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01.04.2020, PP München


Pressebericht vom 01.04.2020

Inhalt:

435. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

436. Sachbeschädigung durch Graffiti – Schwabing

437. Verkehrskontrollen nach Geschwindigkeitsverstoß – Neuhausen/Olympiapark

438. Bewaffneter Überfall auf einen gastronomischen Betrieb – Pasing




435. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum von Dienstag, 31.03.2020, 06:00 Uhr, bis Mittwoch, 01.04.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen in der Stadt und im Landkreis München, um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Verordnungen zu überprüfen. Über 4.700 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 229 Verstöße angezeigt, die alle die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Am 31.03.2020, um 23.10 Uhr, rief ein Zeuge beim Polizeinotruf 110 an und teilte mit, dass in einem Haus am Resi-Huber-Platz in Untersendling eine Party stattfinden würde. Eine Streife der Polizeiinspektion 15 (Sendling) fuhr zu der Örtlichkeit und traf dort auf vier Personen (drei Männer, 22 bis 24 Jahre und eine 17-Jährige, alle mit Wohnsitzen in München), die dort feierten, alkoholische Getränke konsumierten und nicht die Mindestabstände zueinander einhielten. Die vier Betroffenen, die alle nicht in dem Haus wohnten, erhielten Platzverweise und wurden wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.


436. Sachbeschädigung durch Graffiti – Schwabing
Im Zeitraum vom Montag, 16.03.2020, bis zum Donnerstag, 27.03.2020, kam es im Stadtgebiet München zu einer Serie von Sachbeschädigungen durch links-politische Schmierereien an Gebäuden. Mit den Schmierereien setzt sich die linke Szene kritisch mit den von der Bayerischen Staatsregierung anlässlich der Corona-Krise getroffenen Maßnahmen auseinander.
Bislang wurden 16 Sachbeschädigungen dieser Art zur Anzeige gebracht. Der dadurch entstandene Sachschaden beträgt über 10.000 Euro.
Der Schwerpunkt der Schmierereien liegt derzeit im Stadtteil Schwabing, aber auch die anderen Stadtteile sind von den Sachbeschädigungen betroffen.

Außer diesen Schmierereien kam es auch noch zu zahlreichen, ebenfalls politisch linksmotivierten Plakatklebe-Aktionen. Teilweise wird in den Publikationen dazu aufgerufen, die Ausgangsbeschränkungen zu missachten, Geschäfte zu plündern und Polizeibeamte, Richter und Politiker mit dem Corona-Virus zu infizieren.

Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz (Kriminalfachdezernat 4) ermittelt in allen Fällen wegen Sachbeschädigung und öffentlicher Aufforderung zu Straftaten.


Täterbeschreibung:
Die Täter sind in der Regel zu Fuß unterwegs oder nutzen Fahrräder. Sie sind dunkel gekleidet, tragen Kapuzenshirts, Handschuhe und führen Rucksäcke oder Stofftaschen mit sich.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den geschilderten Sachbeschädigungen oder Plakatklebeaktionen gemacht? Hinweise bitte an das Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle.


437. Verkehrskontrollen nach Geschwindigkeitsverstössen
Am Montag, 30.03.2020, und am Dienstag, 31.03.2020, stellten zivile Beamte der Münchner Verkehrspolizei im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf der Landshuter Allee in München mehrere Pkw mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fest.
Die Beamten, deren ziviles Fahrzeug mit einem Videomesssystem ausgerüstet war, folgten jeweils den Fahrzeugen.

Im ersten Fall, am Montag, 30.03.20, gegen 21:48 Uhr, wurde ein 25- jähriger Münchner mit seinem PKW, Mercedes Benz, und seiner Freundin als Beifahrerin im Bereich zwischen der Donnersbergerbrücke und dem Olympiapark mehrfach mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Die höchste Überschreitung wurde an der Landshuter Allee/Höhe Dom-Pedro-Str. festgestellt.

Das Videosystem errechnete dabei eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 111 km/h. Erlaubt sind in diesem Bereich 50 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit betrug zeitweise 137 km/h. Dies ergibt eine Überschreitung, nach Toleranzabzug, i.g.O. von 55 km/h.
Der Fahrzeugführer muss nun mit einer Geldbuße von 1000.- Euro, 2 Punkten im Verkehrszentralregister und mit einem Fahrverbot von 1 Monat rechnen.

Im zweiten Fall, am Dienstag, 31.03.20, stellten die Beamten, gegen 02:29 Uhr einen 27-jährigen Münchner mit seinem Pkw, BMW, auf der Landshuter Allee/Höhe Kusocinskidamm mit überhöhter Geschwindigkeit fest.

Das Videosystem errechnete eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 112 km/h. Erlaubt sind in diesem Bereich 60 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit betrug zeitweise 135 km/h. Dies ergibt eine Überschreitung nach Toleranzabzug von 46 km/h.
Der 27-Jährige gab an, dass er einem Kollegen eine Zugangskarte vorbeibringen müsse und danach seinen Bruder nach Hause fährt. Dieser saß als Beifahrer ebenfalls mit im Pkw. Dies stellte obendrein einen Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung dar und wurde angezeigt. Ferner muss der Fahrzeugführer für den Geschwindigkeitsverstoß mit einer Geldbuße von 400.- Euro, 2 Punkten im Verkehrszentralregister und mit einem Fahrverbot von 1 Monat rechnen.

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern darstellt.


438. Bewaffneter Überfall auf einen gastronomischen Betrieb – Pasing
Am Dienstag, 31.03.2020, gegen 21.50 Uhr, betrat ein bislang unbekannter Mann ein Gastronomiebetrieb in der Planegger Straße in Pasing. Der mit einem schwarzen Tuch vermummte Täter bedrohte einen 23-jährigen Angestellten mit einer augenscheinlich echten Pistole und forderte die Herausgabe von Bargeld. Zur Untermauerung seiner Forderung lud er die Schusswaffe einmal durch, woraufhin der 23-Jährige das Bargeld aus der Kasse in einem vom Täter mitgebrachten Stoffbeutel verstaute.
Einen in der Zwischenzeit hinzugekommenen weiteren Angestellten des Restaurants dirigierte der Täter unter Vorhalt der Schusswaffe wieder in den hinteren Restaurantbereich zurück.

Der Täter entfernte sich anschließend aus dem Geschäft und flüchtete in unbekannte Richtung.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 15-25 Jahre als, ca. 185 – 190 cm groß, sehr schlanke Statur, dunkle Kapuzenjacke, schwarze Jeans, weiße Schuhe, vermummt mit einem schwarzen Tuch (Bandana), sprach akzentfreies Hochdeutsch, bewaffnet mit einer silberfarbenen Pistole

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Raubüberfall gemacht? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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