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28.06.2020, PP München


Pressebericht vom 28.06.2020

Inhalt:

977. Betrug durch falschen Autohändler; Täter in Salzburg
festgenommen - Forstenried
- siehe Pressebericht vom 20.03.2019, Ziff. 389.

978. Handel mit Betäubungsmitteln - Neuperlach

979. Mann mit schwerer Kopfverletzung im Alten Botanischen
Garten gefunden; Zeugenaufruf - Maxvorstadt

980. Mann bedroht Jugendliche mit Waffe - Neuperlach

981. Abiturfeier durch Polizei beendet - Berg am Laim

982. Verkehrsunfall zwischen Lkw und Pkw; 1 Person schwer
verletzt - Aubing

983. Fußgängerin wird auf Gehweg von Kleinkraftrad erfasst und
schwer verletzt - Berg am Laim

984. Einsatzbilanz vom Wochenende

985. Verdächtige Wahrnehmung sorgt für größeren
Polizeieinsatz - Englischer Garten




977. Betrug durch falschen Autohändler; Täter in Salzburg festgenommen
Wie bereits berichtet, kam es durch einen inzwischen 21-jährigen Deutschen mit unbekanntem Wohnsitz zu mehren Betrugsdelikten, u.a. in München, Mannheim und Schweinfurt.

Er gab sich als Autohändler aus und traf sich mit Interessenten für hochwertige Fahrzeuge vor Autohäusern. Die Fahrzeuge inserierte er zuvor im Internet. Vor den Autohäusern ließ er sich das Geld für die Fahrzeuge geben und gab an, die Schlüssel und Unterlagen zu holen. Daraufhin flüchtete er. Der Gesamtschaden der Taten beträgt inzwischen über 300.000 Euro. Teilweise nutzte er gefälschte Ausweispapiere, um seine Opfer zu täuschen.

Die Staatsanwaltschaft München I übernahm die Sachbearbeitung aller Verfahren und erwirkte einen europaweiten Haftbefehl gegen den 21-Jährigen.

Am 23.06.2020 wurde er durch die örtliche Polizei in Salzburg kontrolliert und festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wurde umgehend informiert und beantragt die Auslieferung nach Deutschland. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Münchner Kommissariat 75 (Betrugsdelikte) geführt.


978. Handel mit Betäubungsmitteln - Neuperlach
Durch Zeugenaussagen wurde bekannt, dass ein 32-jähriger Münchner Handel mit Marihuana treiben soll. Er wurde daher durch die Münchner Kriminalpolizei am 24.06.2020 an seiner Arbeitsstelle festgenommen. Dabei führte er über 700 Euro Bargeld mit sich, welches beschlagnahmt wurde, da es sich vermutlich um Drogengeld handelt.

Anschließend wurden Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Wohnungen im Stadtgebiet, die ihm im Rahmen der Ermittlungen zugeordnet werden konnten, vollzogen. In einer der Wohnungen wurde eine 30-jährige Münchnerin angetroffen. In der Wohnung konnten die Ermittler über 3 Kilo Marihuana, eine kleine Menge Haschisch, sowie Verpackungs-material finden. In der zweiten Wohnung wurden 5g Marihuana gefunden.

Die beiden Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt und es wurde von ihnen eine DNA-Probe entnommen. Nach ihren Vernehmungen wurden sie wieder entlassen. Gegen beide werden nun weitere Ermittlungen wegen des Verdachts auf Handel mit einer nicht geringen Mengen Marihuana durch das Kommissariat 82 (Handel mit Betäubungsmitteln) geführt.


979. Mann mit schwerer Kopfverletzung im Alten Botanischen Garten gefunden; Zeugenaufruf - Maxvorstadt
Am Donnerstag, 25.06.2020, gegen 11:50 Uhr, meldete eine unbekannte Person der Rettungsleitstelle München eine verletzte Person im Alten Botanischen Garten. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten, einen 44-jährigen Gambier ohne festen Wohnsitz, in ein Krankenhaus.

Dort wurde die Polizei hinzugezogen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand wurde der 44-Jährige mit einer Flasche gegen den Kopf geschlagen. Hierdurch erlitt er schwere Kopfverletzungen und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Zur Tat konnte er bislang keine Angaben machen.

Beim Tatort handelt es sich wahrscheinlich um eine der Parkbänke rund um den Neptunbrunnen im Alten Botanischen Garten. Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 24 - Körperverletzung übernommen.

