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05.02.2021, PP München


Pressebericht vom 05.02.2021

Inhalt:

158. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

159. Versuchter Einbruchsdiebstahl in Kindergarten – Thalkirchen

160. Fußgängerin betritt Fahrbahn und wird von Linienbus erfasst; eine Person verletzt – Schwabing

161. Verkehrsunfall mit Straßenbahn; eine Person schwer verletzt – Westend

162. Zusammenstoß zwischen Pkw und Roller; zwei Personen verletzt – Schwabing-West

163. Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte – Aubing

164. Streit zwischen Pkw-Fahrer und Fahrradfahrer; eine Person verletzt – Schwabing

165. Polizeibeamte bei Kontrolle verletzt – Englschalking

166. Strafgefangener wird nach Entlassung erneut straffällig – Fürstenried




158. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Donnerstag, 04.02.2021, 06:00 Uhr, bis Freitag, 05.02.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 1.300 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 101 Verstöße angezeigt. In 24 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Im Verlauf des Donnerstages, 04.02.2021, wurden im Bereich des Olympiaeinkaufs-zentrums vermehrt Kontrollen aufgrund von wiederholten Ansammlungen von Jugendlichen und Heranwachsenden durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 22 Personen nach Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.


159. Versuchter Einbruchsdiebstahl in Kindergarten – Thalkirchen
Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 03.02.2021, 17:00 Uhr bis Donnerstag, 04.02.2021, 08:00Uhr kam es in einem Kindergarten in Thalkirchen zu einem Einbruch. Der oder die unbekannten Täter durchwühlten hierbei den Container und nächtigten offensichtlich auch dort.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 150 Euro.

Das Kommissariat 52 hat die Ermittlungen übernommen.


Zeugenaufruf
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Schäftlarnstraße in München-Thalkirchen Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


160. Fußgängerin betritt Fahrbahn und wird von Linienbus erfasst; eine Person verletzt – Schwabing
Am Donnerstag, 04.02.2021, gegen 11:10 Uhr, befand sich eine 79-jährige Münchnerin an der westlichen Fußgängerfurt der Schleißheimer Straße an der Kreuzung Schleißheimer Straße/Hohenzollernstraße. Zu diesem Zeitpunkt zeigte die Fußgängerampel für die Rentnerin Rotlicht an. Zeitgleich befuhr ein 34-jähriger Busfahrer mit einem Linienbus die Hohenzollernstraße stadtauswärts. An der Kreuzung Schleißheimer Straße/Hohenzollernstraße fuhr der 34-Jährige mit seinem Linienbus bei für ihn geltendem Grünlicht auf dem für Linienbusse vorgesehenen Sonderfahrstreifen, der Hohenzollernstraße folgend, in den Kreuzungsbereich ein.

Als die 79-Jährige trotz geltendem Rotlicht den Kreuzungsbereich Schleißheimer Straße/Hohenzollernstraße betrat, um diesen in Richtung Schleißheimer Straße folgend zu überqueren, wurde sie auf dem Sonderfahrstreifen von dem Linienbus erfasst. Hierbei prallte sie nach dem Zusammenstoß mit der rechten vorderen Seite des Busses auf die Fahrbahn und zog sich Verletzungen zu.

Die Rentnerin wurde mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der Busfahrer erlitt aufgrund des Unfalls einen Schock und musste vor Ort durch ein Kriseninterventionsteam betreut werden.

Der Linienbus wurde nicht beschädigt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Die polizeilichen Ermittlungen zur genauen Unfallursache werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.


161. Verkehrsunfall mit Straßenbahn; eine Person schwer verletzt – Westend
Am Donnerstag, 04.02.2021, gegen 16:15 Uhr, wurde der Notruf wegen eines Zusammenstoßes in der Westendstraße verständigt. Umgehend fuhren ein Rettungswagen und Streifen der Münchner Polizei zur Unfallstelle.

