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28.10.2020, PP München


Pressebericht vom 28.10.2020

Inhalt:

1678. DNA-Treffer nach Raubdelikt – Schwabing
-siehe Pressemeldung vom 20.08.2020, Ziffer 1299

1679. Gefährliche Körperverletzung – Altstadt

1680. Sachbeschädigung – Westend

1681. Beleidigung und Körperverletzung – Bogenhausen

1682. Einbruchdiebstahl – Krailling

1683. Resümee der alljährlichen Kampagne “Gscheid radln - aufeinander achten“

1684. Handtaschenraub – Milbertshofen

1685. Belobigung eines Zeugen für sein vorbildliches Einschreiten bei einem Gewaltdelikt




1678. DNA-Treffer nach Raubdelikt – Schwabing
Wie bereits berichtet, kam es am Dienstag, 18.08.2020, gegen 14:00 Uhr, zu einem Raubdelikt im Bereich der Kurfürstenstraße in Schwabing.

Ein 77-jähriger Münchner wurde von einer damals unbekannten Frau angesprochen. Die Frau kam dem 77-Jährigen dabei sehr nah und umklammerte ihn. Dabei streifte die Frau dem 77-Jährigen eine Armbanduhr vom Handgelenk, wodurch der 77-Jährige leicht an der Hand verletzt wurde. Anschließend flüchtete die Frau mit der Beute im Wert von über Zehntausend Euro.

Damals wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen der Münchner Kriminalpolizei durchgeführt, bei der eine DNA-Spur gesichert werden konnte. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt konnte eine zur Tatzeit 23-jährige Rumänin ohne Wohnsitz in Deutschland als Spurenverursacherin und somit als Tatverdächtige ermittelt werden. Ihr Aufenthalt ist derzeit unbekannt.

Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft insbesondere einen Zusammenhang zu einer ähnlich gelagerten Tat am gleichen Tag in Waldtrudering.

Ursprungsmeldung 1299



1679. Gefährliche Körperverletzung – Altstadt
Bereits am Samstag, 03.10.2020, gegen 05:20 Uhr, kam es am Karlsplatz/Stachus zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Beteiligten.

Ein 24-Jähriger und ein 23-Jähriger, beide mit Wohnsitzen in München, gerieten mit einem Unbekannten in einen zunächst verbalen Streit. In diesem Verlauf schlugen die beiden nach dem Unbekannten.

Der Unbekannte wehrte sich, schlug den 23-Jährigen nieder und trat auf dessen Oberkörperbereich. Der 24-Jährige schlug nun den Unbekannten mit einer Flasche nieder, der zunächst am Boden liegen blieb.

Im weiteren Verlauf kam es nach ersten Ermittlungen zu weiteren Tritten durch den Unbekannten gegen den 23-Jährigen. Mehrere Passanten gingen dazwischen und konnten die Situation auflösen. Der 23-Jährige musste aufgrund von Kopfverletzungen mit einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gegen ihn und den 24-Jährigen werden durch das Kommissariat 24 Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung geführt.

Der Unbekannte entfernte sich vor Eintreffen der Polizei vom Tatort. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass sich zwei Personen in unmittelbarer Nähe des Geschehens aufhielten. Diese kommen als Zeugen in Betracht.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, insbesondere die beiden erwähnten Personen die sich in unmittelbarer Nähe des Geschehens aufhielten, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1680. Sachbeschädigung – Westend
Am Montag, 26.10.2020, gegen 08:30 Uhr, teilte ein Passant eine Sachbeschädigung in der Parkstraße mit.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden in der Zeit zwischen 02:00 Uhr und 02:35 Uhr mehrere Farbkugeln gegen die Fassade eines dortigen Immobilienbüros geworfen. Durch Farbspritzer wurden zudem zwei geparkte Pkw beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit noch ermittelt.

Da eine politische Motivation bei der Tat nicht ausgeschlossen werden kann, hat das Kriminalfachdezernat 4 die weiteren Ermittlungen wegen der Sachbeschädigung übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 4, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1681. Beleidigung und Körperverletzung – Bogenhausen
Am Samstag, 24.10.2020, gegen 18.30 Uhr, wurde über den Notruf 110 der Polizei eine Auseinandersetzung in der Klingsorstraße mitgeteilt.

