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01.06.2020, PP München


Pressebericht vom 01.06.2020

Aus dem Inhalt:

809. Versuchtes Tötungsdelikt – Riem

810. Zwei Festnahmen nach Schmierschriften – Berg am Laim

811. Zusammenstoß mehrerer Pkw; Unfallopfer nun im Krankenhaus verstorben – Trudering
-siehe Pressebericht vom 19.03.2020, Ziffer 380

812. Motorradfahrer fährt gegen Pkw; eine Person verletzt – Schwabing

813. Schwere Brandstiftung – Haidhausen

814. Schwerer Verkehrsunfall – Brunnthal

815. Festnahme einer Betrügerbande wegen KFZ-Verschiebung – Stadtgebiet München

816. Schadensträchtiger Verkehrsunfall – Isarvorstadt

817. Auftreten von falschen Handwerkern – Ismaning

818. Person stürzt aus großer Höhe und verletzt sich schwer – Stockdorf

819. Versammlungslage am Samstag, 30.05.2020 in der Münchner Innenstadt




809. Versuchtes Tötungsdelikt – Riem
Am Donnerstag, 28.05.2020, gegen 19:10 Uhr, gerieten eine 42-Jährige und ihr 50-jähriger Ehemann, beide aus München, in Streit. Im Verlauf dieses Streits fügte die Frau ihrem Ehemann eine Schnittverletzung am Hals zu. Dieser verständigte über den Notruf die Polizei. Die 42-Jährige konnte daraufhin noch am Tatort festgenommen werden.

Der 50-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt. Er befindet sich außer Lebensgefahr.

Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Mordes.

Die 42-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen in dieser Sache wurden durch die Mordkommission des Polizeipräsidiums München übernommen.


810. Zwei Festnahmen nach Schmierschriften – Berg am Laim
Am Freitag, 29.05.2020, gegen 02:00 Uhr, konnten Beamte der Einsatzzentrale über die im Leuchtenbergring angebrachte Verkehrsvideoüberwachung drei Personen erkennen, von denen zwei eine Wand besprühten, während eine dritte Person dies offenbar filmte.
Daraufhin wurden mehrere Streifen zur Örtlichkeit geschickt, um die Vorgänge zu klären.

Die anfahrenden Polizeifahrzeuge konnten zwei Personen vor Ort festnehmen. Der dritten Person gelang die Flucht, trotz eingeleiteter Fahndung.

An den Personen (ein 20- und 30-Jähriger, beide Münchner) fanden sich deutliche Hinweise darauf, dass sie mit Spraydosen und Farblack gesprüht hatten. Bei dem 30-Jährigen wurden im Rucksack mehrere Farbdosen aufgefunden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere Hundert Euro geschätzt.

Gegen die Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung durch Graffiti eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen übernahm die Münchner Kriminalpolizei.


811. Zusammenstoß mehrerer Pkw; Unfallopfer nun im Krankenhaus verstorben – Trudering
-siehe Pressebericht vom 19.03.2020, Ziffer 380

Wie bereits berichtet, kam es am Mittwoch, 18.03.2020, gegen 18:15 Uhr, in Trudering zu einem Verkehrsunfall an dem drei Personen beteiligt waren.

Hier kam jedoch nicht, wie zunächst irrtümlich berichtet, der 51-jährige Opel-Fahrer stationär in Behandlung in ein Krankenhaus, sondern der 71-jährige VW-Fahrer.

Dieser 71-Jährige verstarb nun im Laufe des Samstag, 30.05.2020, im Krankenhaus.


812. Motorradfahrer fährt gegen Pkw; eine Person verletzt – Schwabing
Am Freitag, 29.05.2020, gegen 07:50 Uhr, fuhr ein 52-Jähriger aus München, mit seinem Motorrad Triumph auf dem Isarring in Richtung Englischer Garten. Unmittelbar vor ihm fuhr ein Audi mit einem 50-Jährigen aus dem Landkreis Dachau als Fahrer.

Dieser musste im Bereich der Einmündung zur Dietlindenstraße verkehrsbedingt bremsen. Der 52-Jährige reagierte hier zu spät und fuhr auf den Audi auf. Er stürzte auf die Fahrbahn und wurde verletzt. Anschließend wurde er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er ambulant behandelt wurde.

Der Schaden an den Fahrzeugen beträgt mehrere Tausend Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme musste der Isarring bis kurz nach 08:30 Uhr zum Teil komplett gesperrt werden. Dies führte im Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.


813. Schwere Brandstiftung – Haidhausen
Am Donnerstag, 28.05.2020, gegen 11:35 Uhr, wurde ein etwa fingergroßer brennender Gegenstand in ein Ladengeschäft im Zwischengeschoss am Ostbahnhof geworfen. Der Wurf geschah vermutlich aus einer Gruppe von drei Jugendlichen heraus.

