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05.05.2021, PP München


Pressebericht vom 05.05.2021

Inhalt:

659. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

660. Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern; ein Radfahrer flüchtet – Berg am Laim

661. Verkehrsunfall zwischen Kleintransporter und Pkw; zwei Personen verletzt – Oberschleißheim

662. Festnahme von drei Tatverdächtigen nach räuberischer Erpressung – Moosach

663. Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischen Handlungen – Neuperlach

664. Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Berg am Laim

665. Passanten unterstützen Polizeibeamten bei Festnahme eines Tatverdächtigen – Haidhausen

666. Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Tretrollerfahrer; eine Person verletzt – Lochhausen
siehe Medieninformation vom 28.03.2021, Ziffer 450

667. Pkw-Fahrer kollidiert mit geparkten Pkws – Ramersdorf
siehe Medieninformation vom 04.05.2021, Ziffer 653

668. Landesweite Schwerpunktaktionen „Ungeschützte Verkehrsteilnehmende, insbesondere Radfahrende“ – Stadtgebiet/Landkreis München




659. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Dienstag, 04.05.2021, 06:00 Uhr, bis Mittwoch, 05.05.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.100 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 27 Verstöße angezeigt.

Am Dienstag, 04.05.2021, gegen 21:05 Uhr, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) mehrere Fahrzeuge, die auf einem Parkplatz an der Maria-Probst-Straße in Freimann standen.

Neben den Fahrzeugen befanden sich 17 Personen (17 bis 22 Jahre alt, zwei Frauen und 15 Männer, mit Wohnsitzen in München und im Landkreis München), die dort dicht zusammenstanden ohne auf die Abstände zueinander zu achten, keine Mund-Nasen-Bedeckungen trugen und aus verschiedenen Haushalten stammten.

Alle Personen wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und sie mussten danach die Örtlichkeit verlassen.


660. Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern; ein Radfahrer flüchtet – Berg am Laim
Am Dienstag, 04.05.2021, gegen 15:15 Uhr, befuhr ein 23-Jähriger aus München mit einem Rennrad die Berg-am-Laim-Straße stadteinwärts.

Vor ihm fuhr ein männlicher Radfahrer mit einem Trekkingrad. Der 23-Jährige schloss zu diesem auf, um zu überholen.

Nach ersten Erkenntnissen kam es dann beim Überholvorgang zu einer Berührung der beiden Radfahrer, wodurch der 23-Jährige stürzte. Der andere Radfahrer setzte seine Fahrt fort und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne seinen rechtlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Der 23-Jährige musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Fahrrad wurde schwer beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 1.500 Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Radfahrer wurde wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 60 Jahre alt, 180-185 cm groß, helle/graue Haare; dunkel bekleidet, bei dem Fahrrad soll es sich um ein Trekking-Rad gehandelt haben, auf dessen Gepäckträger sich ein kleiner Fahrradkorb befand

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


661. Verkehrsunfall zwischen Kleintransporter und Pkw; zwei Personen verletzt – Oberschleißheim
Am Dienstag, 04.05.2021, gegen 16:55 Uhr, befuhr ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen mit einem VW Transporter die Bundesstraße 471 in Richtung Dachau. An der Kreuzung zur Auf- und Abfahrt der Autobahn A 92 wollte er nach derzeitigen Erkenntnissen links auf die Auffahrt abbiegen.

Zur selben Zeit befuhr eine 47-Jährige aus dem Landkreis München mit einem Smart Pkw die Bundesstraße 471 in Richtung Oberschleißheim. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte sie an der Kreuzung zur Auf- und Abfahrt der Autobahn A 92 diese geradeaus überqueren.

Während des Abbiegevorgangs des 22-Jährigen kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Pkw der 47-Jährigen.

Beide erlitten durch den Zusammenstoß leichte Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden.

Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 20.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme und zur Fahrbahnreinigung aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe musste ein Fahrstreifen der Bundesstraße 471 in Richtung Oberschleißheim sowie die Auffahrt auf die BAB A 92 gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


662. Festnahme von drei Tatverdächtigen nach räuberischer Erpressung – Moosach
Am Montag, 03.05.2021, gegen 20:00 Uhr, trafen die drei späteren Tatverdächtigen (ein 15-Jähriger und zwei 14-Jährige, alle mit Wohnsitz in München) auf zwei weitere Jugendliche (ein 15-Jähriger und ein 14-Jähriger, beide ebenfalls mit Wohnsitz in München) im Bereich der Hugo-Troendle-Straße.