Ein 33-jähriger Münchner geriet mit drei Personen in Streit. Diese hatten türkische und deutsch-türkische Staatsangehörigkeiten. Der 33-Jährige beleidigte in diesem Verlauf die Personen mit ausländerfeindlichen Worten. Als er mit seiner Faust zum Schlag ausholte, wurde er von den Anwesenden festgehalten und am Zuschlagen gehindert.

Eine Streife der Polizeiinspektion 22 (Bogenhausen) nahm den Mann daraufhin fest. Da der 33-Jährige selbst eine Verletzung erlitten hatte, wurde er in ein Krankenhaus
gebracht. Er wurde wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung angezeigt.

Das Kommissariat 44 hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Dabei werden auch mögliche strafrechtlich relevante Vorgänge geprüft, die für Verletzung des 33-Jährigen verantwortlich sein könnten.


1682. Einbruchdiebstahl – Krailling
Am Dienstag, 27.10.2020, zwischen 13:00 Uhr und 23:10 Uhr, ereignete sich im Bereich der Luitpoldstraße, Hans-Sachs-Straße und der Albrecht-Dürer-Straße ein Einbruch in eine Wohnung. Hierbei drangen der oder die unbekannten Täter durch Aufhebeln eines Fensters im Erdgeschoss in die Wohnung ein und entwendeten unter anderem Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro.

Die Täter flüchteten aus der Wohnung. Eine Fahndung im Nahbereich durch die Polizei blieb erfolglos.

Das Kommissariat 53 übernahm die Ermittlungen.

Zeugenaufruf
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Luitpoldstraße, Hans-Sachs-Straße und der Albrecht-Dürer-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1683. Resümee der alljährlichen Kampagne “Gscheid radln - aufeinander achten“
Im Zeitraum vom 01.06. bis einschließlich 30.09.2020 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums München in Bezug auf die diesjährige Kampagne “Gscheid radln“ Schwerpunktkontrollen durchgeführt.

Ziel dieser Kontrollen ist die Einhaltung der Verkehrsregeln, gegenüber Fahrradfahrern und durch Fahrradfahrer, zu überwachen und dadurch langfristig die Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern zu reduzieren.

Im Zuge der Lockerungen im Hinblick auf die Corona-Pandemie war eine erhebliche Zunahme des Individualverkehrs in München, einschließlich des Fahrradverkehrs, festzustellen. Bislang ist ein Anstieg der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern auf 2.649 Unfälle zu verzeichnen (Stand: 06.10.2020). Dies entspricht einer Zunahme von 8,2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2.448 Unfälle). Tragischerweise endeten sechs der genannten Unfälle tödlich. Unabhängig von der Unfallursache, trugen die zu Tode gekommenen Fahrradfahrer keinen Helm, was in allen Fällen unter anderem zu schweren Kopfverletzungen führte.

Im Rahmen der Kampagne wurden zusätzlich auch zahlreiche verkehrserzieherische Gespräche zur “Tote-Winkel-Problematik“ und zu den Gefahren beim Rechtsabbiegen geführt.

Es wurden insgesamt knapp 11.000 Beanstandungen gegenüber Fahrrad- sowie Kfz-Fahrern und Fußgängern ausgesprochen. Knapp über die Hälfte der Verkehrsordnungswidrigkeiten betrafen dabei Fahrradfahrer.

766 Fahrradfahrer erhielten eine Verwarnung, weil sie als sogenannte Geisterradler entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fuhren. Des Weiteren mussten über 1.400 Fahrradfahrer und Fahrer von E-Scootern beanstandet werden, weil sie das Rotlicht missachteten.

2404 Fahrradfahrer nutzten verbotswidrig ein Mobiltelefon, ca. 503 den Gehweg und knapp 700 fuhren nicht auf dem vorhandenen benutzungspflichtigen Radweg.

Bei annähernd 600 Fahrradfahrern entsprach die lichttechnische Einrichtung nicht den Vorschriften oder die vorgeschriebene Beleuchtungseinrichtung wurde nicht benutzt.

174 Fahrradfahrer wurden wegen Trunkenheit im Straßenverkehr (Alkohol) gem. § 316 StGB angezeigt. Im Zeitraum der Kampagne kam es zu 85 Verkehrsunfällen durch eine Alkoholisierung von Fahrradfahrern.

