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07.04.2020, PP München


Pressebericht vom 07.04.2020

Inhalt:

465. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

466. Radfahrer verstirbt nach Unfall mit Pkw - Haidhausen
-siehe Pressebericht vom 20.03.2020, Ziff. 387-

467. Betriebsunfall auf Baustelle - eine Person schwer verletzt - Feldkirchen

468. Rassistische Beleidigungen am Hauptbahnhof - Ludwigsvorstadt

469. Brandstiftung an E-Scottern - Stadtgebiet München

470. E-Scooter-Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle; Festnahme - Ludwigvorstadt




465. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Montag, 06.04.2020, 06:00 Uhr, bis Dienstag, 07.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Über 7.700 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 221 Verstöße angezeigt, von denen 220 die Ausgangsbeschränkung betrafen.
Am Montag, 06.04.2020 gegen 14.55 Uhr führten Polizeibeamte entsprechende Kontrollen im Bereich des Königsplatzes durch. Dabei trafen sie auch mehrere Personen an, die längere Zeit auf Parkbänken saßen. Ein Paar fiel dabei auf, welches ein Picknick auf einer Parkbank veranstaltete. Die 46-jährige Frau war hierbei einsichtig und wollte die Örtlichkeit zusammen mit ihrem Begleiter verlassen. Dieser, ein 53-jähriger Münchner, ging jedoch auf Konfrontationskurs und gab den Polizisten gegenüber an, dass er die Ausgangsbeschränkung so nicht akzeptieren würde. Auch auf das gute Zureden der 46-Jährigen reagierte er nicht. Nachdem er einem Platzverweis nicht Folge leistete, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen. Er wurde zur Polizeiinspektion 12 verbracht und von dort aus nach erfolgter Betroffenenanhörung wieder entlassen.
Kurz darauf gegen 17.15 Uhr wurde er im Bereich der Alten Pinakothek erneut angetroffen. Er hatte sich dabei den Oberkörper frei gemacht, lag in der Sonne und las ein Buch. Da er auch hier einem Platzverweis nicht nachkam, sondern sich gegen 17.45 Uhr immer noch an der Örtlichkeit aufhielt, wurde er abermals in Gewahrsam genommen. Durch die zuständige Richterin wurde ein Gewahrsam bis um 22.00 Uhr angeordnet. Anschließend wurde der 53-Jährige entlassen. Zwei Anzeigen gegen ihn wegen der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz folgen.


466. Radfahrer verstirbt nach Unfall mit Pkw - Haidhausen
Wie bereits im Pressebericht vom 20.03.20 mitgeteilt, kam es am Donnerstag, den 19.03.20, gegen 13:30 Uhr im Bereich der Kuglerstraße in Haidhausen zu einem Verkehrsunfall, im Rahmen dessen ein 89-jähriger Münchner Fahrradfahrer schwere Kopfverletzungen erlitten hatte. Er verstarb nun in Folge dieses Unfalls am Montag, 06.04.20, in einem Krankenhaus.


467. Betriebsunfall auf Baustelle – eine Person schwer verletzt – Feldkirchen
Auf einer Baustelle in Feldkirchen im Landkreis München kam es am Montag, 06.04.20, gegen 16:20 Uhr zu einem Betriebsunfall. Im Rahmen der arbeitsteiligen Montage eines Stahlträgers wurde ein 33-jähriger aus dem östlichen Münchner Landkreis bei Baggerarbeiten verletzt. Der Arbeiter geriet nach derzeitigen Erkenntnissen beim Schließen der Baggerschaufel mit beiden Armen in die Schaufel und erlitt hierdurch einen offenen Bruch beider Unterarme.

Er wurde durch den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung in ein Münchner Krankenhaus verbracht.

Das zuständige Fachkommissariat 13 des PP München hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.


