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03.12.2019, PP München


Pressebericht vom 03.12.2019

Inhalt:

1795. Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt – Planegg

1796. Festnahme zweier Wohnungseinbrecher – Pasing

1797. Schwerpunktkontrollen bei einem Musikfestival – Freimann

1798. Wohnungseinbruch – Großhadern

1799. Graffiti an einer Schule – Neuperlach

1800. Einbruch in ein Geschäft – Freimann

1801. Zwei Brandfälle durch Ethanol-Ofenbenutzung – Neuhausen und Westend

1802. Polizeieinsatz nach Streit – Schwabing

1803. Festnahme nach bewaffneten Angriff – Giesing




1795. Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt – Planegg
Am Montag, 02.12.2019, gegen 20:00 Uhr, gerieten am S-Bahnhof in Planegg ein 15-jähriger Münchner und ein 17-Jähriger aus Planegg in eine verbale Streitigkeit. Dabei zückte der 15-Jährige ein Taschenmesser und rammte es dem 17-Jährigen unvermittelt in den Bauch.

Anschließend stieg der 15-Jährige in die S-Bahn in Richtung Gauting. Am S-Bahnhof in Stockdorf konnte er von zwischenzeitlich alarmierten Einsatzkräften der Polizei festgenommen werden.

Der 17-Jährige erlitt durch den Messerstich eine tiefe Schnittwunde im Bauchbereich. Ein Bekannter alarmierte den Rettungsdienst, der den Verletzten zur weiteren Behandlung in ein Münchner Krankenhaus brachte.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in dieser Sache hat das Fachkommissariat 11 (Mordermittlungen und Tötungsdelikte) übernommen.

Über die Staatsanwaltschaft München I wurde Haftbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes beantragt. Der 15-Jährige wird im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt, der über die Haftfrage entscheidet.


1796. Festnahme zweier Wohnungseinbrecher – Pasing
Am Donnerstag, 28.11.2019, gegen 15:30 Uhr wurden in Pasing ein 33-jähriger Georgier sowie ein 31-jähriger Georgier, beide ohne festen Wohnsitz in Deutschland, von Beamten der Fahndungskontrollgruppe West kontrolliert. Die Beamten waren dort im Einsatz, da es in diesem Bereich in den Tagen zuvor vermehrt zu Wohnungseinbrüchen gekommen war und deshalb mehrere Streifen für Überwachungsmaßnahmen dort eingesetzt waren.

Die beiden Georgier waren zu Fuß unterwegs und sie fielen den Beamten auf.

Gegen den 33-Jährigen bestand bereits ein Haftbefehl aufgrund eines Einbruchs in eine Wohnung in der Solothurner Straße am Freitag, 22.11.2019. Bei der Wohnung im Hochparterre hatte er die Balkontür gewaltsam geöffnet und Gegenstände (Hauptsächlich Unterhaltungselektronik) im Wert von mehreren Tausend Euro entwendet. Dabei hatte er bei seiner Flucht vom Tatort einen Rucksack am Balkon zurückgelassen. Im Rahmen der Spurensicherung konnte der 33-Jährige identifiziert werden.

Der 31-Jährige führte bei der Kontrolle Einbruchswerkzeug mit sich. Er wurde festgenommen.

Beide Georgier wurden dem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt und sie sind nun in Haft.

Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 53 (Wohnungseinbrüche).


1797. Schwerpunktkontrollen bei einem Musikfestival – Freimann
Am Samstag, 30.11.2019 wurden bei einem Musikfestival in Freimann Schwerpunktkontrollen durch die Münchner Polizei durchgeführt.

Bei den Kontrollen von Beamten des Kriminalfachdezernats 8, der Polizeiinspektion 47, der Münchner Einsatzhundertschaften und Kräften der Münchner Verkehrspolizei wurden über 100 Personen wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln festgenommen.

Bei den Tatverdächtigen konnte eine Vielzahl unterschiedlicher berauschender Mittel aufgefunden und sichergestellt werden (Amfetamin, Kokain, Ecstasy, MDMA, Speed, Marihuana).

Ein 34-jähriger italienischer Festivalteilnehmer leistete bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Hierbei wurde ein Beamter an der Hand verletzt. Er ist weiterhin dienstfähig. Einige Tatverdächtige führten so viel Betäubungsmittel mit sich, dass die Ermittlungen wegen des Handels mit Betäubungsmitteln geführt werden. Nach der Anzeigenbearbeitung wurden alle Tatverdächtigen wieder entlassen.

Im Umfeld wurden zusätzlich Verkehrskontrollen durchgeführt. Über 30 Fahrzeugführer zeigten dabei drogentypische Auffälligkeiten. Die Weiterfahrten wurden unterbunden. Ein Fahrzeugführer (ein 24-jähriger Bulgare) wollte sich der Kontrolle entziehen und er fuhr mit seinem Kraftfahrzeug durch eine stationäre Verkehrskontrollstelle. Nach anschließender Nachfahrt durch Kräfte der Polizei stellte er das Fahrzeug nach über zwei Kilometern ab und flüchtete zu Fuß weiter. Er konnte eingeholt und festgenommen werden. Der 24-Jährige stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss.

Alle kontrollierten Verkehrsteilnehmer wurden nach der Anzeigenbearbeitung wieder entlassen.

Nur durch die starke Polizeipräsenz vor Ort konnte die schwierige Situation durch die vielen Personen, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen, eingedämmt werden.


1798. Wohnungseinbruch – Großhadern
Am Montag, 02.12.2019, verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum von 07:15 Uhr bis 19:45 Uhr Zugang zu einem Doppelhaus in Großhadern. Sie öffneten gewaltsam eine Terrassentür und durchsuchten die beiden dortigen Wohnungen, die über den Keller miteinander verbunden sind. Die Einbrecher konnten Schmuckgegenstände und Uhren entwenden im Wert von über Zehntausend Euro.

