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22.02.2021, PP München


Pressebericht vom 22.02.2021

Inhalt:

250. Versuchtes Tötungsdelikt – Lochhausen

251. Pkw kollidiert mit Krad; eine Person schwer verletzt – Neuperlach

252. Pkw kollidiert mit Krad; zwei Personen verletzt – Am Hart

253. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie




250. Versuchtes Tötungsdelikt – Lochhausen
Am Samstag, 20.02.2021, gegen 08:30 Uhr, verständigte ein 43-Jähriger mit Wohnsitz in München den Notruf 110 der Polizei. Er gab an, dass er soeben von einem Bekannten in seinem Wohnwagen angegriffen und verletzt worden sei.

Umgehend fuhren Notarzt und Rettungsdienst, sowie mehrere Streifen der Münchner Polizei und des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord nach Lochhausen. Auch wurde eine Fahndung eingeleitet, die von einem Polizeihubschrauber unterstützt wurde. Hierbei konnte der tatverdächtige Bekannte, ein 53-Jähriger mit Wohnsitz in München, in der Nähe des Tatortes festgenommen werden.

Der 43-Jährige kam mit zum Teil schweren Stich- und Schnittverletzungen an verschiedenen Körperregionen in ein Münchner Krankenhaus und musste stationär behandelt werden. Allerdings befindet er sich außer Lebensgefahr.

Sowohl zum Hintergrund des Angriffs als auch zum genauen Tatablauf sind noch umfangreiche Ermittlungen erforderlich. Der Beschuldigte machte zum Tatvorwurf keine Angaben.

Nachdem sich der Beschuldigte allerdings psychisch auffällig verhielt, wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 21.02.2021 psychiatrisch begutachtet.

Aufgrund der Einschätzung des Sachverständigen erließ der zuständige Ermittlungsrichter auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I noch in den Nachmittagsstunden des Sonntag, 21.02.2021 einen Unterbringungsbefehl. Der Beschuldigte wurde daraufhin in ein psychiatrisches Krankenhaus verbracht.

Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts noch vor Ort übernommen.



251. Pkw kollidiert mit Krad; eine Person schwer verletzt – Neuperlach
Am Sonntag, 21.02.2021, gegen 16:50 Uhr, befuhr eine 28-Jährige aus München mit einem BMW Pkw die Kurt-Eisner-Straße in nördlicher Fahrtrichtung zum Karl-Marx-Ring. Nach ersten Erkenntnissen wollte die 28-Jährige an dieser Einmündung zum Karl-Marx-Ring in diesen nach links abbiegen. Für sie galt das Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 30-Jähriger aus Nürnberg mit einem Kawasaki Kraftrad den Karl-Marx-Ring in Richtung Ramersdorf und hatte gegenüber dem einfahrenden Verkehr Vorfahrt.
Den Ermittlungen zufolge fuhr die 28-Jährige in den Karl-Marx-Ring ein. Der Kradfahrer versuchte auszuweichen und stürzte. Dabei schlitterte die Kawasaki über die Fahrbahn und kollidierte mit einem ordnungsgemäß abgestellten VW Pkw. Der 30-jährige Motorradfahrer wurde durch den Sturz gegen einen Baum geschleudert und schwer verletzt. Er musste mit einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär aufgenommen wurde.

Durch den Unfall wurden das Kraftrad schwer und der geparkte Pkw leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 5.500 Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere der Fahrzeugführer, der zum Unfallzeitpunkt mit seinem Pkw hinter dem Kraftradfahrer fuhr, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.



252. Pkw kollidiert mit Krad; zwei Personen verletzt – Am Hart
Am Sonntag, 21.02.2021, gegen 17.50 Uhr, befuhr eine 30-Jährige aus München mit einem Opel Pkw die Hufelandstraße in Richtung Knorrstraße. Nach ersten Erkenntnissen wollte sie an dieser links abbiegen, wobei sie die Vorfahrt zu gewähren hatte.

Zur gleichen befuhr ein 24-Jähriger aus München mit einem Triumph Kraftrad die Knorrstraße stadtauswärts. Mit ihm zusammen befand sich ein 29-Jähriger aus München als Sozius auf dem Kraftrad.

Nach ersten Ermittlungen bog die 30-Jährige in die Knorrstraße ab und kollidierte dabei mit dem von links kommenden vorfahrtsberechtigten 24-Jährigen. Sowohl der 24-Jährige als auch sein 29-jähriger Sozius kamen dabei zu Sturz, wodurch sie schwere Verletzungen erlitten und mit dem Rettungsdienst in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert werden mussten.

Am Pkw entstand ein mittlerer Sachschaden. Das Motorrad war nur leicht beschädigt. Der Gesamtschaden liegt bei ca. 5.000 Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Aufgrund der steigenden Temperaturen sind wieder vermehrt Motorräder im Straßenverkehr unterwegs. Die Münchner Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer um eine entsprechende gegenseitige Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit.



253. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Freitag, 19.02.2021, 06:00 Uhr, bis Montag, 22.02.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 3.500 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 350 Verstöße angezeigt. In 191 Fällen ging es um die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

Am Wochenende stellten Beamte der Münchner Polizei mehrmals größere Personengruppen im Stadtgebiet fest, die die Abstände zueinander zum Teil nicht mehr einhielten. Um mögliche Verstöße gegen die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zu unterbinden und zu verhindern, wurden diese Personen öfters aufgefordert, die Örtlichkeiten zu verlassen.

Am Samstag, 20.02.2021, gegen 13:00 Uhr, wurden ca. 200 Personen im Bereich einer Freizeitanlage in der Putzbrunner Straße in Waldperlach festgestellt. Mit Lautsprecherdurchsagen und einem Einsatz mehrerer Streifen der Münchner Polizei wurden alle Personen des Platzes verwiesen.

Von Nachmittag bis in den späten Samstagabend stellten Einsatzkräfte öfters viele Personen am Gärtnerplatz, am Viktualienmarkt, Max-Josephs-Platz und im Hirschgarten fest. Im Verlaufe des Abends mussten Personengruppen, in denen die Abstände zueinander nicht eingehalten wurden, mehrfach aufgefordert werden, die Örtlichkeit wieder zu verlassen und die Regeln einzuhalten.

Am Samstag, 20.02.2021, gegen 21:45 Uhr, informierte ein Mitteiler den Polizeinotruf 110 über eine Party mit mehreren Personen in einer Wohnung in der Fürstenrieder Straße in Großhadern.

Zwei Streifen der Polizeiinspektion 41 (Laim) fuhren zu der Örtlichkeit und stellten in einer dortigen Wohnung 14 Personen fest (acht Männer und sechs Frauen, 18-23 Jahre alt, einmal mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg und die anderen mit Wohnsitzen in München), die dort feierten.

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt und mussten danach die Wohnung verlassen.

 

 

 

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