Der brennende Gegenstand landete nun zwischen Verkaufsständern und brannte dort am Parkettfußboden ab. Die Flammen konnten dort gelöscht werden. Der entstandene Sachschaden liegt bei geschätzten 500 Euro.

Während der Tat hielten sich sowohl Kunden als auch Verkaufspersonal im Ladengeschäft auf. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Eine nähere Beschreibung der Jugendlichen liegt bislang nicht vor.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Zwischengeschoß am Ostbahnhof Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


814. Schwerer Verkehrsunfall – Brunnthal
Am Freitag, 29.05.2020, gegen 11:30 Uhr, fuhr ein 49-Jähriger aus München mit seinem leeren Sattelzug auf der Taufkirchner Straße in Kirchstockach. An der Einfahrt zu einem dortigen Kieswerk wollte er nach links in deren Einfahrt abbiegen.

Hier kam es dann aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Zusammenstoß mit einem Motorrad, das in die linke Front des Sattelzuges fuhr. Durch den Aufprall kam das Motorrad von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Es kam dann auf der dortigen Grünfläche zum Liegen.

Die Fahrerin, eine 22-Jährige Münchnerin, lag direkt neben ihrer Maschine. Aufgrund ihrer äußerst schweren Verletzungen wurde sie sofort vom Notarzt versorgt und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden nun durch die Münchner Verkehrspolizei geführt.


815. Festnahme einer Betrügerbande wegen KFZ-Verschiebung – Stadtgebiet München
Am Freitag, 29.05.2020, gelang der Münchner Kriminalpolizei im Laufe des Tages die Festnahme einer Betrügerbande. Diese versuchten bei einer ansässigen Autovermietung an ein Luxusfahrzeug zu gelangen. Aufgrund von dabei festgestellten Ungereimtheiten verständigte die Autovermietung die Münchner Polizei.

Letztendlich gelang es dann am Freitag vier Tatbeteiligte (38 Jahre, 34 Jahre und zweimal 26 Jahre alt, alle männlich und aus den Niederlanden) bei der Übergabe des Pkw festzunehmen. Alle vier Tatverdächtige befinden sich nun in Untersuchungshaft.

Die weiteren umfangreichen Ermittlungen in dieser Sache werden durch das Kommissariat 51 geführt.


816. Schadensträchtiger Verkehrsunfall – Isarvorstadt
Am Sonntag, 31.05.2020, gegen 17:10 Uhr, fuhr ein 71-Jähriger aus dem nördlichen Münchner Landkreis mit seinem VW auf der Erhardtstraße in Richtung Corneliusbrücke. Im Bereich der Boschbrücke wollte er über die Fahrstreifen des Gegenverkehrs verbotswidriger Weise wenden.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand übersah er dabei einen hinter ihm fahrenden 27-Jährigen, der mit einem Ferrari unterwegs war. Dieser versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Beide Fahrzeuge wurden auf die Gegenspur geschleudert, wobei der Ferrari an einem Baum zum Stehen kam.

Der 27-Jährige wurde an der Hand verletzt und in einem Krankenhaus behandelt.

Der entstandene Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen liegt bei über 100.000 Euro.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Münchner Verkehrspolizei geführt.


817. Auftreten von falschen Handwerkern – Ismaning
Am Donnerstag, 28.05.2020, gegen 12:15 Uhr, klingelten zwei Männer bei einer über 80-Jährigen. Die beiden Männer gaben sich als Handwerker aus, die den Wasserdruck überprüfen müssten.

Die Seniorin ließ daraufhin beide Männer in ihr Anwesen. Dort wurden mehrere handwerkliche Überprüfungen vorgenommen, unter anderem wurden die Wasserhähne und der Keller inspiziert. Nach Abschluss der „Inaugenscheinnahme“ des Anwesens forderten die Männer einen Geldbetrag im mittleren vierstelligen Bereich.

Die Seniorin übergab einen Geldbetrag im mittleren dreistelligen Bereich an die beiden Täter. Diese verließen daraufhin das Anwesen.

Kurz nach der Tat rief die über 80-Jährige die Polizei. Die sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.

Die Ermittlungen hat die Münchner Kriminalpolizei aufgenommen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dick, westeuropäisches Erscheinungsbild, ovales/längliches Gesicht, dunkelblonde Haare, ohne Bart, sprach bayerische Mundart; er trug einen weißen Arbeitskittel.