Ein 76-Jähriger aus dem Münchner Landkreis musste vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden und kam anschließend in ein Krankenhaus.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 76-Jährige mit seinem Pkw, VW, die Westendstraße in Richtung stadteinwärts. Auf Höhe der Ludwigshafener Straße, in der Nähe der Zulassungsstelle, wollte der 76-Jährige an einer Wendemöglichkeit wenden. Zu diesem Zeitpunkt fuhr eine Straßenbahn in gleicher Richtung. An der Wendemöglichkeit kam es dann zum Zusammenstoß.

Es entstand ein Sachschaden von über 25.000 Euro. Die Westendstraße musste vorläufig komplett gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen


162. Zusammenstoß zwischen Pkw und Roller; zwei Personen verletzt – Schwabing-West
Am Donnerstag, 04.02.2021, gegen 19:00 Uhr, teilte eine 25-jährige Münchnerin einen Verkehrsunfall auf der Schleißheimer Straße mit. Umgehend fuhren der Rettungsdienst und eine Streife der Münchner Polizei zur Unfallstelle.

Vor Ort musste ein 33-Jähriger mit Wohnsitz in München vom Notarzt versorgt werden, er kam anschließend in ein Krankenhaus. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr die 25-Jährige mit ihrem Pkw, BMW, die Schleißheimer Straße stadteinwärts. Einige Meter nach dem Nordbad wollte sie nach links in die Agnesstraße einbiegen, dort kam es zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Rollerfahrer. Der Rollerfahrer stürzte auf die Fahrbahn und wurde verletzt. Die 25-Jährige wurde durch den Verkehrsunfall leicht verletzt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache übernommen und schätzt den Sachschaden auf rund 19.000 Euro.

Die Schleißheimer Straße musste für die Dauer der ärztlichen Versorgung eine Stunde vollständig gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.


163. Trickdiebstahl durch falsche Polizeibeamte – Aubing
Am Donnerstag, 04.02.2021, gegen 12:00 Uhr, wurde ein älteres Ehepaar von einem falschen Polizeibeamten, der sich “Schmitz“, angerufen. Dieser gab an, dass ein Einbrecher unterwegs sei, der Zugriff auf ihr Konto hätte. Der Anrufer brachte das Ehepaar in der Folge dazu, dass sie ihr Geld (mehrere tausend Euro) von ihrem Konto abhoben und vor ihrem Haus abstellten. Sie verstauten das Geld in einem Staubsauger, der dann vor der Türe lag.

Dieser Staubsauger wurde dann letztendlich abgeholt.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt die AG Phänomene.


Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, dass sie die Angerufenen über vermeintliche Einbrüche in der Nachbarschaft informieren. Sie behaupten, dass sie deshalb in der Wohnung mögliche Geld- bzw. Schmuckbestände kontrollieren müssten.

Vergewissern Sie sich bitte durch einen selbstständigen Anruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handeln könnte. Wenn Sie den Polizeinotruf 110 anrufen, vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde. Lassen Sie keine unbekannten Personen in Ihre Wohnung, die sich nicht eindeutig legitimieren können.

Dieser Hinweis gilt außerdem für Betrugsmaschen ähnlicher Art. Wenn Sie Anrufe von vermeintlichen Personen anderer Behörden erhalten, vergewissern Sie sich über einen unabhängigen Anruf bei dieser Behörde, ob der Anrufer tatsächlich in deren Auftrag bei Ihnen angerufen hat.

Machen Sie am Telefon niemals Angaben über Ihre finanziellen Verhältnisse und teilen Sie keine Bankverbindungsdaten mit.


164. Streit zwischen Pkw-Fahrer und Fahrradfahrer; eine Person verletzt – Schwabing
Am Donnerstag, 04.02.2021, gegen 09:30 Uhr, befuhr ein 60-jähriger Münchner mit seinem Pkw, Marke BMW, die Marktstraße, stadteinwärts, in der Absicht, in dieser Straße nach rechts in eine Tiefgarage einzufahren. Bei der Marktstraße handelt es sich um eine Einbahnstraße, bei der der motorisierte Verkehr lediglich in stadteinwärtiger Richtung erlaubt ist.

