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05.01.2021, PP München


Pressebericht vom 05.01.2020

Inhalt:

15. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

16. Neue Hinweise nach Unfallflucht mit verletztem Fußgänger – Am Hart
-siehe Medieninformation vom 23.12.2020, Ziffer 1965

17. Zwei Täterermittlungen nach Einbrüchen – Stadtgebiet München

18. Klärung von 49 Fällen durch Ermittlungen gegen Serientäter – Stadt- und Landkreis München

19. Klärung einer versuchten räuberischen Erpressung – Milbertshofen




15. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Montag, 04.01.2021, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 05.01.2021, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.300 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 98 Verstöße angezeigt. In 34 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Am Montag, 04.01.2021, gegen 10:00 Uhr, fanden sich 17 Personen im Bereich des Hofgarten ein, die Flyer und Grabkerzen mit sich führten. Sie sangen dort gemeinsam den Gefangenenchor aus „Nabucco“. Für diese Aktion war bereits am 03.01.2021 in den Sozialen Medien geworben worden. Letztendlich wurde dies rechtlich als nicht angezeigte Versammlung gewertet. Diesbezüglich wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ermittelt. Dazu hielten die 17 Personen weder die Mindestabstände ein, noch trugen sie die erforderlichen Mund-Nasen-Bedeckungen. Alle wurden daraufhin wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Am Dienstag, 05.01.2021, gegen 01:15 Uhr, fiel einer Polizeistreife ein Pkw in München-Ramersdorf auf, in dem vier Personen saßen. Diese waren dort mit “Shisha rauchen“ beschäftigt. Die zwei Männer (jeweils 19 Jahre alt) und zwei Frauen (jeweils 18 Jahre alt) trugen alle keine Masken und stammten aus vier verschiedenen Haushalten. Dazu verstießen sie natürlich auch gegen die geltende Ausgangssperre. Alle Personen wurden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.


16. Neue Hinweise nach Unfallflucht mit verletztem Fußgänger – Am Hart
-siehe Medieninformation vom 23.12.2020, Ziffer 1965

Wie bereits berichtet, kam es am Dienstag, 22.12.2020, gegen 17:10 Uhr auf der Neuherbergstraße zu einem Verkehrsunfall. Ein 52-jähriger Fußgänger überquerte die Fahrbahn und wurde von einem Pkw frontal erfasst. Der Fußgänger wurde auf die Fahrbahn geschleudert und verletzt. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Er konnte zwischenzeitlich aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Pkw-Fahrer fuhr weiter und bog links in die Hugo-Wolf-Straße ab.

Durch die Ermittlungen der Münchner Verkehrspolizei ergaben sich nun neue Fahndungshinweise. An der Unfallstelle wurden Fahrzeugteile eines VW Golf ‚VII aufgefunden. Die Verkehrspolizei sucht daher nach Fahrzeugen des Models Golf VII, die einen Schaden am linken vorderen Scheinwerfer aufweisen.

Zeugenaufruf
Personen, die sachdienliche Hinweise insbesondere zum unfallbeteiligten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


17. Zwei Täterermittlungen nach Einbrüchen – Stadtgebiet München
Mit Hilfe von vor Ort gesicherten DNA-Spuren konnten zwei Täter von Einbruchsdiebstählen im Stadtgebiet München aus den Jahren 2013 sowie 2019 durch die Münchner Polizei ermittelt werden.

Im ersten Fall war ein seinerzeit unbekannter Täter am Mittwoch, 25.12.2013 im Zeitraum von 10:30 Uhr bis 22:00 Uhr gewaltsam über ein Fenster in eine Doppelhaushälfte eines Wohnanwesens in München-Pasing eingedrungen und hatte hierbei Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro erbeutet.

Im Anschluss an die Tat entfernte sich der unbekannte Täter in unbekannte Richtung. Anhand der vor Ort polizeilich gesicherten DNA-Spuren des unbekannten Täters konnte im Rahmen eines Abgleichs mit einer europaweiten polizeilichen DNA-Datenbank eindeutig ein 28-jähriger Kroate ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Tatverdächtiger ermittelt werden. Der 28-Jährige befindet sich aktuell wegen eines Wohnungseinbruches in Frankreich in dortiger Untersuchungshaft. Durch die französischen Polizeibehörden wurde die Staatsanwaltschaft München über die Festnahme des 28-Jährigen im November 2020 in Kenntnis gesetzt. In diesem Zusammenhang wurde gegen 28-Jährigen ein EU-Haftbefehl erlassen.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen führt das Kommissariat 53.

