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10.08.2020, PP München


Pressebericht vom 10.08.2020

Inhalt:

1230. Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte – Maxvorstadt

1231. Schadensträchtiger Einbruch in Einfamilienhaus – Waldperlach

1232. Motorradfahrer stürzt und verletzt sich schwer – Aying

1233. Suche nach vermisster Person – Riem

1234. Sexueller Übergriff – Englischen Garten

1235. Staatsschutzrelevantes Delikt – Isarvorstadt

1236. Drei Festnahmen nach versuchtem Rollerdiebstahl – Neuhausen

1237. Fünf Täterfestnahmen nach Sachbeschädigung durch Brandlegung - Fasanerie




1230. Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte – Maxvorstadt
Am Freitag, 07.08.2020, gegen 10:00 Uhr erhielt eine über 80-jährige Münchnerin aus dem Stadtteil Neuhausen einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten. Er sagte der Münchnerin, dass ihre Nachbarin Opfer eines Handtaschendiebstahls geworden sei und bereits zwei Täter festgenommen worden sind. Den Dritten solle die über 80-Jährige nun durch Bargeld anlocken, damit dieser ebenfalls festgenommen werden kann. Er forderte hierzu einen Betrag von 40.000 Euro.

Aufgrund der Geschichte begab sich die Münchnerin zu ihrer örtlichen Bank, um Geld abzuheben. Dort konnte sie nur einen Bruchteil des Geldes abheben. Die aufmerksame Bankangestellte warnte die Münchnerin und fragte, wofür das Geld sei. Die über 80-Jährige nannte jedoch einen anderen Grund und bekam das Geld so ausgezahlt. Weil dem Täter das abgehobene Geld zu wenig war, beorderte er sie zu einer weiteren Bankfiliale, wo sie weiteres Bargeld abhob. Nun wies er die 80-Jährige an, das Geld in einer Parkanlage in Maxvorstadt zu deponieren und in der Nähe auf vermeintliche Kriminalbeamte zu warten.

Nach einiger Zeit bemerkte sie, dass das Geld nicht mehr in dem Park liegt und sie betrogen wurde. Daraufhin rief sie den Notruf der Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung führte nicht zur Festnahme von Tatverdächtigen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen Trickbetrug übernommen.

Hinweis:
Die Polizei weist niemals Personen an, Bargeld zur Abholung zu deponieren.


1231. Schadensträchtiger Einbruch in Einfamilienhaus – Waldperlach
Im Zeitraum von Sonntag, 02.08.2020, 13:30 Uhr bis Sonntag, 09.08.2020, 23:30 Uhr drangen bislang unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Waldperlach ein, durchsuchten sämtliche Räume und Schränke und entwendeten hierbei hochwertige Schmuckgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro.

Im Anschluss an den Einbruch konnten die bislang unbekannten Täter unerkannt entkommen. Der Einbruch wurde durch die geschädigten Hauseigentümer nach Rückkehr aus ihrem Urlaub festgestellt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch das Kommissariat 53 geführt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Einbruch geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1232. Motorradfahrer stürzt und verletzt sich schwer – Aying
Am Sonntag, 09.08.2020, gegen 13:00 Uhr, befuhr ein 18-jähriger Schüler aus München mit seinem Motorrad Marke Suzuki die Rosenheimer Straße – Staatsstraße 2078 in Aying, Ortsteil Großhelfendorf.

Nach eigenen Angaben flog dem Schüler kurz vor dem Ortsende eine Biene in den Helm. Bei dem Versuch, die Biene zu entfernen, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen den Bordstein. In der Folge stürzte der 18-Jährige mit seinem Motorrad auf den Gehweg und prallte mit seinem Bein gegen einen Lichtmasten. Durch den Unfall erlitt der Schüler schwere Verletzungen. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Das Motorrad wurde bei dem Unfall leicht beschädigt.

Die polizeilichen Ermittlungen werden durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.

Während der Unfallaufnahme kam es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.


1233. Suche nach vermisster Person – Riem
Am Sonntag, 09.08.2020 gegen 17:30 Uhr wurde durch einen Mitarbeiter der Wasserwacht am Riemer See mitgeteilt, dass eine männliche Person im See untertauchte und nicht mehr an die Oberfläche kam.

