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12.01.2020, PP München


Pressebericht vom 12.01.2020

Inhalt:

40. Durchsuchung führt zu Betäubungsmittelfund - Ramersdorf

41. Polizeieinsatz wegen verhaltensauffälliger Person mit Waffe – Moosach

42. Pkw-Fahrer entzieht sich Polizeikontrolle, verunfallt und flüchtet – Untersendling

43. Versuchtes Tötungsdelikt - Ramersdorf




40. Durchsuchung führt zu Betäubungsmittelfund; mehrere Festnahmen – Ramersdorf
Am Donnerstag, 09.01.2020, um 10:00 Uhr, wurde ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts München in einer Wohnung in München-Ramersdorf von Beamten des Kommissariats 83 vollzogen.

Dabei wurden zwei Wohnungsinhaber und auch spätere Beschuldigte (20 und 23 Jahre alt aus München) angetroffen. Beim Betreten der Wohnung konnten die Beamten starken Marihuana-Geruch wahrnehmen. Die Durchsuchung führte zum Auffinden von ca. einem Kilo Haschisch, einer kleinen Menge Marihuana sowie Verpackungsmaterial und Feinwaagen.

Da die Feststellungen den dringenden Tatverdacht eines gemeinschaftlichen Drogenhandels ergaben, konnte durch die Unterstützung der Kriminalpolizeiinspektion Erding sowie Beamten der Polizeiinspektion 23 (Giesing) auch ein dritter Beschuldigter (21 Jahre alt aus München) im Laufe des Tages festgenommen werden.

Sie wurden wegen Handel mit nicht geringer Menge von Cannabis angezeigt.

Alle drei Beschuldigte wurden dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Der 23-jährige Beschuldigte wurde durch den Haftrichter entlassen. Für die beiden anderen Beschuldigten wurde ein Haftbefehl bestätigt.


41. Polizeieinsatz wegen verhaltensauffälliger Person mit Waffe – Moosach
Am Samstag, den 11.01.2020, gegen 19:00 Uhr, wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München telefonisch informiert, dass auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses eine Person mit einer Pistole steht und schießt.

Durch wenige Minuten später eintreffende zivile Beamte konnte die genannte Person gesichtet werden, wie sie immer wieder aus der Wohnung auf den Balkon trat. Die Wohnung und das Haus wurden sofort durch zahlreiche Unterstützungskräfte umstellt, um eine Gefährdung der Öffentlichkeit zu vermeiden.

Nach umfangreichen Aufklärungsmaßnahmen vor Ort wurde die Wohnung gegen 21:20 Uhr durch hinzugerufene Kräfte des Spezialeinsatzkommandos geöffnet und der 56-jährige Verursacher festgenommen.

Während des gesamten Einsatzes befanden sich die zwei über 80-jährigen Eltern des 56-jährigen in der Wohnung. Eine Gefährdung der beiden konnte jedoch zu jeder Zeit ausgeschlossen werden.

Der 56-Jährige wurde wegen mehreren Verstößen nach dem Waffengesetz (unter anderem Führen einer PTB-Pistole ohne Erlaubnis), sowie dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

Er wurde im Anschluss ins IAK Haar verbracht.


42. Pkw-Fahrer entzieht sich Polizeikontrolle, verunfallt und flüchtet – Untersendling
Am Freitag, den 10.01.2020, gegen 22:25 Uhr, fuhren Polizeibeamte der 1. Einsatzhundertschaft München hinter einem Pkw Porsche und wollten diesen auf Höhe der Einmündung Kaiser-Ludwig-Platz / Schubertstraße einer Verkehrskontrolle unterziehen. Als der Fahrer des Porsche dies bemerkte beschleunigte er und flüchtete auf der Schubertstraße, entgegen der Einbahnstraße in Richtung Bavariaring.

Beim Abbiegen in den Bavariaring kam es zu einer Gefährdung eines Pkw Skoda. Hierbei konnte ein Zusammenstoß mit dem Porsche nur durch starkes Abbremsen der Skoda-Fahrerin und ein schnelles Ausweichmanöver verhindert werden.

Der Porschefahrer flüchtete weiter mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, so dass das Polizeieinsatzfahrzeug nicht weiter folgte. Der Flüchtige verlor offensichtlich ein wenig später die Kontrolle über den Porsche und prallte auf der Bavariastraße Höhe Anwesen Nummer 4 gegen einen Lichtmast.
Dort wurde der Porsche total beschädigt, jedoch ohne Insassen durch die Polizeibeamten aufgefunden. Der Unfallverursacher war zu Fuß von der Unfallstelle in unbekannte Richtung geflüchtet.

Am Lichtmast entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.200 Euro. An dem Porsche entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 15.000 Euro. Er wurde zur Kfz-Verwahrstelle des Polizeipräsidiums in München geschleppt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 120, 81549 München, Tel.: (089) 6216-3322, in Verbindung zu setzen.


43. Versuchtes Tötungsdelikt – Ramersdorf
Am Freitag, dem 10.01.2020, gegen 22:50 Uhr, verschaffte sich ein 44-Jähriger Münchener zur Wohnung seiner von ihm getrennt lebenden 38-jährigen Ehefrau (beide russische Staatsangehörigkeit) gewaltsam Zutritt.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Ex-Ehefrau mit ihrem neuen Freund (48 Jahre alt) in der Wohnung. Als die 38-Jährige ihren Ex-Mann der Wohnung verweisen wollte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen allen Beteiligten. In dessen Verlauf nahm der 44-Jährige ein Messer aus der Küche und stach damit dem 48-Jährigen mehrfach in den Oberkörper. Anschließend flüchtete der 44-Jährige aus der Wohnung.

Der 48-Jährige wurde nach einer notärztlichen Versorgung in ein Münchener Krankenhaus verbracht, wo er intensiv medizinisch versorgt wurde. Inzwischen befindet er sich außer Lebensgefahr.

Im Rahmen einer großangelegten Fahndung und Ermittlungen konnte der Beschuldigte in der Wohnung einer Bekannten festgestellt und am 11.01.2020 gegen 04:40 Uhr durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen werden.
Nach Rücksprache mit seinem Rechtsanwalt macht der 44-Jährige derzeit keine Angaben zum Sachverhalt.

Die Kapitalabteilung der Staatsanwaltschaft München I stellte am 12.01.2020 Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Mordes aus niedrigen Beweggründen und gefährlicher Körperverletzung. Die zuständige Ermittlungsrichterin wird darüber im Laufe des Tages entscheiden.

Die Ermittlungen wurden bereits am Tatort von der Mordkommission des Polizeipräsidiums München übernommen und werden von dieser fortgeführt.

 

 

 

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