Täter 2:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 200 cm groß, schlank, westeuropäisches Erscheinungsbild, braune Haare, ohne Bart, sprach bayerische Mundart

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Garching Straße, Erlenstraße und An der Fähre in Ismaning Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis Ihrer Münchner Polizei:
Die Kriminalpolizei warnt insbesondere ältere Menschen dringend davor, angebliche Heizungsmonteure, Stromableser oder ähnliche Personen in die Wohnung einzulassen, wenn nicht bekannt ist, dass eine entsprechende Verbraucherablesung für das Wohnanwesen anberaumt ist. Auch bei vermeintlichen Schadensfällen, wie z.B. behaupteten Wasserrohrbrüchen, sollten Sie zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken Nachfrage halten, ob die Behauptung der Wahrheit entspricht.
Eine gesunde Skepsis ist keine Unhöflichkeit! Ein berechtigter Handwerker wird für Ihre Nachfragen stets Verständnis haben.


818. Person stürzt aus großer Höhe und verletzt sich schwer – Stockdorf
Am Samstag, 30.05.2020, gegen 22:15 Uhr, wurde ein 26-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck stark blutend im Bereich eines Anwesens in Stockdorf gefunden. Er hatte dort an einer privaten Gartenfeier teilgenommen und wohl auch reichlich Alkohol konsumiert. Er lag unterhalb einer Dachrinne, die abgerissen war und herunterhing. Aufgrund seiner schweren Gesichtsverletzungen wurde er durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand hatte er wohl offensichtlich an einem Regenfallrohr nach oben klettern wollen. Dieses riss dabei aus der Verankerung und er stürzte ca. drei bis vier Meter in die Tiefe. Bei dem Sturz schlug er auf am Boden liegende Steine auf.
Die weiteren Ermittlungen werden durch die Münchner Kriminalpolizei geführt.


819. Versammlungslage am Samstag, 30.05.2020 in der Münchner Innenstadt
Am Samstag, 30.05.2020, fanden in der Münchner Innenstadt insgesamt fünf angemeldete Versammlungen statt. Die größte der stationären Versammlungen fand auf der Theresienwiese in der Zeit von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt.

Dort fanden sich dann die vom Kreisverwaltungsreferat München als Versammlungsbehörde zugelassenen 1.000 Teilnehmer ein. Im Umfeld der Theresienwiese waren dazu in der Spitze bis zu 400 weitere Personen anwesend.

Die Versammlung selbst lief soweit ohne Besonderheiten ab.

Nach dem im Laufe der Zeit immer wieder Personen die Versammlung verließen, konnten auch wieder andere Personen, die sich im Umfeld aufhielten, an dieser teilnehmen. Wichtig war in diesem Zusammenhang, dass die Höchstgrenze von 1.000 Teilnehmern nicht überschritten wurde.

Für die Bewältigung der gesamten Versammlungslage in München waren am Samstag, 30.05.2020, ca. 800 Polizeibeamte eingesetzt.

Insgesamt kam es hier zu drei Anzeigen (§ 86a, Beleidigung, Körperverletzung). Dazu wurden 16 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstellt.

Im Laufe des Abends wurde dann um 19:40 Uhr die Polizeieinsatzzentrale über einen gerade stattfindenden Aufzug informiert. Hier konnten vor Ort ca. 200 Personen festgestellt werden, die im Bereich der Ludwigstraße unterwegs waren. Sie führten Plakate mit sich und skandierten Sprechchöre, die die aktuellen Unruhen nach dem Tod eines farbigen US-Bürgers in Minneapolis thematisierten. Die Menschenmenge wuchs letztendlich auf ca. 350 Teilnehmer an, die sich dann am US-Konsulat vorbei in Richtung Innenstadt bewegten.

Über die Polizeibeamten vor Ort konnte mit der Gruppierung Kontakt aufgenommen werden und es wurde abgesprochen, dass die Aktion, die offensichtlich spontan über die Sozialen Medien initiiert worden war, weiter fortgeführt werden kann. Es wurde hierbei von einem Trauermarsch gesprochen.

Der Zugweg ging letztendlich von der Ludwigstraße über die Von-der-Tann-Straße, Franz-Joseph-Strauß-Ring, Karl-Scharnagl-Ring, Maximilianstraße, über die Sparkassenstraße, den Viktualienmarkt, Rosental, Rindermarkt, Sendlinger Straße, Färbergraben, Altheimer Eck, Herzogspitalstraße, Sonnenstraße bis hin zum Karlsplatz.

Um 21:15 Uhr wurde die Kundgebung am Stachus beendet. Die Teilnehmer zerstreuten sich von dort aus. Bis auf eine Beleidigung gegenüber einem Polizeibeamten kam es zu keinen weiteren Vorkommnissen.

Ähnliche Aktionen hatten auch in weiteren Deutschen Städten stattgefunden.

 

 

 

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