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15.04.2021, PP München


Pressebericht vom 15.04.2021

Inhalt:

542. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

543. Zusammenstoß von zwei Radfahrern; eine Person schwer verletzt – Ludwigsvorstadt

544. Zusammenstoß zwischen Motorrad und Pkw; eine Person verletzt – Ludwigsfeld

545. Eine Person bei Brand leicht verletzt – Haar

546. Versuchtes Eigentumsdelikt führt zu Widerstand – Obergiesing

547. Körperverletzungsdelikte unter Jugendlichen/Heranwachsenden – Untersendling

548. Festnahme einer Tatverdächtigen nach Callcenterbetrug (falsche Polizeibeamte) – Hadern
-siehe Medieninformation vom 12.11.2020, Ziffer 1753




542. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Mittwoch, 14.04.2021, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 15.04.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelungen zu überprüfen.

Über 1.200 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 31 Verstöße angezeigt.



543. Zusammenstoß von zwei Radfahrern; eine Person schwer verletzt – Ludwigsvorstadt
Am Montag, 12.04.2021, gegen 14:20 Uhr, befuhr ein 24-Jähriger aus München den Radweg der Paul-Heyse-Straße aus Richtung der Paul-Heyse-Unterführung kommend.

Gleichzeitig fuhr ein bislang unbekannter Radfahrer nach den ersten Ermittlungen ebenfalls auf dem Radweg der Paul-Heyse-Straße verbotswidrig in entgegengesetzter Richtung.

Als die beiden Radfahrer auf gleicher Höhe waren kam es zu einem Zusammenstoß, wobei der 24-Jährige gegen einen dort stehenden Bus stürzte und verletzt wurde. Der andere Radfahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Durch den Rettungsdienst wurde der 24-Jährige zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Unfallaufnahme kam es zu keinen Behinderungen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


Der flüchtige Radfahrer konnte wie folgt beschrieben werden:
Er war mit einer dunklen, möglicherweise grünen Jacke bekleidet.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.



544. Zusammenstoß zwischen Motorrad und Pkw; eine Person verletzt – Ludwigsfeld
Am Mittwoch, 14.04.2021, gegen 17:15 Uhr, befuhr ein 20-Jähriger aus München mit einem Yamaha Motorrad die Dachauer Straße in stadtauswärtiger Richtung.

Auf Höhe der Anschlussstelle Ludwigsfeld (BAB 99) stieß er gegen einen vor ihm fahrenden Toyota Pkw, eines 31-jährigen Münchners. Dabei schlug der 20-Jährige mit seinem Helm gegen die Heckscheibe, welche dadurch splitterte. Der 20-Jährige trug zum Unfallzeitpunkt umfassende Schutzbekleidung. Er wurde leicht verletzt und er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Das Motorrad wurde erheblich beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Auch an dem Pkw entstanden erhebliche Schäden.

Für die Unfallaufnahme wurde die Dachauer Straße in stadtauswärtiger Richtung für die Dauer von ca. zwei Stunden gesperrt, wodurch es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kam.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.



545. Eine Person bei Brand leicht verletzt – Haar
Am Mittwoch, 14.04.2021, gegen 19.40 Uhr, kam es in Haar zu einer starken Rauchentwicklung in einer Küche einer über 70-Jährigen.

Ein in der Wohnung installierter Feuermelder wurde durch den Rauch aktiviert. Nachbarn konnten daraufhin die Feuerwehr verständigen. Diese konnte den Brand löschen. Die über 70-Jährige erlitt eine Rauchgasintoxikation und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Das Kommissariat 13 übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach ersten Ermittlungen könnte der Brand fahrlässig verursacht worden sein.



546. Versuchtes Eigentumsdelikt führt zu Widerstand – Obergiesing
Am Dienstag, 13.04.2021, gegen 11:35 Uhr, verständigte eine Zeugin die Polizei, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein 44-jähriger wohnsitzloser Weißrusse versucht hatte, einer älteren Frau die Handtasche zu entreißen.

