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16.09.2020, PP München


Pressebericht vom 16.09.2020

Inhalt:

1435. Achtung Betrug – Warnhinweis der Münchner Polizei aufgrund von einer Vielzahl von Anrufen durch “Falsche Polizeibeamte“ – gesamtes Stadtgebiet und Landkreis München

1436. Staatsschutzrelevantes Delikt – Altstadt

1437. Trickdiebstahl einer Armbanduhr – Ismaning

1438. Festnahme nach Diebstahl eines Smartphones

1439. Verkehrsunfall; Kind schwer verletzt – Trudering

1440. Raub eines Fahrrades zum Nachteil eines 11-Jährigen – Obermenzing

1441. Sexualdelikt – Fürstenried

1442. Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus – Stockdorf




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1435. Achtung Betrug – Warnhinweis der Münchner Polizei aufgrund von einer Vielzahl von Anrufen durch “Falsche Polizeibeamte“ – gesamtes Stadtgebiet und Landkreis München
Speziell innerhalb der letzten beiden Tage kam es zu einer Vielzahl von Anrufen durch falsche Polizeibeamte. Allein bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München gingen hier bislang an die 130 Mitteilungen ein. Diese hohe Anzahl der Mitteilungen zeigt uns wie wachsam und kritisch die Bevölkerung mit diesem perfiden Betrugsversuch umgeht. Vielen Dank für die Mitteilungen und die Anzeigebereitschaft!

Bitte nehmen Sie sich auch weiterhin folgende Tipps zu Herzen:

- Geben Sie keine Auskünfte über persönliche Dinge am Telefon!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen!
- Die Polizei fordert niemals von Ihnen Geld oder Wertgegenstände!
- Legen Sie rasch auf und verständigen Sie sofort die Polizei über die 110!
- Überlegen Sie sich für den vermeintlichen Enkel eine Fangfrage! Fragen Sie z.B. nach der Schwester des Anrufers – obwohl er gar keine hat.
- SIE bestimmen, wer mit Ihnen telefoniert!

Polizeibeamte in Zivil legitimieren sich stets durch das Vorzeigen des Dienstausweises oder der Kripo-Marke. Kriminelle fälschen diese jedoch. Lassen Sie sich den Namen, die Dienststelle des Polizeibeamten nennen und erkundigen Sie sich selbstständig bei der Polizeidienststelle nach der Richtigkeit der Angaben. Nutzen Sie hier den Notruf 110.

Bitte tätigen Sie den Anruf stets vom eigenen Telefon. Legen Sie bei Anrufen aktiv auf durch Drücken der Auflegetaste.

Die Maschen, mit denen die Täter vorgehen, sind nicht leicht zu durchschauen. Es wird z. B. von Einbrüchen gesprochen, und hier sollen Sie Ihr Geld sichern und einem Polizeibeamten übergeben. Eine andere Masche ist, dass ein korrupter Bankmitarbeiter überführt werden soll und der Angerufene dabei helfen soll, in dem er Geld abhebt und dies dann auch an vermeintliche Polizeibeamte übergibt. Es gibt eine Vielzahl von Betrugsmaschen mit welchem die Täter versuchen an Ihr Geld oder anderen Wertgegenständen zu kommen.

Wir möchten nochmal betonen, seien Sie kritisch! Hinterfragen Sie Anrufe! Nochmals - lassen Sie sich auf keinen Fall unter Druck setzen!

Teilen Sie uns alle Versuche mit auch wenn Sie Zweifel haben! Bitte informieren Sie auch Ihre Angehörigen und Bekannten über diesen Warnhinweis!

Nur gemeinsam können wir diesen Kriminellen das Handwerk legen!

