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29.05.2020, PP München


Pressebericht vom 29.05.2020

Inhalt:

802. Zurückliegender Einbruch durch DNA-Treffer geklärt – Oberschleißheim
-siehe Pressebericht vom 01.10.2018, Ziffer 1462

803. Fremdenfeindlicher Angriff in der U-Bahn – Maxvorstadt

804. Verfassungswidrige Ausrufe und Zeichen gegenüber dem Kommunalen Außendienst – Ludwigsvorstadt

805. Balkonbrand in Mehrfamilienhaus – Ludwigsfeld

806. Verkehrsunfall; eine Person wird verletzt – Unterhaching

807. Fremdenfeindliche Beleidigung – Untergiesing

808. Angriff mit einem Messer – Aubing




802. Zurückliegender Einbruch durch DNA-Treffer geklärt – Oberschleißheim
Wie bereits am 01.10.2018 berichtet, ereignete sich im Tatzeitraum von Freitag, 28.09.2018, 17:00 Uhr, bis Samstag, 29.09.2018, 07:55 Uhr, ein Einbruch in einer heilpädagogischen Einrichtung in Oberschleißheim.

Es wurden diverse Beschädigungen an Türen und anderen Einrichtungsgegenständen verursacht. Insgesamt erbeutete der damals unbekannte Täter knapp 1.000 Euro.

Im Rahmen der akribischen Spurensicherungsarbeiten der Münchner Kriminalpolizei konnte an einem vor Ort gefundenen Beweisstück DNA-Material gesichert werden. Dieses konnte mit Hilfe des Bayerischen Landeskriminalamtes einem 50-jährigen Münchner zugewiesen werden. Dieser befindet sich aufgrund eines anderen Deliktes momentan in einer Justizvollzugsanstalt in Baden Württemberg.

Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Kriminalpolizei übernommen.


803. Fremdenfeindlicher Angriff in der U-Bahn – Maxvorstadt
Am Dienstag, 26.05.2020, gegen 13:00 Uhr, erstattete ein 44-jähriger mit Wohnsitz in München und asiatischer Staatsangehörigkeit, Strafanzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung mit einem rassistischen Hintergrund bei der Polizeiinspektion 11 (Altstadt).

Der 44-Jährige äußerte, dass er mit der U-Bahn (Linie U 2) vom U-Bahnhof Milbertshofen in Richtung Messestadt Ost gefahren sei. In der U-Bahn fiel dem 44-Jährigen ein Mann auf, der den erforderlichen Mund-Nase-Schutz nicht richtig trug. Die Maske war lediglich über den Mund gelegen, die Nase war frei. Der 44-Jährige bat den Mann die Maske richtig zu tragen, woraufhin er mit den Worten „blöder Asiate“ beleidigt wurde. Zudem trat der Unbekannte den 44-Jährigen gegen den rechten Oberschenkel.

Im Anschluss stieg der Täter am U-Bahnhof Theresienstraße oder Königsplatz aus. Dieser Vorfall ereignete sich gegen 11:15 Uhr bis 11:25 Uhr.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 170-175 cm groß, normale/dünne Statur, schwarze Haare, dicke Augenbrauen; schwarze Mütze mit unbekanntem Emblem, schwarze Jacke, dunkles T-Shirt, beige Jeans, braune Halbschuhe und hat eine schwarze Laptoptasche dabei


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


804. Verfassungswidrige Ausrufe und Zeichen gegenüber dem Kommunalen Außendienst – Ludwigsvorstadt
Am Donnerstag, 14.05.2020, gegen 22:10 Uhr, kontrollierten Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes der Landeshauptstadt München einen 39-Jährigen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck. Dieser urinierte an einer Trambahnhaltestelle in der Arnulfstraße in der Öffentlichkeit.

Als er darauf angesprochen wurde, gab dieser staatsschutzrelevante Parolen von sich, die in einem Kontext zur NS-Zeit standen. Da das Verwenden dieser Parolen den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erfüllt, wurde über die Polizei ein Strafverfahren gegen den 39-Jährigen eingeleitet.

Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 39-Jährige wieder entlassen.


805. Balkonbrand in Mehrfamilienhaus – Ludwigsfeld
Am Donnerstag, 28.05.2020, gegen 22:00 Uhr, verständigten Anwohner eines Anwesens in der Kristallstraße wegen eines Feuers die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr. Der Brand ging von einem Balkon im zweiten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses aus.

