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10.09.2020, PP München


Pressebericht vom 10.09.2020

Inhalt:

1402. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln – Feldkirchen

1403. Tödlicher Verkehrsunfall – Bogenhausen

1404. Zusammenstoß von zwei Pkw – Unterhaching

1405. Radfahrerin kollidiert mit Ladebordwand – Isarvorstadt

1406. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker – Großhadern

1407. Vermisste Person; Widerruf der Fahndung – Bogenhausen
-siehe 1. Nachtrag zum Pressebericht vom 09.09.2020, Ziffer 1401

1408. Fazit zu einer Versammlung am Mittwoch, 09.09.2020 – Altstadt

1409. Sexuelle Belästigung; Geschädigte gesucht – Isarvorstadt




1402. Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln – Feldkirchen
Am Montag, 07.09.2020, gegen 12:00 Uhr, durchsuchte die Münchner Kriminalpolizei die Wohnung eines 64-Jährigen in Feldkirchen. Durch umfangreiche Ermittlungen im Vorfeld erhärtete sich der Tatverdacht des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Daraufhin wurden durch die Staatsanwaltschaft München I Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht München beantragt, die nun vollzogen wurden.

Bei der Wohnungsdurchsuchung konnten der 64-Jährige sowie zwei weitere Männer (50 Jahre und 63 Jahre) festgenommen werden. Zudem wurde eine größere Menge Betäubungsmittel, Bargeld und typische Betäubungsmittelutensilien sichergestellt.

Während der 50-Jährige aus dem Landkreis Ebersberg, wieder entlassen wurde, befinden sich der 64-jährige Feldkirchner und der 63-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim nun in Untersuchungshaft.

Die weiteren umfangreichen Ermittlungen wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln beim Kommissariat 82 dauern an.



1403. Tödlicher Verkehrsunfall – Bogenhausen
Am Donnerstag, 10.09.2020, gegen 02:50 Uhr, teilte eine Autofahrerin einen Verkehrsunfall auf der A 94 an der Abfahrt zum Richard-Strauss-Tunnel mit. Sofort fuhren mehrere Streifen der Münchner Polizei sowie Notarzt und Rettungsdienst zur Unfallstelle.

Vor Ort konnten die Ersthelfer einen 22-jährigen Münchner feststellen, der mit seinem Leichtkraftrad der Marke Peugeot nach ersten Ermittlungen alleine gestürzt war. Er wurde erstversorgt und kam anschließen in ein Münchner Krankenhaus, wo er später starb.

Für die Unfallaufnahme wurde die Abfahrt der A 94 in den Richard-Strauss-Tunnel für ca. zwei Stunden gesperrt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.



1404. Zusammenstoß von zwei Pkw – Unterhaching
Am Mittwoch, 09.09.2020, gegen 08:45 Uhr, befuhr ein 76-Jähriger aus dem Landkreis München mit seinem Daimler Pkw, die Parkstraße in Richtung S-Bahnhof Fasanenpark.

Dort kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem am rechten Fahrbahnrand stehenden Daimler Pkw.
Nach den ersten Ermittlungen der Münchner Verkehrspolizei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug aufgrund einer akuten medizinischen Erkrankung.

Der Fahrer des geparkten Daimlers, ein 31-Jährigen aus dem Landkreis München, wurde auf den reglosen 76-Jährigen aufmerksam und schlug die Seitenscheibe des Fahrzeugs ein, um ihn aus diesem zu bergen. Der Notruf wurde alarmiert. Aufgrund fehlender Vitalfunktionen reanimierte der 31-Jährige den Rentner bis der Rettungsdienst eintraf.

Der 76-Jährige wurde daraufhin mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo er verstarb.

Der Daimler des 76-Jährigen wurde durch die Polizei abgeschleppt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.



1405. Radfahrerin kollidiert mit Ladebordwand – Isarvorstadt
Am Mittwoch, 09.09.2020, gegen 08:30 Uhr, befuhr eine 54-jährige Münchnerin mit ihrem Fahrrad die Tumblingerstraße stadteinwärts auf dem dort vorhandenen Radweg.

Zur gleichen Zeit parkte ein 68-Jähriger aus dem Landkreis Dachau seinen Daimler Lkw an einer Baustellenzufahrt.

Er senkte die Ladebordwand am Fahrzeugheck aufgrund eines Ausladevorgangs auf eine Höhe von ca. 1,25 Meter ab, so dass die Ladebordwand ca. einen halben Meter in den Radweg hineinragte. Dabei unterließ es der 68-Jährige nach den ersten Ermittlungen, diese Ladebordwand optisch kenntlich zu machen bzw. die Gefahrenstelle abzusichern.

Die 54-jährige Radfahrerin kollidierte mit der Ladebordwand. Dabei wurde sie verletzt und sie musste vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Ermittlungen übernahm die Münchner Verkehrspolizei.



