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27.02.2020, PP München


Pressebericht vom 27.02.2020

Inhalt:

269. Fußgänger wird von Pkw erfasst und tödlich verletzt; Pkw-Fahrer flüchtet – Laim

270. Fußgängerin wird von Pkw erfasst und schwer verletzt – Neuperlach

271. Ermittlungen wegen des Verdachts strafbarer Inhalte in einem Klassenchat – Südlicher Münchner Landkreis

272. Sachbeschädigungen an mehreren Pkw – Neuperlach und Giesing

273. Einbruch in Einfamilienhaus – Planegg




269. Fußgänger wird von Pkw erfasst und tödlich verletzt; Pkw-Fahrer flüchtet – Laim
Am Mittwoch, 26.02.2020, gegen 22:00 Uhr, befuhr ein 49-Jähriger aus München mit seinem Pkw die Zschokkestraße stadtauswärts. Im Bereich der Burgkmairstraße trat nach derzeitigem Ermittlungsstand ein 72-jähriger Münchner unvermittelt von einem Grünstreifen auf die Fahrbahn. Der Mercedesfahrer erfasste den Fußgänger daraufhin frontal mit seinem Pkw.

Durch den Aufprall wurde der 72-Jährige schwerst verletzt und blieb auf der Fahrbahn liegen. Der 49-jährige Autofahrer entfernte sich nach den Zusammenstoß sofort von der Unfallstelle und kümmerte sich nicht um den Verletzten. Anwohner, welche akustisch auf den Verkehrsunfall aufmerksam wurden, entdeckten den Schwerverletzten und verständigten die Polizei.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Autofahrer verlief zunächst ohne Ergebnis. Alarmierte Streifen der Einsatzhundertschaft führten im Bereich der Unfallstelle eine umfangreiche Anwohnerbefragung durch. Hieraus ergaben sich jedoch keine weiteren Informationen zum Unfallhergang.

Der Fußgänger wurde unter laufender Reanimation in ein Klinikum eingeliefert, wo er später verstarb.

Der 49-jährige Mercedesfahrer meldete sich gegen 02:30 Uhr bei der Polizei und räumte seine Beteiligung an dem schweren Verkehrsunfall ein. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, das Fluchtfahrzeug sichergestellt und zur Spurensicherung abgeschleppt.

Die verkehrspolizeilichen Ermittlungen dauern noch an.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

Die Münchner Polizei appelliert nochmals eindringlich an Fußgänger und auch Fahrzeugführer:

1. Überqueren Sie die Fahrbahn nur an gesicherten Stellen, an Ampeln nur bei Grünlicht.
2. Schauen Sie vor dem Betreten der Straße nach links, dann noch nach rechts und noch einmal nach links.
3. Treten Sie nicht zwischen Fahrzeugen auf die Fahrbahn und queren Sie die Straße nur an gut einsehbaren und übersichtlichen Stellen.
4. Achten sie auf Ihre Erkennbarkeit. Helle Kleidung oder Reflexbänder geben anderen Verkehrsteilnehmern die Möglichkeit Sie rechtzeitig zu erkennen.
5. Lassen Sie sich nicht ablenken wie durch Smartphones oder das Tragen von Kopfhörern mit lauter Musik.


270. Fußgängerin wird von Pkw erfasst und schwer verletzt – Neuperlach
Am Mittwoch, 26.02.2020, gegen 08:30 Uhr, fuhr eine 23-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw die Putzbrunner Straße stadtauswärts. Im Bereich Plievierpark trat plötzlich und unvermittelt hinter einem Baum eine Frau auf die Fahrbahn. Die 63-Jährige wollte offenbar an dieser Stelle die Fahrbahn überqueren.

Trotz einer eingeleiteten Bremsung und eines Ausweichversuchs konnte die BMW-Fahrerin einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste die 63-jährige Münchnerin mit dem rechten Außenspiegel. Die Fußgängerin kam dabei zu Sturz und verletzte sich schwer. Sie musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizeiinspektion kam es zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Putzbrunner Straße.


