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12.05.2020, PP München


Pressebericht vom 12.05.2020

Inhalt:

693. Staatsschutzrelevante Beleidigung – Freimann

694. Einbruch in Bildungseinrichtung – Maxvorstadt

695. Anlagebetrug bei Unfallaufnahme angezeigt – Sauerlach
-siehe Pressebericht vom 11.05.2020, Ziffer 689

696. Radfahrer verstirbt nach Alleinunfall im Krankenhaus – Planegg

697. Pkw erfasst Fußgänger, verletzt diesen leicht und flüchtet – Obersendling

698. Kurzschluss am Ostbahnhof verursacht S-Bahn-Sperrung – Haidhausen

699. Festnahme nach versuchtem Kelleraufbruch – Ludwigsvorstadt

700. Großer Polizeieinsatz in –U-Bahn – Altstadt

701. Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Diebstahls aus Kfz – Bogenhausen

702. Person wird von Passanten aus Gleisbereich gerettet – Moosfeld

703. Vierbeiniger Nachwuchs bei der Münchner Polizei




693. Staatsschutzrelevante Beleidigung – Freimann
Am Donnerstag, 16.04.2020, gegen 12:30 Uhr, geriet ein 53-jähriger wohnsitzloser Deutscher mit einem 85-jährigen Rentner mit Wohnsitz in München, in Streit. Im Verlauf des Streites gab der 53-Jährige staatsschutzrelevante Parolen mit einem Kontext zur NS-Zeit von sich. Im Anschluss entfernte sich der 53-Jährige vom Tatort in unbekannte Richtung. Eine nahe Anwohnerin hörte dies und verständigte den Polizeinotruf.
Den 53-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Die weitere Sachbearbeitung erfolgt durch das Kommissariat 44 des Polizeipräsidiums München.


694. Einbruch in Bildungseinrichtung – Maxvorstadt
Im Tatzeitraum von Samstag, 09.05.2020, 18:00 Uhr, bis Montag, 11.05.2020, 07:00 Uhr, kam es zu einem Einbruch in einer Bildungseinrichtung in der Luisenstraße.

Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gelangten auf unbekannte Weise in den Gebäudekomplex. Dort brachen sie mehrere Zimmertüren auf und beschädigten Glastüren, um die Räume zu durchsuchen.

Hierdurch entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Welche Gegenstände entwendet worden sind, ist Gegenstand der Ermitltungen.

Das Kommissariat 52 (Einbruch in gewerbliche Objekte) hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


695. Anlagebetrug bei Unfallaufnahme angezeigt – Sauerlach
Wie bereits berichtet, kam es am Sonntag, 10.05.2020, gegen 00:30 Uhr, zu einem Verkehrsunfall beim Rückswärtsfahren. Ein 32-Jähriger rangierte seinen BMW Pkw und erfasste eine 26-Jährige. Diese wurde durch den Zusammenstoß zwischen dem BMW und einem dahinter stehenden Audi Pkw eingeklemmt und schwer verletzt.
Während der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass der 32-jährige BMW-Fahrer vermutlich Opfer eines Anlagebetruges wurde. Er übergab in den vergangenen Monaten immer wieder hohe Bargeldsummen (jeweils mehrere Zehntausend Euro) an einen 23-Jährigen aus dem Landkreis München. Dieser wollte das Geld gewinnbringend in Goldgeschäfte anlegen. Hierzu trafen sich die beiden immer wieder an verschiedenen Örtlichkeiten, um das Geld in bar zu übergeben.

Am Sonntag, 10.05.2020, kam es zwischen den beiden Personen zu einem Streit, bei dem auch die 26-Jährige aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz anwesend war. In diesem Verlauf kam es zu dem Verkehrsunfall.

Das Kommissariat 72 (Wirtschaftskriminalität) hat die Ermittlungen übernommen.


696. Radfahrer verstirbt nach Alleinunfall im Krankenhaus – Planegg
Am Montag, 11.05.2020, gegen 09:00 Uhr, befuhr ein 83-jähriger Rentner aus München mit seinem Fahrrad die Einsteinstraße stadteinwärts. Nach ersten Ermittlungen fuhr er aus bislang ungeklärter Ursache unvermittelt nach links, überquerte mit seinem Fahrrad die komplette Fahrbahn und prallte gegen einen am linken Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten Skoda. In Folge des Zusammenstoßes stürzte der 83-Jährige auf die Motorhaube des Pkw und blieb dort auf dem Rücken leicht verletzt liegen.

Ein unbeteiligter Zeuge, der den Unfall beobachtet hatte, leistete dem 83-Jährigen erste Hilfe und verständigte die Polizei und den Rettungsdienst. Der alarmierte Rettungsdienst stellte vor Ort allerdings eine schwere akute Erkrankung des Radfahrers fest und brachte ihn umgehend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, in dem er gegen 13:00 Uhr verstarb.

Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


697. Pkw erfasst Fußgänger, verletzt diesen leicht und flüchtet – Obersendling
Am Montag, 11.05.2020, gegen 13:45 Uhr, überquerte ein 51-jähriger Münchner zu Fuß die Constanze-Hallgarten-Straße auf Höhe Hausnummer 50.

Zeitgleich befuhr eine bislang unbekannte weibliche Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw Mini, schwarz verbotswidrig die Constanze-Hallgarten-Straße entgegen der ausgewiesenen Einbahnstraße. In der Folge touchierte die unbekannte Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw den die Fahrbahn querenden 51-jährigen Fußgänger, so dass dieser zu Sturz kam und sich leichte Verletzungen zuzog.

Im Anschluss an den Unfall entfernte sich die unbekannte Autofahrerin unerlaubt von der Unfallstelle, ohne ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Der 51-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, insbesondere jedoch zum flüchtigen schwarzen Mini Cooper und dessen Insassen machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


698. Kurzschluss am Ostbahnhof verursacht S-Bahn-Sperrung – Haidhausen
Am Montag, 11.05.2020, gegen 16:30 Uhr, kam es in der Orleansstraße zu einem Kurzschluss in der Oberleitung der S-Bahn. Zu diesem Zeitpunkt wurden Kranarbeiten an der angrenzenden Baustelle durchgeführt.

Aufgrund des Unwetters erfasste eine starke Windböe den Baukran, welcher sich in Richtung der Oberleitung drehte. Hierdurch geriet das Seil des Kranes, an dem gerade Werkzeug transportiert wurde, in die Oberleitung und verursachte einen Kurzschluss. Durch den Kurzschluss schmorte das Seil durch und die Last knallte auf den Boden.

Durch den lauten Knall wurden Anwohner aufmerksam und verständigten sofort die Feuerwehr. Diese konnte den Gefahrenbereich absperren. Um die Oberleitung zu reparieren musste der S-Bahn-Verkehr dort mehrere Stunden eingestellt werden. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

Das Kommissariat 13 (Brandermittlung) hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Ein vorsätzliches strafrechtlich relevantes Vorgehen kann ausgeschlossen werden.


699. Festnahme nach versuchtem Kelleraufbruch – Ludwigsvorstadt
Am Montag, 11.05.2020, gegen 10:20 Uhr, beobachtete ein 62-jähriger Münchner einen 24-jährigen Rumänen, wie dieser das Gitter eines Kellerfensters in der Maistraße abhob. Als er durch den 62-Jährigen angesprochen wurde, entfernte er sich. Weil er aber wenige Zeit später zurückkehrte, verständigte der 62-Jährige den Notruf der Polizei. Umgehend wurden mehrere Einsatzfahrzeuge der Münchner Polizei zum Einsatzort geschickt.
Der 24-Jährige konnte in der Nähe des angegangenen Kellerfensters festgenommen werden. Da er sich äußerst aggressiv zeigte, musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Er wird wegen eines versuchten besonders schweren Fall des Diebstahls angezeigt. Er wurde nach der polizeilichen Sachbearbeitung aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 53 (Einbruch) übernommen.


700. Großer Polizeieinsatz in U-Bahn – Altstadt
Am Montag, 11.05.2020, gegen 20:30 Uhr bis 20:45 Uhr, kam es zu zwei verschiedenen Mitteilungen an die Münchner Polizei über eine verdächtige Person, die mit schusswaffenähnlichen Gegenständen hantiert.

In einem ersten Anruf über den Notruf 110 meldete ein Zeuge, dass ein bis dahin unbekannter Mann in der Hans-Jakob-Straße mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand, den in einem Koffer mitführe, hantiert. Die männliche Person habe sich jedoch in unbekannte Richtung entfernt. Die zu einer sofortigen Fahndung im Bereich hinzugezogener Streifen konnten den Mann jedoch nicht mehr finden.

Gegen 20:45 Uhr kam es dann über den Polizeinotruf zu einer erneuten Meldung über einen Mann, der in der U-Bahnlinie 2 mit einem schusswaffenähnlichen Gegenstand hantiere. Beide Mitteiler vermuteten hier ein „Sturmgewehr“, welches in einem Gitarrenkoffer mitgeführt wird.

Die betroffene U-Bahn wurde in Zusammenarbeit mit der Leitstelle der Münchner Verkehrsgesellschaft am Haltepunkt Sendlinger-Tor-Platz angehalten. Gleichzeitig wurden zahlreiche Einsatzfahrzeuge dorthin beordert.

Im Untergeschoss des U-Bahnhofes Sendlinger-Tor konnte die gesuchte Person, ein 36-jähriger Münchner, durch die Polizeikräfte gestellt und festgenommen werden.