65 Kfz-Führer wurden wegen Fehlern beim Abbiegen verwarnt. Knapp 400 Verwarnungen wurden ausgestellt, weil Kraftfahrzeuge verbotswidrig auf dem Radweg abgestellt waren.

Auch während der Wintermonate werden die polizeilichen Kontroll- und Aufklärungsmaßnahmen im Rahmen des täglichen Streifendienstes fortgeführt.

Wer sich nicht an die Verkehrsvorschriften hält und somit eine Gefahr für sich selbst und andere darstellt, muss also weiterhin mit einer Beanstandung rechnen.

Ihre Polizei München bittet alle Verkehrsteilnehmer um ständige Vorsicht und vor allem gegenseitige Rücksicht.


1684. Handtaschenraub – Milbertshofen
Am Dienstag, 27.10.2020, gegen 13:15 Uhr, wurde über den Notruf 110 der Polizei ein Handtaschenraub mitgeteilt. Umgehend fuhr eine Streife der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) in die Vogelhartstraße und konnte dort den 18-jährigen Tatverdächtigen aus München festnehmen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 58-Jährige aus dem Landkreis München mit ihrem Fahrrad auf der Milbertshofener Straße stadtauswärts. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie ihre Handtasche im Korb des Gepäckträgers liegen. Der 18-Jährige griff nun nach der Handtasche und versuchte sie aus dem Korb zu nehmen. Dies gelang ihm nicht, weil die Handtasche am Sattel befestigt war, jedoch stürzte deshalb die Frau. Der 18-Jährige griff nun erneut nach der Tasche, entwendete diese und flüchtete.

Auf den Vorfall wurden mehrere Personen aufmerksam, die den 18-Jährigen verfolgten. Sie konnten ihn in der Vogelhartstraße einholen und festhalten. Danach übergaben sie ihn der Polizei. Die Beute trug der 18-Jährige bei seiner Festnahme noch bei sich. Er wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Die Fahrradfahrerin wurde bei dem Sturz leicht verletzt. Eine sofortige ärztliche Versorgung war nicht erforderlich.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen wegen Raubes übernommen.


1685. Belobigung eines Zeugen für sein vorbildliches Einschreiten bei einem Gewaltdelikt
Am Dienstag, 27.10.2020, belobigte der stellvertretende Leiter des Kommissariats 11 für Tötungsdelikte (oder der Mordkommission München), Kriminalhauptkommissar Mathias Heidtmann, im Medienzentrum des Polizeipräsidiums München einen 32-jährigen Münchners für sein vorbildliches und couragiertes Einschreiten bei einem Gewaltdelikt, das am 22.07.2019, gegen 17:30 Uhr in einer Bildungseinrichtung in der Arcisstraße passiert war.

Wie bereits berichtet, befand sich der zum damaligen Zeitpunkt 31 Jahre alte Student zum Tatzeitpunkt an der Tatörtlichkeit, als er durch die Hilferufe einer 23-Jährigen auf einen gewalttätigen Übergriff ihres 33-jährigen Ex-Ehemanns aufmerksam wurde. Hierbei schlug der Täter zunächst auf seine Ex-Ehefrau ein und verletzte sie anschließend mit einem Messer im Gesicht. Durch sein entschiedenes Einschreiten gelang es dem 32-jährigen Münchner, weitere Angriffe des 33-jährigen Täters auf seine Ex-Ehefrau zu unterbinden. Er konnte ihn in der Folge überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Er selbst erlitt hierbei eine kleine Verletzung.

Insbesondere durch das vorbildliche Verhalten des Münchners konnte das 23-jährige Tatopfer vor schwereren Verletzungen bewahrt und der Täter durch die Polizei unmittelbar nach der Tat festgenommen werden. Im anschließenden Strafverfahren wurde der 33-Jährige Täter unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Nötigung sowie Freiheitsberaubung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.

Im Rahmen der Belobigung dankte Kriminalhauptkommissar Heidtmann dem Münchner im Namen des Polizeipräsidiums München ausdrücklich für sein beispielhaftes Einschreiten und überreichte ihm zum Dank ein Geldpräsent sowie ein Glas Polizeibienenhonig.

 

 

 

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