271. Ermittlungen wegen des Verdachts strafbarer Inhalte in einem Klassenchat – Südlicher Münchner Landkreis
Am Dienstag, 11.02.2020 wurde das Polizeipräsidium München von einer Schule im südlichen Landkreis München über einen gegebenenfalls strafrechtlich relevanten Klassenchat informiert. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden in dem Klassenchat teils sexuell anstößige und unter Umständen volksverhetzende Inhalte an Personen unter 18 Jahre verteilt beziehungsweise verbreitet. Die genaue Größe des Teilnehmerkreises an dem Chat ist aktuell Gegenstand der Ermittlungen. Nach den ersten Erkenntnissen liegt die Anzahl der an dem Chat beteiligten Personen in einem zweistelligen Bereich.

Derzeit wird gegen zwei 14-jährige Schüler ermittelt. Es besteht der Verdacht, dass die Straftatbestände Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Volksverhetzung und Verbreitung pornographischer Schriften verwirklicht sein könnten.

Die Ermittlungen zur Feststellung von Tatverdächtigen, individueller Tatbeteiligungen und von Details, zum Beispiel über die Herkunft der verbreiteten Inhalte und deren möglichen Strafrelevanz, werden vom Staatsschutz der Münchner Kriminalpolizei geführt.

Präventionshinweis der Münchner Polizei:
Gerade in der heutigen Zeit ist die Integration von sozialen Medien in das alltägliche Leben auch Aufgabe der Eltern, Lehrer und Behörden. Neben Gefahren wie Cyber-Mobbing, Identitätsdiebstahl oder Cybergrooming kann man auch in anderer Art und Weise ganz leicht betroffen sein.
Ein nicht aktiv zugesandtes Bild mit strafbaren Inhalt?
Was kann ich nun machen?
Zuerst sichern Sie das Bild und die Adresse (Nummer) des Absenders. Informieren Sie umgehend die Polizei und erstatten mit dem gesicherten Material Anzeige. Geben Sie solche Fälle auch immer direkt an die Schule weiter. Es könnten mehrere Personen betroffen sein.

Verschiedene Institutionen und Anbieter haben hierzu seit Jahren Präventionskampagnen veröffentlicht. Welche Herangehensweise für Sie die richtige ist, muss jeder selbst entscheiden. Nutzen Sie die Angebote an Ihren Schulen, informieren Sie sich selbst im Netz.

Beispielsweise folgende Anbieter haben ein breites Informationsfeld:

https://www.klicksafe.de/

https://www.handysektor.de/startseite/

https://www.saferinternet.at/


272. Sachbeschädigungen an mehreren Pkw – Neuperlach und Giesing
Am Dienstag, 25.02.2020, gegen 05:00 Uhr, wurde in Neuperlach zunächst eine Sachbeschädigung an einem geparkten Pkw im Friedrich-Engels-Bogen angezeigt. An dem Firmenwagen wurden zwei Reifen zerstochen. Der verursachte Schaden beläuft sich auf ca. 600 Euro.

Im Rahmen der Tatortabsuche konnten die Polizeibeamten im Bereich der Kurt-Eisner-Straße (Neuperlach) drei weitere beschädigte Autos feststellen. Auch bei diesen Fahrzeugen wurden jeweils zwei Reifen zerstochen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 900 Euro. Als Tatzeit konnte Montag, 24.02.2020, von 17:00 Uhr, bis Dienstag 25.02.2020, 05:00 Uhr festgelegt werden.

Im gleichen Tatzeitraum kam es in Giesing zu vergleichbaren Straftaten durch Sachbeschädigungen an Fahrzeugen. So wurden am Neuschwansteinplatz, in der Untersbergstraße und in der Setzbergstraße in Obergiesing weitere drei Fahrzeuge durch Zerstechen der Reifen beschädigt. An jedem Fahrzeug entstand dabei ein Schaden von ca. 300 Euro.

Das Kommissariat 43 (Staatsschutzdelikte) hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Die kriminalpolizeilichen Maßnahmen dauern noch an.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


273. Einbruch in Einfamilienhaus – Planegg
In der Zeit von Dienstag, 25.02.2020, 07:15 Uhr, bis Donnerstag, 26.02.2020, 21:00 Uhr, gelangten bislang unbekannte Täter über ein Fenster im Erdgeschoß in ein Einfamilienhauses in Planegg.

Die Einbrecher durchsuchten die Wohn- und Schlafräume nach Stehlgut und entwendeten Silberbesteck und Schmuck im Wert von mehreren Zehntausend Euro.

Das Kommissariat 53 (Einbruchskriminalität) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Georgenstraße und Hofmarkstraße in Planegg Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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