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01.06.2020, PP München


1. Nachtrag zum Pressebericht vom 01.06.2020

Aus dem Inhalt:

820. Versuchtes Tötungsdelikt in der Isarvorstadt

821. Versuchtes Tötungsdelikt in Obergiesing




820. Versuchtes Tötungsdelikt in der Isarvorstadt
Am Sonntag, 31.05.2020 gegen 16.00 Uhr kam ein 23-Jähriger, der in München wohnhaft ist, zum Polizeipräsidium München. Dort zeigte er an, dass ihn sein 43-jähriger Mitbewohner am Vormittag gegen 10.00 Uhr mehrfach mit einem Messer angegriffen habe. Diese Angriffe konnte er abwehren, zog sich dabei aber leichte Schnittwunden an den Händen zu. Erst das Eingreifen eines weiteren Mannes, der den 43-Jährigen von ihm wegzog, unterband weitere Angriffe.

Der 23-Jährige führte dabei noch aus, dass der 43-Jährige ihn bereits am 09.05.2020 mit dem Messer angegriffen hatte und dabei leicht am Hals verletzt hätte. Hierbei war es ihm selbst gelungen, weitere Angriffe zu unterbinden.

Aufgrund dieser Angaben wurde der 43-Jährige noch im Laufe des Abends durch Zivilkräfte festgenommen.

Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter am 01.06.2020 Haftbefehl wegen versuchten Totschlags in zwei tatmehrheitlichen Fällen.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Mordkommission des Polizeipräsidiums München geführt. Der Tatverdächtige macht bislang keine Angaben zum Tatvorwurf. Die Motivlage für seine Taten ist ebenfalls noch unklar.


821. Versuchtes Tötungsdelikt in Obergiesing
Am Sonntag, 31.05.2020, kam es gegen 22.35 Uhr zu einem Vorfall in Obergiesing. Hier holte eine 31-Jährige, die in München wohnhaft ist, aus der Wohnung ihres Ex-Freundes, eines 37-Jährigen, dort eingelagerte Gegenstände ab. Zur Unterstützung für den Abtransport fuhr ein 35-Jähriger mit seinem Pkw zu dem Wohnanwesen. Während die 31-Jährige ihre Sachen in das Fahrzeug lud, trat der 37-Jährige völlig unvermittelt an die Fahrertür.

Er öffnete diese und begann nun mit einem Messer auf den 35-Jährigen einzustechen. Dieser setzte sich zur Wehr und fuhr mit seinem Pkw rückwärts. Dabei stieß er gegen einen anderen unbeteiligten Pkw. Er fuhr nun wieder nach vorne und erfasste den 37-Jährigen mit seinem Fahrzeug. Dieser wurde über die Motorhaube zur Seite geschleudert. Er verletzte sich dadurch leicht und flüchtete vom Tatort.

Die Polizei wurde verständigt und der 35-Jährige wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort behandelt. Nach ambulanter Behandlung der Stich- und Schnittverletzungen konnte er wieder gehen.

Der geflüchtete 37-Jährige konnte schließlich einige Zeit später wieder in seiner Wohnung lokalisiert und letztendlich nach Mitternacht durch Polizeibeamte des Unterstützungskommandos festgenommen werden.

Von Seiten der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I wird ein Haftbefehl für den 37-Jährigen wegen versuchten Mordes beantragt. Der zuständige Ermittlungsrichter wird darüber am Dienstag, 02.06.2020, entscheiden.

Die weiteren Ermittlungen übernahm hier die Mordkommission des Polizeipräsidiums München. Die Gründe für den Angriff müssen erst noch durch weitere Ermittlungen abgeklärt werden. Ebenfalls wird geprüft, in wie weit die Handlungen des 35-Jährigen aufgrund einer Notwehrlage gerechtfertigt waren. Bisher macht der Tatverdächtige keine Angaben zum Tatvorwurf.

 

 

 

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