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16.06.2020, PP München


Pressebericht vom 16.06.2020

Inhalt:

912. Verstöße nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz – Obergiesing

913. Sachbeschädigung durch Graffiti; zwei Tatverdächtige festgenommen – Isarvorstadt

914. Einbruch in Kiosk – Obergiesing

915. Überfall auf Tankstelle – Forstenried

916. Mehrere verletzte Personen durch Rauchgasvergiftung – Oberschleißheim

917. Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Ludwigsvorstadt

918. Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte – Ludwigsvorstadt

919. Terminhinweis Veröffentlichung des Sicherheitsreports 2019 für das Polizeipräsidium München




912. Verstöße nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz – Obergiesing
Am Donnerstag, 11.06.2020, konnte eine Zivilstreife der Polizeiinspektion 23 (Giesing) gegen 12:45 Uhr, im Bereich der Kesselbergstraße zwei Personen bei der Übergabe von Betäubungsmittel beobachten.

Im Anschluss konnte ein 41-jähriger Münchner festgenommen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung konnten neben verbotenen Gegenständen nach dem Waffengesetz auch Betäubungsmittel im unteren dreistelligen Gramm Bereich sichergestellt werden. Er wurde wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz angezeigt und dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.

Im Rahmen weiterer Recherchen konnte die zweite beteiligte Person, ein 58-Jähriger Münchner, am 12.06.2020 ermittelt werden.

Durch einen Ermittlungsrichter wurde hier ebenfalls ein weiterer Dursuchungsbeschluss bestätigt und von der Polizei vollzogen. Hierbei konnten neben verbotenen Gegenständen nach dem Waffengesetz mehr als ein Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt werden.

Gegen den 58-Jährigen wird ebenfalls wegen mehrerer Delikte nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz ermittelt. Gegen den 58-Jährigen wurde ein Haftbefehl erlassen.


913. Sachbeschädigung durch Graffiti; zwei Tatverdächtige festgenommen – Isarvorstadt
Am Freitag, 12.06.2020, gegen 22:55 Uhr, wurde von aufmerksamen Zeugen der Polizei mitgeteilt, dass auf einem Dach eines Gebäudes in der Zenettistraße zwei Jugendliche Graffitis sprühen würden. Durch zahlreiche Streifen wurde der Bereich umstellt. Hierbei konnten schließlich zwei Münchner (16 und 17 Jahre) festgenommen werden, die nach den ersten Erkenntnissen für die Graffitis (ohne politischen Inhalt) verantwortlich waren.

Da sich laut Angaben der Zeugen noch weitere Personen auf dem Dach befinden sollten, wurde mit Hilfe der Feuerwehr das Dach abgesucht. Dort konnten insgesamt drei weitere Personen im Alter von 16 und 18 Jahren (alle mit Wohnsitzen in München) festgestellt werden. Sie feierten dort eine Party.

Die beiden jugendlichen Sprayer wurden nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen den Erziehungsberechtigten übergeben.

Die feiernden Personen konnten nach Identitätsfeststellungen den Heimweg antreten.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.


914. Einbruch in Kiosk – Obergiesing
Im Zeitraum von Samstag, 13.06.2020, 21:00 Uhr, bis Montag, 15.06.2020, 08:00 Uhr, gelangten ein oder mehrere bislang unbekannte Täter auf das Grundstück eines Kiosks in Obergiesing.

Nach ersten Ermittlungen öffnete der oder die Täter mittels Gewalt oder einem unbekannten Werkzeug die Zugangstür und eine Tür zum Leergutlager des Kiosks. Im Anschluss wurde der Kiosk durchsucht und dabei Tabakwaren und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Euro entwendet.

Danach entfernten sich der oder die Täter unter Mitnahme der Tatbeute und der möglichen Tatwerkzeuge in unbekannte Richtung.

