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23.10.2020, PP München


Pressebericht vom 23.10.2020

Inhalt:

1651. Fahrradfahrer stürzt und verstirbt an der Unfallstelle – Garching

1652. Wohnungseinbrecher festgenommen – Altperlach

1653. Auftreten von falschen Polizeibeamten – Unterschleißheim

1654. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Krad; zwei Personen verletzt – Neuaubing

1655. Mehrere Fälle durch falschen Polizeibeamten – Lehel, Grünwald, und Obermenzing

1656. Gefährliche Körperverletzung; Festnahme eines Tatverdächtigen – Solln




1651. Fahrradfahrer stürzt und verstirbt an der Unfallstelle – Garching
Am Donnerstag, 22.10.2020, gegen 17:00 Uhr, befuhr ein 62-Jähriger mit Wohnsitz in München mit seinem Fahrrad den westlichen Radweg in den Isarauen im Bereich Garching.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kam der 62-Jährige ohne Fremdeinwirkung in einer Böschung zu Sturz. Wenige Minuten nach dem Sturz fanden Fußgänger den leblosen 62-Jährigen und leisteten Erste-Hilfe-Maßnahmen. Zudem wurden ein Rettungswagen und die Polizei verständigt.

Trotz der durchgeführten notfallmedizinischen Erstversorgung verstarb der 62-Jährige noch an der Unfallstelle.

Gegenwärtig wird von einer plötzlich eintretenden internistischen Erkrankung ausgegangen, welche Ursache für den Sturz sowie das Ableben des 62-Jährigen war.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Münchner Verkehrspolizei.



1652. Wohnungseinbrecher festgenommen – Altperlach
Am Mittwoch, 21.10.2020, gegen 13:00 Uhr, hörte eine 40-Jährige in der Unterbiberger Straße Geräusche aus ihrem Wohnzimmer. Als die 40-Jährige daraufhin die Wohnung überprüfte, stellte sie fest, dass sich sowohl im Wohnzimmer als auch vor dem Zimmer Männer aufhielten. Diese ergriffen daraufhin die Flucht.

Die 40-Jährige verständigte im Anschluss die Notrufzentrale der Polizei, so dass bei der sofort eingeleiteten Fahndung ein Tatverdächtiger in einem Busch in der Nähe der Tatörtlichkeit aufgegriffen werden konnte. Dieser, ein 40-jähriger Münchner, führte zudem Aufbruchswerkzeug mit sich.

Die Fahndung nach dem zweiten unbekannten Täter verlief ohne Erfolg.

Der 40-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.



1653. Auftreten von falschen Polizeibeamten – Unterschleißheim
Am Dienstag, 20.10.2020, gegen 12:00 Uhr, erhielt eine über 80-Jährige mit Wohnsitz in Unterschleißheim einen Anruf, bei dem sich der Anrufer als Polizeibeamter der Kriminalpolizei ausgab. Er schilderte, dass ein Raubüberfall in der Gegend stattgefunden hätte und bei der Festnahme des Räubers Dokumente mit Informationen über die Erreichbarkeit der über 80-Jährigen aufgefunden worden seien.

Es wurde dann im weiteren Verlauf von mehreren anderen Anrufern, die sich ebenfalls als Polizeibeamte ausgaben, dazu aufgefordert zur Bank zu gehen, dort einen Betrag von mehreren Zehntausend Euro abzuheben und diesen an einen „Zivilbeamten“ zu übergeben, was sie danach tat. Am darauffolgenden Tag, gegen 17:30 Uhr, erhielt die Seniorin wieder einen Anruf der falschen Polizeibeamten. Diese forderten sie wieder auf, nochmals Geld abzuheben und es an einen Abholer zu übergeben. Auch hier wurde ein Eurobetrag von mehreren Zehntausend Euro abgehoben und an einen Abholer übergeben.

Im Nachgang wurde der Rentnerin bewusst, dass sie Opfer von falschen Polizeibeamten geworden ist und sie erstattete Anzeige.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Kriminalfachdezernat 3 –AG Phänomene-.


Der Abholer wurde wie folgt beschrieben:
Ca. 170-175 cm groß, ca. 35 Jahre alt, dunkelblonde Haare, gepflegtes Äußeres; er trug eine schwarze Lederjacke


Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich zwischen Bezirksstraße und Südliche Ingolstädter Straße in Unterschleißheim Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 -AG Phänomene-, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Warnhinweis Ihrer Münchener Polizei:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen! Wenn Sie die 110 anrufen vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt wurde oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.



1654. Verkehrsunfall zwischen Pkw und Krad; zwei Personen verletzt – Neuaubing
Am Donnerstag, 22.10.2020, gegen 18.30 Uhr, befuhr eine 25-jährige aus München mit einem Seat Pkw die Aubinger Allee in südlicher Fahrtrichtung und wollte nach den ersten Ermittlungen nach links in die Albert-Camus-Straße abbiegen.

Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus München befuhr mit einem KTM-Motorrad die Aubinger Allee in entgegengesetzter Richtung und fuhr an der Kreuzung geradeaus.

Während des Abbiegevorgangs der Autofahrerin kam es zum Zusammenstoß, so dass das Kraftrad gegen die rechte Beifahrertür fuhr.

Der 21-Jährige musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt.

Durch den Unfall entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro.

Die 21-Jährige wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt.

Die Münchner Verkehrspolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.