468. Rassistische Beleidigungen am Hauptbahnhof - Ludwigsvorstadt
Am Freitag, 20.03.2020, gegen 18 Uhr kontrollierte der kommunale Außendienst der Stadt München einen 53-jährigen wohnsitzlosen Deutschen, da dieser am Hauptbahnhof Alkohol konsumierte. Während der Kontrolle gab der 53-jährige gegenüber den Mitarbeitern der Landeshauptstadt München lauthals rassistische Äußerungen von sich. Zudem zeigte er deutlich sichtbar den Hitlergruß. Dies konnte auch von mehreren unbeteiligten Passanten wahrgenommen werden. Nach Verständigung der Polizei wurde ihm ein Platzverweis für den Bereich am und um den Hauptbahnhof erteilt. Er wurde zudem wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

Am Sonntag, 05.04.2020, gegen 22:45 Uhr rief ein 46-jähriger Münchner mehrfach lauthals im Eingangsbereich des Münchner Hauptbahnhofs „Heil Hitler“. Dies wurde von am Hautbahnhof eingesetzten Polizeibeamten sowie von mehreren Passanten deutlich wahrgenommen. Daraufhin wurde der Münchner durch die Beamten zur Wache verbracht und wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt. Zudem hielt sich der 46-jährige ohne triftigen Grund am Bahnhof auf. Eine entsprechende Anzeige wegen des Verstoßens gegen das Infektionsschutzgesetz wurde erstellt. Im Anschluss wurde dem 46-jährigen Münchner ein Platzverweis für den Bereich am und um den Hauptbahnhof erteilt.

In beiden Fällen wird die weitere Sachbearbeitung durch das Kommissariat 44 des Polizeipräsidiums München geführt.


469. Brandstiftung an E-Scootern - Stadtgebiet München
Im Zeitraum von Samstag, 04.04.2020, bis Montag, 06.04.2020, kam es im Stadtgebiet München zu zwei Brandstiftungen an E-Scootern.

Am Samstag, 04.04.2020, gegen 21:40 Uhr wurden zwei E-Scooter in der Walter-Gropius Straße in München Freimann durch unbekannte Täter in Brand gesetzt. Den Brand meldeten Mitarbeiter eines nahe gelegenen Hotels der Polizei. Durch die Feuerwehr konnte das Feuer gelöscht werden. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro.

Am Montag, 06.04.2020, gegen 14:30 Uhr setzten abermals unbekannte Täter einen E-Scooter in einer Grünanlage in der Nähe der Hirschauer Straße (Englischer Garten) in Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro.

In beiden Fällen entfernten sich die unbekannten Täter nach der Tatausführung in unbekannte Richtung.

Die Ermittlungen hierzu werden durch das Kommissariat 43 des Polizeipräsidiums München geführt.


Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Kommissariat 43 des Polizeipräsidiums München unter 089/ 2910-0 oder jeder anderen Polizeidienstelle zu melden.


470. E-Scooter-Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle; Festnahme - Ludwigvorstadt
Am Montag, 06.04.2020, gegen 17.00 Uhr fiel einer uniformierten Polizeistreife in der Schwanthaler Straße eine männliche Person auf, die mit einem E-Scooter, Marke SXT light Plus V Facelift, den linken Gehweg stadtauswärts befuhr.
Nachdem das Fahrzeug über kein vorgeschriebenes Versicherungskennzeichen verfügte, versuchten die eingesetzten Polizeibeamten zunächst, den Fahrer mithilfe des optischen Anhaltesignals, angeschaltetem Blaulicht einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Nachdem der E-Scooter-Fahrer die polizeilichen Weisungen mehrfach ignoriert hatte und stattdessen mit seinem Fahrzeug zu flüchten versuchte, unterbanden die Einsatzkräfte die Weiterfahrt schließlich an der Kreuzung Schwanthaler Straße/ Herrmann-Lingg-Straße. Hierbei wurde der Fahrzeugführer vorläufig festgenommen.
Bei den anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Fahrer um einen 28-jährigen Münchner handelte, der sein Fahrzeug zuvor verbotswidrig unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatte. Darüber hinaus konnte er keine gültige Fahrerlaubnis und keinen Versicherungsschutz für sein Fahrzeug vorweisen. Nach der Durchführung einer Blutentnahme und der Erstellung einer Anzeige wurde der Mann entlassen.
Die weiteren polizeilichen Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion-Verkehrsanzeigen geführt.

 

 

 

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