Hier finden Sie unser Plakat zum Thema "Falsche Polizeibeamte" zum herunterladen



1436. Staatsschutzrelevantes Delikt – Altstadt
Am Montag, 14.09.2020, gegen 16:10 Uhr, fiel Beamten der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) ein 56-Jähriger mit Wohnsitz in München auf, welcher sich am Sendlinger-Tor-Platz durch lautes Schreien bemerkbar machte. Die Beamten konnten sehen, wie der 56-Jährige den sogenannten “Hitlergruß“ öffentlichkeitswirksam zeigte. Er verließ daraufhin den Sendlinger-Tor-Platz und ging auf der Sonnenstraße in Richtung Landwehrstraße. Hier zeigte er abermals zweimal den Hitlergruß gegenüber Passanten und Fahrzeugen. Er konnte kontrolliert werden.
Gegen den 56-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Er wurde vorläufig festgenommen und nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Das Kommissariat 44 hat die Ermittlungen übernommen.


1437. Trickdiebstahl einer Armbanduhr – Ismaning
Am Dienstag, 15.09.2020, gegen 10:35 Uhr befuhr ein Ehepaar aus dem nördlichen Münchner Landkreis mit ihren Fahrrädern die Münchner Straße in Ismaning. Im nördlichen Teil des dort angesiedelten Gewerbegebietes (Münchener Straße 101) versperrte ein Pkw den beiden den Weg. Das Ehepaar hielt an, unmittelbar danach erschienen zwei unbekannte weibliche Personen. Sie gaben dem 78-jährigen eine Visitenkarte, fassten ihn an den Handgelenken und wollten ihn küssen. Dies ließ der 78-Jährige nicht zu, woraufhin es zu einem Handgemenge kam. Wenig später stiegen die beiden Frauen in den grauen Mercedes mit Nürnberger Kennzeichen ein, der zuvor den Weg versperrte. Nun flüchteten die beiden Frauen und der unbekannte männliche Fahrer mit dem Mercedes.

Erst jetzt stellte der 78-Jährige fest, dass ihm seine Armbanduhr im Wert von mehreren tausend Euro entwendet wurde. Er verständigte den Notruf 110 der Polizei, eine sofort eingeleitete Fahndung nach den Unbekannten und dem Mercedes verlief leider ergebnislos.

Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen wegen Diebstahls übernommen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben
Täterin 1 und Täterin 2:
Jeweils weiblich, ca. 160 cm groß, ca. 40 Jahre, südländisch, kräftige Statur, braune/schwarze, dunkle, schulterlange Haare (Pferdeschwanz)

Täter 3:
Männlich, ca. 170 cm groß, südländisch, kräftige Statur, schwarze, kurze, zurückgekämmte Haare


1438. Festnahme nach Diebstahl eines Smartphones
Am Montag, 14.09.2020, gegen 16:30 Uhr erstattete ein 50-jähriger Mitarbeiter eines Restaurants Anzeige bei der Polizeiinspektion 14 (Westend) wegen Diebstahls seines Smartphones.

Er hatte das Gerät gegen 14:30 Uhr an einem Tisch in einem Restaurant in der Landwehrstraße abgelegt. Kurze Zeit später stellte er fest, dass es gestohlen wurde.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Ermittlungen konnte ein 37-jähriger wohnsitzloser Eritreer als Tatverdächtiger ermittelt werden. Dieser wurde nach der Anzeigenerstattung durch den 50-Jährigen Mitarbeiter erneut in der Nähe des Restaurants wiedererkannt. Der 50-Jährige verständigte den Notruf der Polizei und eine Streife der Polizeiinspektion 14 nahm den 37-Jährigen vorläufig ist.

Als die Beamten den 37-Jährigen durchsuchten, konnten sie das Smartphone nicht feststellen. Jedoch gab der Tatverdächtige an, dieses direkt verkauft zu haben und das Geld bereits teilweise ausgegeben zu haben. Die Beamten stellten das verbliebene Geld sicher und führten den 37-Jährigen dem Ermittlungsrichter vor, der einen Haftbefehl erließ.

Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen wegen Diebstahls übernommen.


1439. Verkehrsunfall; Kind schwer verletzt – Trudering
Am Dienstag, 15.09.2020, gegen 17:25 Uhr, befuhr ein 51-Jähriger mit Wohnsitz in Freising die Wasserburger Landstraße stadteinwärts.