Bei den ersten Rettungsmaßnahmen konnte die Person nicht gefunden werden. Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte der Münchner Polizei und Rettungskräfte für Suchmaßnahmen zum Riemer See aus. Zudem wurde ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um Feuerwehrtaucher zum See zu bringen und die Suchmaßnahmen zu unterstützen. Weiter erfolgten Lautsprecherdurchsagen, um Hinweise zur vermissten Person zu erlangen. Bisher konnte die vermisste Person nicht aufgefunden werden. Die Suchmaßnahmen gehen weiter, dabei werden auch spezielle technische Geräte eingesetzt.

Das Kommissariat 14 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1234. Sexueller Übergriff – Englischen Garten
Am Samstag, 08.08.2020, gegen 21:00 Uhr war eine 22-jährige Studentin aus München im Englischen Garten beim Joggen unterwegs. Ihr näherte sich von hinten ein bislang unbekannter Mann auf einem Fahrrad. Dieser hielt dann die 22-Jährige von hinten am Hosenbund fest. Anschließend steckte er seine Hand ins Innere der Hose und fasste sie einmal fest an die linke Gesäßhälfte. Die 22-Jährige wehrte sich dagegen, so dass der unbekannte Mann schließlich von ihr abließ und auf seinem Fahrrad flüchtete.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 55 Jahre alt, ca. 180 cm groß, ca. 70 kg, schlank, Typ West-/Nordeuropäer, grauer Haarkranz, Brille; trug ein oranges T-Shirt, blaue lange Jeans, hatte einen schwarz/grauen Rucksack dabei und war mit einem Fahrrad unterwegs.

Zeugenaufruf:
Wer hat im Englischen Garten im Bereich zwischen Mittleren Ring und Kleinhesseloher See entsprechende Beobachtungen machen können, die hier zur Aufklärung der Tat führen können?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle, in Verbindung zu setzen.


1235. Staatsschutzrelevantes Delikt – Isarvorstadt
Am Samstag, 25.07.2020, gegen 23:00 Uhr, verständigte der Kommunale Außendienst (KAD) den Notruf der Polizei wegen einer Ruhestörung durch einen 38-jährigen Münchner.

Als er von den Mitarbeitern des Kommunalen Außendienstes angesprochen wurde, beleidigte er die Mitarbeiter mit Worten, die im Zusammenhang mit der NS-Zeit stehen.
Anschließend schrie er noch weitere staatsschutzrelevante Parolen.

Die Polizeibeamten vor Ort zeigten den 38-Jährigen wegen Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen an. Anschließend wurde er vom Platz verwiesen.
Das Kommissariat 44 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1236. Drei Festnahmen nach versuchtem Rollerdiebstahl – Neuhausen
Am Samstag, 08.08.2020 gegen 04:15 Uhr teilte eine Anwohnerin über den Notruf der Polizei mit, dass sich gerade in der Arnulfstraße mehrere Personen an einem Motorroller zu schaffen machen. Daraufhin fuhren mehrere Streifen der Münchner Polizei dorthin und konnten in der Nähe des Tatortes drei Personen (16, 17 und 18 Jahre alt) mit Wohnsitz in München festnehmen.

Der Roller konnte noch in der Arnulfstraße festgestellt werden. Er wurde durch die drei Tatverdächtigen zurückgelassen und wies deutliche Aufbruchspuren auf. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Am Motorroller wurde eine Spurensicherung durchgeführt. Die drei Festgenommenen werden nun wegen versuchten besonders schweren Fall des Diebstahls angezeigt.

Das Kommissariat 23 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1237. Fünf Täterfestnahmen nach Sachbeschädigung durch Brandlegung – Fasanerie
Am Samstag, 09.08.2020, gegen 01:45 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie mehrere männliche Personen im Bereich der Lasallestraße/Max-Wönner-Straße zwei Müllcontainer in Brand setzten. Der Zeuge verständigte daraufhin die Polizei.

Der Brand konnte anschließend durch die Feuerwehr gelöscht werden.

Noch vor Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte flüchteten die Tatverdächtigen zunächst vom Tatort, konnten jedoch im Rahmen der eingeleiteten Sofortfahndung im Tatortnahbereich vorläufig festgenommen werden.

Bei den festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um fünf junge Münchner im Alter zwischen 16 und 19 Jahren. Alle fünf rochen stark nach Rauch.

Weiterhin stellte sich vor Ort heraus, dass die o.g. Tatverdächtigen außerdem noch einen E-Scooter mutwillig beschädigt hatten.

Alle Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der entstandene Sachschaden an den Mülltonnen bewegt sich nach einer ersten Schätzung im niedrigen vierstelligen Bereich. Der Schaden am E-Scooter wird derzeit auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.

Das Kommissariat 13 hat die weitere Sachbearbeitung übernommen.

 

 

 

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