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12.07.2020, PP München


Pressebericht vom 12.07.2020

1064. Pkw-Fahrerin fährt gegen Gebäudemauer; eine Person leicht verletzt – Planegg

1065. Angetrunkener Jugendlicher lenkt Pkw gegen Baum; vier Personen leicht verletzt – Sauerlach

1066. Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw; eine Person schwer verletzt – Ludwigsfeld

1067. Drei Fälle des Trickbetrugs mittels Enkeltrick – Stadtgebiet München

1068. Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte aus größerer, aggressiver Jugendgruppe – Altstadt

1069. Mehrfacher Widerstand, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und versuchte Gefangenenbefreiung – Haidhausen




1064. Pkw-Fahrerin fährt gegen Gebäudemauer; eine Person leicht verletzt – Planegg
Am Freitag, 10.07.2020, gegen 13:15 Uhr, befuhr eine 78-Jährige aus dem Landkreis Ravensburg mit ihrem Renault Pkw die Bahnhofstraße in Richtung Bahnhof Planegg. Die Frau wollte nach rechts auf einen Parkplatz einbiegen.

Aus noch zu ermittelnden Umständen fuhr die 78-Jährige jedoch gegen einen Betonpfeiler eines Vordaches eines Supermarktes. Im Anschluss stieß sie frontal gegen die Geschäftswand, wodurch ein Regal mit hochwertigen Spirituosen zerstört wurde. Zudem wurde ein abgestelltes Fahrrad beschädigt.

Durch den Unfall wurde die 78-Jährige leicht verletzt und musst ambulant behandelt werden.

Der Pkw der Rentnerin war nicht mehr fahrtauglich. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1065. Angetrunkener Jugendlicher lenkt Pkw gegen Baum; vier Personen leicht verletzt – Sauerlach
Am Samstag, 11.07.2020, gegen 02:40 Uhr, befuhr ein 16-Jähriger aus dem südlichen Landkreis München mit einem Mercedes Pkw die Otterloher Straße zwischen Otterloh und Sauerlach in südliche Richtung. In dem Fahrzeug befanden sich noch drei weitere männliche Personen (15,16 und 18 Jahre alt, alle aus dem südlichen Landkreis München).

Aus bislang unbekannten Gründen verlor der 16-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte zunächst gegen einen Baum. Im Anschluss wurde das Fahrzeug auf die andere Fahrbahnseite geschleudert und kam schließlich im gegenüberliegenden Bankett zum Stehen.

Die vier Fahrzeuginsassen wurden jeweils leicht verletzt und wurden in einem Krankenhaus ambulant behandelt.

Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte bei dem 16-jährigen Fahrer Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Beamten.

Der 16-Jährige ist weder im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis, zudem war der benutzte Pkw zum Unfallzeitpunkt nicht für den Verkehr auf öffentlichem Verkehrsgrund zugelassen. Am Pkw entstand ein Totalschaden. Der Baum wurde bei dem Unfall ebenfalls beschädigt.

Der 16-Jährige wurde unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässige Körperverletzung und Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Zudem wird die zuständige Fahrerlaubnisbehörde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Die Münchner Verkehrspolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.


1066. Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Pkw; eine Person schwer verletzt – Ludwigsfeld
Am Sonntag, 12.07.2020, gegen 00:10 Uhr, befuhr eine 57-jährige Münchnerin mit ihrem Fahrrad die Achatstraße in Richtung Karlsfelder Straße, in welche sie nach links abbiegen wollte. Beim Abbiegen stieß sie mit einem aus ihrer Sicht von rechts kommenden und vorfahrtsberechtigten VW Pkw, eines 19-Jährigen aus dem Landkreis Dachau, zusammen.

Die Fahrradfahrerin wurde schwer verletzt und musste stationär in einem Krankenhaus behandelt werden.

Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bei der 57-Jährigen deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Es wurde daher eine Blutentnahme angeordnet.

An dem Fahrrad entstand ein Totalschaden. Der Pkw des 19-Jährigen wurde leicht beschädigt.

