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14.08.2020, PP München


Pressebericht vom 14.08.2020

Inhalt:

1259. Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge – Olympiapark

1260. Staatsschutzrelevantes Delikt – Obermenzing

1261. Diebstahl aus einer Wohnung – Großhadern

1262. Festnahme einer Trickbetrügerin – Englischen Garten

1263. Festnahme nach einem Betäubungsmitteldelikt – Ramersdorf

1264. Festnahme eines Exhibitionisten – Schwabing

1265. Raub einer Handtasche – Ludwigsvorstadt

1266. Schadensträchtiger Wohnungsbrand – Neuperlach




1259. Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge – Olympiapark
Am Donnerstag, 13.08.2020, befuhr ein 33-jähriger Münchner mit seinem Pkw VW, gegen 21:25 Uhr, die Ackermannstraße in nördliche Richtung. Hierbei benutzte er den rechten von zwei vorhandenen Fahrstreifen. Nach den ersten Ermittlungen wollte eine 37-Jährige aus dem Landkreis München zur gleichen Zeit mit ihrem Pkw VW rückwärts in eine Parklücke einparken. Das Heck des Pkws befand sich bereits in der Parklücke.

Es kam zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, worauf durch die Wucht des Aufpralls der Pkw der 37-Jährigen gegen zwei weitere geparkte Fahrzeuge geschleudert wurde. Bei dem Verkehrsunfall wurde der 33-Jährige leicht verletzt. Die 37-Jährige, sowie zwei 34- und 45-jährige Mitfahrerinnen aus München wurden ebenfalls leicht verletzt. Bis auf die 37-Jährige wurden alle Verletzten zur weiteren Versorgung vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

Die beiden Pkws wurden bei dem Unfall schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Die beiden geparkten Pkws wurden leicht beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Die Ackermannstraße musste für die Unfallaufnahme für ca. zweieinhalb Stunden in die nördliche Fahrtrichtung gesperrt werden. Der Verkehr konnte hierbei umgeleitet werden, so dass es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen kam.


1260. Staatsschutzrelevantes Delikt – Obermenzing
Am Donnerstag, 13.08.2020, gegen 01:30 Uhr, konnte eine Zeugin einen 20-jährigen Münchner dabei beobachten, wie er in der Karwinskistraße mehrere verfassungsfeindliche Zeichen (Hakenkreuze) und Textteile, die in einem Kontext zur NS-Zeit standen, an eine Tür eines Gebäudes, sowie auf die Fahrbahn sprühte. Durch eine verständigte Polizeistreife konnte der Tatverdächtige in der Nähe des Tatortes festgenommen werden.

Gegen den 20-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Graffiti sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Der Tatverdächtige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 44 übernommen.


1261. Diebstahl aus einer Wohnung – Großhadern
Am Dienstag, den 11.08.2020, klingelte ein unbekannter Mann bei einem über 70-jährigen Münchner in der Haderunstraße und gab an, Leitungen bzw. Rohre überprüfen zu müssen. Nachdem der Mann daraufhin in die Wohnung gelassen wurde, erschien er am darauffolgenden Tag gemeinsam mit einem weiteren unbekannten Mann erneut, um dieses Mal weitere Arbeiten vorzunehmen. Hierbei lenkte einer der Männer den Münchner ab, während der andere im Erdgeschoss einen unbefestigten Möbeltresor, in dem sich verschiedene Schmuckgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro befanden, entwendete.

Der Diebstahl wurde erst verspätet festgestellt und bei der Polizei angezeigt.


Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, zwischen 30 und 50 Jahre alt, osteuropäisches Aussehen

Täter 2:
Männlich, zwischen 30 und 50 Jahre alt, osteuropäisches Aussehen, etwas kleiner


Zeugenaufruf
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Warnhinweis Ihrer Münchener Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.

Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.


1262. Festnahme einer Trickbetrügerin – Englischen Garten
Am Mittwoch, 12.08.2020, gegen 12:15 Uhr wurde ein 55-Jähriger mit Wohnsitz in Freising im Englischen Garten durch eine 18-jährige Österreicherin angesprochen. Sie schilderte ihm gegenüber, dass sie in einer finanziellen Notlage sei und Geld für ihre Kinder benötige. Daraufhin gab ihr der 55-Jährige 50 Euro, woraufhin sich die 18-Jährige nicht zufrieden gab und weiter darauf bestand, noch mehr Geld zu bekommen.

Der 55-Jährige vereinbarte einen erneuten Termin und stellte ihr in Aussicht, mehrere hundert Euro zu übergeben. Der 55-Jährige verließ daraufhin den Englischen Garten. Jetzt realisierte er, dass er wohl Opfer eines Betruges geworden ist und verständigte daraufhin die Polizei.

Die Polizeibeamten konnten aufgrund der sehr guten Beschreibung, welche der 55-Jährige abgab, die 18-Jährige in Tatortnähe festnehmen. Bei der Tatverdächtigen konnte Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro festgestellt werden, das nach den ersten Ermittlungen aus weiteren Betrugstaten stammen könnte und sichergestellt wurde. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde die 18-jährige Tatverdächtige entlassen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trickbetrug unter Vortäuschen einer Notlage eingeleitet.

Das Kommissariat 65 übernimmt die weiteren Ermittlungen in diesem Fall.