Nach der Tat entfernten sie sich unerkannt vom Tatort.

Das zuständige Fachkommissariat 53 (Einbrüche in private Objekte) hat die Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Würmtalstraße, Sonnenblumenstraße und Pfingstrosenstraße (Großhadern) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1799. Graffiti an einer Schule – Neuperlach
Im Tatzeitraum von Freitag, 29.11.2019, 17:30 Uhr, bis Montag, 02.12.2019, 07:00 Uhr, beschmierten bislang unbekannte Täter mehrere Gebäudeteile einer Schule in Neuperlach großflächig mit diversen Buchstaben und Zifferkombinationen. Hierbei besprühten die bislang unbekannten Täter mehrere Wände, Türen und Fenster der Schule, aber auch im Umkreis befindliche Verkehrszeichen, Verteilerkasten, Parkbänke und sogar Bäume. Insgesamt wird der entstandene Sachschaden auf mehrere Tausend Euro geschätzt.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Staudingerstraße und am Strehleranger (Neuperlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1800. Einbruch in ein Geschäft – Freimann
Im Zeitraum von Samstag, 30.11.2019, 21:00 Uhr, bis Montag, 02.12.2019, 06:00 Uhr, ereignete sich bei einem Kfz-Zubehörhändler im Bereich des Frankfurter Ringes ein Einbruch. Hierbei drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam in die Räumlichkeiten ein und entwendeten einen Tresor, indem sich nach dem momentanen Ermittlungsstand über Zehntausend Euro Bargeld befand.

Nach der Tat entfernten sich die Täter unerkannt vom Tatort.
Weitere Ermittlungen werden durch das Kommissariat 52 (Diebstahl in gewerbliche Objekte) geführt.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1801. Zwei Brandfälle durch Ethanol-Ofenbenutzung – Neuhausen und Westend
Am Sonntag, 01.12.2019, gegen 19:40 Uhr, kam es aufgrund der Benutzung eines Ethanol-Wandofens zu einem Brand in einer Wohnung in Neuhausen. Beim Eingießen von Bio-Ethanol in den noch erhitzten Ofen, kam es zu einer Flammenbildung, bei der ein Bewohner verletzt wurde und eine in der Nähe des Ofens stehende Couch Feuer fing.

Eine weitere Bewohnerin alarmierte die Feuerwehr und sie konnte gemeinsam mit dem anderen Bewohner das Feuer löschen.

Bei dem Vorfall erlitt der Bewohner am Oberkörper Verbrennungen und er musste durch den Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Bewohnerin zog sich leichte Verletzungen zu und musste ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Es entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro in der Wohnung.

Wenige Tage zuvor am Dienstag, 26.11.2019, kam es im Münchner Westend zu einem ähnlichen Brandfall. Gegen 22:00 Uhr wurde bei einem Ofen das Vorratsbehältnis für Ethanol durch einen Bewohner überfüllt, so dass sich die überlaufende Flüssigkeit aufgrund der Hitze des Ofens entflammte.

Beim anschließenden Löschen erlitten der Bewohner und sein Kind jeweils Rauchgasvergiftungen und sie mussten zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Durch den Brand entstand ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro.

Die Münchner Polizei warnt im Zusammenhang mit der Nutzung von Bio-Ethanol-Öfen vor einer falschen Bedienung und bittet vor der Benutzung von Bio-Ethanol-Öfen um eine sorgfältige Beachtung der Betriebsanleitungen, um gefährliche Unfälle durch das plötzliche Entzünden von Ethanol zu vermeiden.


1802. Polizeieinsatz nach Streit – Schwabing
Am Montag, 02.12.2019, gegen 13:40 Uhr, kam es im Bereich der Herzogstraße nach einer vorangegangenen Streitigkeit in einer Wohnung zu einem größeren Polizeieinsatz.

Eine 67-jährige Münchnerin hatte zuvor die Polizei alarmiert, nachdem sie mit einem 79-jährigen Verwandten in eine verbale Streitigkeit geraten war. Dabei griff der 79-Jährige nach einem Messer und bedrohte sie. Sie konnte aus der Wohnung flüchten, in der der 79-Jährige alleine verblieb.
Durch die Einsatzkräfte konnte der 79-Jährige schließlich gegen 15:15 Uhr unverletzt in der Wohnung gesichert werden. Er wurde im Anschluss an den Einsatz in ein Krankenhaus verbracht.

Die weiteren polizeilichen Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat 14 weitergeführt.


1803. Festnahme nach bewaffneten Angriff – Giesing
Am Montag, 02.12.2019, gegen 08:00 Uhr, zog ein 43-jähriger Münchner an einer Bushaltestelle in der Chiemgaustraße unvermittelt ein Messer und machte Stichbewegungen in Richtung eines 37-jährigen Münchners, der ebenfalls an der Bushaltestelle wartete.

Der 37-Jährige flüchtete auf eine nahegelegene Baustelle. Allerdings konnte der 43-Jährige dort sein Opfer erneut stellen und griff ihn mit einer Spitzhacke an, die er einem Bauarbeiter entrissen hatte.

Der 37-Jährige konnte durch geschicktes Ausweichen und mit Hilfe eines Besens den Angriff abwehren. Der 37-Jährige blieb unverletzt.

Der 43-Jährige flüchtete sich anschließend in einen Linienbus. Dort konnte er schließlich durch die zwischenzeitlich alarmierten Einsatzkräfte der Polizei festgenommen werden. Er wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt und aufgrund seines auffälligen Verhaltens in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 26 (Körperverletzungsdelikte) geführt.

 

 

 

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