Sämtliche Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden sofort evakuiert. Das Feuer konnte nach kurzer Zeit von der Feuerwehr gelöscht werden.

Durch den Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro beziffert.

Nach ersten Ermittlungen war eine noch glimmende Zigarettenkippe für den Brand ursächlich. Das Kommissariat 13 des Polizeipräsidiums München ermittelt in diesem Zusammenhang nun wegen fahrlässiger Brandstiftung.


806. Verkehrsunfall; eine Person wird verletzt – Unterhaching
Am Donnerstag, 28.05.2020, gegen 14:15 Uhr, wollte eine 81-Jährige aus dem Landkreis München ihren Ford Pkw auf einem Parkplatz im Oberweg ausparken. Aus bisher nicht geklärten Gründen stieß sie dabei rückwärts ruckartig gegen einen dort geparkten Hyundai Pkw. Dieser wiederum durchbrach eine Hecke und stieß gegen einen weiteren geparkten VW Pkw einer 76-Jährigen aus dem Landkreis München.

Die 76-Jährige hielt sich zu diesem Zeitpunkt hinter ihrem Fahrzeug auf, um Gegenstände in den Kofferraum einzuladen. Durch den Anstoß machte das Fahrzeug eine ruckartige Bewegung, so dass sie von ihrem eigenen Auto eingeklemmt wurde. Zeugen alarmierten den Polizeinotruf 110. Die Feuerwehr wurde ebenfalls benachrichtigt und deren Einsatzkräfte befreiten die Frau aus ihrer Lage. Sie wurde danach wegen ihrer Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Der Sachschaden beträgt ca. 10.000 Euro.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung des Unfallablaufs übernommen.

Die 81-Jährige wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt.


807. Fremdenfeindliche Beleidigung – Untergiesing
Am Donnerstag, 28.05.2020, gegen 18:30 Uhr, befand sich ein 30-jähriger Münchner am Agilolfingerplatz. Dort näherte sich ihm ein bislang nicht bekannter Mann, der fremdenfeindliche Worte zu ihm sagte und dabei mit den Fingern eine Geste machte, als ob er eine Pistole in der Hand halten würde. Dazu machte er Schussgeräusche. Der unbekannte Täter entfernte sich. Der 30-Jährige erstattete Anzeige wegen Bedrohung und Beleidigung bei der Polizeiinspektion 23 (Giesing).

Die Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 44.

Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen ist auch ein fremdenfeindliches Motiv, da der 30-Jährige eine dunklere Hautfarbe hat.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 170 cm groß, schwarzes langärmeliges T-Shirt, mit einem Aufdruck auf der Brust (Stern), schwarze lange Hose, grau-grünes Basecap, schwarze Schuhe; er trug
eine braune Einkaufstasche

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


808. Angriff mit einem Messer – Aubing
Ein 49-jähriger Münchner und eine 45-jährige Münchnerin führten eine freundschaftliche Beziehung und wohnten beide in einer städtischen Notunterkunft. Am Mittwoch, 27.05.2020, gegen 23:20 Uhr, kam es zwischen den beiden zunächst zu einem verbalen Streit, der schließlich in eine körperliche Auseinandersetzung mündete.

Nach Angaben der 45-Jährigen wurde diese dabei vom 49-Jährigen geschlagen und gewürgt, weshalb sie ein Messer nahm und damit dem 49-Jährigen in den Oberkörper stach. Anschließend informierte sie den anwesenden Sicherheitsdienst, welcher den polizeilichen Notruf verständigte. Sofort wurden über zehn Streifen der Münchner Polizei zu der Örtlichkeit geschickt, um die Situation zu überprüfen.

Der 49-Jährige wurde durch den Notarzt in ein Münchner Krankenhaus verbracht, wo er stationär behandelt wurde. Aufgrund der Verletzung bestand eine potentielle Lebensgefahr.

Die Tatverdächtige wurde ebenfalls in ein Münchner Krankenhaus verbracht und ambulant behandelt. Das Tatmesser wurde am Tatort sichergestellt.

Von Seiten der zuständigen Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I wurde der Sachverhalt rechtlich als gefährliche Körperverletzung bewertet. Inwieweit der Stich mit dem Messer in den Oberkörper durch Notwehr gerechtfertigt war, muss noch durch weitere Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei geklärt werden.

Die Staatsanwaltschaft stellte keinen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls beim zuständigen Ermittlungsrichter.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 25 der Münchner Kriminalpolizei geführt.

 

 

 

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