An der Kreuzung zur Feldbergstraße wollte er nach links abbiegen und ordnete sich entsprechend mit seinem Fahrzeug auf den Linksabbiegerfahrstreifen ein. Der 51-Jährige bog dann in die Kreuzung ein. Die Lichtzeichenanlage zeigte für seine Abbiegespur Rotlicht, als er in die Kreuzung einfuhr. Auf der querenden Fußgängerfurt war ein 10-jähriger Münchner unterwegs. Dieser fuhr mit einem nicht motorisierten Tretroller. Es kam zum Zusammenstoß. Hierbei stürzte der 10-Jährige und verletzte sich schwer. Er musste stationär in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während der Unfallaufnahme durch das Verkehrsunfallkommando wurde der Fahrstreifen für die Dauer von etwa einer Stunde gesperrt. Es kam hierdurch zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.


1440. Raub eines Fahrrades zum Nachteil eines 11-Jährigen – Obermenzing
Am Dienstag, 15.09.2020, gegen 13:15 Uhr befand sich ein 11-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf dem Weg nach Hause.

Am Tunnel des Allacher Bahnhofes kam ihm ein Jugendlicher entgegen. Als der 11-Jährige an diesem vorbeifuhr, wurde er durch diesen Jugendlichen unvermittelt mit beiden Händen umgestoßen. Der unbekannte Jugendliche nahm sich das Fahrrad und flüchtete mit diesem. Der 11-Jährige wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein Mountainbike der Marke Cube in schwarz/rot.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 16 Jahre; bekleidet mit kurzer Jeans und dunklem Kapuzenpullover

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum am Tunnel des Allacher Bahnhofes Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1441. Sexualdelikt – Fürstenried
Am Dienstag, 15.09.2020, gegen 23:00 Uhr, erstattete eine 23-jährige Münchnerin Anzeige wegen eines Sexualdeliktes. Gegen 22:45 Uhr verließ die 23-Jährige die U-Bahn am U-Bahnhof Forstenrieder Allee. Anschließend fuhr sie mit der Rolltreppe zum Aufgang der Züricher Straße.

Ein Unbekannter, der ebenfalls zusammen mit der 23-Jährigen die U-Bahn verließ, stand auf der Rolltreppe hinter der Münchnerin. Nun fasste er ihr mit der Hand unter die Hose in den Intimbereich. Sofort schrie die 23-Jährige den Unbekannten an, welcher daraufhin von ihr abließ und flüchtete. Sie offenbarte sich anschließend einem Bekannten und erstattete Anzeige bei der Polizei. Eine nachträglich eingeleitete Fahndung verlief leider ergebnislos.
Das Kommissariat 15 hat die weiteren Ermittlungen wegen des Sexualdeliktes übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben
Männlich, ca. 35 Jahre, ca. 160 cm groß, braune Haare, rote Kappe, blaues kurzärmliches Oberteil, kurze Jeans, Bierflasche in der Hand

Zeugenaufruf
Wer hat im angegebenen Zeitraum am U-Bahnhof Forstenrieder Allee und die dort um 22:45 Uhr eingetroffene U-Bahn U3 Richtung Fürstenried West Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1442. Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus – Stockdorf
Am Dienstag, 15.09.2020, gegen 11:15 Uhr wurde ein 43-jähriger Stockdorfer informiert, dass sich soeben zwei unbekannte Personen auf seinem Grundstück aufhalten.

Sofort wurde der Notruf 110 der Polizei verständigt und eine Fahndung eingeleitet. Diese führte jedoch nicht zum Ergreifen der Tatverdächtigen. Durch die Beamten konnte festgestellt werden, dass sich die Täter an der Terrassentür des 43-Jährigen zu schaffen machten. Sie konnten diese aber nicht öffnen.

Die ersten Befragungen und Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den Unbekannten um zwei männliche Personen handelt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. tausend Euro. Entwendet wurde nichts.

Das Kommissariat 51 hat die weiteren Ermittlungen wegen versuchten Einbruchs übernommen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben
Täter 1 und Täter 2:
Männlich, ca. 20 Jahre, für die Witterung ungewöhnlich warm angezogen

Zeugenaufruf
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum, gegen 11:15 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeuge im östlichen Bereich der Gautinger Straße und der näheren Umgebung aufgefallen?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 51, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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