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04.12.2019, PP München


Pressebericht vom 04.12.2019

Inhalt:

1804. Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof und dessen Umfeld
-siehe Pressebericht vom 07.06.2019, Ziffer 829

1805. Schadensträchtige Wohnungseinbrüche – Zamdorf und Pasing

1806. Körperverletzungen mit mutmaßlich staatsschutzrelevanten Hintergrund – Altstadt und Haidhausen

1807. Brand in einem Einfamilienhaus – Ramersdorf

1808. Raub eines Mobiltelefons – Untersendling




1804. Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof und dessen Umfeld
Neben den regelmäßigen Schwerpunktkontrollen im Bereich des Münchner Hauptbahnhofs sowie dessen weit gefassten Umfeld, zeigte die Münchner Polizei im Zeitraum vom Mittwoch, 13.11.2019 bis Samstag, 30.11.2019 zusätzlich verstärkt Präsenz.

Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei sowie den zuständigen Kriminalfachdezernaten wurden in diesem Zeitraum insgesamt rund 60 Straftaten festgestellt. Bei über 40 dieser Straftaten handelte es sich um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Schon dadurch zeigt sich deutlich, dass das seit dem 01.08.2019 ganztägig gültige Verzehr- und Mitführverbot von alkoholischen Getränken sowie die örtlichen Baumaßnahmen im Verbotsbereich positive Auswirkungen auf die dortige Sicherheitslage haben. Unter den etwa 50 - im Rahmen dieser Schwerpunktkontrollen - zur Anzeige gebrachten Ordnungswidrigkeiten befanden sich insgesamt 35 Verstöße gegen das Alkoholverbot.

Rund 50 Personen waren zur Fahndung ausgeschrieben.

Im Gesamtverlauf der Schwerpunktkontrollen wurden bei fast 1.900 Personen (vorwiegend präventive) Personenkontrollen durchgeführt. Rund 300 Personen wurde ein vorübergehender Platzverweis erteilt. Zehn Personen mussten aus unterschiedlichen Gründen zeitweilig in Gewahrsam genommen werden.

Um die Sicherheit, seit Juli 2018 mit zusätzlicher Unterstützung durch den Kommunalen Außendienst (KAD), im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes noch weiter zu erhöhen, bitten wir die Münchner Bevölkerung, verdächtige Wahrnehmungen und Auffälligkeiten weiterhin unverzüglich dem Polizeinotruf 110 zu melden. Nur so kann ein schnelles Eingreifen der Polizei bei Sicherheits- oder Ordnungsstörungen gewährleistet werden.


1805. Schadensträchtige Wohnungseinbrüche – Zamdorf und Pasing
Fall 1:
In der Zeit von Sonntag, 01.12.2019, 10:15 Uhr, bis Dienstag, 03.12.2019, 16:45 Uhr, gelangten bislang unbekannte Täter auf das Grundstück eines Reihenhauses in der Nettelbeckstraße in Zamdorf. Während der Abwesenheit der über 80-jährigen Bewohnerin gelangten die Unbekannten gewaltsam mittels Aufhebeln eines Fensters in die Räumlichkeiten, welche sie anschließend nach Wertsachen absuchten. Es wurde Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro entwendet. Die Bewohnerin stellte bei ihrer Rückkehr den Einbruch fest und verständigte daraufhin umgehend die Polizei.

Durch die Kriminalpolizei wurde vor Ort eine intensive Spurensicherung durchgeführt.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat 53 (Einbruchsdelikte) geführt.

Fall 2:
Während der Abwesenheit der Bewohnerin am Dienstag, 03.12.2019, zwischen 08:30 Uhr bis 19:00 Uhr, verschafften sich unbekannte Täter über die Rückseite des Gebäudes gewaltsam über die Terrassentür Zutritt zur Wohnung einer 70-Jährigen im Bereich der Bäckerstraße und entwendeten dort Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro.

Auch hier wurde durch die verständigte Kriminalpolizei eine umfangreiche Spurensicherung durchgeführt.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurden durch das Kommissariat 53 (Einbruchsdelikte) übernommen.

Zeugenaufruf
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1806. Körperverletzungen mit mutmaßlich staatsschutzrelevanten Hintergrund – Altstadt und Haidhausen
Fall 1
Am Freitag, 29.11.2019, gegen 16:15 Uhr, fuhren zwei uniformierte Verkehrsbedienstete der Stadt München mit der Trambahn zum Sendlinger-Tor-Platz. Während der Fahrt unterhielten sie sich in einer Fremdsprache, als sie von einem unbekannten Mann diesbezüglich angesprochen wurden. Als ihm einer der Verkehrsbediensteten zu verstehen gab, dass ihrerseits kein Interesse an einer Diskussion über die gewählte Unterhaltungssprache besteht, wurde er bereits von dem Unbekannten angerempelt.