Die drei Jugendlichen forderten von den beiden einen Geldbetrag im mittleren zweistelligen Bereich. Dabei drohten sie körperliche Gewalt an. Die beiden Jugendlichen hatten jedoch kein Geld bei sich.

Die drei Tatverdächtigen forderten die beiden Jugendlichen auf, das Geld innerhalb einer Stunde aufzutreiben und drohten abermals mit körperlicher Gewalt. Dann trennten sich die Tatverdächtigen von den beiden Jugendlichen.

Die beiden Jugendlichen gingen nach Hause und teilten den Sachverhalt ihren Eltern mit und diese verständigten die Polizei. Da sich die Jugendlichen untereinander namentlich kannten, konnten die Tatverdächtigen in deren Wohnanwesen in der Nähe kontrolliert und festgenommen werden.

Gegen die drei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der versuchten räuberischen Erpressung eingeleitet. Die Jugendlichen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


663. Festnahme eines Tatverdächtigen nach exhibitionistischen Handlungen – Neuperlach
Am Dienstag, 04.05.2021, meldete sich gegen 15:45 Uhr, eine 20-Jährige aus München beim Polizeinotruf 110. Sie gab an, dass wenige Minuten zuvor ein ihr unbekannter Mann in der U-Bahn der Linie 5 Richtung Neuperlach Süd ihr gegenüber saß, der im Verlauf der Fahrt sein Geschlechtsteil aus der Hose holte und vor der 20-Jährigen zu masturbieren begann.

Anhand der abgegebenen Beschreibung des Täters wurde eine Sofortfahndung ausgelöst, so dass gegen 16:00 Uhr ein 25-Jähriger mit Wohnsitz in München im Bereich des U-Bahnhofes Neuperlach Süd angetroffen und als Tatverdächtiger identifiziert werden konnte.

Er wurde vor Ort vorläufig festgenommen und nach Beendigung der Anzeigenaufnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen.

Das Kommissariat 15 hat die Ermittlungen aufgenommen.


664. Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Berg am Laim
Am Dienstag, 04.05.2021, gegen 18:30 Uhr, befand sich eine 62-Jährige mit Wohnsitz in München in einem Supermarkt in der Schlüsselbergstraße. Die Angestellten des Supermarktes kannten die 62-Jährige bereits, da sie ein Hausverbot für den Markt hatte. Sie wurde darauf angesprochen, war uneinsichtig, woraufhin die Angestellten den Polizeinotruf verständigten.

Beim Eintreffen einer Streife der Münchner Polizei kam die 62-Jährige unvermittelt und aggressiv auf die Beamten zu und versuchte sie zu treten. Mit Unterstützung weiterer Streifen konnte die 62-Jährige fixiert werden. Bei den polizeilichen Maßnahmen leistete sie derart Widerstand, dass ein Polizeibeamter verletzt wurde. Dieser blieb weiterhin dienstfähig.

Die 62-Jährige wurde danach in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Gegen die 62-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstands auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Hausfriedensbruch eingeleitet.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 26, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


665. Passanten unterstützen Polizeibeamten bei Festnahme eines Tatverdächtigen – Haidhausen
Am Dienstag, 04.05.2021, gegen 17:40 Uhr, wurde die Einsatzzentrale der Münchner Polizei von Passanten darüber informiert, dass in der Einsteinstraße in einer Bankfiliale ein 24-jähriger Slowene ohne festen Wohnsitz in Deutschland randalierte und Passanten anpöbelte.

Eine Polizeistreife die mit einem Polizeibeamten besetzt war, traf vor Ort als erstes ein. Noch bevor der Polizeibeamte die Tür seines Dienstfahrzeuges öffnen konnte, kam der 24-Jährige in aggressiver Weise auf das Fahrzeug zu und versuchte diese gewaltsam zu öffnen.

Ein Zeuge hielt den 24-Jährigen davon ab, indem er ihn ansprach. Durch die Ablenkung konnte der Polizeibeamte aus dem Fahrzeug aussteigen, woraufhin er von dem 24-Jährigen in drohender Art und Weise angegangen wurde. Zudem beleidigte er den Polizeibeamten.

