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05.07.2020, PP München


Pressebericht vom 05.07.2020

Inhalt:

1016. Angriff durch Gruppe; eine Person schwer verletzt - Großhadern

1017. Krad fährt auf Pannenhilfsfahrzeug auf; eine Person schwer verletzt - Schwabing

1018. Mehrere Personen nach Kentern ihrer Boote im Wasser - Harlaching

1019. Mann wird nach Schlichtungsversuch von Gruppe angegriffen - Oberföhring

1020. Brand in Wohnung; zwei Personen verletzt - Untersendling




1016. Angriff durch Gruppe; eine Person schwer verletzt - Großhadern
Am Samstag, 13.06.2020, gegen 01:10 Uhr, kam es in der Fürstenrieder Straße auf Höhe der Würmtalstaße zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 26-jährigem Münchner und einer Gruppe von vorwiegend jungen Erwachsenen. Ein 27-jähriger Münchner, der den 26-jährigen begleitete, versuchte noch eine weitere Eskalation zu vermeiden, indem er sich mit dem 26-Jährigen zunächst entfernte.

Die Gruppe folgte jedoch den Beiden. In der Folge wurde der 26-Jährige zu Boden geschlagen und mit Fußtritten sowie Faustschlägen bis zur Bewusstlosigkeit attackiert. Auch der 27-jährige Begleiter wurde niedergeschlagen.

Erst als ein unbeteiligter Autofahrer anhielt und mit seinem Beifahrer einschritt, flüchteten die zunächst unbekannten Angreifer. Sodann leistete der Beifahrer Erste Hilfe beim Schwerverletzten Münchner bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Der 26-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus verbracht. Aufgrund der erlittenen Verletzungen, u. a. diverse Gesichtsbrüche, musste er auf die Intensivstation und insgesamt 16 Tage stationär behandelt werden. Zwischenzeitlich konnte er wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, ist allerdings weiterhin krankgeschrieben. Sein Begleiter, der 27-jährige Münchner, wurde ambulant behandelt.

In Folge der intensiven Ermittlungen durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München konnten schließlich alle Angreifer ermittelt werden. Ein 22-jähriger Münchner und ein 21-jähriger Münchner befinden sich mittlerweile wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Die Ermittlungen werden durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München fortgeführt.


1017. Krad fährt auf Pannenhilfsfahrzeug auf; eine Person schwer verletzt - Schwabing
Am Samstag, 04.07.2020, gegen 13:15 Uhr, befuhr ein 76-jähriger Münchner mit seinem Chongqing Kraftrad die Schenkendorffstraße stadteinwärts.

Zur gleichen Zeit befand sich ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit seinem Peugeot Pannenhilfsfahrzeug auf der Schenkendorffstraße auf Höhe der Unterführung der Ungerer Straße. Nach ersten Ermittlungen lud der 22-Jährige dort ein liegengebliebenes Kraftrad unter Benutzung von gelben Rundumlicht und Warnblinkanlage auf.

Der 76-Jährige fuhr mit seinem Kraftrad auf das stehende Pannenhilfsfahrzeug auf und wurde aufgrund des Aufpralls auf die Fahrbahn des Mittleren Rings abgeworfen. Dabei verletzte sich der Münchner schwerer, weshalb er mit einem Rettungsdienst in ein Klinikum verbracht werden musste. Der 22-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt.

An dem Kraftrad entstand ein Totalschaden, das Pannenhilfsfahrzeug wurde leicht beschädigt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von ca. 4500 Euro.

Zur Unfallaufnahme musste der Mittlere Ring an der Unfallstelle stadteinwärts für ca. eineinhalb Stunden komplett gesperrt und der Verkehr über die Ungerer Straße abgeleitet werden. Hierbei kam es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Ermittlungen zum Fall führt die Verkehrspolizei.


1018. Mehrere Personen nach Kentern ihrer Boote im Wasser - Harlaching
Im Verlauf des Samstag, 04.07.2020, kam es auf der Isar zu einigen Unfällen, insbesondere an der Wasserwalze an der Marienklause. Gegen 16:45 Uhr wurden der Polizei mehrere Personen im Wasser gemeldet, die zuvor mit ihren Booten gekentert waren. Diese Personen konnten teils selbstständig das Wasser verlassen, teils mussten sie durch die Wasserrettung gerettet werden. Von ihnen verletzte sich keiner.

Gegen 19:30 Uhr kamen erneut Meldungen über ein gekentertes Boot an der Marienklause mit mehreren Personen, die nun im Wasser wären. Aufgrund dessen wurden neben der Feuerwehr mehrere Streifen und ein Polizeihubschrauber zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Auch hier konnten im Verlauf alle Personen aus dem Wasser geholt werden, wobei eine der Personen mit Verdacht auf Wasser in der Lunge in ein Krankenhaus verbracht wurde.