Zeugenaufruf
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich vom Englischen Garten Wahrnehmungen gemacht bzw. wurde ebenfalls unter diesem Vorwand angesprochen, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1263. Festnahme nach einem Betäubungsmitteldelikt – Ramersdorf
Am Donnerstag, 13.08.2020, gegen 11:00 Uhr, wollten Beamte der Polizeiinspektion 23 (Giesing) im Bereich der Puechbergsiedlung eine männliche Person kontrollieren, weil sie den Verdacht hatten, dass diese Person an einem Betäubungsmitteldelikt beteiligt sein könnte. Bevor die Beamten an diese Person herantreten konnten, entfernte sich diese zu Fuß.

Die Beamten folgten dem Mann, wobei sie auch ihren Dienst-Pkw benutzen. Dabei blieb der Streifenwagen an einer metallischen Abgrenzung zwischen einer Grünfläche und dem Gehweg der Hochäckerstraße hängen. Am Dienst-Pkw entstand dabei ein geringer Sachschaden.

Die Beamten konnten den Tatverdächtigen zu Fuß erreichen und danach kontrollieren. Bei der Kontrolle des 22-jährigen irakischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland konnte eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Er wurde festgenommen und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen wurden durch das Kommissariat 83 (Rauschgiftkriminalität) übernommen.

Der Tatverdächtige wird heute dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.


1264. Festnahme eines Exhibitionisten – Schwabing
Am Donnerstag, 13.08.2020, gegen 13:40 Uhr, gingen eine 39-jährige und eine 34-jährige Münchnerin gemeinsam im Luitpoldpark spazieren.

In der Nähe eines dortigen Obelisken stellten die beiden Damen einen 55-jährigen Münchner fest, der auf einer nahegelegenen Parkbank saß und unter Blickkontakt zu den beiden Damen Selbstbefriedigungshandlungen durchführte. Für beide Damen war das Geschlechtsteil des 55-Jährigen deutlich erkennbar. Nachdem die beiden Frauen unverzüglich die Polizei alarmiert hatten, konnten polizeiliche Einsatzkräfte den 55-Jährigen in Tatortnähe festnehmen.

Nach der Durchführung von kriminalpolizeilichen Maßnahmen und einer Anzeigenerstattung wurde der 55-jährige Münchner wieder entlassen.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch das Kommissariat 15 geführt.


1265. Raub einer Handtasche – Ludwigsvorstadt
Am Donnerstag, 13.08.2020, gegen 22:15 Uhr, ging eine 30-jährige Münchnerin mit ihrem Hund auf dem Fußgängerweg entlang des Bavariarings spazieren.

Nach ersten Erkenntnissen trat plötzlich ein ihr unbekannter Mann von hinten an sie heran und versuchte, die mitgeführte Handtasche zu entreißen. Zunächst konnte die Münchnerin die Tasche festhalten, so dass es zu einem Gerangel um diese kam. Daraufhin begann der unbekannte Mann nach der 30-Jährigen zu treten, so dass diese ins Straucheln kam und zu Boden fiel. Dem Täter gelang es dadurch, die Tasche an sich zu bringen. Er flüchtete mit dieser zu Fuß in Richtung Sankt-Pauls-Kirche. Die Münchnerin wurde bei der Tat leicht verletzt.

Danach begab sie sich zur Polizeiinspektion 14 um die Tat anzuzeigen. Über die Einsatzzentrale wurde eine Sofortfahndung eingeleitet, bei der mehr als zehn Streifen beteiligt waren. Diese verlief erfolglos.

Die Ermittlungen zu diesem Fall führt das Kommissariat 21 (Raub).


Der Täter wird wie folgt beschrieben
Männlich, ca. 20 - 25 Jahre alt, ca. 170 cm groß, südländischer Typ, schmächtige Statur, kurze Haare; bekleidet mit einem dunkelblauen T-Shirt, dunkelblaue Jeanshose (“destroyed-Look“), dunkle Turnschuhe mit weißer Sohle.


Zeugenaufruf
Personen, die sachdienliche Hinweise im Bereich Bavariaring, Sankt-Pauls-Platz, Pettenkoferstraße, Sankt-Pauls-Straße, geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1266. Schadensträchtiger Wohnungsbrand – Neuperlach
Am Donnerstag, 13.08.2020, gegen 16:00 Uhr stellten Anwohner am Annette-Kolb-Anger eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im achten Obergeschoss und gleichzeitig akustische Warnsignale von Feuermeldern fest. Daraufhin alarmierten sie umgehend die Feuerwehr.

Bis zum Eintreffen der Feuerwehr drang ein männlicher Hausbewohner mit Hilfe eines Feuerlöschers über die Wohnungstür in die betroffene Wohnung ein und konnte mit Hilfe eines weiteren männlichen Hausbewohners die Bewohnerin bergen. Die Seniorin erlitt eine schwere Rauchgasvergiftung und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Brandursache wurden durch das Kommissariat 13 vor Ort geführt. Als Brandursache wird nach gegenwärtigem Ermittlungsstand ein auf der eingeschalteten Herdplatte befindlicher Kunststoffgegenstand vermutet.

Durch den Wohnungsbrand entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Durch die eingesetzten Feuerwehrkräfte wurden vorsorglich mehrere Wohnungen zwischen dem achten und elften Stock geöffnet und nach weiteren Personen abgesucht.

 

 

 

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