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05.03.2020, PP München


Pressebericht vom 05.03.2020

Inhalt:

302. Ergebnisse der erweiterten DNA-Untersuchung zum sogenannten „Isarmord“
-siehe Pressebericht vom 29.05.2013, Ziff. 755
-siehe Pressebericht vom 04.06.2013, Ziff. 792
-siehe Pressebericht vom 07.06.2013, Ziff. 811
-siehe Pressebericht vom 22.07.2013, Ziff. 1105
-siehe Pressebericht vom 26.07.2013, Ziff. 1153
-siehe Pressebericht vom 08.08.2013, Ziff. 1236
-siehe Pressebericht vom 03.12.2013, Ziff. 1973
-siehe Pressebericht vom 26.05.2017, Ziff. 820

303. Sachbeschädigung durch Farbbeutel – Ludwigsvorstadt

304. Einbruch in Gaststätte – Ismaning

305. Beleidigung an einem U-Bahnhof – Maxvorstadt

306. Raub auf Wettbüro – Obergiesing

307. Brandverletzter in einer Wohnung – Untersendling

308. Festnahme nach Sexualdelikt – Mittersendling




302. Ergebnisse der erweiterten DNA-Untersuchung zum sogenannten „Isarmord“
Wie bereits mehrfach berichtet, wurde am Dienstag, 28.05.2013, gegen 22:00 Uhr, in der Erhardtstraße ein 31-jähriger Radfahrer von einem bislang unbekannten Täter durch Messerstiche getötet. Die Ermittlungen, die zunächst von einer Sonderkommission und danach bis April 2018 von einer Ermittlungsgruppe geführt wurden, haben nach wie vor nicht zur Ermittlung des Täters geführt.

Obwohl die Tat nun mehrere Jahre zurückliegt, gehen immer wieder Hinweise bei der Münchner Polizei ein, die vom Kommissariat 11 akribisch überprüft werden.

Es ist nach wie vor nicht auszuschließen, dass der Täter anlasslos ähnliche Taten verüben könnte. Um diese Gefahr zu vermeiden, wurde mit einer am Tatort gesicherten DNA des unbekannten Täters eine erweiterte DNA-Untersuchung nach dem Bayerischen Polizeiaufgabengesetz in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse dieser Untersuchung, die Mitte des Jahres 2019 am Institut für Gerichtliche Medizin in Innsbruck begonnen wurde, liegen nun vor.

Nach dem Gutachten des Instituts stammt die DNA von einer männlichen Person, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit braune Augen hatte und deren natürliche Haarfarbe hellbraun bis braun ist. Zudem weist der unbekannte Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit einen mittleren Hauttyp auf. Bei der biogeografischen Herkunftsbestimmung konnte festgestellt werden, dass der unbekannte Täter sowie dessen Mutter aus dem europäischen Raum stammen und beim Vater ein genetisches Dichtheitszentrum im osteuropäischen Raum (Nordukraine, Weißrussland, Russland) liegen soll. Aufgrund einer zu geringen Menge an sichergestellten DNA-Material war eine Altersbestimmung nicht möglich.

Zeugenaufruf:
Wer sachdienliche Angaben zur Tat machen kann, wem nach dem 28.05.2013 eine Person mit Verletzungen aufgefallen ist, oder wer eine Person kennt, die sich nach diesem Tag besonders auffällig verhalten hat, wird gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Jedem Hinweis wird gewissenhaft nachgegangen.

Für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt, deren Zuerkennung unter Ausschluss des Rechtswegs erfolgt.


303. Sachbeschädigung durch Farbbeutel – Ludwigsvorstadt
Am Mittwoch, 04.03.2020, gegen 03:30 Uhr, kam es zu einer Sachbeschädigung an einer Fassade einer Behörde am Bob-van-Benthem-Platz. Nach derzeitigem Ermittlungsstand bewarfen mehrere unbekannte Täter das Gebäude mit Christbaumkugeln, die mit Farbe gefüllt waren.

Der entstandene Sachschaden wird auf circa 500 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen hat das Kommissariat 43 (Politisch motivierte Kriminalität – Links) übernommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


304. Einbruch in Gaststätte – Ismaning
Am 24.02.2020 und am 03.03.2020 drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Räumlichkeiten einer Gaststätte in der Korbinianstraße ein.

