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18.06.2020, PP München


Pressebericht vom 18.06.2020

Inhalt:

926. Vorstellung des Sicherheitsreports 2019 für das Polizeipräsidium München

927. Gefährliche Körperverletzung – Am Hart

928. Mann beleidigt Passanten – Schwabing-West

929. Streit zwischen Taxifahrer und Rettungswagenbesatzung – Haidhausen

930. Verkehrsunfall; zwei Personen verletzt – Bogenhausen

931. Einbruch in ein Einfamilienhaus – Steinhausen




926. Vorstellung des Sicherheitsreports 2019 für das Polizeipräsidium München
Am Donnerstag, 18.06.2020, wurde der Sicherheitsreport 2019 für das Polizeipräsidium München vorgestellt.

Hierbei konnte ein herausragend gutes Ergebnis im Bereich der Kriminalitätsentwicklung für den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München präsentiert werden. Die Landeshauptstadt München weist eine extrem gute Sicherheitslage aus, trotz stetig steigender Einwohnerzahlen. Im Großraum München wurden im Jahr 2019 weniger als 100.000 Straftaten (ohne Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz) polizeilich registriert. Damit wurde das beste Sicherheitsniveau seit nunmehr 40 Jahren erzielt. Zum mittlerweile 44. Mal in Folge gilt München gegenüber vergleichbaren Großstädten im Bundesgebiet als Spitzenreiter im Bereich der Sicherheit. Die Aufklärungsquote (ohne ausländerrechtliche Verstöße) beträgt 61,7 Prozent, damit werden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München zwei von drei Straftaten durch die Polizei geklärt. Signifikante bzw. beachtenswerte Rückgänge sind im Bereich der Wohnungseinbruchskriminalität mit minus 19,4 Prozent im Bereich der Straßenkriminalität mit minus 9,3 Prozent und im Bereich der Sexualdelikte mit minus 11,5 Prozent zu verzeichnen.

Der Sicherheitsreport 2019 ist unter dem folgende Link auf der Internetseite des Polizeipräsidiums München eingestellt und abrufbar:

https://www.polizei.bayern.de/muenchen/kriminalitaet/statistik/index.html/315018


927. Gefährliche Körperverletzung – Am Hart
Am Montag, 15.06.2020, gegen 20.00 Uhr, schlug ein 91-jähriger Münchner aus bislang ungeklärten Gründen mehrfach mit einer Eisenstange auf eine 83-jährige Münchnerin in deren Wohnung ein. Beide Personen wohnen seit mehreren Jahren in der gleichen Wohnanlage.

Nach der Tat ging der 91-Jährige wieder in seine eigene Wohnung zurück und verständigte schließlich von dort aus den Notruf.

Die 83-Jährige wurde schwer verletzt und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Der 91-Jährige wurde durch die Polizeibeamten vor Ort in seiner Wohnung festgenommen. Er machte dabei teilweise auch einen nicht völlig orientierten Eindruck. Aufgrund einer bestehenden Fremdgefährdung wurde er anschließend durch die Polizei in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Eine psychiatrische Kurzbegutachtung wurde ebenfalls von Seiten der Staatsanwaltschaft beauftragt.

Nach der nun vorliegenden Einschätzung des Sachverständigen leidet der 91-Jährige an einer psychischen Störung, die dazu geführt hat, dass seine Schuldfähigkeit zur Tatzeit jedenfalls erheblich eingeschränkt war.

Von Seiten der Staatsanwaltschaft wird hier ein Unterbringungsbefehl gegen ihn beantragt.

Die Ermittlungen in dieser Sache werden bei der Mordkommission des Polizeipräsidiums München geführt. Aktuell wird gegen den 91-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.


928. Mann beleidigt Passanten – Schwabing-West
Am Samstag, 13.06.2020, gegen 10:20 Uhr, wurde der Polizeinotruf über einen pöbelnden Mann auf einem Markt am Elisabethplatz verständigt.

