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15.10.2020, PP München


Pressebericht vom 15.10.2020

Inhalt:

1598. Betäubungsmittel-Händler festgenommen – Ramersdorf

1599. Festnahme wegen Rauschgifthandel – Neuperlach

1600. Beleidigung mit homophoben Hintergrund – Altstadt

1601. Kollision von zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Aschheim

1602. Unbekannter tritt gegen Fahrradanhänger; vierjähriges Kind verletzt – Maxvorstadt

1603. Größerer Polizeieinsatz nach Körperverletzungsdelikt – Haidhausen

1604. Schadensträchtiger Wohnungseinbruch – Großhadern




1598. Betäubungsmittel-Händler festgenommen – Ramersdorf
In den vergangenen Monaten wurde durch Beamte der Polizeiinspektion 21 (Au) verstärkter Handel von Betäubungsmitteln im Bereich der Zornedinger Straße festgestellt.
Im Laufe der Ermittlungen geriet ein 54-jähriger Münchner ins Visier der Beamten, der örtliche Betäubungsmittel-Händler mit Nachschub versorgte. Aufgrund der Feststellungen konnte ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 54-Jährigen erwirkt werden.

Am Montag, 12.10.2020, wurde die Wohnung des Tatverdächtigen durchsucht und der 54-Jährige konnte festgenommen werden. In der Wohnung des 54-Jährigen konnten dabei eine nicht geringe Menge Marihuana, Bargeld, eine Feinwaage und ein Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt werden.

Der Tatverdächtige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und befindet sich jetzt in Untersuchungshaft. Er wurde angezeigt wegen dem Handel von Betäubungsmitteln, der Ein- und Ausfuhr und dem Verschaffen von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Mitführen einer Waffe.

Die Ermittlungen hat das Kommissariat 83 (Rauschgiftdelikte) übernommen.


1599. Festnahme wegen Rauschgifthandel – Neuperlach
Am Montag, 12.10.2020, gegen 06:15 Uhr, fuhr eine Streife der Polizeiinspektion 24 (Perlach) zu einer Adresse in Neuperlach. Grund hierfür war eine Mitteilung, dass dort in einer Wohnung mit Kokain gehandelt werden würde und auch eine Frau geschlagen worden sei. Außerdem soll eine Schusswaffe in der Wohnung aufbewahrt werden.

Durch Polizeibeamte wurde daraufhin die Wohnung betreten. In der Wohnung wurden zwei 35-Jährige, beide in München wohnhaft, auf der Couch sitzend angetroffen. Einer der beiden stand nun auf. Er hielt dabei einen Rucksack in der einen Hand und in der anderen ein Küchenmesser.

Als er erkannte, dass es sich um die Polizei handelte, ließ er das Messer sofort fallen. Im Anschluss konnten die beiden 35-Jährigen widerstandslos festgenommen werden. Eine weibliche Person war nicht in der Wohnung.

Im Rahmen der weiteren Durchsuchung konnte im Rucksack ca. ein kg Amphetamin aufgefunden werden. In der Wohnung befanden sich darüber hinaus weitere zwei kg Amphetamin, sowie eine geringe Menge Marihuana.

Die weiteren Ermittlungen wurden nun vom Rauschgiftdezernat des Polizeipräsidiums München übernommen. Der 35-Jährige, der das Messer in der Hand gehalten hatte, befindet sich nun in Untersuchungshaft. Der zweite 35-Jährige wurde wieder entlassen.

Die Ermittlungen in diese Sache dauern an.

Das Kommissariat 82 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1600. Beleidigung mit homophoben Hintergrund – Altstadt
Bereits am Donnerstag, 17.09.2020, gegen 23:30 Uhr befuhren zwei um die 30-Jährige, beide aus München, gemeinsam eine U-Bahn vom Marienplatz aus kommend Richtung Goetheplatz. Beide sind in einer Lebenspartnerschaft.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand erkannte dies ein 21-jähriger aus München und beleidigte das Paar auf homophobe Art und Weise. Es kam im weiteren Verlauf der Fahrt zu weiteren verbalen Streitigkeiten untereinander. An der U-Bahnhaltestelle Goetheplatz stiegen alle Beteiligten aus. Dort gingen die Streitigkeiten weiter und es kam im weiteren Verlauf zu Tätlichkeiten zwischen dem 21-Jährigen und einen der beiden. Dessen Lebenspartner verständigte daraufhin den Polizeinotruf.

Alle Personen konnten vor Ort angetroffen werden. Durch die körperliche Auseinandersetzung wurden der 21-Jährige und der andere leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst behandelt.

Nach Beendigung der Anzeigenaufnahme vor Ort wurden alle drei Beteiligten wieder entlassen. Der 21-jährige Münchner wurde wegen einer Körperverletzung und der Beleidigung angezeigt. Der andere wurde ebenfalls wegen einer Körperverletzung angezeigt.

Die Ermittlungen zum Fall führt das Kommissariat 44.