1406. Trickdiebstahl durch falschen Handwerker – Großhadern
Am Mittwoch, 09.09.2020, verständigte ein über 70-jähriger Münchner den Notruf 110 der Polizei, weil er in seiner Wohnung im Bereich der Gelbhofstraße bestohlen wurde.

Gegen 14:00 Uhr klingelte ein Unbekannter an der Tür des Münchners. Dieser gab an, Handwerker zu sein und das Wasser überprüfen zu müssen. Mit dieser Geschichte verschaffte sich der Unbekannte Zutritt zur Wohnung des Rentners. In der Wohnung lenkte er den Senior ab, indem er ihn das Wasser aufdrehen ließ. Einige Zeit später verließ der Unbekannte die Wohnung.

Nun fiel dem Münchner auf, dass aus seiner Wohnung Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro entwendet wurde.

Das Kommissariat 65 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 45 Jahre alt, ca. 172 cm, dick, westeuropäische Erscheinung, braune kurze Haare mit Stirnglatze, ohne Bart, sprach bayerische Mundart; er trug Handwerkerkleidung (blaue Jacke, lange Arbeitshose und Stiefel) und ein Armband mit Figuren


Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Gelbhofstraße und Haderunstraße (Großhadern) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Warnhinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.



1407. Vermisste Person; Widerruf der Fahndung – Bogenhausen
siehe 1. Nachtrag zum Pressebericht vom 09.09.2020, Ziffer 1401

Wie bereits berichtet, suchte die Münchner Polizei nach einem 77-jährigen Münchner, der am Mittwoch, 09.09.2020, gegen 05:00 Uhr seine Wohnung in Bogenhausen verlassen hatte und seitdem nicht mehr gesehen wurde. Es wurde eine Öffentlichkeitsfahndung veranlasst.
Am gleichen Tag, gegen 22:15 Uhr, wurde der 77-Jährige durch eine Autofahrerin am Spiridon-Louis-Ring gesehen. Die Autofahrerin verständigte sofort den Notruf 110 der Polizei und setzte den 77-Jährigen in ihr Auto bis ihn eine Streife der Münchner Polizei übernahm.

Die Polizeibeamten brachten den 77-Jährigen wohlbehalten zurück zu seiner Wohnung und übergaben ihn dort seiner Ehefrau.




1408. Fazit zu einer Versammlung am Mittwoch, 09.09.2020 – Altstadt
Am Mittwoch, 09.09.2020 fand von 18:10 Uhr bis 19:30 Uhr, in der Münchner Altstadt eine Versammlung statt, die die Situation von Flüchtlingen in Griechenland thematisierte.

Um 18:10 Uhr begann eine Auftaktkundgebung am Marienplatz. Danach gegen 18:40 Uhr gab es eine sich fortbewegende Versammlung, die am Marienplatz startete und am Wittelsbacher Platz endete. Bis zu 600 Personen nahmen daran teil.

Die Versammlung verlief ohne Störungen. Sämtliche Vorgaben des Infektionsschutzes wurden von den teilnehmenden Personen beachtet. Die Maskenpflicht wurde eingehalten.



1409. Sexuelle Belästigung; Geschädigte gesucht – Isarvorstadt
Am Dienstag, 08.09.2020, zwischen 14:00 Uhr und 14:30 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Eritreer mit der U-Bahn vom Hauptbahnhof stadtauswärts in Richtung Messestadt. In der U-Bahn ging er, ersten Ermittlungen zufolge, zu einer bislang unbekannten Frau und berührte sie mit seinen Händen über der Kleidung an den Brüsten. Außerdem versuchte er sie zu küssen. Um der Frau zu helfen, kam eine zweite bislang noch unbekannte Frau hinzu.

Als beide an der Haltestelle Fraunhoferstraße ausstiegen, berührte der 21-Jährige auch die zweite Frau, indem er sie von hinten in den Schritt fasste. Dies sahen zwei weitere Passanten, die den Notruf verständigten und den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhielten. Die beiden geschädigten Frauen verließen währenddessen die Örtlichkeit.

Aufgrund des psychisch auffälligen Verhaltens des 21-Jährigen, der unter anderem auch später im Streifenwagen versuchte eine Polizeibeamtin zu küssen, wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Er wurde wegen sexueller Belästigung und Beleidigung angezeigt.

Die Ermittlungen hat das Kommissariat 15 übernommen.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Insbesondere werden die beiden Frauen (die eine wird als dunkelhäutig, ca. 38 Jahre alt, ca. 170 cm groß mit langen schwarzen gelockten Haaren und die zweite als hellhäutig, ca. 45-50 Jahre alt, ca. 170 cm groß mit dunkelblonden Haaren Pagenkopf, schlank beschrieben) gebeten, sich mit dem Kommissariat 15 in Verbindung zu setzen.


 

 

 

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