Vor Ort gaben Zeugen an, dass der Tatverdächtige, ein 43-jähriger Münchner, Passanten beleidigte. Nach ersten Ermittlungen ging das so weit, dass der 43-Jährige dabei auch volksverhetzende Aussagen von sich gab, weshalb ein zuvor unbeteiligter 82-jähriger Münchner dazwischen ging und diesen zur Rede stellte.

Der 43-Jährige wurde wegen Volksverhetzung angezeigt.

Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 44 übernommen.


929. Streit zwischen Taxifahrer und Rettungswagenbesatzung – Haidhausen
Am Mittwoch, 17.06.2020, gegen 18:00 Uhr, kam es an einem Krankenhaus in Haidhausen zu einem Streit zwischen einem 50-jährigen Taxifahrer und der Besatzung eines Rettungswagens (27 und 25 Jahre alt).

Ersten Ermittlungen zufolge wollte der 50-Jährige einen Patienten abholen und parkte an einer Zufahrtsrampe vor dem Eingang der Notaufnahme. Laut der Rettungswagenbesatzung hätte er dadurch anfahrende Rettungsdienstfahrzeuge behindert, weshalb sie ihn baten wegzufahren.

Aufgrund dessen kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 50-jährige Münchner aus seinem Taxi ausstieg und den 27-jährigen Notfallsanitäter an der Jacke packte. Danach stieg er wieder ein. Die Besatzung des Rettungswagens verständigte daraufhin die Polizei.

Da sich der 50-Jährige nun entfernen wollte, stellte sich der 27-Jährige hinter das Taxi und ersten Ermittlungen zufolge kam es dabei zu einem Kontakt zwischen dem rückwärtsfahrenden Taxi und dem 27-Jährigen. Der 27-Järhige wurde dadurch leicht verletzt.

Der Taxifahrer wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt und der 25- und 27-Jährige wegen Nötigung im Straßenverkehr.

Die Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.


930. Verkehrsunfall; zwei Personen verletzt – Bogenhausen
Am Mittwoch, 17.06.2020, gegen 13:40 Uhr, fuhr eine 56-jährige Münchnerin mit ihrem VW Pkw auf der Wehrlestraße von der Delpstraße kommend in Richtung der Ismaninger Straße. An der Kreuzung zur Scheinerstraße galt für sie „Vorfahrt gewähren“. Sie fuhr ohne anzuhalten in die Kreuzung ein und stieß im Kreuzungsbereich gegen eine von links kommende 22-Jährige aus Münster, die ebenfalls mit einem VW Pkw unterwegs war.

Durch die Aufprallwucht kippte das Fahrzeug der 22-Jährigen zunächst nach links um, landete letztendlich aber wieder auf allen vier Rädern.

Beide Autofahrerinnen wurden durch den Zusammenstoß verletzt und ambulant in Krankenhäuser behandelt.

Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden liegt bei mehreren Zehntausend Euro.

Die Unfallörtlichkeit musste während der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden, so dass es hier zu entsprechenden Verkehrsbeeinträchtigungen kam.


931. Einbruch in ein Einfamilienhaus – Steinhausen
Im Zeitraum zwischen Dienstag, 16.06.2020, 22:30 Uhr und Mittwoch, 17.06.2020, 05:30 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einem Einfamilienhaus in Steinhausen.

Der bislang unbekannte Täter näherte sich dem Anwesen, vermutlich über ein angrenzendes Feld und betrat den Garten über das Gartentor. Im Bereich des Erdgeschosses konnte er dann die Terrassentür aufbrechen. Anschließend wurde das Wohnzimmer nach Wertgegenständen durchsucht. Der Täter erbeutete mehrere Hundert Euro Bargeld und flüchtete anschließend wohl über die unversperrte Haustür.

Das Kommissariat 53 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Neckarstraße, Spessartstraße und Moselstraße (Steinhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Neckarstraße, Spessartstraße und Moselstraße (Steinhausen) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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