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02.04.2020, PP München


Pressebericht vom 02.04.2020

Inhalt:

439. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

440. Pkw kollidiert mit Motorrad, 1 Person schwer verletzt - Untergiesing

441. Öffentlichkeitsfahndung nach Betrugsfall (Love-Scam) – Neuperlach

442. Handtaschendiebstahl durch unbekannten Täter – Berg am Laim
Zeugenaufruf

443. Schadensträchtiger Wohnungsbrand – Neuhausen

444. Köperverletzung im Straßenverkehr - Ludwigsvorstadt/ Isarvorstadt




439. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Mittwoch, 01.04.2020, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 02.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt und Landkreis München), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen.

Knapp 7.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 263 Verstöße angezeigt, von denen 256 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kam es zu in den vergangenen Tagen zu einigen eher unüblichen Diebstahlsanzeigen.

Im Zeitraum zwischen Donnerstag, 19.03.2020, 15.00 Uhr, und Montag, 23.03.2020, 07.25 Uhr, wurden durch einen oder mehrere unbekannte(n) Täter aus dem Lager eines Pflegedienstes in München-Obergiesing Einweghandschuhe, Desinfektionsmittel und Mundschutzmasken im Wert von mehreren hundert Euro entwendet.

Am Montag, 23.03.2020, wurde ein 49-jähriger Ukrainer in einer Firma in Kirchheim bei München beobachtet werden, als er einen Behälter mit Desinfektionsmittel von einer Wand abschraubte und mit sich nahm. Er wurde daraufhin von der Polizei festgenommen und konnte nach Bezahlung einer Sicherheitsleistung wieder gehen.

Im Zeitraum von Montag, 30.03.2020, um 10.00 Uhr, bis Dienstag, 31.03.2020, um 09.00 Uhr, wurden durch einen oder mehrere unbekannte(n) Täter aus einem Lagerraum eines Altenheims in München-Schwabing 20 Pakete mit jeweils 50 Einwegmundschutzmasken im Gesamtwert von ca. 100 Euro entwendet.


440. Pkw kollidiert mit Motorrad, 1 Person schwer verletzt - Untergiesing
Am Mittwoch, den 01.04.2020, gegen 16.35 Uhr, fuhr eine 25-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw, Marke Mini, auf der Freibadstraße. An der Kreuzung Freibadstraße/Pilgersheimer Straße wollte die Münchnerin ihre Fahrt auf der Freibadstraße fortsetzen und fuhr geradeaus in den Kreuzungsbereich ein.

Zeitgleich fuhr ein 25-jähriger Münchner mit seinem Motorrad, Marke BMW auf der Pilgersheimerstraße stadtauswärts und passierte den Kreuzungsbereich Pilgersheimerstraße/Freibadstraße auf der Pilgersheimerstraße geradeaus.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Hierbei prallte der 25-jährige mit seinem Motorrad frontal in die hintere linke Pkw-Seite der Münchnerin, stürzte zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Die Pkw-Fahrerin blieb bei dem Unfall unverletzt.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß leicht beschädigt. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen.

An der Verkehrsunfallörtlichkeit ist die Pilgersheimerstraße durch Beschilderungen als Hauptstraße ausgewiesen. Verkehrsteilnehmer, die von der Freibadstraße in die Pilgersheimerstraße einfahren, haben gemäß der Beschilderungen vor Ort die Vorfahrt zu beachten.

Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache werden durch die Verkehrspolizeiinspektion-Verkehrsunfallaufnahme geführt.


441. Öffentlichkeitsfahndung nach Betrugsfall (Love-Scam) – Neuperlach
Im Zeitraum von Montag, 30.09.2019, bis Dienstag ,01.10.2019, lernte eine 23-jährige Münchnerin über ein Internetpartnerportal einen bislang unbekannten männlichen Täter kennen.

Die Münchnerin traf sich im weiteren Verlauf mehrere Male mit dem unbekannten Mann.

Nachdem er sich das Vertrauen der 23-jährigen erschlichen hatte, bat der unbekannte Täter die Münchnerin, ihm bei einer Geldüberweisung in die Türkei zu unterstützen.

Zu diesem Zweck transferierte er einen als Gehaltszahlung deklarierten Geldbetrag auf das Konto der Frau. Die Münchnerin überwies daraufhin diesen Geldbetrag auf ein Konto in der Türkei.

Wie sich aus polizeilichen Ermittlungen ergab, war der Geldbetrag zuvor betrügerisch, durch einen unbekannten Täter von dem Konto einer 50-jährigen Münchnerin abgehoben und auf das Konto der 23-jährigen überwiesen worden.

