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16.10.2020, PP München


Pressebericht vom 16.10.2020

1605. Radfahrer wird beim Überqueren der Gleise von Straßenbahn erfasst und schwer verletzt – Harlaching

1606. Trickdiebstahl durch angeblichen Polizeibeamten – Laim

1607. Zurückliegender Einbruch in gewerbliches Objekt geklärt – Freimann

1608. Brand in Bürogebäude – Freimann

1609. Schadensträchtiger Einbruch – Gräfelfing

1610. 42-Jähriger nach Hitlergruß festgenommen – Ludwigsvorstadt

1611. Brand in einem Wohnheim – Haidhausen




1605. Radfahrer wird beim Überqueren der Gleise von Straßenbahn erfasst und schwer verletzt – Harlaching
Am Donnerstag, 15.10.2020, gegen 18:00 Uhr, wollte ein 50-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad die Straßenbahngleise an einer Überquerungshilfe an der Geiselgasteigstraße überqueren.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 53-Jähriger mit der Straßenbahn der Linie 25 entlang der Geiselgasteigstraße.

Der 50-jährige Radfahrer fuhr auf die Überquerungshilfe der Straßenbahngleise ohne die in seiner Fahrtrichtung von links kommenden Straßenbahn zu bemerken. Der 53-jährige Trambahnfahrer leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein. Aufgrund des kurzen Abstandes zwischen der Straßenbahn und dem Radfahrer konnte die Kollision dennoch nicht vermieden werden. Der 50-Jährige wurde von der linken Frontseite der Trambahn erfasst und von dort aus auf die gegenüberliegenden Straßenbahngleise geschleudert.

Der Radfahrer wurde durch den Unfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde er stationär aufgenommen und in ein künstliches Koma versetzt.

Alle Insassen der Straßenbahn blieben unverletzt.

An der Straßenbahn entstand ein Sachschaden an der Frontscheibe. Der linke vordere Scheinwerfer wurde bei dem Aufprall beschädigt.

Dem 53-jährigen Straßenbahnfahrer ist kein Fehlverhalten vorzuwerfen.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1606. Trickdiebstahl durch angeblichen Polizeibeamten – Laim
Am Mittwoch, 14.10.2020, gegen 13.45 Uhr, begab sich ein über 80-jähriger Münchner zu seiner Wohnung in der Guido-Schneble-Straße. Dabei wurde er von einer unbekannten Person angesprochen und gab gegenüber dem Senior an, dass in seine Wohnung eingebrochen worden sei. Als der Rentner zur Bestätigung einen Dienstausweis sehen wollte, zeigte der unbekannte Täter einen angeblichen Polizeiausweis vor.

Nun betraten sie gemeinsam die Wohnung, wobei der Rentner Veränderungen feststellte. Es war offensichtlich einem zweiten Täter gelungen, sich unbemerkt in die Wohnung zu begeben und die Wohnung nach Stehlgut zu durchsuchen, während sich der andere Mann mit dem Senior in den anderen Räumen befand. Entwendet wurde ein dreistelliger Bargeldbetrag.

Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Ein Täter kann wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 50 Jahre alt, kräftige Statur, orientalisches Aussehen, schwarze kurze Haare; er sprach Hochdeutsch.

Zum zweiten Täter liegt keine Beschreibung vor.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen!


1607. Zurückliegender Einbruch in gewerbliches Objekt geklärt – Freimann
Zwischen Donnerstag, 02.04.2020, 19:00 Uhr und Samstag, 04.04.2020, 11:30 Uhr, war es im Bereich der Domagkstraße zu einem Einbruch gekommen. Damals hatte sich der zunächst unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster Zutritt in die Räumlichkeiten eines Büros verschafft. Es wurde ein Bargeldbetrag in Höhe von mehreren Hundert Euro entwendet.

Im Rahmen der Spurensicherung konnten am Fenster und in den Räumlichkeiten Fingerabdrücke (daktyloskopische Spuren) gesichert werden. Diese führten nun mit Hilfe des Bayerischen Landeskriminalamtes zu einem 16-jährigen Münchner.

Das Kommissariat 52 hat die Ermittlungen übernommen.


1608. Brand in Bürogebäude – Freimann
Am Donnerstag, 15.10.2020, kam es gegen 09:45 Uhr, zu einem Brand in einem Bürogebäude in Freimann. Aus bislang unbekannten Gründen war hier eine Palette mit Kartonagen in Brand geraten.

Die Löscharbeiten wurden hier durch die Münchner Berufsfeuerwehr durchgeführt. Letztendlich wurden drei Personen (ein 39-Jähriger aus dem Landkreis Traunstein, ein 37-Jähriger aus Berlin und ein 31-Jähriger aus Erding) verletzt. Einer wurde ambulant behandelt, die anderen beiden blieben stationär in einem Krankenhaus.

Der Sachschaden im Gebäude bewegt sich im siebenstelligen Eurobereich.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat das Kommissariat 13 aufgenommen.


1609. Schadensträchtiger Einbruch – Gräfelfing
Am Donnerstag, 15.10.2020, im Zeitraum zwischen 09:00 Uhr 20:15 Uhr, hebelten bislang unbekannte Täter die Terrassentür an der Rückseite eines Einfamilienhauses auf und gelangten so ins Innere.

Im Anschluss öffneten die Täter sämtliche Schubläden und Schranktüren im gesamten Haus und durchwühlten diese auf der Suche nach Stehlgut. Sie entwendeten Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro.

Schließlich entfernten sich die Täter unter Mitnahme der Beute unerkannt über den Betretungsweg.

Das Kommissariat 53 hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Sämannstraße und Gabriel-von-Seidl-Straße (Gräfelfing) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1610. 42-Jähriger nach Hitlergruß festgenommen – Ludwigsvorstadt
Am Mittwoch, 14.10.2020, gegen 18:10 Uhr, beobachteten Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes (KAD) auf der Nußbaumstraße in der Ludwigvorstadt einen 42-jährigen wohnsitzlosen alkoholisierten Bulgaren, der mehrfach den Hitlergruß zeigte und zusätzlich das Wort „Nazi“ rief.

Durch hinzugerufene Polizeibeamte konnte der 42-Jährige vor Ort vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München zugeführt werden.

Der 42-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Das Kommissariat 44 hat die Ermittlungen übernommen.


1611. Brand in einem Wohnheim – Haidhausen
Am Freitag, 16.10.2020, kam es gegen 02:00 Uhr, zu einem Brand in einem Wohnheim in Haidhausen. Die dortigen Bewohner bemerkten in einem Aufenthaltsraum im dritten Stockwerk das Feuer.

Daraufhin rückte die Münchner Berufsfeuerwehr mit einem Großaufgebot zum Brandort aus. In dem Wohnheim selbst waren zum Brandzeitpunkt ca. 350 Personen untergebracht. Zusammen mit der Polizei gelang es dann die Bewohner allesamt rechtzeitig zu evakuieren. Zwei Bewohner erlitten leichte Rauchgasintoxikationen, welche aber ambulant behandelt werden konnten.

Der Feuerwehr gelang es schließlich den Brand zu löschen. Insgesamt wurden 40 Zimmer durch das Feuer unbewohnbar. Die Bewohner konnten aber in anderen Bereichen der Einrichtung untergebracht werden.

In Bezug auf die Brandursache kann aktuell noch nichts gesagt werden. Hierzu laufen aktuell die Ermittlungen des Kommissariats 13 der Münchner Kriminalpolizei.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich geschätzt auf einen siebenstelligen Eurobereich.

 

 

 

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