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21.09.2020, PP München


Pressebericht vom 21.09.2020

Inhalt:

1464. Zwei Festnahmen nach Diebstählen – Brunnthal

1465. Sturz nach Ausweichmanöver; zwei Personen verletzt – Untergiesing

1466. Größerer Polizeieinsatz nach Waffendelikt in Linienbus – Nymphenburg

1467. Trickdiebstahl – Schwabing West

1468. Tätlicher Angriff und Gefangenenbefreiung – Isarvorstadt




1464. Zwei Festnahmen nach Diebstählen – Brunnthal
Am Donnerstag, 17.09.2020, gegen 16:45 Uhr, wurde über den Notruf 110 der Polizei mitgeteilt, dass soeben zwei Männer auf der A99 am Kreuz Brunnthal mit Fahrrädern fahren würden.

Daraufhin konnte eine Streife der Polizeiinspektion 31 (Unterhaching) die beiden Männer, einen 30-jährigen und ein 38-jährigen Rumänen ohne festen Wohnsitz in Deutschland feststellen. Sie waren zu diesem Zeitpunkt mit Damenfahrrädern unterwegs. Weil die beiden Männer keine glaubwürdigen Angaben zu Herkunft der Fahrräder machen konnten, wurde davon ausgegangen, dass sie die Fahrräder gestohlen haben.

Daraufhin durchsuchten die Beamten die beiden Männer. Beim 38-Jährigen konnten daraufhin im Rucksack mehrere Mobiltelefone, Tablets und Geldbörsen aufgefunden werden. Zudem trug er einen Laptop bei sich, der zweifelsfrei einem Diebstahl aus der Nacht vom 14.09.2020 auf den 15.09.2020 zugeordnet werden konnte. Der Laptop wurde hierbei aus einem geparkten Pkw in Unterhaching entwendet. Die hierzu passende Laptoptasche führte der 30-Jährige bei sich, in der er Aufbruchswerkzeug transportierte.

Weiter hatten die Männer ein mobiles Navigationsgerät bei sich, das einem Pkw-Diebstahl in Neuperlach in der Nacht vom 13.09.2020 auf den 14.09.2020 zugeordnet werden kann.

Gegen beide Männer erhärtete sich somit der Tatverdacht, dass sie mehrere Diebstähle begangen haben. Sie wurden daher festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Das Kommissariat 55 hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft derzeit, ob noch weitere Taten den beiden Männern zur Last gelegt werden können.


1465. Sturz nach Ausweichmanöver; zwei Personen verletzt – Untergiesing
Am Sonntag, 20.09.2020, gegen 18:30 Uhr, befuhr eine 39-jährige Regensburgerin mit einem Pkw, Marke BMW, die Pilgersheimer Straße stadteinwärts. Zeitgleich befuhr ein 28-jähriger Münchner mit einem Leichtkraftrad gemeinsam mit einer 31-jährigen Münchnerin als Sozius ebenfalls die Pilgersheimer Straße stadteinwärts hinter dem Pkw der 39-Jährigen.

An der Kreuzung Pilgersheimer Straße, Kupferhammerstraße wollte die 39-Jährige nach den ersten Ermittlungen entgegen der dort vorgeschriebenen Beschilderung verbotswidrig nach links abbiegen. Der 28-Jährige Münchner fuhr nach links und kam hierbei zu Sturz. Bei dem Sturz zogen sich sowohl der 28-Jährige, als auch seine 31-jährige Sozia Verletzungen zu.

Der 28-Jährige musste mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die 31-jährige Münchnerin konnte nach ambulanter medizinischer Betreuung vor Ort entlassen werden.

Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallhergang werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.


1466. Größerer Polizeieinsatz nach Waffendelikt in Linienbus – Nymphenburg
Am Sonntag, 20.09.2020, gegen 19:15 Uhr, wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München durch die Leitstelle der Münchner Verkehrsgesellschaft mitgeteilt, dass sich eine männliche Person in einem Bus der Linie 51 befinden würde, die für alle Fahrgäste sichtbar, eine Faustfeuerwaffe auf ihrem Schoß liegend mitführen würde.