1655. Mehrere Fälle von falschen Polizeibeamten – Lehel, Grünwald und Obermenzing
Im Zeitraum von Montag, 12.10.2020, bis Freitag, 16.10.2020 kam es zu mehreren vollendeten Betrugsfällen durch falsche Polizeibeamte.


Fall 1:
Hier erhielt eine über 70-Jährige am Montag, 12.10.2020 durch einen falschen Polizeibeamten einen Anruf in welchem er ihr erklärte, dass bei ihr in der Nähe zwei Täter nach einem Einbruch festgenommen wurden. Bei der Durchsuchung des Täters sei ein Zettel mit der Adresse der Seniorin aufgefunden worden.

Anschließend wurde die Rentnerin zu ihren Wertgegenständen befragt und dazu angewiesen, diese am selben Abend vor ihrem Anwesen zu platzieren, so dass die Polizei diese sichern könne.

Die über 70-Jährige stellte wertvolle Musikinstrumente in einer Tasche vor ihrer Haustür, in der Emil-Riedel-Straße (Lehel), die dann von den unbekannten Tätern abgeholt wurden.


Fall 2:
Ebenfalls am Montag, 12.10.2020, erhielt eine über 60-jährige Frau aus der Oberhachinger Straße (Grünwald) einen Anruf durch einen falschen Polizeibeamten, welcher dieser, wie ersten Fall, von einer Festnahme zweier Einbrecher berichtete. Auch hier sei ein Zettel mit den Daten der Münchnerin aufgefunden worden. Sie wurde dazu angewiesen, zu Hause zu bleiben und mit niemandem darüber zu reden.

Die falschen Polizeibeamten blieben mit der Dame im telefonischen Kontakt, so dass die über 60-Jährige am Mittwoch, 14.10.2020, dazu angewiesen wurde, einen größeren Geldbetrag bei ihrer Bank abzuheben, da angeblich ein Mitarbeiter der Bank der Drahtzieher der Einbrecherbande sei.

Die Münchnerin kam Aufforderung nach und hob das Geld von ihrem Konto ab. Im Rahmen weiterer Gespräche mit dem falschen Polizeibeamten teilte dieser ihr mit, dass es sich um Falschgeld handele und dieses nun durch die Polizei sichergestellt werden müsse. Auch dieser Aufforderung kam die Münchnerin nach und legte das Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich vor ihrer Haustür ab. Dort wurde es durch die unbekannten Täter abgeholt.


Fall 3:
Auch am Mittwoch, 14.10.2020, erhielt eine über 70-Jährige aus der Freseniusstraße (Obermenzing) einen Anruf durch vermeintliche Polizeibeamte. Auch hier wurde ihr mitgeteilt, dass bei ihr in der Nähe Einbrecher festgenommen worden seien und ein Zettel mit ihrem Namen aufgefunden wurde. Durch die falschen Polizeibeamten wurde die Seniorin aufgefordert, ihre Wertsachen, welche sie bei zwei Banken deponiert hatte, nach Hause zu holen.

Am Mittwoch, 14.10.2020 und am Donnerstag, 15.10.2020, kam sie dieser Aufforderung nach und legte die Gegenstände auf Anweisung verpackt vor ihrem Garagentor ab. Dort wurden die Wertsachen durch die unbekannten Täter abgeholt. Bei den Wertsachen handelte es sich um Edelmetalle in einem Wert im unteren sechsstelligen Bereich.

Die Ermittlungen werden durch das Kriminalfachdezernat 3 AG Phänomen- geführt.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 -AG Phänomene-, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Warnhinweis:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen! Wenn Sie die 110 anrufen vergewissern Sie sich bitte, dass ein vorheriger Anruf auch definitiv beendet wurde, indem der Hörer aufgelegt wurde oder eine entsprechende Taste eines Mobiltelefons gedrückt wurde.



1656. Gefährliche Körperverletzung; Festnahme eines Tatverdächtigen – Solln
Ein 25-jähriger, afghanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in München und ein 33-jähriger Staatsbürger von Sierra-Leone mit Wohnsitz im Landkreis Bad-Tölz/Wolfratshausen arbeiteten am Donnerstag, 22.10.2020 auf einer Baustelle in München Solln.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es zwischen den beiden zu einem Streit über die Verrichtung der Arbeiten, in dessen Verlauf der 25-Jährige dem 33-Jährigen mit einem scharfkantigen Werkzeug eine tiefe Schnittverletzung am Hals und eine oberflächliche Verletzung an der Wange zufügte und mit Fäusten auf ihn einschlug.

Ein zufällig in der Nähe befindlicher Polizeibeamter der Polizeiinspektion 29 (Forstenried) wurde durch einen Passanten auf den Vorfall aufmerksam gemacht, eilte zum Tatort, versorgte das Opfer und verständigte weitere Einsatzkräfte, die vor Ort den 25-Jährigen widerstandslos festnehmen konnten.

Die weiteren Ermittlungen wurden durch die Mordkommisson München gemeinsam mit der Spurensicherung sowie dem Kriminaldauerdienst geführt und ergaben im weiteren Verlauf keinen dringenden Tatverdacht eines versuchten Tötungsdeliktes.

Der Tatverdächtige wird wegen des Vorwurfs einer gefährlichen Körperverletzung dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung über die Haftfrage vorgeführt.

Die Verletzungen des 33-Jährigen mussten in einem Krankenhaus versorgt werden. Es besteht keine Lebensgefahr.

 

 

 

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