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19.03.2020, PP München


Pressebericht vom 19.03.2020

Inhalt:

378. Tötungsdelikt – Am Hart

379. Einbruch in Supermarkt; Täter ermittelt – Obergiesing

380. Zusammenstoß mehrerer Pkw; eine Person verletzt – Trudering

381. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie




378. Tötungsdelikt – Am Hart
Am Mittwoch 18.03.2020, in den Morgenstunden fiel einer Passantin in der Hugo-Wolf-Straße ein Porsche mit Münchner Zulassung auf, der dort entgegen der Fahrtrichtung abgestellt war. Hinter dem Steuer saß regungslos eine männliche Person, die deutlich sichtbar Blut im Gesicht hatte. Der sofort alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Dazu gab es Anzeichen für eine gewaltsame Todesursache.

Die ebenfalls alarmierten Einsatzkräfte der Münchner Polizei sperrten die Örtlichkeit ab und die ersten kriminalpolizeilichen Erhebungen bestätigten den Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Demnach ist der Insasse des Fahrzeuges, ein 25-jähriger Münchner, durch Fremdeinwirkung in seinem Pkw getötet worden. Die mutmaßliche Tatzeit kann durch die ersten Ermittlungen auf Dienstagabend eingegrenzt werden. Zum Motiv sowie etwaiger tatverdächtiger Personen gibt es noch keine konkreten Anhaltspunkte.

Über 20 Streifen und Beamte verschiedener Abteilungen der Kriminalpolizei waren am Tatort im Einsatz.

Die Mordkommission hat noch am Mittwoch die Ermittlungen wegen Mordes übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


379. Einbruch in Supermarkt; Täter ermittelt – Obergiesing
Am Sonntag, 16.02.2020, in der Zeit zwischen 00:40 Uhr und 01:10 Uhr, gelangte ein zunächst unbekannter Täter vermutlich über das Treppenhaus eines Nachbaranwesens in den Keller eines Gebäudes in Obergiesing. Mit Aufbruchswerkzeug gelang es ihm eine unversperrte Fluchttür zu den Kellerräumen eines Supermarktes zu öffnen.

Ein Versuch, einen Tresor dort zu öffnen misslang. Im Anschluss begab sich der Täter in die im Erdgeschoss gelegenen Verkaufsräume und entwendete neben dem Inhalt der Kassen (ingesamt mehrere Hundert Euro) auch zwei Spendenboxen, Zigaretten und diverse Elektrogeräte.

Anhand einer Videoaufzeichnung, die während der Tatausführung von einer Überwachungskamera gefertigt wurde, konnte nun ein 33-jähriger Grieche ermittelt und angezeigt werden.

Der 33-Jährige sitzt derzeit wegen einer anderen Strafsache in der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ein.


380. Zusammenstoß mehrerer Pkw; eine Person wird verletzt – Trudering
Am Mittwoch, 18.03.2020, gegen 18:15 Uhr, mussten ein 51-Jähriger mit seinem Opel, Pkw, ein 71-Jähriger mit seinem VW, Pkw und ein 35-Jähriger mit seinem Audi, Pkw auf der Bajuwarenstraße verkehrsbedingt anhalten.

Aus bislang unbekannten Gründen fuhr ein 37-Jähriger aus dem Landkreis Miesbach mit seinem Peugeot, Pkw auf die stehenden Fahrzeuge auf. Er fuhr auf den Opel des 51-Jährigen auf, welcher daraufhin auf den VW des 71-Jährigen geschoben wurde. Der VW des 71-Jährigen prallte wiederum auf den Audi.

Der 51-jährige Opel-Fahrer verletzte sich dabei und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Der Gesamtschaden wird auf ca. 28.000 Euro geschätzt.

Die Münchner Verkehrspolizei hat zum Unfallablauf und zur Unfallursache aufgenommen.


381. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie
Mit Beginn der verschiedenen Punkte der Allgemeinverfügung am Dienstag, 17.03.2020 und Mittwoch, 18.03.2020 kam es in diesem Kontext zu mehreren Einsätzen der Münchner Polizei. Viele Mitteiler riefen beim Polizeinotruf 110 an und teilten mit, dass sie Verstöße gegen die Bestimmungen der Allgemeinverfügung festgestellt hätten. Daraufhin mussten mehrere Einsätze abgewickelt werden.

Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von Gaststätten, Spielplätzen und Sportanlagen. Gerade bei den Spielplätzen und Sportanlagen wurden viele Gespräche mit den dort anwesenden Personen geführt, um sie hinsichtlich der bestehenden Risiken und Infektionsmöglichkeiten zu sensibilisieren.

Die angesprochenen Personen hatten zum größten Teil Verständnis für die aktuelle Problematik und befolgten die Anweisungen der Polizei. Für die Einsätze im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie waren über 120 zusätzliche Beamte im Einsatz.
Drei Münchner (20, 21 und 22 Jahre alt) wurden nach einer entsprechenden Mitteilung auf einem versperrten Spielplatz in der Astallerstraße von Einsatzkräften der Polizeiinspektion 14 (Westend) angetroffen. Sie spielten dort Fußball. Auf Ansprache durch die Beamten reagierten sie sehr unkooperativ und uneinsichtig. Dazu wollten sie sich über Gefahren durch das Corona-Virus lustig machen, indem sie in Richtung der Beamten husteten. Sie wurden dazu gebracht den Spielplatz zu verlassen und sie wurden wegen eines Vergehens nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Dazu wurde ihnen einen Platzverweis ausgesprochen.

 

 

 

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