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29.12.2020, PP München


Pressebericht vom 29.12.2020

Inhalt:

1983. Tötungsdelikt – Obermenzing
-siehe Medieninformation vom 28.12.2020, Ziffer 1978

1984. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

1985. Pkw-Fahrer fährt ohne Fahrerlaubnis – Großhadern

1986. Diebstahl von Fahrzeugrädern; Ermittlung eines Tatverdächtigen – Grasbrunn

1987. Einbruch in Gaststätte – Maxvorstadt

1988. Neue Leitung des Zentralen Psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei (ZPD)
-Fotos




1983. Tötungsdelikt – Obermenzing
Am Abend des Sonntag, 27.12.2020 fand eine Untermieterin im Tatortanwesen die leblose Vermieterin. Die sofort verständigten Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod bei der 66-jährigen Frau feststellen. Die festgestellten Verletzungen wiesen auf ein Tötungsdelikt hin, was sich durch die am Montag, 28.12.2020 durchgeführte Obduktion bestätigte. Seit der Auffindung werden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch die Münchner Kriminalpolizei durchgeführt.

Bei dem Opfer handelt es sich um die aus Serbien stammende Deutsche Mira Kostov, die in ihrem Haus alleine lebte, jedoch mehrere Zimmer (überwiegend an Personen aus ihrem Geburtsland) untervermietete.

Über die Weihnachtsfeiertage waren die aktuellen Untermieter jedoch nicht im Haus.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die
- in der Vergangenheit Kontakt zu Mira Kostov hatten
- sie in den letzten Tagen gesehen hatten
- in der Vergangenheit zur Untermiete bei dieser wohnten oder dort zu Besuch waren
- im Bereich Amalienburgstr./ Pagodenburgstr. zwischen Donnerstag, 24.12.2020 bis Sonntag, 27.12.2020 verdächtige Wahrnehmungen (z.B. auffällige Personen oder Fahrzeuge) gemacht haben
werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1984. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Montag, 28.12.2020, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 29.12.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Über 1.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 96 Verstöße angezeigt. In 25 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Am Montag, 28.12.2020, gegen 13:45 Uhr, rief ein Mitteiler beim Polizeinotruf 110 an und informierte darüber, dass er mehrere Jugendliche in der Verdistraße gesehen hätte, die zusammenstehen und er den Eindruck hatte, dass sie Betäubungsmittel konsumierten.

Mehrere Streifen wurden zur Einsatzörtlichkeit geschickt und trafen dort auf über zehn Personen, die sich in einem momentan leer stehenden Haus aufhielten. Elf Personen wurden wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung angezeigt. Bei einer Person wurden Betäubungsmittel gefunden und dieser Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde angezeigt. Danach mussten sie den Platz verlassen.

Am Montag, 28.12.2020, gegen 19:00 Uhr, stellten Beamte der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) fest, dass sich in einem Gebäude in der Bayerstraße mehrere Personen befanden, die dort deutlich wahrnehmbar miteinander feierten. Sie konsumierten Alkohol und hörten laute Musik. Dazu trugen sie keine Masken und sie hielten die Mindestabstände zueinander nicht ein.

Die Feier wurde beendet und die Personen wurden kontrolliert. 18 Verstöße gegen die Infektionsschutzregelungen wurden dabei angezeigt. Nach der Anzeigenbearbeitung mussten alle Anwesenden die Örtlichkeit verlassen.


1985. Pkw-Fahrer fährt ohne Fahrerlaubnis – Großhadern
Am Sonntag, 27.12.2020, gegen 00:30 Uhr, fiel einer Streife der Münchner Polizei ein Fiat Pkw auf der Fürstenrieder Straße auf, dessen Fahrer wiederholt Schlangenlinien fuhr oder abrupt bremste. Aufgrund dieses Fahrverhaltens wurde der Pkw kurze Zeit später auf Höhe der Kreuzung Fürstenrieder Straße/Meier-Helmbrecht-Straße angehalten und einer Kontrolle unterzogen.

Dabei konnte festgestellt werden, dass der Fahrer, ein 25-jähriger Münchner, keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Aus diesem Grund wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Da der 25-Jährige zuvor ein auffälliges Fahrverhalten zeigte, wurde er zur Blutentnahme in das Institut für Rechtsmedizin gebracht.

Neben dem 25-Jährigen befanden sich noch eine 19-jährige Münchnerin und eine 45-Jährige aus München im Fahrzeug. Als Grund für die späte Fahrt gab der 25-Jährige an, die 19-jährige Beifahrerin, die schwanger sei, ins Krankenhaus fahren zu wollen. Aufgrund dessen wurde für die 19-Jährige ein Rettungswagen gerufen.

Als der 25-Jährige am nächsten Tag auf der Polizeiinspektion erschien um die Fahrzeugschlüssel abzuholen, stellte sich nach Rücksprache mit der Fahrzeughalterin heraus, dass diese seit Anfang Dezember auf eine Rückgabe ihres Fahrzeuges bestand. Dem kam der 25-Jährige nicht nach.

Er wurde wegen der Unterschlagung des Fahrzeuges, dem Fahren ohne Fahrerlaubnis und der Trunkenheit im Verkehr angezeigt. Ein Verstoß nach dem Infektionsschutzgesetz wird geprüft.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.