Zeugenaufruf:
Vor allem der unbekannte Anrufer, der den Rettungsdienst verständigte, wird als wichtiger Zeuge gesucht. Er und alle anderen, die Angaben zur Tat machen können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 24, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


980. Mann bedroht Jugendliche mit Waffe - Neuperlach
Am Freitag, 26.06.2020, gegen 19:30 Uhr, meldeten sich vier Jugendliche auf der Wache der Polizeiinspektion 24 - Neuperlach und teilten mit, dass sie kurz zuvor beim PEP mit einer Pistole bedroht worden seien.

Durch intensive Fahndungsmaßnahmen durch zahlreiche Polizeistreifen konnte ein Tatverdächtiger in der Nähe des Klinikums Altperlach festgenommen werden. Es handelt sich um einen 37-jährigen Münchner. In seiner Wohnung konnte u.a. eine Luftdruckpistole samt zugehöriger CO2-Kartusche sichergestellt werden.

Gegen ihn wurden Ermittlungen u.a. wegen Bedrohung und Verstößen gegen das Waffengesetz durch die Kriminalpolizei übernommen.


981. Abiturfeier durch Polizei beendet - Berg am Laim
Am Samstag, 27.06.2020, gegen 00:55 Uhr, wurde die Polizei durch mehrere Anwohner über eine laute Party in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Apart-Hotels in Berg am Laim informiert. Dabei seien so viele Gäste anwesend gewesen, dass sie sich teilweise schon vor dem Hotel aufhalten mussten.

Beim Eintreffen mehrerer Streifen liefen zahlreiche Partygäste weg. Die Wohnung war stark überfüllt. Es wurde mit einem Verantwortlichen gesprochen. Aufgrund der massiven Ruhestörung wurde die Party beendet. Einige der Partygäste kamen der Anweisungen der Polizei zunächst nicht nach. Durch besonnene Kommunikation und die Aktivierung der mitgeführten Body-Cams konnte die Situation deeskaliert werden. Die Partygäste entfernten sich schließlich.

Gegen 02:45 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass die Party wieder stattfindet. Daraufhin begaben sich zahlreiche Polizeistreifen und die Münchner Einsatzhundertschaft erneut zum Hotel. Von den noch anwesenden Personen wurden die Personalien erhoben. Sie erhielten eine Anzeige wegen Ruhestörung und eines Verstoßes gegen die Vorschriften zum Infektionsschutz. Anschließend wurde ein Platzverweis ausgesprochen und die Party endgültig beendet.


982. Verkehrsunfall zwischen Lkw und Pkw; 1 Person schwer verletzt - Aubing
Am Freitag, 26.06.2020, gegen 10:00 Uhr, fuhr ein 28-jähriger Regensburger mit seinem Lkw Sattelschlepper auf der B2 Richtung Osten und wollte an der Anschlussstelle zur A99 auf diese auffahren. An der dortigen Kreuzung missachtete er nach derzeitigen Erkenntnissen das Rotlicht der dortigen Ampel. Zeitgleich kam ein 70-Jähriger aus dem Landkreis Rottal-Inn mit seinem Pkw Mercedes von der A99 und wollte nach links auf die B2 Richtung Germering abbiegen.

Im Kreuzungsbereich kollidierten die beiden Fahrzeuge, wodurch der Pkw gegen einen Ampelmast geschleudert wurde. Der 70-Jährige wurde dadurch schwer verletzt und musste stationär in einem Münchner Krankenhaus behandelt werden. An den Fahrzeugen und am Ampelmast entstand Sachschaden von über 30.000 Euro. Das Münchner Unfallkommando hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.


983. Fußgängerin wird auf Gehweg von Kleinkraftrad erfasst und schwer verletzt - Berg am Laim
Am Freitag, 26.06.2020, gegen 11:40 Uhr, fuhr eine 30-jährige Münchnerin mit ihrem Kleinkraftrad der Marke NIU von der Fahrbahn kommend verbotswidrig auf den Gehweg der Kreillerstraße. Sie beabsichtigte ihr Fahrzeug vor einem dortigen Geschäft zu parken. Nach etwa 20 Metern Strecke verließ eine 70-jährige Münchnerin zu Fuß den dortigen Imbiss.

Der 30-Jährigen gelang es nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen. Sie erfasste die 70-Jährige, wodurch diese stürzte und schwer verletzt wurde. Die 30-Jährige blieb unverletzt. Die 70-Jährige musste zur stationären Behandlung in ein Münchner Klinikum gebracht werden. Das Münchner Unfallkommando hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.


984. Einsatzbilanz vom Wochenende
Aufgrund der sommerlichen Witterung zog es vor allem von Freitagnachmittag bis Sonntagmorgen zahlreiche Münchner auf die Plätze, in die Grünanlagen und zur Isar, um dort zu feiern.

