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07.07.2020, PP München


Pressebericht vom 07.07.2020

Inhalt:

1029. Schläge gegen den Kopf; Festnahme eines Tatverdächtigen – Freimann

1030. Raubüberfall – Lehel

1031. Pedelec manipuliert – Schwabing

1032. Polizei geht gegen die Autoposer- und Raserszene vor – Münchner Westen

1033. Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte – Bogenhausen

1034. Autofahrer entzieht sich Verkehrskontrolle – Unterschleißheim

1035. Größerer Polizeieinsatz – Obergiesing




1029. Schläge gegen den Kopf; Festnahme eines Tatverdächtigen – Freimann
Am Mittwoch, 01.07.2020, gegen 14:00 Uhr, gerieten zwei polnische Staatsangehörige vor einer Unterkunft am Helene-Wessel-Bogen in Streit. Im Rahmen dieser verbalen Auseinandersetzung schlug der 50-Jährige dem 37-Jährigen unvermittelt mit seiner Faust mehrmals ins Gesicht. Durch die Schläge ging der 37-Jährige zu Boden und blieb bewusstlos liegen. Da der 37-Jährige nicht ansprechbar war und aus den Ohren blutete, wurde vom Sicherheitsdienst der Unterkunft der Rettungsdienst verständigt. Der 37-Jährige blieb mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus. Die beiden Männer waren zur Tatzeit erheblich alkoholisiert.

Gegen den 50-jährigen Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Er wurde zur Klärung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.

Das Kommissariat 25 hat die Ermittlungen aufgenommen.


1030. Raubüberfall – Lehel
Am Sonntag, 05.07.2020, gegen 04:20 Uhr, befand sich ein 17-jähriger Münchner am
U-Bahnhof Lehel. Er wurde von vier bislang unbekannten Männern angesprochen und unvermittelt mit Faustschlägen angegriffen, woraufhin der 17-Jährige zu Boden ging. Am Boden liegend wurde er noch weiter getreten und geschlagen. Ihm wurden eine Umhängetasche und eine silberne Halskette entrissen.

Die vier Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

Durch Anwohner wurde die Polizei verständigt. Die eingesetzten Streifen fahndeten im Nahbereich nach den Tätern. Diese Fahndung verlief ohne Erfolg. Der 17-Jährige wurde in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung durch den Rettungsdienst gebracht. Der 17-Jährige erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und Frakturen an beiden Händen.

Das Kommissariat 21 übernahm die weiteren Ermittlungen.

Eine Beschreibung der Tatverdächtigen (vier Männer) liegt nicht vor.


Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich des U-Bahnhofes Lehel Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen


1031. Pedelec manipuliert – Schwabing
Am Freitag, 03.07.2020, gegen 13:30 Uhr, stellte eine Streife der Polizeiinspektion 13 (Schwabing) auf der Leopoldstraße einen ungewöhnlich schnellen Fahrradfahrer fest. Er wurde daher einer Verkehrskontrolle unterzogen. Die Beamten stellten fest, dass es sich um ein Pedelec handelte, welches so umgebaut war, dass eine deutlich höhere Geschwindigkeit als 25 km/h ermöglicht wurde. Dies hatte zur Folge, dass aus dem eigentlich versicherungs- und fahrerlaubnisfreien Fahrrad, ein Kleinkraftrad wurde, für welches man eine Versicherung und eine Fahrerlaubnis benötigt.

Da der Fahrer, ein 56-Jähriger aus dem Landkreis München, beides nicht vorweisen konnte, wurde er angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.


1032. Polizei geht gegen die Autoposer- und Raserszene vor – Münchner Westen
In den Zuständigkeitsbereichen mehrerer Polizeiinspektionen häufen sich die Meldungen und Beschwerden über illegale Straßenrennen und sogenanntes Poserverhalten, hierbei treffen sich überwiegend junge Männer an geeigneten Örtlichkeiten und imponieren sich gegenseitig mit hochmotorisierten und getunten Kraftfahrzeugen.

Aus diesem Grund schlossen sich am Freitag, 03.07.2020 mehrere Dienststellen des Münchner Westens mit der Einsatzhundertschaft und der Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung zusammen, um gezielt gegen die Autoposer- und Raserszene vorzugehen.

An verschiedensten Örtlichkeiten wurde das Fahr- und Geschwindigkeitsverhalten gezielt überwacht. Hierbei gingen den Polizeibeamten eine Vielzahl von Rasern ins Netz, wobei gleich mehrere innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit mehr als 100 km/h gemessen wurden. Insgesamt wurden rund 250 Geschwindigkeitsverstöße registriert. Spitzenreiter war hierbei ein 57-jähriger Porsche-Fahrer aus dem Münchner Landkreis, der auf der Ingolstädter Straße bei erlaubten 50 km/h mit 149 km/h gemessen wurde. Ihm droht nun ein Bußgeldverfahren in Höhe von 680 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister und ein dreimonatiges Fahrverbot. Die Zentrale Bußgeldstelle wird in der Regel bei dieser Überschreitung von mehr als dem Doppelten der erlaubten Geschwindigkeit, wohl einen Tatvorsatz vorwerfen, wodurch sich das Bußgeld verdoppelt.
Der technische Zustand der Kraftfahrzeuge stand im Fokus Kontrollen. Hierbei fielen einige nicht zulässige Veränderungen auf, welche die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigten. Zwei Fahrzeuge wurden zur Erstellung eines Gutachtens abgeschleppt.