Insgesamt entstand somit ein Schaden von mehreren Hundert Euro.
Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen konnten zwei Lichtbildlaufnahmen des unbekannten männlichen Täters gesichert werden.

Durch die Staatsanwaltschaft München I wurde beim zuständigen Amtsgericht München ein Beschluss für die Veröffentlichung der Lichtbilder zu Fahndungszwecken beantragt.

Das Amtsgericht München erließ daraufhin einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung nach dem unbekannten männlichen Täter.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in dieser Sache werden durch das Kommissariat 77 des Polizeipräsidiums München geführt.

Öffentlichkeitsfahndung



442. Handtaschendiebstahl durch unbekannten Täter - Berg am Laim
Am 01.04.2020, 14.15 Uhr, befand sich eine 66-jährige Münchnerin zu Fuß nach einem Lebensmitteleinkauf auf dem Heimweg in der Baumkirchner Straße. In ihrer rechten Hand trug die Dame einen Stoffbeutel.

Auf Höhe des Anwesens Baumkirchner Straße 45 näherte sich der Münchnerin ein bislang unbekannter männlicher, mit einem weißen Mundschutz maskierter, Täter, unbemerkt von hinten an und entriss ihr beim Überholen ruckartig den Stoffbeutel aus der Hand.

Im Anschluss an die Tat flüchtete der Unbekannte. In dem Stoffbeutel befanden sich u.a. Lebensmittel im Wert von 50 Euro.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dieser Sache übernommen.

Täterbeschreibung:

Männlich, ca. 25-30 Jahre, ca. 180 - 190 cm groß, schlanke Statur, bekleidet mit schwarzer Hose, schwarzer Jacke und weißem Mundschutz

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem o.a. Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


443. Schadensträchtiger Wohnungsbrand – Neuhausen
Am Donnerstag, 02.04.2020, kam es gegen 06:15 Uhr, zu einem Wohnungsbrand im 1. Obergeschoss eines mehrstöckigen Wohnanwesens in Neuhausen.

Ein Anwohner hatte einen lauten Knall gehört und sah Flammen aus einem Fenster schlagen. Er verständigte sofort die Feuerwehr.
Der 50-jährige Wohnungsmieter und die anderen Hausbewohner konnten das Anwesen unverletzt verlassen.

Der im Wohnzimmer der 2-Zimmerwohnung entstandene Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Durch die starke Hitzeentwicklung fiel größflächig der Putz von den Wänden und der Decke. Die darüberliegenden Wohnung wurde ebensfalls in Mitleidenschaft gezogen und verraucht. An der Fassade entstand Ruß- und Rauchschaden.

Die Schadenshöhe wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt.

Das Kommissariat 13 übernahm vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache.
Nach jetzigem Ermittlungsstand entstand der Brand durch Rauchzeugreste im Bereich des Wohnzimmertisches.

Hinweise auf einen technischen Defekt ergaben sich nicht.


444. Köperverletzung im Straßenverkehr - Ludwigsvorstadt/ Isarvorstadt
Am Dienstag, 31.03.2020, gegen 17 Uhr, ging eine 46-jährige Straßenreinigerin aus München ihrer Arbeit im Innenstadtbereich nach. Hierfür fuhr sie mit ihrem Straßenreinigungsfahrzeug auf der Landwehrstraße in München Ludwigsvorstadt/ Isarvorstadt.

Aus bislang ungeklärten Gründen wurde die Straßenreinigerin unvermittelt von einem 53-jähren Münchner mit Pfefferspray attackiert. Der Mann sprühte hierfür durch das geöffnete Fenster des Reinigungswagens. Im Anschluss entfernte sich der 53-jährige vom Tatort.

Die 46-jährige Straßenreinigerin bat eine im Umfeld der Tatörtlichkeit streifende 48-jährige Parküberwacherin des Polizeipräsidiums München um Hilfe. Als die beiden Frauen den Täter ansprachen, reagierte dieser aggressiv.

Als der 53-jährige Münchner Täter mit geballten Fäusten auf die Frauen zuging, eilte ihnen ein 29-jähriger Zeuge zur Hilfe. Auch dieser wurde im weiteren Verlauf durch den 53-jährigen mit Pfefferspray attackiert.

Die in der Zwischenzeit verständigte Polizei nahm den Täter vor Ort fest. Gegenüber den eingesetzten Beamten zeigte sich der Beschuldigte unkooperativ und aggressiv.

Die mit Pfefferspray attackierten Personen erlitten leichte Hautrötungen im Gesichtsbereich.

Der 53-jährige Täter wurde im weiteren Verlauf auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt und befindet sich derzeit in Haft.

Weitere Ermittlungen werden durch die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums München geführt.

 

 

 

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