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24.03.2020, PP München


Pressebericht vom 24.03.2020

Inhalt:

399. Einbruch in Bürokomplex – Isarvorstadt

400. Einbruch in leerstehendes Einfamilienhaus – 2 Täter auf frischer Tat festgenommen - Sendling

401. Unbekannter Täter raubt Handtasche – Laim

402. 19-jähriger fordert unter Gewaltandrohung Geld ein – Festnahme – Gräfelfing

403. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

404. Beleidigungen in Sperrengeschoß - Hauptbahnhof




399. Einbruch in Bürokomplex - Isarvorstadt
Im Zeitraum von Freitag, 20.03.2020, 18.00 Uhr, bis Montag, 23.03.2020, 08.20 Uhr, drangen unbekannte Täter in einen Bürokomplex in der Holzstraße in der Münchner Isarvorstadt ein.
Über den Innenhof des Gebäudes verschafften sich die Täter Zutritt zum Gebäude. Sämtliche Stockwerke wurden abgesucht. In der 3. und 5. Etage verschafften sie sich schließlich gewaltsam Zutritt zu Büroräumlichkeiten. Aus einem Büro wurde ein geringer Bargeldbetrag entwendet. Im Anschluss entfernten sich die Täter in unbekannte Richtung.
Der Sachschaden beträgt mehrere Hundert Euro.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


400. Einbruch in leerstehendes Einfamilienhaus – 2 Täter auf frischer Tat festgenommen – Sendling
Am Montag, 23.03.2020, gegen 09.50 Uhr, hörte eine 50-jährige Zeugin aus einem leerstehenden Nachbarhaus klirrende Scheiben und sah, wie eine männliche Person durch ein Fenster einstieg. Sofort verständigte sie die Polizei.

Unmittelbar nach Eintreffen der eingesetzten Beamten konnte im Vorgarten des Einfamilienhauses ein 26-jähriger Albaner angetroffen und festgenommen werden. Ein weiterer Täter befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Haus, konnte aber von den Beamten durch ein Fenster gesehen werden.
Nach einer Hausumstellung unter Einsatz eines Diensthundes, konnte auch der zweite Täter, ein 28-jähriger Albaner, festgenommen werden.

Im Rahmen einer Durchsuchung in einem Hostel im Landkreis München konnten die Pässe der Täter aufgefunden werden.

Die beiden Einbrecher wurden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums verbracht und werden dem Haftrichter vorgeführt.


401. Unbekannter Täter raubt Handtasche – Laim
Am Montag, den 23.03.2020, gegen 21.20 Uhr, befand sich eine 44-jährige Münchnerin zu Fuss auf dem Heimweg in der Droste-Hülshoff-Straße/Ecke Neubeuerner Straße.

Plötzlich näherte sich der 44-Jährigen ein bislang unbekannter Mann von hinten an und versuchte ihr gewaltsam, die über der Schulter getragene Handtasche zu entreißen. Obwohl die Münchnerin schnell reagierte und ihre Handtasche mit beiden Armen umklammerte, gelang es dem Täter aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit dennoch, ihr die Handtasche zu entwinden.

Im Anschluss an die Tat flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

In der Handtasche befand sich u.a. Bargeld im Wert von ca. 100 Euro.
Die Oberbekleidung der Münchnerin wurde bei dem Vorfall leicht beschädigt.

Das Kommissariat 21 hat die kriminalpolizeilichen Ermittlungen aufgenommen.

Täterbeschreibung:
männlich, ca. 180 cm, schlanke Figur, helle Winter-Steppjacke, Jeans, helle Mütze

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21 Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


402. 19-jähriger fordert unter Gewaltandrohung Geld ein – Festnahme – Gräfelfing
Am Montag, den 23.03.2020, gegen 18.30 Uhr, wurde ein 20-jähriger Gräfelfinger beim Verlassen eines Supermarktes in Gräfelfing durch einen ihm unbekannten 19-Jährigen angehalten und aufgefordert, sein mitgeführtes Bargeld auszuhändigen.
Nachdem sich der 20-jährige zunächst weigerte, bekräftigte der Täter seine Forderung mit der Androhung von körperlicher Gewalt. Daraufhin übergab das Tatopfer dem 19-jährigen einen kleineren Geldbetrag.

Im Anschluss an die Tat verständigte der 20-jährige die Polizei, die den Täter im nahen Umfeld des Supermarktes antreffen und vorläufig festnehmen konnte.

Gegen den jungen Mann wurde Strafanzeige u.a. wegen Erpressung und Nötigung erstattet.

Das Kommissariat 21 hat die kriminalpolizeilichen Ermittlungen übernommen.


403. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum zwischen Montag, 23.03.2020 und Dienstag, 24.03.2020, kam es im Bereich des Polizeipräsidiums München im Zusammenhang mit der gültigen Allgemeinverfügung zu über 140 Einsätzen in Bezug auf Meldungen zu Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Ergänzend dazu war die Münchner Polizei aber auch eigeninitiativ unterwegs und kontrollierte die Einhaltung der geltenden diesbezüglichen Regelungen.

Insgesamt kam es hier über 5.300 Kontrollen bei denen knapp 200 Verstöße festgestellt wurden. In über 120 Fällen kam es bei diesen Verstößen zu Anzeigen durch die Polizei.

Bereits im Zeitraum zwischen dem 16.03.2020, 23.00 Uhr, und 17.03.2020, 10.00 Uhr, kam es bei einer Pizzeria in Obersendling zu einem Einbruch. Der oder die unbekannten Täter brachen dabei den Lagerraum des Betriebes auf. Es wurden von dort 22 Säcke Mehl, a 25 kg, 17 Stühle und eine Teigmaschine entwendet. Der Gesamtwert der gestohlenen Sachen liegt bei mehreren tausend Euro.

Seit Anfang März kam es in mehreren Münchner Krankenhäusern zu einigen ungewöhnlichen Diebstählen. Hierbei wurden durch bislang unbekannte Täter unter anderem Schutzanzüge, Flaschen mit Handdesinfektionsmittel und Nasen- und Mundschutzmasken entwendet.


404. Beleidigungen in Sperrengeschoß - Hauptbahnhof
Am Mittwoch, 18.03.2020, gegen 20 Uhr, beleidigte eine 68-jährige Münchnerin im Sperrengeschoss des Hauptbahnhofes vorbeigehende Passanten auf rassistische Weise. Zudem warf sie Gegenstände in Richtung der vorbeigehenden Passanten.

Angehörige der U-Bahnwache wurden durch Zeugen auf die Münchnerin aufmerksam gemacht. Sie erteilten der Frau ein Verbot zum Betreten des Sperrengeschosses. Die Mitarbeiter der U-Bahnwache wurden durch die Münchnerin ebenfalls beleidigt. Zudem schlug die 68-jährige mehrfach mit den Fäusten auf einen Mitarbeiter der U-Bahnwache ein. Auch im Beisein der U-Bahnwache wiederholte die Münchnerin ihre rassistischen Äußerungen.
Gegenüber den im Anschluss hinzugezogenen Polizeibeamten zeigte sich die 68-jährige ebenfalls aggressiv und unkooperativ. Sie verweigerte die Herausgabe ihrer Personalien. Die Münchnerin wurde vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. Aufgrund ihres weiter äußerst aggressiven und fremdgefährdenden Verhaltens wurde sie im weiteren Verlauf in einem Krankenhaus untergebracht.

Weitere Ermittlungen führt das Kommissariat 44 des Polizeipräsidiums München.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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