Insgesamt wurden im Verlauf des Tages 14 Personen durch Rettungskräfte aus der Isar geholt.

Dies bezüglich hat die Landeshauptstadt München mit Beginn des Sonntag, 05.07.2020, das Befahren der Isar mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft vom Großhesseloherwehr bis zum Flaucher bis auf Weiteres verboten.

Warnhinweis:
Die Polizei warnt Bootfahrende mit kleinen Fahrzeugen ohne eigene Triebkraft davor, vom Großhesseloherwehr bis zum Flaucher eigenmächtig die Isar zu befahren. Aktuell besteht laut Landeshauptstadt München eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben für Personen mit Booten oder sonstigen Schwimmkörpern auf der Isar. Meiden Sie vor allem die Gefahrenstelle an der Marienklause.


1019. Mann wird nach Schlichtungsversuch von Gruppe angegriffen - Oberföhring
Am Mittwoch, 01.07.2020, gegen 18:15 Uhr, befuhr ein 36-jähriger Münchner zusammen mit seiner 31-jährigen Freundin die U4 am Prinzregentenplatz. Dort bekamen beide eine Auseinandersetzung zwischen einem ihnen unbekannten Jugendlichen und einer ihnen unbekannten älteren Dame mit. Diese versuchte der 36-Jährige zu schlichten.

Am U-Bahnhof Arabellapark stiegen sowohl der 36-Jährige als auch der Jugendliche in eine dort fahrende Tram um, wobei sich die verbale Auseinandersetzung der Beiden fortsetzte.

Nachdem beide an der Regina-Ullmann-Straße ausgestiegen waren, kam es zu ersten Handgreiflichkeiten zwischen den Beiden. Nachdem sich der 36-Jährige mit seiner Freundin entfernte, wurde er von dem Jugendlichen weiter verfolgt. Im Bereich des Fritz-Meyer-Wegs kamen mehrere weitere junge Männer aus unterschiedlichen Richtungen und traten auf den Münchner zu. Dieser wurde von mindestens drei der ihm unbekannten Personen mit Fäusten ins Gesicht und gegen den Kopf geschlagen. Erst nachdem eine unbeteiligte Zeugin die Polizei verständigte, flüchteten die jungen Männer.

Sofort wurden durch die Einsatzzentrale der Polizei mehrere Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos.

Durch weitere Ermittlungsarbeit konnte ein 19-jähriger Münchner als der beteiligte Jugendliche identifiziert werden. Dieser wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung angezeigt. Der 36-jährige Münchner erlitt durch die Angriffe nur leichte Verletzungen.

Die Ermittlungen zum Fall führt das Fachkommissariat 23.


1020. Brand in Wohnung; zwei Personen verletzt - Untersendling
Am Samstag, 04.07.2020, gegen 12:15 Uhr, meldete sich eine Anwohnerin aus der Albert-Roßhaupter-Straße bei dem Polizeinotruf, da sie aus dem Nachbaranwesen einen lauten Knall gehört habe und nun Flammen aus der Wohnung zu sehen waren. Aufgrund dessen wurden sowohl mehrere Streifen als auch die Feuerwehr zur Einsatzörtlichkeit geschickt.

Ersten Ermittlungen zu Folge konnte die Wohnungsinhaberin der brennenden Wohnung, eine 60-jährige Münchnerin, durch einen Nachbar, der den Brand bemerkte, aus ihrer Wohnung heraus gerettet werden. Beide Personen wurden durch Rettungskräfte vor Ort erstversorgt und im Anschluss mit Rettungswägen in umliegende Krankenhäuser verbracht, wo sie stationär behandelt werden. Nach ersten Erkenntnissen besteht für beide Personen aktuell keine Lebensgefahr.

Aufgrund der hohen Anzahl der Rettungskräfte und der Schaulustigen vor Ort musste die Polizei die Albert-Roßhaupter-Straße zwischen Partnachplatz/Sachsenkamstraße und Passauer Straße/Hansastraße für die Dauer der Löscharbeiten für ungefähr zwei Stunden komplett sperren. In diesem Zusammenhang kam es vor allem zu Verkehrsstörungen im Bereich Harras und Luise-Kiesselbach-Platz.

Eine Brandfahnderin übernahm die ersten Ermittlungen am Brandort. Die Brandursache ist aktuell noch unklar. Der Brandschaden beträgt einen sechsstelligen Wert. Die Wohnung ist komplett ausgebrannt und unbewohnbar.

Die Ermittlungen zum Fall führt das Fachkommissariat 13 (Brand).

 

 

 

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