1986. Diebstahl von Fahrzeugrädern; Ermittlung eines Tatverdächtigen – Grasbrunn
Am Mittwoch, 12.02.2020, zwischen 18:15 Uhr und 18:30 Uhr, stellte eine 60-Jährige aus dem Landkreis München fest, dass beide Garagentore ihres Hauses in Grasbrunn, die zuvor geschlossen waren, nun offen standen. Nach einer Durchsicht der Garage entdeckte sie, dass daraus mehrere Fahrzeugräder entwendet wurden. Daraufhin verständigte sie den Polizeinotruf 110.

Der Wert der neun gestohlenen Räder beträgt mehrere Tausend Euro.

Durch die Polizei wurde vor Ort unter anderem eine Spurensicherung durchgeführt. Eine der untersuchten Spuren ergab nun nach Abgleich mit dem polizeilichen Datenbestand beim Bayerischen Landeskriminalamt einen Treffer. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich demnach um einen 31-jährigen Rumänen, der sich nach derzeitigen Erkenntnissen in Rumänien aufhält.

Das Kommissariat 55 hat die Ermittlungen übernommen.


1987. Einbruch in Gaststätte – Maxvorstadt
Am Montag, 28.12.2020, im Zeitraum von 00:00 Uhr bis 10:00 Uhr, konnten sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeiten einer Gaststätte in der Heßstraße verschaffen.

Sie erbeuteten elektronische Geräte und Bargeld im Gesamtwert von mehreren Hundert Euro. Danach verließen der oder die unbekannten Täter die Räumlichkeiten.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Der bisherige Leiter Dr. Hans Peter Schmalzl
Der bisherige Leiter Dr. Hans Peter Schmalzl
1988. Neue Leitung des Zentralen Psychologischen Dienstes der Bayerischen Polizei (ZPD)
Zum Jahreswechsel geht der Leiter des ZPD, LRD Dr. Hans Peter Schmalzl, in den Ruhestand. Der bisherige Leiter der Einsatzzentrale, PD Ulrich Rothdauscher, wird nun sein Nachfolger.

Der ZPD begann bereits 1964 als erster psychologischer Dienst einer deutschen Polizei bei der Münchner Polizei mit seiner Arbeit. Er wurde im Nachgang und als Folge der „Schwabinger Krawalle“ gegründet mit dem Ziel, die Polizeiführung in allen psychologischen Grundsatzfragen zu beraten, die Fähigkeit der Polizei zu verbessern, mit gesellschaftlichen Erwartungen und Bedürfnissen besser umgehen zu können und die Bewältigung polizeilicher Einsatzlagen durch psychologische Expertise zu unterstützen.

Heute ist der ZPD ein fester Bestandteil und ein unverzichtbares Element der gesamten Bayerischen Polizei. Der ZPD leistet psychologische Einsatz- und Ermittlungsunterstützung und darüber hinaus im Rahmen der Organisationspsychologie einen sehr wichtigen Beitrag bei der Personalauswahl. Zudem bietet der ZPD auch die erforderliche psychosoziale Versorgung, insbesondere dann, wenn Polizeibeamtinnen und –beamte im Dienst oder auch privat mit belastenden oder traumatischen Erlebnissen konfrontiert waren.

Herr Dr. Schmalzl hat als Diplom-Psychologe die Arbeit des ZPD seit 1983 deutlich mitgeprägt und er war seit 2014 Leiter der Dienststelle.
In diesen Jahren und Jahrzehnten wurde das Repertoire des ZPD stetig ausgebaut und immer weiter von der allgemeinen Psychologie auf die speziellen Bedürfnisse des Polizeidienstes angepasst.
Unermüdlich arbeitete er mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daran, das Leistungsspektrum auszubauen und zu optimieren.
Nun übergibt Herr Dr. Schmalzl den ZPD als Zentralstelle der Bayerischen Polizei für fachpsychologische Fragen und Aufgaben an Ulrich Rothdauscher. Als Leiter der Einsatzzentrale fungierte dieser als der oberste Koordinator für die Bewältigung der täglichen Einsatzlage in der Stadt und im Landkreis München mit durchschnittlich 1.000 Einsätzen an jedem Tag.


Der neue Leiter Ulrich Rothdauscher
Der neue Leiter Ulrich Rothdauscher
Herr Ulrich Rothdauscher gehört seit 1991 zum Polizeipräsidium München und hat hier in verschiedensten Bereichen in der 2., 3. und 4. Qualifikationsebene gearbeitet. Seit 2016 leitet er die Einsatzzentrale und davor war er mehrere Jahre für die Polizei in Neuhausen verantwortlich. In seiner Zeit in der Einsatzzentrale hat er wichtige Prozesse in der inhaltlichen und organisatorischen Fortentwicklung des Bereichs „Führen von Sofortlagen“ initiiert und begleitet. Damit hat die Münchner Polizei auch wichtige Lehren aus ihrem Großeinsatz beim Olympia-Einkaufszentrum 2016 gezogen.

Ulrich Rothdauscher: „Ich habe vor der neuen Aufgabe großen Respekt! Ich freue mich aber besonders darauf, den erfolgreichen Weg von Dr. Schmalzl weiter zu beschreiten, nämlich die Psychologie als integralen Bestandteil erfolgreicher und moderner Polizeiarbeit weiter zu fördern. Dabei will ich gerade als Polizeibeamter die Brücke zwischen der Fachlichkeit auf der einen Seite und den Menschen – sowohl in der Polizei selbst als auch die Betroffenen bei und im Zusammenhang mit polizeilichen Lagen - auf der anderen Seite stärken.“

 

 

 

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