Die weiteren Ermittlungen hat das Kommissariat 52 übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Hiendlmayerstraße, Am Nockerherberg und St.-Bonifatius-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


915. Überfall auf Tankstelle – Forstenried
Am Montag, 15.06.2020, gegen 22:45 Uhr, meldete sich eine Verkäuferin einer Tankstelle in der Liesl-Karlstadt-Straße in Forstenried, wegen eines soeben begangenen Überfalls bei der Einsatzzentrale der Polizei München. Umgehend wurden mehr als zehn Streifen zur Tatörtlichkeit geschickt, um nach dem Täter zu fahnden.

Nach ersten Ermittlungen betrat ein bislang unbekannter vollmaskierter Mann die Tankstelle. Dieser ging auf die anwesende Verkäuferin zu, die sich zu diesem Zeitpunkt am Tresen aufhielt. Der Täter bedrohte die Kassenkraft mit einem größeren metallenen Gegenstand und forderte die Herausgabe von Bargeld. Nach der Herausgabe von Geld im Wert von über Hundert Euro aus der Kasse verließ der Täter die Tankstelle und flüchtete.

Die durch die Streifen eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen negativ.

Das Kommissariat 21 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 25 Jahre alt, 170-180 cm groß, sehr schlank, sprach aktzentfreies Deutsch; trug schwarze Oberbekleidung, weiße Streifen seitlich an der Hose, Handschuhe, maskiert mit schwarz-weißer Anonymusmaske aus Plastik; bewaffnet mit einem ca. 30 cm großen metallischen Gegenstand

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


916. Mehrere verletzte Personen durch Rauchgasvergiftung – Oberschleißheim
Am Montag, 15.06.2020, kam es gegen 17:55 Uhr, zu einem größeren Einsatz für Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei mit mehreren leicht verletzten Personen auf einem Übungsplatz der Bundeswehr in Oberschleißheim.

Auf dem Gelände einer benachbarten Spezialfirma für Kampfmittelbeseitigung wurden alte Gaspatronen von Reizstoffsprühgeräten verbrannt. Der dabei entstandene Rauch wurde durch den Wind zum Übungsplatz getrieben.

Hier fand gerade eine Übung mit ca. 80 Auszubildenden der Bundeswehr statt. Nach dem Einatmen des Rauches klagten rund 15 Bundeswehrangehörige über gesundheitliche Beschwerden. Alle 15 Verletzten wurden durch die Feuerwehr und den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht, das sie mittlerweile wieder verlassen konnten.

Das Kommissariat 13 rückte aus und übernahm vor Ort die weiteren Ermittlungen.


917. Festnahme nach exhibitionistischer Handlung – Ludwigsvorstadt
Am Montag, 15.06.2020, gegen 10:30 Uhr, manipulierte ein 31-Jähriger Schweizer ohne Wohnsitz in Deutschland im Bereich des Nußbaumparkes an seinem Geschlechtsteil. Eine 28-jährige Münchnerin kam zu diesem Zeitpunkt an ihm vorbei und sah die Handlung des 31-Jährigen zunächst jedoch nicht, weil er mit dem Rücken zu ihr stand.

Nun sprach der 31-Jährige die Münchnerin an und setzte dabei die exhibitionistische Handlung fort. Die Münchnerin ging weiter und verständigte den Notruf der Polizei.

Durch die sofort eingeleitete Fahndung konnte der 31-Jährige unweit des Nußbaumparkes festgenommen werden. Er wird wegen der exhibitionistischen Handlung angezeigt. Weil er keinen festen Wohnsitz in Deutschland besitzt, wurde durch die Staatsanwaltschaft angeordnet, dass er eine Kaution in der Höhe der zu erwartenden Strafe bezahlt.

Der 31-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.


918. Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte – Ludwigsvorstadt
Am Montag, 15.06.2020, gegen 16:30 Uhr, erhielten zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) im Rahmen der Streife von Zeugen den Hinweis auf eine Schlägerei in der Schillerstraße zwischen einem 36-jährigen Afghanen und einem 52-jährigen Griechen.