Daraufhin wurden umgehend mehrere Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums München zu dem Linienbus, der auf polizeiliche Anweisung an der Kreuzung Wotanstraße Ecke Herthastraße angehalten hatte, beordert. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte in dem Bus ein 13-jähriger Münchner angetroffen werden, der eine Spielzeugpistole mit sich führte. Darüber hinaus konnten die Beamten in seinem mitgeführten Rucksack eine weitere Spielzeugpistole auffinden.

Der Schüler wurde zur weiteren polizeilichen Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion 42 (Neuhausen) gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in die Obhut seiner Eltern übergeben.

Die Münchner Kriminalpolizei übernimmt die weiteren polizeilichen Ermittlungen in dieser Sache.


1467. Trickdiebstahl – Schwabing West
Am Dienstag, 15.09.2020, gegen 15:30 Uhr, wurde eine über 70-jährige Münchnerin in ihrer Wohnung bestohlen. Ein Unbekannter klingelte an der Wohnungstüre der Münchnerin in der Schleißheimer Straße auf Höhe der Mitterwieserstraße. Er gab an, dass er die Wasserleitung überprüfen müsse, da sein Sohn etwas in den Abguss geworfen hätte. Er gab sich nicht als Handwerker aus, sondern als Privatperson, die eine Wasserleitung überprüfen müsse.

Mit dieser Geschichte verschaffte er sich Zutritt zur Wohnung der Münchnerin und drehte dort den Wasserhahn auf. So lenkte er die Münchnerin ab und verließ wenige Minuten später die Wohnung. Vermutlich konnte durch die offen gelassene Wohnungstüre eine zweite Person unbemerkt in die Wohnung gelangen.

Die Münchnerin bemerkte erst einige Tage später, dass aus ihrer Wohnung Bargeld in Höhe von mehreren zehntausend Euro entwendet wurde. Sie verständigte nun die Polizei.

Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 180 cm, 50 - 60 Jahre, kräftige Statur, gebrochenes Deutsch, osteuropäisch

Zeugenaufruf
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Schleißheimer Straße, auf Höhe der Mitterwieserstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, unbekannte Personen in die Wohnung einzulassen.

Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
Im Zweifelsfall rufen Sie bitte sofort den Polizeinotruf 110 an!


1468. Tätlicher Angriff und Gefangenenbefreiung – Isarvorstadt
Am Freitag, 18.09.2020, gegen 20:00 Uhr teilte ein Anwohner der Klenzestraße mit, dass soeben durch Unbekannte Autos beschädigt würden. Daraufhin fuhren mehrere Streifen der Münchner Polizei in die Klenzestraße und konnten dort drei Personen, eine 18-jährige Münchnerin, einen 19-Jährigen aus dem Landkreis München und einen 20-Jährigen aus dem Landkreis Weilheim-Schongau antreffen. Zudem stellten die Beamten fest, dass an mehreren Fahrzeugen die Außenspiegel abgetreten wurden.

Die Tatverdächtigen waren äußerst aggressiv. Als der 19-Jährige die Polizeistreifen sah, versuchte er zu flüchten. Die Beamten nahmen ihn fest. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, wodurch vier Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Alle sind weiterhin dienstfähig. Die Frau beleidigte bei der Festnahme die Beamten mit abwertenden Äußerungen und versuchte zudem den 19-Jährigen zu befreien. Dies konnte durch weitere Beamte unterbunden werden und alle Personen wurden festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Die 18-Jährige wird nun wegen Gefangenenbefreiung und Beleidigung angezeigt. Die anderen beiden wegen Sachbeschädigung und der 19-Jährige zudem wegen Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte. Nach der Anzeigenbearbeitung wurden alle wieder entlassen.

Es wurden vier Beamte leicht verletzt.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

 

 

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