Die 57-Jährige wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


1067. Drei Fälle des Trickbetrugs mittels Enkeltrick – Stadtgebiet München
Fall 1:
Am Mittwoch, 08.07.2020, gegen 10:30 Uhr, wurde eine 84-jährige Münchnerin im Bereich des Prinzregentenplatzes (Bogenhausen) durch einen unbekannten Mann angerufen. Die Rentnerin glaubte ihren Schwiegersohn zu erkennen. Dieser gab an, er habe eine Eigentumswohnung gekauft und eine Anzahlung in Höhe von 25.000 Euro geleistet. Nun sei es jedoch zu Zahlungsschwierigkeiten gekommen. Der angebliche Schwiegersohn sitze gerade beim Notar und müsse dort eine Sicherheitsleistung hinterlegen, da ansonsten die Anzahlung verloren gehen würde.

Gegen 11:30 Uhr kam ein angeblicher Bote des Notars vorbei und die Rentnerin übergab einen vierstelligen Bargeldbetrag sowie eine geringe Menge an Schmuck.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 25 Jahre alt, 165 bis 170 cm groß, hatte dunkle Haare, keinen Bart und keine Brille. Er trug ein weiß-blaues Hemd und eine hellblaue Jeans.

Fall 2:
Am Mittwoch, 08.07.2020, gegen 16:15 Uhr, wurde eine 85-jährige Münchnerin im Bereich des Agricolaplatzes (Laim) von einer unbekannten Frau angerufen, welche die Rentnerin als „Oma“ ansprach. Die 85-Jährige sprach daraufhin die Anruferin mit dem Namen der echten Enkelin an. Diese bat nun die Seniorin nach der Ersteigerung eines Hauses um einen Kredit.

Die Betrügerin gab an, sie befände sich in der Zentralbank in der Nymphenburger Straße und konnte die 85-Jährige so überreden, einem angeblichen Fahrer der Zentralbank Geld und Schmuck in fünfstelliger Höhe zu übergeben. Die Übergabe erfolgte um ca. 17:00 Uhr.

Der Abholer konnte wie folgt beschrieben werden:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, 170 cm groß, schwarze Haare, er wird als südländischer Typ beschrieben; er trug ein weiß-blaues Hemd, eine Jeans und eine Mund-Nasen-Maske.

Fall 3:
Am Mittwoch, 08.07.2020, gegen 12:45 Uhr, erhielt eine 84-jährige Rentnerin, wohnhaft im Bereich des Leuchtenbergrings (Berg am Laim) einen Anruf von einer unbekannten Person, welche sich als ihre Enkelin ausgab. Sie erzählte der Seniorin, dass sie einen Wohnungskauf getätigt habe und daher Bargeld benötige.

Durch geschickte Gesprächsführung wurde die 84-Jährige dazu gebracht, bei mehreren Banken Bargeld abzuheben. Weiterhin erhielt die Rentnerin einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter, welcher erklärte, dass sie die fünfstellige Summe per Blitzüberweisung wieder zurückerhalten würde. Die 84-Jährige könne dies am nächsten Tag bei der Bank nachprüfen. Die Enkelin gab in einem weiteren Gespräch an, dass ein Mann vorbeikommen würde und das Bargeld stellvertretend abholen werde.

Die Seniorin übergab das Bargeld in einem Briefkuvert an den Abholer.

Bei allen drei Fällen hat das Kriminalfachdezernat 3 AG-Phänomene die Ermittlungen aufgenommen.


Zeugenaufruf:
Wer hat in den angegebenen Zeiträumen in den angegebenen Bereichen des Prinzregentenplatzes (Bogenhausen), Agricolaplatzes (Laim) und des Leuchtenbergrings (Berg am Laim) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 –AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Die Kriminalpolizei warnt in diesem Zusammenhang dringend davor, angeblichen Verwandten, die sich lediglich telefonisch melden, für etwaige Investitionen Geldbeträge zur Verfügung zu stellen. Die Angerufenen sollten unbedingt Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten bzw. sich direkt an die Polizei wenden.

