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01.02.2020, PP München


1. Nachtrag zum Pressebericht

Inhalt:

132. Polizeiliche Einsatzbilanz der Drittligapartie zwischen dem FC Bayern München II und FC Hansa Rostock – Giesing




132. Polizeiliche Einsatzbilanz der Drittligapartie zwischen dem FC Bayern München II und FC Hansa Rostock – Giesing
Am Samstag, 01.02.2020, ab 14:00 Uhr, fand im städtischen Stadion an der Grünwalder Straße die Drittligabegegnung zwischen dem FC Bayern München II und dem FC Hansa Rostock statt. Der polizeiliche Einsatz zu dieser Sportveranstaltung begann für die rund 270 über den gesamten Einsatz eingesetzten Einsatzkräfte teils schon bereits ab 09:00 Uhr.

Die ersten Anhänger des Gastvereins trafen bereits gegen 11:00 Uhr am Münchner Hauptbahnhof ein und begaben sich von dort überwiegend mit öffentlichen Verkehrsmitteln in verschiedene Lokale nahe der Spielstätte. Einige nutzten zu ihrer Anreise private Fahrzeuge und stellten diese teilweise äußerst verkehrsbehindernd in der stadionnahen Bergstraße ab. Hierüber informierten andere Verkehrsteilnehmer in der Nähe befindliche Polizeibeamte. Obwohl es einigen anwesenden Fahrzeugführern möglich gewesen wäre, die verkehrswidrig abgestellten Fahrzeuge zu entfernen, weigerten sich diese. Es mussten daher mehrere Verwarnungen mit Zahlungsaufforderung ausgestellt werden.

Gegen 13:00 Uhr stellten Einsatzkräfte drei Anhänger der Gastmannschaft fest, welche kurz zuvor an öffentlichen Einrichtungen Aufkleber angebracht hatten. Die daraufhin durchgeführte Identitätsfeststellung bei den betreffenden Personen führte, auf Grund einer Solidarisierungsbekundung der übrigen Fußballanhänger, zu einer Verzögerung der gesamten Fanbewegung zum Stadion. Bei einem wenig später ebenfalls auf Grund des Anbringens solcher Aufkleber kontrollierten 29-Jährigen wurden außerdem Betäubungsmittel aufgefunden. Er musste daher vorübergehend festgenommen werden.

Gegen 13:40 Uhr wurden Einsatzkräfte auf eine körperliche Auseinandersetzung vor dem Stadion aufmerksam, welche ein polizeiliches Einschreiten - unter anderem mittels einem Abdrängen mehrerer Personen - erforderlich machte. In diesem Zusammenhang wurden die Polizeibeamten aus der Gruppe der Fußballsympathisanten heraus von einem 23-Jährigen beleidigt. Er wurde kurz darauf vorläufig festgenommen. Auf Grund seiner im Verlauf der Sachbearbeitung zunehmenden Aggressivität musste er die gesamte Spielzeit in polizeilichem Gewahrsam verbringen.

Etwa 20 Minuten nach Spielbeginn beschädigten mehrere Anhänger der Gastmannschaft einen Kiosk im Stadion und raubten daraus Getränke sowie mehrere hundert Euro Bargeld. Es entstand außerdem Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Zur Unterbindung dieser Straftaten mussten die schnell eingreifenden Einsatzkräfte unmittelbaren Zwang, vereinzelt auch in Form eines Reizstoffsprühgeräts (sogenanntes „Pfefferspray“), gegen die randalierenden Personen anwenden. Die Ermittlungen zu diesem Sachverhalt wurden noch vor Ort durch die Kriminalpolizei übernommen und werden in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei in Rostock fortgeführt. Hierzu wird insbesondere auch das vorhandene Videomaterial ausgewertet.

Gegen 15:00 Uhr wurde durch einen technischen Defekt in einer Toilettenanlage im Stadion ein Brand mit kurzzeitiger Rauchentwicklung verursacht. Dieser konnte jedoch wenig später durch die Feuerwehr gelöscht werden.

Im weiteren Spielverlauf sowie der Abwanderungsbewegung kam es zu keinen weiteren nennenswerten Störungen.

Der polizeiliche Einsatz war gegen 17:00 Uhr beendet.

 

 

 

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