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13.08.2020, PP München


Pressebericht vom 13.08.2020

Inhalt:

1252. Suche nach vermisster Person; Ermittlungsstand – Riem
- siehe Pressebericht vom 10.08.2020, Ziffer 1233

1253. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Hasenbergl

1254. Opfer einer Körperverletzung greift Einsatzkräfte an – Untergiesing

1255. Diebstahl aus Wohnung durch falsche Handwerker – Planegg

1256. Raub zum Nachteil eines Burgerladens – Pasing

1257. Größerer Rettungseinsatz am Badesee – Feldmoching

1258. Großkontrolle mehrerer Sportwagen – Schwabing




1252. Suche nach vermisster Person; Ermittlungsstand – Riem - siehe Pressebericht vom 10.08.2020, Ziffer 1233
Wie bereits berichtet, wurde am Sonntag, 09.08.2020, gegen 17:30 Uhr, durch einen Mitarbeiter der Wasserwacht am Riemer See mitgeteilt, dass eine männliche Person im See untertauchte und nicht mehr an die Oberfläche kam. Bei den ersten Rettungsmaßnahmen konnte die Person nicht gefunden werden.

Am Dienstag, 11.08.2020, von 06:00 Uhr bis 08:30 Uhr, wurde durch technische Einsatzkräfte der See mittels einem Sonargerät nochmals abgesucht. Dabei konnten 13 Stellen im See festgestellt werden, die am Mittwoch, 12.08.2020 von 06:00 Uhr bis 14:00 Uhr, durch Polizeitaucher überprüft wurden.

Bei den Feststellungspunkten handelte es sich nach Überprüfung lediglich um Objekte, zum Beispiel Röhren, Betonquadrate oder einer Tauchglocke.

Bei den mehrtätigen Suchmaßnahmen wurde bisher keine vermisste oder untergegangene Person gefunden. Es war eine Vielzahl an Einsatzkräften, wie Polizeitaucher, Einsatzboote und der Polizeihubschreiber eingesetzt.

Die Ermittlungen hierzu werden beim Kommissariat 14 (Vermissungen) geführt.


1253. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker – Hasenbergl
Am Montag, 10.08.2020, gegen 16:00 Uhr, läutete ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer über 80-jährigen Münchnerin und behauptete von den Stadtwerken zu kommen und Rohre reinigen zu müssen.

Den ersten Erkenntnissen zufolge dirigierte er die Seniorin in das Bad, damit sie dort das Wasser laufen lassen könnte. Dafür musste sie den Duschkopf mit aufgedrehtem Wasser halten. In dieser Zeit ließ der unbekannte Mann die Wohnungstür für einen Mittäter offenstehen.

Während er die Münchnerin ablenkte, durchsuchte der zweite unbekannte Täter die Wohnung nach Bargeld und hochwertigen Schmuckstücken. Nachdem der zweite Täter die Wohnung wieder verlassen hatte, entfernte sich auch der falsche Handwerker.

Kurz darauf stellte die Seniorin fest, dass Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro fehlte.

Das Kommissariat 65 (Trickdiebstahl) hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 170 cm groß, normale Statur, rundes Gesicht, kein Bart, mittelbraune, lichte Haare, ausländisches Erscheinungsbild, sprach mit leichtem ausländischen Akzent; er trug keine Arbeitskleidung

Der zweite Täter konnte nicht beschrieben werden

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Dülferstraße, Rainfarnstraße und U-Bahnhof Hasenbergl Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.


1254. Opfer einer Körperverletzung greift Einsatzkräfte an – Untergiesing
Am Mittwoch, 12.08.2020, gegen 20:15 Uhr, erreichte den Polizeinotruf die Nachricht über einen Streit zwischen zwei Männern am Flauchersteg. Bei diesem soll einer der beiden, ein 23-Jähriger aus Fürstenfeldbruck, dem anderen, einem 34-Jährigen aus München, mit einem scharfen Gegenstand eine Schnittverletzung zugeführt haben.

Aufgrund dessen wurden mehrere Streifen der Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit an den Flauchersteg geschickt. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurden diese durch beide Beteiligten zunächst beleidigt, wobei Erste-Hilfe-Maßnahmen vehement abgelehnt wurden. Sowohl der 23-Jährige als auch der 34-Jährige, die befreundet sind, solidarisierten sich gegen Polizei und Rettungskräfte.

Nachdem der 34-Jährige behandelt werden sollte, biss er einem Feuerwehrmann in den Finger. Außerdem nahm er sein Blut und spritzte es in Richtung der Polizeibeamten. Erst in einem Krankenhaus konnte er schließlich wegen seiner Schnittverletzung versorgt werden. Im Krankenhaus wurde zudem bekannt, dass er an einer ansteckenden Krankheit leidet, die mittels Blut übertragen werden kann.

Der 23-Jährige wurde zur Anzeigenaufnahme mit zur Polizeiinspektion gebracht. Er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt und konnte im Anschluss von der Dienststelle aus entlassen werden.

Der 34-Jährige wurde wegen seines Bisses und dem Spritzen mit Blut trotz ansteckender Krankheit wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Die Ermittlungen hat das Kommissariat 26 (Körperverletzungsdelikte) übernommen.


1255. Diebstahl aus Wohnung durch falsche Handwerker – Planegg
Am Mittwoch, 12.08.2020, in der Zeit von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr, klingelten zwei bislang unbekannte Männer an der Wohnungstür eines Rentnerehepaares in Planegg. Als die Senioren die Wohnungstür öffneten, gaben sich die beiden unbekannten Personen als Handwerker aus und boten Dachausbesserungsarbeiten und Dachrinnenreinigung an.