Die Tipps Ihrer Münchner Polizei:

⦁ Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen.
⦁ Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
⦁ Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
⦁ Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
⦁ Ändern Sie Ihren Eintrag im Telefonbuch, indem Sie Ihren Vornamen abkürzen.
⦁ Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.


1068. Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte aus größerer, aggressiver Jugendgruppe – Altstadt
Am Samstag, 11.07.2020, gegen 20:30 Uhr, wurde der Notruf der Münchner Polizei darüber informiert, dass eine Gruppe von ca. 20 Jugendlichen auf Höhe der Kaufinger Straße 15 in Streit geraten war. In diesem Zusammenhang sei es auch zu ersten Körperverletzungsdelikten gekommen.

Die ersten Polizeibeamten berichteten beim Eintreffen an der Einsatzörtlichkeit von einer unübersichtlichen Situation, zahlreichen Schaulustigen und Jugendliche, die beim Eintreffen der Polizei flüchten wollten.

Ein 18-jähriger Schüler aus Maisach wurde nach zwei gezielten Faustschlägen in das Gesicht eines 33-jährigen Polizeibeamten zu Boden gebracht und festgenommen, wobei der 18-Jährige massiven Widerstand in Form von Fußtritten und Schläge mit den Händen leistete.

Um den Einsatzort versammelten sich ca. 50 Passanten, welche sich teilweise mit dem Festgenommenen solidarisierten und diesen aus der Menge anfeuerten und die Festnahme filmten. Es wurden sofort zahlreiche Einsatzkräfte, darunter auch das Unterstützungskommando, an den Einsatzort beordert, wodurch die Situation beruhigt werden konnte.

Insgesamt wurden 15 Platzverweise gegen verbal aggressive Personen ausgesprochen. Vier Personen wurden aufgrund ihres gezeigten Aggressionspotentials in Gewahrsam genommen. Hierbei handelte es sich unter anderem um drei Jugendliche, die in Folge ihren Erziehungsberechtigten übergeben wurden.

Der 18-jährige Schüler wurde vorläufig festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Gegen ihn wird wegen des tätlichen Angriffs sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und vorsätzliche Körperverletzung ermittelt.

Insgesamt wurden bei dem Einsatz drei Polizeibeamte verletzt, wobei ein Polizeibeamter nicht mehr dienstfähig ist.

Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Kriminalpolizei übernommen.


1069. Mehrfacher Widerstand, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und versuchte Gefangenenbefreiung – Haidhausen
Am Samstag, 11.07.2020, gegen 23:10 Uhr, wurde der Münchner Polizei über den Notruf 110 eine Schlägerei mit ca. zehn Beteiligten im Untergeschoss des Ostbahnhofes mitgeteilt.

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion 22 (Bogenhausen) war zuerst am Einsatzort und traf im Untergeschoß auf eine randalierende Personengruppe. Während der Abklärung des Sachverhalts spuckte eine 19-jährige Münchnerin eine Polizeibeamtin an. Bei der Festnahme wurde die 19-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt.

Daraufhin mischten sich umstehende Personen ebenfalls in das Geschehen ein und versuchten, die 19-Jährige gewaltsam aus dem polizeilichen Gewahrsam zu befreien. Erst nach Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte mit Unterstützung der Bundespolizei konnte die Situation trotz heftig geleistetem Widerstand unter Kontrolle gebracht werden.


Alle beteiligten Personen konnten unter Anwendung von unmittelbarem Zwangs vor Ort festgenommen werden. Ein 19-jähriger Münchner leistete beim Abtransport heftigsten Widerstand, so dass er nur mit Mühe zur Wache der Bundespolizei gebracht werden konnte.
Bei den Widerstandshandlungen wurde kein Polizeibeamter verletzt.

Die polizeiliche Sachbearbeitung erfolgt durch die Bundespolizei.

 

 

 

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