Der Polizeibeamte brachte den 24-jährigen Tatverdächtigen zu Boden. Dem Polizeibeamten kamen noch zwei Passanten zu Hilfe. Gemeinsam schafften sie es, dem 24-Jährigen Handfesseln anzulegen, da dieser immer noch erheblichen Widerstand leistete.

Der Polizeibeamte wurde dabei leicht verletzt. Die beiden hilfsbereiten Passanten sowie der Tatverdächtige blieben unverletzt.

Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.


666. Verkehrsunfall zwischen Radfahrer und Tretrollerfahrer; eine Person verletzt – Lochhausen
siehe Medieninformation vom 28.03.2021, Ziffer 450

Wie bereits berichtet, fuhr am Donnerstag, 25.03.2021, gegen 17:30 Uhr, ein 68-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf dem Fuß- und Radweg östlich des Langwieder Sees.
Zur gleichen Zeit befanden sich auch drei Kinder mit ihren Tretrollern bzw. Fahrrädern auf dem Weg.

Als der Radfahrer sich auf Höhe der Gruppe befand, ist nach den ersten Erkenntnissen eines der Kinder mit seinem Tretroller aus der Gruppe heraus quer über den Weg gefahren, so dass es zur Kollision mit dem 68-Jährigen kam. Dieser stürzte dadurch und verletzte sich.

Nach ein paar Minuten fuhren die Kinder weiter und verließen damit die Unfallstelle ohne Angaben über ihre Personalien und ihrer Beteiligung am Verkehrsunfall zu hinterlassen.

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen und Zeugenaufrufen ist seit Montag, 03.05.2021, nach Meldung eines Zeugen klar, dass es sich bei den Kindern um einen 8-Jährigen, einen 9-Jährigen und einen 11-Jährigen, alle aus München, handelt.

Wer von den drei Kindern letztendlich für den Unfall hauptverantwortlich ist, bedarf noch weiterer Ermittlungen durch die Münchner Verkehrspolizei.


667. Pkw-Fahrer kollidiert mit geparkten Pkws – Ramersdorf win
siehe Medieninformation vom 04.05.2021, Ziffer 653

Wie bereits berichtet, befuhr am Montag, 03.05.2021, gegen 11:00 Uhr, ein 64-Jähriger mit einem VW Transporter die Rosenheimer Straße in Richtung U-Bahnhof Karl-Preis-Platz.

Aufgrund einer plötzlichen Erkrankung verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab, wobei er mit mehreren am Fahrbahnrand geparkten Pkws kollidierte.

Aufgrund der Erkrankung musste der 64-Jährige notfallmedizinisch behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort verstarb er am selben Tag gegen 18:00 Uhr.



Verkehrssicherheitsprogramm 2030 "Bayern mobil - sicher ans Ziel"
668. Landesweite Schwerpunktaktionen „Ungeschützte Verkehrsteilnehmende, insbesondere Radfahrende“ – Stadtgebiet/Landkreis München
Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms 2030 „Bayern mobil - Sicher ans Ziel“ findet am heutigen

Mittwoch, 05.05.2021, im Zeitraum von 06:00 Uhr bis 24:00 Uhr

die landesweite Schwerpunktaktion „Ungeschützte Verkehrsteilnehmende, insbesondere Radfahrende“ statt.

Das Polizeipräsidium München führt in diesem Zeitraum verstärkt Verkehrskontrollen von sogenannten ungeschützten Verkehrsteilnehmenden insbesondere Radfahrenden durch. Zudem werden auch Kraftfahrzeugführende kontrolliert, welche ungeschützte Verkehrsteilnehmende behindern oder gefährden.

Es werden sowohl mobile Kontrollen wie auch stationäre Kontrollstellen betrieben. Im Fokus stehen dabei die Punkte Sichtbarkeit, Ablenkung, Konsum von Alkohol und Drogen sowie Benutzung von Fahrradschutzstreifen. Da auch Rotlichtverstöße von ungeschützten Verkehrsteilnehmenden zu schweren und tödlichen Verkehrsunfällen führen können, wird ein weiterer Aspekt die konsequente Ahndung von solchen Verstößen sein.

Das Polizeipräsidium München setzt, neben den üblichen Streifen, ca. 180 Polizeibeamte für diese Schwerpunktaktion ein. Auch in den kommenden Wochen werden weiterhin verstärkt Kontrollen von ungeschützten Verkehrsteilnehmenden durchgeführt, um hier die Verkehrssicherheit weiterhin und langfristig zu erhöhen.

 

 

 

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