Nachdem das Ehepaar dem Arbeitsangebot zugestimmt hatte, konnten sich die beiden unbekannten Täter in der Folge völlig frei und unbeaufsichtigt im Wohnhaus bewegen. Als die Arbeiten schließlich, gegen 12:00 Uhr, abgeschlossen waren, verlangten die beiden Täter insgesamt 150 Euro und verließen nach der Bezahlung das Haus.

Kurze Zeit später stellte das Ehepaar fest, dass aus einem nicht versperrten Tresor ein Bargeldbetrag von mehreren Hundert Euro entwendet wurde. Darüber hinaus wurde ein hochwertiger Schmuckgegenstand aus dem Schlafzimmer entwendet.

Das Kommissariat 65 (Trickbetrug) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, 30 Jahre alt, 175 cm groß, schlank, west-/nordeuropäisch, dunkelblonde/braune Haare, Vollbart, sprach hochdeutsch

Täter 2:
Männlich, 175 cm groß, korpulent, west-/nordeuropäisch, sprach hochdeutsch

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Robert-Koch-Straße, Kettelerstraße und Kiem-Pauli-Straße in Planegg Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Medikamentenlieferanten oder ähnliche unbekannte Personen in die Wohnung einzulassen.
Und denken Sie bitte immer daran: Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit!
Im Zweifelsfall rufen Sie bitte sofort den Polizeinotruf 110 an!


1256. Raub zum Nachteil eines Burgerladens – Pasing
Am Mittwoch, 12.08.2020, gegen 22:20 Uhr, betraten zwei bislang unbekannte Täter die Filiale eines Burger-Geschäftsladens in der Planegger Straße.

Einer der Täter bedrohte den noch anwesenden 26-jährigen Mitarbeiter mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand, während der andere Täter Bargeld aus der Kasse entnahm.

Anschließend flüchteten die Täter aus dem Laden. Der Mitarbeiter verständigte umgehend die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit hohem Kräfteansatz und unter Einsatz eines Polizeihubschraubers blieben erfolglos.

Der Beuteschaden liegt im dreistelligen Bereich.

Der Mitarbeiter wurde durch die Tat nicht verletzt.

Das Kommissariat 21 (Raub) hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, 190 cm groß; vollmaskiert, dunkel gekleidet; bewaffnet mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand

Täter 2:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, 185 cm groß; vollmaskiert, dunkel gekleidet
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1257. Größerer Rettungseinsatz am Badesee – Feldmoching
Am Mittwoch, 12.08.2020, gegen 16:30 Uhr, wurden Rettungskräfte über eine Notrufsäule am Fasaneriesee darüber informiert, dass ein älterer Mann von Ersthelfern vor Ort reanimiert werden muss. Aufgrund dessen wurden mehrere Polizeistreifen und Rettungskräfte der Feuerwehr zur Örtlichkeit geschickt.

Ersten Erkenntnissen zufolge, begab sich der Verunfallte, ein über 80-jähriger Münchner, in den Fasaneriesee zum Schwimmen. Nach ca. fünf Minuten bemerkten anwesende Zeugen diesen im Wasser treibend. Die Zeugen zogen den Senior an Land und begannen umgehend mit Wiederbelegungsmaßnahmen. Während dessen riefen andere Personen vor Ort den Notruf. Durch Zufall und Glück stellte sich heraus, dass einer der anwesenden Helfer ein Arzt war, der dann die Reanimation koordinierte.

Die zuerst eingetroffenen Polizeistreifen erkannten die Situation und beteiligten sich an der laufenden Rettungsmaßnahme. Mittels eines eingesetzten Rettungshubschraubers, der etwas abseitig und durch die Polizeibeamten abgesichert, landete, konnte der Münchner in ein Krankenhaus geflogen werden. Zum Zeitpunkt des Abfluges, befand er sich, dank der Rettungsmaßnahmen in einem stabilen Zustand. Aktuell befindet sich der Münchner zur Behandlung im Krankenhaus.


1258. Großkontrolle mehrerer Sportwagen – Schwabing
Am Dienstag, 11.08.2020, in den Abendstunden konnte eine Streife der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) vor einem Hotel zahlreiche Sportwagen mit britischen Zulassungen feststellen. An den Fahrzeugen waren Aufkleber angebracht, die auf eine internationale Fahrveranstaltung im Zeitraum von Donnerstag, 06.08.2020, bis Mittwoch, 12.08.2020 von London über Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland und wieder zurück nach London führen sollte.

Eine weitere Überprüfung ergab, dass es sich hierbei um ein nicht genehmigungsfähiges Rennen innerhalb von Deutschland handelte.

Insgesamt wurden 35 Fahrzeuge kontrolliert. Bei 30 Fahrzeugen wurden gefährliche Mängel festgestellt. Unter anderem waren schwarze Folien an den vorderen Seitenscheiben angebracht, zudem befanden sich auch bei einigen Fahrzeugen Folien an den Scheinwerfern. Zudem fehlten bei einigen Fahrzeugen die Kennzeichen.

Des Weiteren wurde ein 28-jähriger Brite, der mit einem Mercedes unterwegs war, kontrolliert. Bei der Kontrolle ergaben sich Auffälligkeiten, die auf einen Konsum von Drogen zurückzuführen waren. Gegen den Briten wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Er hatte eine Sicherheitsleistung von mehreren Hundert Euro zu hinterlegen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden.

Eine 42-jährige Deutsche konnte vor der Abfahrt mit einem Pkw Ferrari kontrolliert werden. Auch bei ihr fanden sich drogenbedingte Auffälligkeiten. Dies bestätigte auch ein freiwillig durchgeführter Drogenschnelltest. Die Weiterfahrt wurde hier ebenfalls unterbunden.

Abschließend konnte auch der Veranstalter, ein 29-jähriger Brite, angetroffen werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen dem Veranstalten eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.

 

 

 

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