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23.03.2020, PP München


Pressebericht vom 23.03.2020

Inhalt:

395. Pkw-Fahrerin verwechselt Hofeingang mit Tiefgarageneinfahrt – 1 Person schwer verletzt – Untersendling

396. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

397. Versuchtes Tötungsdelikt in Laim




395. Pkw-Fahrerin verwechselt Hofeingang mit Tiefgarageneinfahrt – 1 Person schwer verletzt – Untersendling
Am Sonntag, den 22.03.2020, gegen 13.20 Uhr fuhr eine 59-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw, VW Polo, auf der Konrad-Peutinger-Straße. Auf Höhe des Anwesens Konrad-Peutinger-Straße 1 wollte die Dame in die dortige Tiefgarage einfahren.

Aus bislang unbekannten Gründen fuhr die Münchnerin stattdessen jedoch in die anliegende, ausschließlich für Fußgänger beschränkte, Hofeinfahrt des Anwesens. Hierbei überfuhr die Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw zunächst einen Absperrpfosten, querte anschließend den Innenhof, durchbrach einen Zaun am Ende des Innenhofs und erfasste schließlich einen 44-jährigen Münchner, der sich zeitgleich auf dem angrenzenden Fuß- und Radweg aufhielt. Anschließend kam sie mit ihrem Pkw in einer Grünfläche zum Stehen.

Der Fußgänger erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und wurde zur stationären Behandlung in eine Münchner Klinik verbracht. Die 59-jährige erlitt in Folge des Unfalls leichte Verletzungen und wurde vorsorglich ebenfalls in ein Münchner Klinikum verbracht.

Der Pkw wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Insgesamt beläuft sich der durch den Unfall entstandene Gesamtschaden auf mehrere tausend Euro.

Die Verkehrspolizeiinspektion führt die Ermittlungen in dieser Sache. Gegen die 59-jährige Münchnerin wurde u.a. wegen fahrlässiger Körperverletzung Anzeige erstattet.


396. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Im Zeitraum zwischen Sonntag, 22.03.2020, und Montag, 23.03.2020, kam es im Bereich des Polizeipräsidiums München im Zusammenhang mit der gültigen Allgemeinverfügung zu über 100 Einsätzen in Bezug auf Meldungen zu Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Ergänzend dazu war die Münchner Polizei aber auch eigeninitiativ unterwegs und kontrollierte die Einhaltung der geltenden diesbezüglichen Regelungen.

Insgesamt kam es hier über 4.000 Kontrollen bei denen über 200 Verstöße festgestellt wurden. In 61 Fällen kam es bei diesen Verstößen zu Anzeigen durch die Polizei.

Bereits am 17.03.2020, gegen 22.00 Uhr, war ein 33-jähriger Münchner im Münchner U-Bahn-Bereich unterwegs und erstellte dabei ein Video, in dem er einen Fahrkartenautomat des MVG, eine Haltestange in der U-Bahn und auch den Handlauf einer Rolltreppe ableckte. Mit dem Bezug auf den Corona-Virus verbreitete er schließlich dieses Video in den Sozialen Medien.

Im Rahmen einer Anzeigenerstattung konnte der Tatverdächtige identifiziert und vorläufig festgenommen werden. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.


397. Versuchtes Tötungsdelikt in Laim
Am Samstag, 21.03.2020 gegen 17:55 Uhr, besuchte ein 57-jähriger, der in München wohnhaft ist,  einen 40-jährigen in München-Laim in dessen Wohnung. Zu diesem Zeitpunkt befand sich ein 53-Jähriger aus München ebenfalls in der Wohnung, da er Sachen abholen wollte, die der 40-Jährige für ihn eingekauft hatte. Alle drei Personen haben die chinesische Staatsangehörigkeit. Ohne erkennbaren Anlass und ohne jede Vorwarnung zog der 57-Jährige mit einem Mal ein Messer hervor und stach damit dem 53-Jährigen einmal in den Bauch. Nur aufgrund dessen sofortiger Gegenwehr sowie durch die Mithilfe des 40-Jährigen, der den Angreifer festhielt, konnten weitere Angriffe mit dem Messer unterbunden werden.

Nachdem dem 57-Jährigen das Messer abgenommen werden konnte, flüchtete dieser in seine eigene Wohnung, welche sich im selben Anwesen befindet. Dort konnte er von den zwischenzeitlich verständigten Polizeibeamten ohne Gegenwehr festgenommen werden.

Der 53-Jährige erlitt eine tiefe Stichverletzung am Bauch und musste in einer Münchner Klinik operiert werden. Er befindet sich außer Lebensgefahr, wird aber weiterhin stationär behandelt.

Auf Antrag der Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter am 22.03.2020 Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den Tatverdächtigen. Die Hintergründe des Angriffs sowie der genaue Ablauf der Tat müssen noch durch weitere Ermittlungen der Mordkommission aufgeklärt werden.

 

 

 

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