2021, um 14:00 Uhr, fand in einem Fußballstadion in Unterhaching ein Fußballspiel der 3. Liga statt. Das Spiel fand ohne Publikum statt. Im Außenbereich des Stadions hielten sich mehrere Hundert Gästefans auf.

Nach Abpfiff wurden von Fans der Gästemannschaft mehrere pyrotechnische Gegenstände gezündet. Im weiteren Verlauf versuchten Gästefans mit Gewalt in das Stadion einzudringen, indem sie ein Tor aufdrücken wollten und auch Zäune bestiegen.

Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten mussten Pfefferspray und auch den Schlagstock einsetzen, um den Bereich zu sichern. Die Polizeibeamten wurden mit Flaschen beworfen und auch mit Fußtritten angegriffen. Es wurden zwei Beamte verletzt. Beide waren weiterhin dienstfähig.

Nach dieser Auseinandersetzung wurde ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte festgenommen, der die Beamten mehrfach mit sittlich herabwürdigenden Äußerungen beleidigte. Nach Abschluss der Anzeigenbearbeitung wurde dieser wieder entlassen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

 

 

 

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