Bereits am 24.02.2020 verschafften sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zutritt über die Eingangstür der Gaststätte. Im Anschluss hebelten sie gewaltsam vier Geldspielautomaten auf und entnahmen das Geld. Im Anschluss flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Am Dienstag, 03.03.2020 verschafften sich erneut unbekannte Täter gewaltsam über die Zugangstür Eintritt in die Gaststätte. Im Anschluss brachen sie die vier Geldspielautomaten auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld.

Insgesamt wurden bei den Einbrüchen mehrere tausend Euro entwendet. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.


Das Kommissariat 52 (Einbrüche in gewerbliche Objekte) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


305. Beleidigung an einem U-Bahnhof – Maxvorstadt
Am Sonntag, 01.03.2020, gegen 10:00 Uhr, befand sich ein 23-jähriger Münchner am U-Bahnhof Königsplatz. Aus bislang unbekannten Gründen näherte sich ihm ein unbekannter Mann, zeigte dem 23-Jährigen den Mittelfinger und beleidigte ihn auf rassistische Art und Weise.

Im Anschluss entfernte sich der Unbekannte in unbekannte Richtung.

Das Kommissariat 44 (Politisch motivierte Kriminalität – Rechts) hat die Ermittlungen übernommen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlanke Figur.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


306. Raub auf Wettbüro – Obergiesing
Am Mittwoch, 04.03.2020, gegen 23:00 Uhr, betraten zwei mit Schal und Tuch maskierte Täter ein Wettbüro in der Schwanseestraße. Am Tresen bedrohte einer der bislang unbekannten Täter den Angestellten des Wettbüros mit einer dunklen Faustfeuerwaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld.

Nachdem der Angestellte die Geldkassette geöffnet hatte, entnahm einer der Täter Bargeld in Höhe von mehreren tausend Euro und steckte es in seine Jackentasche. Im Anschluss wiesen die Täter den Angestellten an, dass er sich in den Keller begeben solle. Danach flüchteten die Täter.

Nachdem die Täter das Wettbüro wieder verlassen hatten, lief der Angestellte nach oben und konnte einen dunklen Pkw wahrnehmen, welcher sich mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort entfernte. Er verständigte im Anschluss sofort die Polizei.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern verliefen bislang negativ.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 21 (Raubdelikte) geführt.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 185 cm groß, schlanke Figur, dunkle Augen, tiefe Stimme, sprach deutsch mit ausländischem Akzent, bekleidet mit heller Sportjacke mit Kapuze, maskiert mit schwarz/weißem Tuch, bewaffnet mit dunkler Faustfeuerwaffe.

Täter 2:
Männlich, ca. 20-25 Jahre alt, ca. 170 cm groß, kräftige Figur, dunkle Augen, olivfarbene Winterjacke mit braunem Pelz an der Kapuze, dunkler Schal.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


307. Brandverletzter in einer Wohnung – Untersendling
Am Mittwoch, 04.03.2020 wurde vormittags die Feuerwehr zu einem ausgelösten Rauchmelder in der Implerstraße gerufen. In der Wohnung fanden sie einen 81-Jährigen mit Brandverletzungen am Boden liegend vor. Ein Nachbar wurde auf den Rauchmelder aufmerksam und informierte die Feuerwehr. Der 81-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen zur Brandursache übernahm das Kommissariat 13.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wollte sich der Anwohner an seinem Gasherd Tee kochen, wobei es zu einer Verpuffung kam und dessen Kleidung Feuer fing.


308. Festnahme nach Sexualdelikt – Mittersendling
Am Dienstag, 03.03.2020, gegen 18:00 Uhr, befand sich ein 2-jähriges Mädchen mit ihrem 6-jährigen Bruder sowie der Mutter auf einer Parkanlage in der Brudermühlstraße. Ein zu diesem Zeitpunkt noch unbekannter Mann näherte sich den Kindern von hinten und hielt das Mädchen am Bauch und am Rücken fest. Im Anschluss küsste er das Mädchen im Gesicht.

Der 6-jährige Bruder sprach den unbekannten Mann an, woraufhin dieser das Mädchen losließ und sich entfernte.

Die Mutter konnte die Tat nicht beobachten, da sie hinter einem Hügel stand. Sie konnte den Täter nur beim Weglaufen beobachten. Sie erstattete eine Anzeige.

Der Tatverdächtige konnte durch die Polizei am Mittwoch, 04.03.2020 ermittelt und festgenommen werden. Bei dem Täter handelt es sich um einen 54-Jährigen mit jordanischer und italienischer Staatsangehörigkeit, ohne festen Wohnsitz. Er wird im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt.

 

 

 

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