1601. Kollision von zwei Pkw; zwei Personen verletzt – Aschheim
Am Mittwoch, 14.10.2020, gegen 22:15 Uhr, fuhr eine 35-Jährige aus dem Landkreis München mit ihrem BMW Pkw auf der Feldkirchner Straße in Fahrtrichtung München.

Zur gleichen Zeit befuhr eine 68-Jährige aus dem Landkreis München mit ihrem Mercedes Pkw ebenfalls die Feldkirchner Straße in Fahrtrichtung Feldkirchen.

Nach ersten Ermittlungen fuhr die 68-Jährige im Kreisverkehr der Kreuzung Feldkirchner Straße und Eichendorffstraße in diesen ein und wollte den Kreisverkehr an der Feldkirchner Straße in Fahrtrichtung Feldkirchen verlassen.

Die 35-Jährige fuhr zur gleichen Zeit in den Kreisverkehr ein. Es kam zwischen den beiden Fahrzeugen zum Zusammenstoß, wodurch die beiden Fahrzeuge in die mittlere Grünfläche des Kreisels schleuderten und dort zum Stehen kamen.

Die 35-Jährige wurde schwer verletzt. Die 68-Jährige wurde ebenfalls schwer verletzt. Ihr aktueller Zustand ist kritisch. Beide wurden vom Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser gebracht. Dabei war auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

An beiden Pkw entstanden Totalschäden in Höhe von insgesamt ca. 55.000 Euro.

Für die Unfallaufnahme und Abschleppung der beiden Fahrzeuge musste der Kreisverkehr gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kam.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1602. Unbekannter tritt gegen Fahrradanhänger; vierjähriges Kind verletzt – Maxvorstadt
Bereits am Sonntag, 27.09.2020, gegen 15:05 Uhr, war eine 35-jährige Münchnerin mit ihren beiden Kindern auf der Sophienstraße auf Höhe der Hausnummer 28 mit einem Fahrrad mit Anhänger unterwegs und beobachtete vor einem Hotel eine dort abgestellte Pferdekutsche.

Plötzlich näherte sich den dreien ein unbekannter Mann. Dieser nahm mit einem Mal Anlauf und sprang dann mit voller Wucht gegen den Fahrradanhänger. In dem Anhänger saß noch ein vierjähriges Kind. Aufgrund der Wucht des Trittes fiel der Wagen sofort zur Seite und riss das Fahrrad mit sich. Das vierjährige Kind fiel aus dem Wagen auf die Straße. Es erlitt Schürfwunden und Verletzungen am Rücken.

Der unbekannte Mann raste sofort im Vollsprint in Richtung der Kreuzung Sophienstraße – Luisenstraße davon. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Der Grund für diesen Angriff ist bislang nicht bekannt.

Das Kommissariat 24 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 35 Jahre alt, 170 cm groß, dunkelhäutig, schwarze Haare, Vollbart; war bekleidet mit einem langen schwarzen Regenponcho/Parka – hatte einen gekrümmten Gang

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1603. Größerer Polizeieinsatz nach Körperverletzungsdelikt – Haidhausen
Am Mittwoch, 14.10.2020, gegen 12:00 Uhr, wurde die Polizei über eine Auseinandersetzung in einer Wohnung in der Ismaninger Straße informiert, bei der es zu Tätlichkeiten eines 47-Jährigen gegen eine 32-Jährige gekommen sein soll (beide mit Wohnsitz in München).

Da eine noch bestehende Bedrohungssituation nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden sofort über zehn Streifen der Münchner Polizei zur Einsatzörtlichkeit geschickt, um den Vorfall zu klären. Dazu verschafften sich die Beamten auch gewaltsam Zugang in die Wohnung. Der 47-Jährige konnte nicht mehr angetroffen werden. Er hatte sich mit seinem Pkw bereits vorher entfernt und nach Zeugenangaben konnte nicht ausgeschlossen werden, dass er sich selbst gefährden könnte.

Daraufhin wurden Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, an denen auch ein Hubschrauber beteiligt war. Gegen 18:40 Uhr kehrte der 47-Jährige in die Ismaninger Straße zurück und konnte dort festgenommen werden. Er war verletzt und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Ablaufs des Vorfalls aufgenommen. Der 47-Jährige wurde wegen einer Bedrohung und eines Körperverletzungsdeliktes angezeigt.


1604. Schadensträchtiger Wohnungseinbruch – Großhadern
Am Mittwoch, 14.10.2020, zwischen 09.00 Uhr und 15:00 Uhr, drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in ein Wohnanwesen in der Fürstenrieder Straße in Großhadern ein. Sie begaben sich zielgerichtet über das Treppenhaus in den Speicher, welcher sich direkt über einer Dachgeschosswohnung befindet.

Mit Hilfe eines Werkzeuges verschafften sie sich durch die Decke Zutritt zu der darunterliegenden Wohnung.

Im Anschluss wurden sämtliche Räume nach Diebesgut durchwühlt und durchsucht. Unter Mitnahme der Beute (Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro) flüchteten der oder die unbekannten Täter.

Das Kommissariat 53 hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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