Laut derzeitigem Ermittlungsstand ging der Schlägerei ein unmotivierter Angriff des 36-Jährigen auf den 52-Jährigen als Zufallsopfer voraus.

Die Polizeibeamten begaben sich daraufhin zur Einsatzörtlichkeit, wo die beiden Beteiligten der Körperverletzung angetroffen werden konnten.

Während der Identitätsfeststellungen und Abklärung des Sachverhalts, lief der 36-Jährige nervös auf und ab und verhielt sich aggressiv und unkooperativ. Er wurde daraufhin von einer 23-jährigen Polizeibeamtin mehrfach aufgefordert sich ruhig zu verhalten. Unvermittelt schlug der 36-Jährige den Arm der Polizeibeamtin weg, griff nach ihrer Dienstwaffe und versuchte diese aus dem Holster zu reißen. Dies konnte durch einen Griff an die Hand des 36-Jährigen durch die Polizeibeamtin nur unter starkem Kraftaufwand verhindert werden. Der Afghane versuchte weiterhin an die Waffe zu gelangen und mit Hilfe des zweiten Polizeibeamten konnte die Situation geklärt werden, indem der sich beharrlich wehrende 36-Jährige zu Boden gebracht wurde.

Durch die eingesetzten Kräfte verbrachte man den 36-Jährigen letztendlich zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion. Nach Abschluss der Maßnahmen erfolgt die Überstellung in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Der 36-Jährige wurde wegen einer Körperverletzung und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

Die beiden Beamten erlitten durch die Widerstandshandlungen leichte Verletzungen und waren weiter dienstfähig.

Weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 24 geführt.


919. Terminhinweis
Am Donnerstag, 18.06.2020, um 11:30 Uhr wird der Sicherheitsreport 2019 des Polizeipräsidiums München veröffentlicht.

Der Sicherheitsreport 2019 weist ein herausragend gutes Ergebnis im Bereich der Kriminalitätsentwicklung für den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München aus und verdeutlicht weiterhin die extrem gute Sicherheitslage bei uns. Trotz stetig steigender Einwohnerzahlen im Großraum München wurden im Jahr 2019 weniger als 100.000 Straftaten (ohne Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz) polizeilich registriert. Damit wurde das beste Sicherheitsniveau seit 1979 erreicht. Zum nunmehr 44. Mal in Folge ist München als drittgrößte Stadt Deutschlands gegenüber vergleichbaren Großstädten Spitzenreiter im Bereich der Sicherheit!

Im Rahmen einer erweiterten Presserunde (keine Pressekonferenz!) besteht für anwesende Medienvertreter die Möglichkeit an den Leiter der Unterabteilung für Verbrechensbekämpfung, Herrn Stefan Kastner, Fragen zur Sicherheitslage in München zu richten.

Die Printversion des Sicherheitsreports 2019 liegt am oben genannten Termin zur Mitnahme aus. Im Sicherheitsreport finden Sie neben der Vorstellung der polizeilichen Kriminalstatistik auch Angaben zu den vergangenen Versammlungen, Veranstaltungen und besonderen Einsatzlagen sowie Hinweise zu besonderen Themen wie die Lage am Hauptbahnhof und das Auftreten von Bettlergruppen im Stadtgebiet.

Alle Medienvertreter sind dazu herzlich in das Medienzentrum des Polizeipräsidiums München (Augustinerstraße 2, 80331 München) eingeladen.

Aus Gründen des Infektionsschutzes bitten wir um die Beachtung der folgenden Vorgaben:

Halten Sie die Mindestabstände von 1,50 Meter zueinander ein. Beim Betreten und Verlassen des Gebäudes ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes vorgeschrieben. Nach Einnahme des zugewiesenen Platzes im Medienzentrum darf der Mund- und Nasenschutz für die Dauer der Veranstaltung abgenommen werden.

 

 

 

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