Zum gleichen Zeitpunkt befuhr ein 45-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad, Marke Noname, die Marktstraße auf der rechten Fahrbahnseite in entgegengesetzter Richtung. Die Fahrt entgegen der Einbahnstraße ist in der Marktstraße für Fahrradfahrer durch ein Verkehrszeichen erlaubt.

Als der 60-Jährige zum Abbiegevorgang nach rechts in die Tiefgarage ausholte, musste er aufgrund des Kurvenradius leicht nach links ausweichen. Hierbei engte der 60-Jährige die Fahrbahn für den 45-Jährigen Fahrradfahrer derart ein, dass dieser dem Pkw nach rechts ausweichen musste. Aufgrund dieser Tatsache schlug der 45-Jährige mit seiner linken Hand beim Vorbeifahren gegen die rechte hintere Seite des Pkw. Im Anschluss daran setzte der 45-Jährige seine Fahrt fort, ohne anzuhalten.

Nachdem der Pkw-Fahrer den Schlag des Fahrradfahrers mitbekommen hatte, wendete er kurzerhand seinen Pkw und folgte dem Fahrradfahrer. Nachdem der 60-Jährige den Fahrradfahrer, der die Ungererstraße befuhr, überholt hatte, hielt er sein Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand vor dem Anwesen Ungererstraße 84 an, stieg aus und ging auf den ihm entgegenkommenden Fahrradfahrer zu. Im weiteren Verlauf kam der Fahrradfahrer hier nun zum Sturz. Hierbei zog er sich Verletzungen zu und musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Pkw und das Fahrrad wurden bei dem Vorfall nicht beschädigt. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der genaue Unfallhergang bedarf noch eingehender Ermittlungen durch die Münchner Verkehrspolizei.


Zeugenaufruf
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


165. Polizeibeamte bei Kontrolle verletzt – Englschalking
Am Donnerstag, 04.02.2021, gegen 19:30 Uhr, fiel Beamten der Polizeiinspektion Verkehrsüberwachung bei ihrer Streifenfahrt ein randalierender Passant auf. Bei der anschließenden Personenkontrolle griff der Mann die Beamten unvermittelt an und schlug dabei einem der Beamten eine Flasche auf den Kopf. Auch der zweite Beamte, der sofort zur Hilfe eilte, wurde von dem Mann angegriffen und verletzt. Erst durch herbeigerufene Polizeibeamte der örtlichen Inspektion, die ebenfalls von dem Beschuldigten massiv beleidigt wurden, konnte er fixiert und unter Kontrolle gebracht werden. Auch hierbei trat er einem der Beamten gezielt mit dem Fuß gegen das Schienbein.

Bei dem Mann handelte es sich um einen 29-jährigen Syrer. Da er sich bei der Festnahme leicht im Gesicht verletzte, wurde er in ein Krankenhaus transportiert und bewacht.

Gegenüber den bewachenden Polizeibeamten leistete er Stunden später ebenfalls erheblichen Widerstand und griff diese an. Einem der Beamten trat er dabei mit dem Fuß gegen den Brustkorb und verletzte ihn.

Die zwei Polizeibeamten der Verkehrspolizei wurden durch den Angriff so schwer verletzt, dass sie nicht mehr dienstfähig waren. Der Beschuldigte wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 26.


166. Strafgefangener wird nach Entlassung erneut straffällig – Fürstenried
Am Mittwoch, 03.02.2021, wurde ein 35-jähriger Münchner aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen. Er verbüßte dort eine ca. einjährige Haft wegen Körperverletzungsdelikten. Noch am gleichen Abend besuchte er seine Familie im Münchner Stadtteil Fürstenried. Dort geriet er mit seinem Bruder in Streit. Dieser Streit entwickelte sich zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Der Bruder alarmierte den Notruf 110 der Polizei, woraufhin mehrere Streifen der Münchner Polizei vor Ort kamen und den 35-Jährigen festnahmen.

Er wurde wegen versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung angezeigt und am nächsten Tag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ erneut Haftbefehl gegen den Mann.

Das Kommissariat 26 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

 

 

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