In einem zweiten Fall drang ein bislang unbekannter Täter in insgesamt drei Fällen im Zeitraum vom 31.10.2019, 15:00 Uhr, bis 08.12.2020, 09:00 Uhr in insgesamt drei Wohnungen im Stadtgebiet München ein und entwendete jeweils Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro. In allen drei Fällen hebelte der unbekannte Täter jeweils gewaltsam die Terrassentüren bzw. Fenster im Untergeschoss der Wohnungen auf, um sie im Nachgang nach den Wertgegenständen zu durchsuchen. Mit Hilfe eines DNA-Abgleiches der vor Ort gesicherten DNA-Spuren des unbekannten Täters mit einer europäischen polizeilichen DNA-Datenbank konnte ein 51-jähriger Serbe ohne festen Wohnsitz in Deutschland als Tatverdächtiger eindeutig ermittelt werden. Aufgrund der Tatsache, dass der 51-Jährige unbekannten Aufenthaltes ist, wurde durch das zuständige Fachkommissariat 53 in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München I ein nationaler und ein EU-Haftbefehl gegen den 51-jährigen Serben erwirkt. Er wurde bereits zur Fahndung ausgeschrieben.

Das Polizeipräsidium München bedankt sich im Zusammenhang mit den beiden Täterermittlungen insbesondere beim Bayerischen Landeskriminalamt für die gute Zusammenarbeit.


18. Klärung von 49 Fällen durch Ermittlungen gegen Serientäter – Stadt- und Landkreis München
Im Zeitraum zwischen Freitag, 11.09.2020 und Donnerstag, 26.11.2020 kam es im Stadtgebiet sowie im Landkreis München zu mehreren Fällen von Einbruchdiebstählen aus Umkleidespinden, aus Pkws, aus Keller sowie aus Büros. Der zunächst unbekannte Täter verursachte in insgesamt 49 bekannt gewordenen Fällen einen Sachschaden von ca. 1.000 Euro in Form von aufgehebelten Türen. Durch seine Taten entwendete er Schmuck, Schlüssel, Elektrogeräte und Lebensmittel im Gesamtwert von mehreren hundert Euro.

Zum Ermittlungserfolg führte Mitte November 2020 ein AFIS-Treffer beim Bayerischen Landeskriminalamt. So konnte ein 42-Jähriger anhand seiner an den Tatorten hinterlassenen Fingerabdrücken identifiziert und ermittelt werden.

Am Donnerstag, 26.11.2020, wurde er festgenommen und einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl, so dass sich der Tatverdächtige derzeit in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim befindet.

Zum Jahreswechsel konnten die umfangreichen Ermittlungen durch das Kommissariat 53 des Polizeipräsidiums München erfolgreich abgeschlossen werden.


19. Klärung einer versuchten räuberischen Erpressung – Milbertshofen fro
Bereits am Freitag, 11.12.2020, gegen 19:20 Uhr, befand sich ein 59-Jähriger aus München im Bereich der Knorrstraße in einem Geschäft, als er unvermittelt durch einen zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Täter angesprochen wurde. Dieser fragte ihn nach Geld und es kam zum Gerangel zwischen den beiden.

In dessen Verlauf erhob der unbekannte Täter eine mitgeführte Sektflasche und versuchte damit, den 59-Jährigen auf den Kopf zu schlagen. Durch eine Ausweichbewegung konnte dieser den Schlag abwehren.

Jedoch schlug ihm der unbekannte Täter nun mit der Faust in das Gesicht.

Da der 59-Jährige hierbei laut um Hilfe schrie, ließ der unbekannte Täter von seinem weiteren Vorhaben hab und floh ohne Tatbeute in Richtung eines nahegelegenen U-Bahnhofes.

Im Laufe der Ermittlungen konnte schließlich ein 34-Jähriger, welcher sich derzeit aufgrund einer anderen Tat in Haft in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim befindet, als Tatverdächtiger ermittelt werden.

Das Kommissariat 21 des Polizeipräsidiums München führt die Ermittlungen.

 

 

 

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