Gemeinsam mit der älteren Frau gelang es der Zeugin den 44-Jährigen von seinen Handlungen abzubringen. Von den eintreffenden Polizeibeamten konnte vor Ort lediglich noch Zeugin und der Tatverdächtige angetroffen werden, da sich die ältere Frau sich bereits vom Tatort entfernt hatte.

Bei der Festnahme leistete der Tatverdächtige erheblichen Widerstand und griff dabei mehrere Beamte an, wobei vier Polizeibeamte verletzt wurden, die aber weiterhin dienstfähig sind.

Der Tatverdächtige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Es erging Haftbefehl.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Tegernseer Landstraße im Bereich der U-Bahnhofs Silberhornstraße gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die ältere Frau, der versucht wurde die Handtasche zu entwenden, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.



547. Körperverletzungsdelikte unter Jugendlichen/Heranwachsenden – Untersendling
Am Samstag, 10.04.2021, gegen 22:30 Uhr, hielten sich mehrere Jugendliche im Bereich des Westparks (östlicher Bereich) an einem Grillplatz auf.

Als ein 17-Jähriger und ein 18-Jähriger (beide mit Wohnsitzen in München) zu der Gruppe hinzukamen, entwickelte sich aus bislang unbekannter Ursache ein anfänglich verbaler Streit. Infolge dieses Streites kam es dann zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Der 17- und 18-Jährige erhielten noch Unterstützung von einem hinzukommenden 13-Jährigen mit Wohnsitz in München sowie einem 15-Jährigen.

Der 15-Jährigen führte einen Teleskopschlagstock mit. Mit diesem schlug er ebenfalls mehrmals zu. Hierdurch entstanden bei drei Personen Platzwunden im Bereich des Kopfes.

Ein Zeuge verständigte den Notruf der Polizei und teilte die Auseinandersetzung mit. Mehrere Einsatzfahrzeuge der Münchner Polizei fuhren zur Örtlichkeit und konnten die Personengruppe feststellen und kontrollieren.

Es wurden mehrere Körperverletzungsdelikte sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz angezeigt.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ermittlungsgegenstand ist derzeit die Motivlage der einzelnen Tatverdächtigen sowie die genauen Tathandlungen.



548. Festnahme einer Tatverdächtigen nach Callcenterbetrug (falsche Polizeibeamte) – Hadern
-siehe Pressebericht vom 12.11.2020, Ziffer 1753

Wie bereits berichtet, wurde am Dienstag, 10.11.2020, gegen 13:00 Uhr, ein 20-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Donau-Ries, der dabei war, das Bargeld eines über 80-jährigen Münchners aus dem Stadtteil Neuhausen, abzuholen, durch eingesetzte Beamte festgenommen.

Im Zusammenhang mit der Festnahme des 20-Jährigen entstanden Ermittlungen gegen eine in München ansässige Mittäterin, welche im Auftrag eines Callcenters Gelder der Abholer entgegennahm. Diese 30-jährige Münchnerin steht dabei im Verdacht, mehrere Zehntausend Euro vom festgenommenen 20-Jährigen entgegengenommen zu haben, welche dieser bei seinen Taten Anfang November im Bereich Augsburg und München abgeholt hatte.

Am Mittwoch, 14.04.2021, gegen 06:00 Uhr, wurde die 30-Jährige an ihrer Wohnadresse in Hadern aufgrund eines vorliegenden Untersuchungshaftbefehls festgenommen. Bei einer daraufhin durchgeführten Wohnungsdurchsuchung konnten mehrere Zehntausend Euro aufgefunden und sichergestellt werden.

Im Anschluss einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde die 30-Jährige dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München überstellt. Dieser erließ einen Haftbefehl.

Die AG Phänomene führt weiterhin die Ermittlungen.



 

 

 

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