Nachdem die Verkehrsbediensteten am Sendlinger Tor ausgestiegen waren, zerrte der unbekannte Mann an der Umhängetasche eines der Verkehrsbediensteten und beleidigte ihn.

Der Verkehrsbedienstete verständigte daraufhin umgehend über den Notruf 110 die Polizei. Da sich der Unbekannte kurz darauf entfernen wollte, versuchte der Verkehrsbedienstete mittels seinem Mobiltelefon ein Lichtbild von ihm zu fertigen. Dies versuchte der Unbekannte zu unterbinden, indem er nach dem Mobiltelefon griff, was ihm jedoch letztendlich nicht gelang. Der Verkehrsbedienstete wurde durch den Vorfall leicht verletzt. Der Unbekannte hatte sich bereits vor Eintreffen der verständigten Polizeibeamten in Richtung in der dortigen U-Bahnstation entfernt.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat 44 für Staatsschutzdelikte geführt.

Zeugenaufruf.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Fall 2:
Am Dienstag, 03.12.2019, gegen 13:30 Uhr, befand sich ein 15-Jähriger zusammen mit weiteren Mitschülern in einem Geschäftskomplex in der Rosenheimer Straße. Als der 15-Jährige bemerkte, wie ein unbekannter Mann mehrfach den Arm zum sogenannten Hitlergruß nach oben streckte und dabei auch entsprechende Äußerungen tätigte, sprach er ihn diesbezüglich an und forderte ihn auf, dies zu unterlassen.

Der Mann reagierte darauf, indem er dem 15-Jährigen in das Gesicht schlug und dadurch verletzte. Nachdem der 15-Jährige seine Erziehungsberechtigten über den Vorfall in Kenntnis gesetzt hatte, erstatteten sie bei einer nahegelegenen Polizeiinspektion Anzeige.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch das zuständige Kriminalkommissariat 44 für Staatsschutzdelikte führten schließlich zu einem 56-jährigen Tatverdächtigen ohne
festen Wohnsitz. Dieser ist derzeit unbekannten Aufenthalts.


1807. Brand in einem Einfamilienhaus – Ramersdorf
Am Dienstag, 03.12.2019, gegen 18.30 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus in der Adelholzener Straße in Ramersdorf zu einem Brand. Die 43-jährige Bewohnerin stellte eine Rauchentwicklung in der Wandverkleidung ihres Kamins fest und verständigte daraufhin sofort die Feuerwehr.

Nach anschließender Überprüfung durch die Feuerwehr wurde die Verschalung des Ofens im hinteren Bereich geöffnet. Hinter dem Ofen war bereits ein Feuer entstanden, welches durch die Feuerwehr sofort gelöscht werden konnte.

Der dadurch entstandene Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Euro. Personen kamen nicht zu schaden.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur noch unklaren Brandursache durch das Kommissariat 13 (Brandermittlung) geführt.


1808. Raub eines Mobiltelefons – Untersendling
Am Donnerstag, 28.11.2019, kam ein 41-Jähriger nach einem vorangegangenen Gaststättenbesuch mit einer Personengruppe am Harras ins Gespräch. Nachdem man sich zum gemeinsamen Besuch von weiteren Lokalen entschlossen hatte, begab sich der 41-Jährige gegen 03:00 Uhr alleine auf den Heimweg. In der Nähe der S-Bahnstation Harras traf er erneut auf mehrere Personen der vorherigen Gruppe. Diese dirigierten ihn zu einer abgelegenen Örtlichkeit, wo er letztendlich zur Herausgabe seines Mobiltelefons sowie Bargeld im Wert von mehreren Hundert Euro aufgefordert wurde.

Nachdem der 41-Jährige dies verweigerte, wurde er niedergeschlagen. Anschließend nahmen die Unbekannten die zuvor geforderten Gegenstände an sich und flüchteten.

Der 41-Jährige erstattete diesbezüglich verspätet Anzeige.

Das Kommissariat 21 (Raubdelikte) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1:
Männlich, ca. 20 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, heller Teint, osteuropäischer Typ, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent; dunkle Kleidung

Täter 2:
Männlich, ca. 20-23 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlank, dunkler Teint, asiatischer Typ, längere schwarze glatte Haare; dunkle Stoffjacke

Täter 3:
Männlich, 27-30 Jahre alt, schlank, heller Teint, Stoppelbart, helles leicht krauses Haar, sprach Deutsch ohne erkennbaren Akzent; bekleidet mit grauer Mütze, Nike-Sportschuhe

Zeugenaufruf
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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