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30.06.2020, PP München


Pressebericht vom 30.06.2020

Inhalt:

992. Einbruch in Bürokomplex – Ramersdorf

993. Öffentlichkeitsfahndung nach Handtaschenraub
-siehe Pressebericht vom 31.03.2020, Ziffer 429
-Fotos

994. Größerer Polizeieinsatz aufgrund Hilferufe – Bogenhausen

995. Körperverletzung durch mehrere Personen – Untergiesing

996. Sachbeschädigung von vermeintlichem Streifenwagen – Haidhausen




992. Einbruch in Bürokomplex – Ramersdorf
In den Abend- und Nachtstunden vom Sonntag, 28.06.2020, 20:00 Uhr, bis Montag, 29.06.2020, 07:00 Uhr, kam es in einem Bürokomplex in der Rosenheimer Straße zu einem umfangreichen Einbruch.

Die bislang unbekannten Täter drangen auf unbekannte Weise in die Räumlichkeiten ein. Das mehrstöckige Gebäude wurde nach Wertgegenständen durchsucht. Dabei wurden zahlreiche Einzel- und Großraumbüros aufgebrochen. Es wurden eine größere Zahl von Laptops und Bargeld entwendet.

Im Anschluss flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Es entstand ein Gesamtschaden von mehreren Zehntausend Euro.

Das Kommissariat 52 (Einbruchskriminalität) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


993. Öffentlichkeitsfahndung nach Handtaschenraub
Wie bereits berichtet, wartete am Sonntag, 29.03.2020, gegen 22:40 Uhr, eine 28-jährige Münchnerin auf der Donnersbergerbrücke auf einen einfahrenden Bus. Als dieser ankam und sie einsteigen wollte, wurde von einem unbekannten Mann versucht, ihre Handtasche zu entreißen. Der 28-Jährigen gelang es jedoch, die Handtasche festzuhalten, sodass der Täter ohne Beute fliehen konnte.
Die Münchnerin erstattete am Folgetag Anzeige bei der Polizei.

Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden die Videoaufzeichnungen im Linienbus gesichert und ausgewertet.

Durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung mit den erlangten Bildern erlassen.

Die Ermittlungen durch das Kommissariat 21 dauern an.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 20-30 Jahre alt, ca. 175-180 cm groß, schlank, westeuropäisches Erscheinungsbild, ohne Bart und ohne Brille; bekleidet mit schwarzer Mütze, schwarzer Weste mit Aufnäher auf der linken Brust, dunkler Hose, Sneaker; er hatte einen schwarz/blauen Rucksack dabei.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum auf der Donnersbergerbrücke Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise und zur Person auf den Fotos geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Link



994. Größerer Polizeieinsatz aufgrund Hilferufe – Bogenhausen
Am Montag, 29.06.2020, gegen 22:30 Uhr, meldeten sich mehrere Mitteiler beim Polizeinotruf 110 wegen einem blutenden Mann, der um Hilfe rief. Er gab lautstark an „abgestochen worden zu sein“.

Aufgrund einer möglichen Beteiligung einer Waffe wurden mehr als zehn Streifen an der Einsatzörtlichkeit am Kufsteiner Platz eingesetzt. Bei den Einsatzkräften waren auch Einsatzhundertschaften aus München und Dachau beteiligt.

Nach ersten umfassenden Ermittlungen vor Ort konnte festgestellt werden, dass der Verletzte, ein 24-jähriger Münchner, sich die Wunden selbst zugefügt hatte. Ursprung war, nach derzeitigem Ermittlungsstand, ein Rauschgiftgeschäft, das missglückte. Aufgrund dessen schlug der 24-Jährige auf eine Glasscheibe ein und zog sich so Schnittwunden zu. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nachdem nun der Verdacht von Besitz von Betäubungsmitteln bestand, wurde die vorherige Tatwohnung aufgesucht und geöffnet. Vor Ort konnte ein 22-jähriger Münchner in der Wohnung mit Rauschgift angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Nach Beendigung der Anzeigenbearbeitung wurde er von der Polizeidienststelle aus entlassen. Er wurde wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln angezeigt.

Der verletzte 24-jährige Münchner wurde ebenfalls wegen einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Das Kommissariat 83 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


995. Körperverletzung durch mehrere Personen – Untergiesing
Am Freitag, 26.06.2020, gegen 22:00 Uhr, befanden sich drei Münchner an einem Kiosk in der Nähe der Thalkirchner Brücke. Hier wurden sie zunächst von zwei männlichen Personen im Alter zwischen 15 bis 20 Jahren angesprochen und um Zigaretten gebeten.

Da sie diesem Wunsch nicht entsprachen, entbrannte zunächst ein verbaler Streit. Während dessen näherten sich aus dem anliegenden Büschen weitere Jugendliche. Diese beteiligten sich letztlich auch an einer nun eskalierenden Auseinandersetzung, welche in Faustschlägen und auch Fußtritten, der zeitweise am Boden liegenden drei Männer gipfelte.

Dabei konnten sich die drei Münchner noch soweit schützen, dass es bei leichten bis mittelschweren Verletzungen blieb. Einer der drei verständigte den Rettungsdienst und die Polizei.

Zwei der verletzten Personen wurden zu einer näheren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses jedoch nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief aufgrund des hohen Personenaufkommens an der Tatörtlichkeit sowie einer nur vagen Beschreibung (Jugendlich/Heranwachsend, teilweise in Sport-/Joggingkleidung) ohne Erfolg.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


996. Sachbeschädigung von vermeintlichem Streifenwagen – Haidhausen
Bereits am Donnerstag, 25.06.2020, 19:00 Uhr, bis Freitag, 26.06.2020, 07.15 Uhr, stellte ein Mitarbeiter einer Filmproduktionsfirma einen Audi Pkw mit blauer Polizeifolierung am Straßenrand ab. Als der Mitarbeiter am nächsten Tag zum Fahrzeug zurückkehrte stellte er fest, dass der Pkw mit schwarzer Farbe und dem Schriftzug „A.C.A.B.“ auf der Beifahrerseite besprüht wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.
Auch wenn an dem Pkw kein Blaulicht montiert war und es sich um ein Fahrzeug eines Filmsets handelt, wird von einer politisch motivierten Tat ausgegangen.

Die Ermittlungen führt das Kommissariat 43 (Staatsschutzdelikte).

 

 

 

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