In der Nacht von Freitag, 26.06.2020, auf Samstag, 27.06.2020, wurden im Bereich der Isar in der Spitze bis zu 10.000 Menschen angetroffen.

In der Nacht von Samstag, 27.06.2020, auf Sonntag, 28.06.2020, wurden im gleichen Bereich etwa 5.000 Personen geschätzt.

Die Polizei war mit zahlreichen zusätzlichen Einsatzkräften im Stadtgebiet unterwegs, um für Sicherheit zu sorgen. Das Einsatzkonzept sah dabei vor, bei Ordnungsstörungen mit kommunikativen Mitteln auf die Verursacher einzuwirken. Ein konsequentes polizeiliches Einschreiten mit entsprechenden Maßnahmen war für gravierende Sicherheitsstörungen, Straftaten und gegen aggressive Personen vorgesehen.

Während des gesamten Wochenendes hat sich dieses Einsatzkonzept bewährt.

Am Samstag, 27.06.2020, wurde kurz vor Mitternacht am Gärtnerplatz wieder eine Vielzahl von Personen festgestellt. Durch erneute massive Lärmbelästigung der Anwohner, Vermüllung des Gärtnerplatzes sowie der nicht mehr einzuhaltenden Infektionsschutzvorschriften, begann die Polizei damit, kommunikativ auf die dort befindlichen Personen einzuwirken, damit sie den Platz verlassen. Dabei kam es zu keinerlei Störungen bzw. Aggressionen. Im Anschluss wurde der Gärtnerplatz und das Umfeld intensiv bestreift, damit es nicht zu einer erneuten größeren Ansammlung von Personen kommt.

Kurze Zeit später wurde auch eine größere Personenansammlung am Wedekindplatz in Schwabing festgestellt. Auch hier schritt die Polizei nach dem bewährten Einsatzprinzip ein und konnte kurz darauf problemlos dafür sorgen, dass sich der Platz leerte.

Am Sonntag, 28.06.2020, gegen 01:00 Uhr, gingen bei der Einsatzzentrale mehrere Anrufe ein, nach denen sich eine größere Anzahl aggressiver Personen in der Leopoldstraße aufhalten soll.

Die Polizei begab sich mit hohem Kräfteansatz an die Örtlichkeit, wo etwa 200 bis 300 Personen angetroffen wurden. Bei aggressiven Personen wurde die Identität festgestellt und es wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen. Außerdem kam es zu zwei Beleidigungen gegen Einsatzkräfte, welche angezeigt wurden. Weitere Straftaten wurden nicht festgestellt und die Personengruppe löste sich kurze Zeit später auf.

Insgesamt blieb es an den Partyörtlichkeiten bis auf eine nicht ungewöhnliche Anzahl wochenendtypischer Delikte, wie Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz friedlich.


985. Verdächtige Wahrnehmung sorgt für größeren Polizeieinsatz
Am Sonntag, 28.06.2020, gegen 01:00 Uhr, meldete eine Anruferin dem Polizeinotruf, dass sie auf einem Radweg an der Isar in der Nähe des Tucherparks beim Vorbeiradeln einen Rucksack mit einem Blutfleck gefunden habe. Im Rucksack befand sich der Ausweis einer 28-jährigen Münchnerin, daneben lag eine Brille am Boden.

Zunächst wurde davon ausgegangen, dass es sich möglicherweise um ein Gewaltdelikt handeln könnte. Aufgrund dessen wurde damit begonnen, das nähere Umfeld durch starke Polizeikräfte abzusuchen. Außerdem wurden ein Polizeihubschrauber und ein Personensuchhund angefordert. Parallel erfolgten Nachfragen beim Rettungsdienst und in den Münchner Krankenhäusern.

Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es sich glücklicherweise nicht um eine Straftat handelte.
Durch Ermittlungen gelang es der Polizei, Kontakt zu der 28-jährigen Münchnerin aufzunehmen. Sie befand sich zuvor in der Nähe auf einer privaten Feier und fuhr anschließend mit dem Fahrrad nach Hause. An der Einsatzörtlichkeit stürzte sie, verletzte sich hierbei leicht und verlor ihren Rucksack. Dies bemerkte sie erst später.

Positiv zu erwähnen ist, dass die Anruferin sich nicht gescheut hat, die Münchner Polizei zu informieren.

Hinweis:
Wann immer Sie etwas Verdächtiges beobachten oder der Meinung sind, jemand sei in Gefahr oder eine Straftat sei geschehen, scheuen Sie sich nicht, den Polizeinotruf 110 zu wählen.

 

 

 

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