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18.05.2020, PP München


Pressebericht vom 18.05.2020

735. Größerer Polizeieinsatz – Ramersdorf

736. Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Schwabing

737. Mann zieht Messer; Person festgenommen – Neuperlach

738. Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern; eine Person getötet; eine Person flüchtig – Au

739. Brand – Mittersendling




735. Größerer Polizeieinsatz – Ramersdorf
Am Sonntag, 17.05.2020, gegen 11:30 Uhr, teilte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses über den Notruf der Polizei einen Streit in einer angrenzenden Wohnung mit. Bei diesem Streit war angeblich auch ein Messer verwendet worden, so die Schilderung der Anruferin. Aufgrund der zunächst unklaren Lage fuhren mehrere Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort.

Die Tür der Wohnung, in der die Bedrohungslage stattfinden sollte, wurde von einer 40-jährigen Münchnerin geöffnet. Dort befand sich noch ein 40-jähriger Münchner.

Durch die Polizeibeamten konnte abgeklärt werden, dass es zu einem verbalen Streit kam, jedoch niemand verletzt wurde und wohl auch kein Messer verwendet wurde. Eine Gefährdung von Außenstehenden war zu keinem Zeitpunkt gegeben.

Der 40-jährige Münchner verließ freiwillig die Wohnung.


736. Verbotenes Kraftfahrzeugrennen – Schwabing
Am Sonntag, 17.05.2020, gegen 20:55 Uhr, fielen einer Streife an der Kreuzung Leopoldstraße und Feilitzschstraße zwei Fahrzeuge auf, die diese Kreuzung mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit überfuhren. Aufgrund dessen folgten die Polizeibeamten den beiden Fahrzeugen, bei denen sich um einen Ferrari und eine Corvette handelte.

Im Verlauf der Leopoldstraße, Ungererstraße und dem Petuelring kam es immer wieder dazu, dass beide Fahrzeuge nebeneinander bei einem Wechsel von Rotlicht auf Grünlicht an der Ampel Vollgas gaben, ständig die Fahrspuren wechselten und durch ihr Fahrverhalten andere Verkehrsteilnehmer zum Abbremsen zwangen.

Durch weitere hinzugezogene Polizeibeamte konnten beide angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Bei den Fahrzeugführern handelte es sich um einen 36-Jährigen aus dem Landkreis Neuburg/Schrobenhausen und einen 20-jährigen Münchner.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen bejaht, weshalb die Führerscheine des 36-Jährigen und des 20-Jährigen beschlagnahmt wurden.

Beide wurden wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens angezeigt.

Die Ermittlungen führt die Münchner Verkehrspolizei.


737. Mann zieht Messer; Person festgenommen – Neuperlach
Am Samstag, 16.05.2020, gegen 18.00 Uhr, verständigte ein 35-jähriger Münchner den Polizeinotruf 110. Er empfing in seiner Wohnung Besuch von einem 25-jährigen Österreicher (ohne festen Wohnsitz), welcher sich gegenüber ihm und weiteren anwesenden Personen aggressiv verhielt. Daraufhin fuhren zwei Streifen der Polizeiinspektion 24 (Perlach) zur Wohnung, um die Auseinandersetzung zu lösen.

Als die Polizeibeamten bereits in der Wohnung waren, zog der 25-Jährige ein Messer in Richtung der Polizeibeamten. Weil die Wohnung sehr eng war, konnten sich die Polizisten nicht aus dem Gefahrenbereich zurückziehen. Diese zogen ihre Dienstwaffen und forderten den 25-Jährigen energisch auf, das Messer wegzulegen. Dieser Aufforderung kam er nach einiger Zeit auch nach und konnte anschließend festgenommen werden.

Durch das energische aber besonnene Einschreiten der Polizeibeamten, konnte ein Schusswaffengebrauch verhindert werden.

Der 25-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Er wird wegen einer gefährlichen Körperverletzung, eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Bedrohung angezeigt.

Das Kommissariat 26 (Körperverletzung- und Bedrohungsdelikte) hat die Ermittlungen übernommen.


738. Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern; eine Person getötet; eine Person flüchtig – Au
Am Sonntag, 17.05.2020, gegen 18:30 Uhr, befuhr ein 37-Jähriger aus dem Münchner Landkreis mit seinem Pedelec die Hochstraße, im Teilbereich von der Rosenheimer Straße kommend in Richtung der Rablstraße.

Zur gleichen Zeit befuhr nach bisherigem Ermittlungsstand ein bislang unbekannter männlicher Fahrradfahrer, vermutlich mit einem dunkelfarbenen E-Bike, ebenfalls den Teilabschnitt der Hochstraße, hinter dem 37-Jährigen, in gleicher Richtung.

Nachdem der Unbekannte zu dem 37-Jährigen etwa auf Höhe des Anwesens Hochstraße 11 aufgeschlossen hatte, überholte er ihn rechtsseitig und fuhr für kurze Zeit auf gleicher Höhe mit ihm. Nach einem kurzen Wortwechsel kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision der beiden Fahrräder, sodass beide Radfahrer zu Sturz kamen. Der 37-Jährige stürzte nach links auf die Fahrbahn und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu, an dessen Folgen er noch in der Nacht in einem Münchner Klinikum verstarb.
Der unbekannte Fahrradfahrer stand nach seinem Sturz auf, setzte sich unvermittelt auf sein Fahrrad und flüchtete von der Unfallörtlichkeit. Zur genauen Fluchtrichtung gibt es bislang keine Erkenntnisse.

Die Ermittlungen zur Unfallursache und im Hinblick auf den flüchtigen Radfahrer werden durch die Münchner Polizei geführt.

Beschreibung des unbekannten flüchtigen Radfahrers:
Männlich, ca. 45 – 50 Jahre alt, ca. 180-195 cm groß, sehr stämmig, auch starke Waden, kurze graumellierte Haare, breites Gesicht, kein Bart bzw. nur Zwei-Tage-Bart; dunkle Oberbekleidung: schwarzes T-Shirt mit blauen Streifen an den Ärmeln, helle Schuhe, kurze blaue Hose (evtl. dreiviertellang), kein Fahrradhelm; sprach Deutsch ohne Auffälligkeiten; er war mit einem dunklen E-Bike unterwegs.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


739. Brand – Mittersendling
Am Montag, 18.05.2020, gegen 03:40 Uhr, erhielt die Polizei die Mitteilung, dass in der Höglwörther Straße Ecke Heuwinkel ein Fahrzeug gebrannt hatte. Ein Anwohner der Slevogtstraße nahm Brandgeruch wahr und konnte vor seinem Anwesen einen Audi Pkw feststellen, der bereits brannte. Der Anwohner löschte den Brand mit einem hauseigenen Feuerlöscher.

Da von Brandstiftung ausgegangen wurde, wurde durch die Polizei eine Fahndung im Nahbereich durchgeführt. Die Fahndung nach dem oder den Tätern verlief ohne Erfolg.

Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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