Auch an den einschlägigen Treffpunkten, wie öffentliche Parkhäuser und Tankstellen, wurden Kontrollen durchgeführt: Hierbei wurden von mehr als 50 Personen die Personalien festgestellt und Platzverweise ausgesprochen. Da auch bei den Tankstellenbetreibern diese Szene unerwünscht ist, wurden ihnen durch den Pächter einer großen 24-Stunden-Tankstelle in Moosach Hausverbote erteilt. Sollten die Betroffenen erneut das Tankstellengelände betreten, droht ihnen eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruches.

Die Münchner Polizei führt solche Kontrollen in regelmäßigen Abständen im Münchner Stadtgebiet durch.


1033. Trickbetrug durch falsche Polizeibeamte – Bogenhausen
Am Montag, 06.07.2020, gegen 10:15 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Münchnerin, welche im Bereich der Meistersingerstraße wohnhaft ist, einen Anruf von falschen Polizeibeamten. Der Seniorin wurde wie üblich mitgeteilt, dass eine Einbrecherbande festgenommen worden sei, bei welchen der Name der Seniorin aufgetaucht wäre, mit dem Hinweis, dass bei ihr höhere Bargeldbeträge zu finden seien.

Die Münchnerin wurde im weiteren Verlauf aufgefordert, ihr Vermögen von der Bank abzuheben und mit nach Hause zu nehmen. Diese Wertgegenstände sollten vor der Tür bereitgestellt werden, um weitere Einbrecher anzulocken. Diese Aktion solle von zivilen Beamten observiert werden.

Als der Seniorin Zweifel aufkamen, wurden seitens der falschen Polizeibeamten vorgeschlagen, sie solle doch den Notruf 110 anrufen, um sich den Sachverhalt bestätigen zu lassen. Offenbar hatte die über 80-Jährige die Leitung nicht unterbrochen, sondern wählte die 110, während sie noch im Gespräch mit den Betrügern war. Daher meldete sich bei dem vermeintlichen Bestätigungsanruf ein weiterer falscher Polizeibeamter und beruhigte die Münchnerin. Im Glauben der Polizei zu helfen, sagte die Seniorin zu und deponierte eine Tasche mit Gold im Wert von mehreren Hunderttausend Euro.

Um ca. 15:30 Uhr konnte sie eine männliche Person feststellen, welche die Tasche aufnahm und sich entfernte.

Als sie doch misstrauisch wurde, verständigte sie die den Polizeinotruf. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Das Kriminalfachdezernat 3 -AG Phänomene- hat die Ermittlungen aufgenommen.


Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
Männlich, braunes lockiges Haar, leicht kräftige Figur, möglicherweise osteuropäischer Herkunft; weißes T-Shirt, rote Jogginghose mit weißen Längsstreifen, keine Brille, kein Bart, ungepflegtes Äußeres


Warnhinweis:
Die Münchner Polizei weist eindringlich daraufhin, das Telefongespräch mit den falschen Polizeibeamten aktiv zu unterbrechen, um im Anschluss mit der freien Leitung selbst den Polizeinotruf 110 verständigen zu können.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 -AG Phänomene- Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1034. Autofahrer entzieht sich Verkehrskontrolle – Unterschleißheim
Am Freitag, 03.07.2020, gegen 20:30 Uhr, versuchte eine zivile Polizeistreife auf Höhe der Landshuter Straße Ecke Alfred-Nobel-Straße in Unterschleißheim einen Pkw Mini, einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Der Fahrer reagierte weder auf die Anhaltesignale noch auf das zugeschaltete Martinshorn. Im weiteren Verlauf entzog er sich aktiv der Verkehrskontrolle. Schließlich flüchtete der Pkw-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit und äußerst rücksichtslosem und grob verkehrswidrigem Verhalten vor der Polizeistreife. Er überfuhr zweimal eine rote Ampel und geriet mitunter in den Gegenverkehr.

Währende der Nachfahrt durch die Polizei geriet der flüchtende Pkw mehrfach ins Schleudern. Schließlich wurde auch aufgrund der Gefährdungseinstufung der Polizei die weitere Nachfahrt vor Ort beendet. Nach kurzer Fahndung konnte der Pkw schließlich in der Ohmstraße in Unterschleißheim geparkt aufgefunden werden. Das Fahrzeug (Mini, schwarz mit Münchner Kennzeichen) wurde zur Beweissicherung abgeschleppt und sichergestellt, der Fahrer war in unbekannte Richtung geflüchtet.

Die weiteren Ermittlungen übernahm die Münchner Verkehrspolizei.


Der Fahrer wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, leicht gebräunte Haut; dunkles Cap (mit Schirm nach hinten getragen), orangenes/gelbes kurzes hemdähnliches Oberteil


Zeugenaufruf:
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum bzw. im Bereich der Landshuter Straße, Alfred-Nobel-Straße und in der Ohmstraße in Unterschleißheim eine verdächtige Person und/oder der Pkw Mini, schwarz aufgefallen?

Personen, die sachdienliche Hinweise zum o.g. Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich mit der Münchner Verkehrspolizei, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1035. Größerer Polizeieinsatz – Obergiesing
Am Montag, 06.07.2020, gegen 21:00 Uhr, wurde die Polizei zur Unterstützung einer Rettungsdienstbesatzung gerufen, diese hatte mit einem aggressiven Mann zu tun.

Wie sich vor Ort herausstellte, verhielt sich ein 45-jähriger Slowake, ohne festen Wohnsitz in Deutschland, augenscheinlich psychisch auffällig. Er drohte den Einsatzkräften damit, sich selbst zu verletzen und schrie dazu sehr laut. Den Polizeikräften gelang es, den 45-Jährigen zu überwältigen.

Der 45-Jährige wurde daraufhin in ein Krankenhaus polizeilich untergebracht.

Bei dem Einsatz waren sechs Streifen vor Ort. Zu Straftaten kam es im Verlauf des Einsatzes nicht.

 

 

 

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