Nach ersten Feststellungen führte der 36-Jährige drei nicht schussfähige Langwaffen in einer Gitarrentasche mit sich, die er zuvor mehrfach Passanten vorzeigte und zum Teil zum Kauf anbot. Nach einer ersten Einschätzung durch Spezialisten für Sprengstoff und Schusswaffen handelte es sich bei allen drei Langwaffen um keine funktionsfähigen Schusswaffen.

Der 36-jährige Münchner wurde zur weiteren Vernehmung zur Polizeiinspektion gebracht, von welcher er entlassen wurde. Die Herkunft der Waffen ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die drei Waffen wurden sichergestellt.
Der 36-Jährige wurde wegen des Verstoßes des Führens von Anscheinswaffen angezeigt.

Die Ermittlungen hat das Kommissariat 24 aufgenommen.


701. Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Diebstahls aus Kfz – Bogenhausen
Am Samstag, 09.05.2020, gegen 23:30 Uhr, teilte ein Zeuge dem Polizeinotruf 110 mit, dass eine unbekannte Person im Bereich Bogenhausen versuche in geparkte Fahrzeuge einzudringen. Dies tat die Person, indem sie überprüfte, ob die Fahrzeuge verschlossen sind.

Hinzugezogene Streifen konnten den Tatverdächtigen im Nahbereich feststellen. Bei ihm handelt es sich um einen 49-jährigen Bulgaren.

Bei einer Durchsuchung des 49-Jährigen wurden mehrere Gegenstände, unter anderem zwei Mobiltelefone und zwei Digitalkameras aufgefunden, die nach erster Betrachtung durch die Beamten nicht zum Eigentum des Bulgaren gehörten.

Im Anschluss durchgeführte Ermittlungen ergaben, dass eines der Mobiltelefone zu einer Fundunterschlagung vom Sonntag, 03.05.2020 in Baden-Württemberg gehörte. Zudem konnte ein Beamter des Kommissariats 55 ein weiteres sichergestelltes Mobiltelefon, einem Diebstahl aus einem Kraftfahrzeug im Landkreis Biberach im Zeitraum von Montag, 20.04.2020, bis Samstag, 09.05.2020 zugeordnet werden.

Des Weiteren führte der Tatverdächtige zwei Taschenmesser und einen Schraubenzieher mit sich. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion gebracht.

Da der 49-Jährige ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist, wurde er der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt. Ein Ermittlungsrichter erließ gegen den 49-jährigen Bulgaren einen Untersuchungshaftbefehl. Er wurde wegen Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug angezeigt.

Die Ermittlungen zum Fall führt das Kommissariat 55 (Diebstahl aus Kfz).


702. Person wird von Passanten aus Gleisbereich gerettet – Moosfeld
Am Montag, 11.05.2020, gegen 22:00 Uhr, stürzte ein 32-jähriger Somalier in den Gleisbereich des U-Bahnhofes „Moosfeld“. Weil er stark alkoholisiert war, schaffte er es nicht zurück auf den Bahnsteig. Passanten halfen ihm und zogen ihn wieder auf den Bahnsteig. Die Passanten riefen zudem noch einen Rettungswagen.
Als sich die Rettungskräfte um den 32-Jährigen kümmern wollten, spuckte dieser in Richtung der Rettungskräfte und verhielt sich sehr aggressiv. Durch hinzugezogene Beamte der Münchner Polizei konnte der 32-Jährige gefesselt und in den Rettungswagen verbracht werden.

Beim Sturz in den Gleisbereich erlitt der 32-Jährige eine Platzwunde, welche in einem Krankenhaus versorgt wurde.


703. Vierbeiniger Nachwuchs bei der Münchner Polizei
Im März wurde von der Diensthundestaffel der Münchner Polizei die Malinoishündin „Lea“ gekauft. Im Rahmen der tierärztlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Lea bereits trächtig war, was man äußerlich nicht erkennen konnte. Am Mittwoch, 29.04.2020, brachte sie elf Welpen zur Welt.

Wie in der Hundezucht üblich beginnen die Namen aller Geschwister mit dem gleichen Anfangsbuchstaben. Weil es der erste Wurf war, hat sich die Münchner Polizei für den Buchstaben „M“ entschieden.

Ob alle elf Welpen später einmal Polizeihunde werden können, ist fraglich. Denn die Anforderungen sind sehr hoch. Bis es soweit ist, bleiben Max, Moneypenny, Mahoney, Maddy, Miss Marple, Mercedes, Mikka, Monaco, Minna, Madox und Mojito zunächst bei ihrer Mutter Lea.

Lea wird dann nach ihrem Mutterschutz wieder ihren Dienst bei der Münchner Hundestaffel antreten.

 

 

 

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