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14.11.2019, PP München


Pressebericht vom 14.11.2019

Inhalt:

1702. Mehrere Haftbefehle nach Ladendiebstählen im Stadtgebiet München

1703. Betrug durch falsche Polizeibeamte - Solln

1704. Pkw kollidiert im Kreuzungsbereich mit zwei Schulkindern, diese werden leicht verletzt - Laim

1705. Einbruch in eine Doppelhaushälfte durch DNA-Treffer geklärt - Ramersdorf

1706. Festnahme eines falschen Polizeibeamten – Mittersendling

1707. Sachbeschädigung an einem Ticket-Automaten durch Brandlegung – Berg am Laim




1702. Mehrere Haftbefehle nach Ladendiebstählen im Stadtgebiet München
Am Dienstag, 12.11.2019, wurden im Stadtgebiet München mehrere Personen festgenommen, nachdem sie Ladendiebstähle verübt hatten.

Bereits gegen 09:50 Uhr entwendete ein 31-jähriger Bulgare aus einem Kaufhaus in der Altstadt Kosmetika und Unterhaltungselektronik im Wert von circa 100 Euro. Dabei konnte er von Ladendetektiven beobachtet und angehalten werden. Nachdem er über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde er durch Beamte der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt.

Ein weiterer Ladendiebstahl ereignete sich gegen 16:15 Uhr in einem Elektronikmarkt im Stadtteil Moosach. Ein 32-jähriger deutscher Staatsangehöriger hatte versucht, eine Drohne im Wert von über 1.000 Euro zu entwenden und wurde dabei ebenfalls von einem Ladendetektiv beobachtet. Nachdem es bei dem Tatverdächtigen Unklarheiten gab, ob er über einen festen Wohnsitz verfügte, wurde er vorläufig festgenommen.

In einem nahegelegenen Kaufhaus in Moosach entwendete ein 39-jähriger Este kurz vor Ladenschluss Herrenbekleidung im Wert von über 600 Euro. Auch er konnte dabei beobachtet und der Polizei übergeben werden. Aufgrund von Flucht- und Widerholungsgefahr wurde auch er in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht.

Ein 35-jähriger Rumäne stahl aus einem Kaufhaus in der Altstadt Turnschuhe im Wert von rund 100 Euro. Er wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.

Die Mitarbeiter einer Parfümerie in der Altstadt erkannten einen 28-jährigen Tunesier wieder, der Ende Oktober Parfum im Wert von fast 100 Euro entwendet hatte. Da er über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, erfolgte ebenfalls eine Überstellung in die Haftanstalt.

Alle Tatverdächtigen wurden am 13.11.2019 dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ in allen Fällen Haftbefehle.

Das Kommissariat 61 (Ladendiebstähle) hat die Ermittlungen übernommen.


1703. Betrug durch falsche Polizeibeamte - Solln
Am Mittwoch, 13.11.2019, gegen 20:00 Uhr, übergab ein 81-jähriger Münchner mehrere zehntausend Euro Bargeld in mehreren Briefumschlägen an einen angeblichen „Oberkommissar Ludwig“, der sich zuvor bei ihm telefonisch gemeldet hatte. Das Geld hatte er zum Teil bar zuhause und einen anderen Teil musste er bei der Bank abheben.

Der unbekannte angebliche Polizeibeamte hatte sich zuvor mit der üblichen Masche telefonisch gemeldet und erzählt, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden wäre und man Aufbruchswerkzeug und einen Zettel mit der Adresse des 81-Jährigen aufgefunden hätte.

Nach der Übergabe kam dem Rentner die Sache sehr auffällig vor und er verständigte die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Abholer verlief erfolglos.

Das Kriminalfachdezernat 3 (AG-Phänomene) hat in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen.

Der tatverdächtige Abholer wird wie folgt beschrieben:
Männlich, etwas übergewichtig, mit Glatze, trug dunkle Kleidung.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 (AG-Phänomene), Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1704. Pkw kollidiert im Kreuzungsbereich mit zwei Schulkindern, diese werden leicht verletzt - Laim
Am Mittwoch, 13.11.2019, gegen 17:50 Uhr, fuhr eine 40-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw Dacia die Fürstenrieder Straße in Richtung Süden. Sie wollte die Kreuzung zur Gotthardstraße geradeaus überqueren.

Die 40-Jährige musste zunächst wegen einer roten Ampel als zweites Fahrzeug verkehrsbedingt warten. Als die Ampel auf Grün schaltete, musste sie weiter warten, da das Fahrzeug vor ihr nach rechts in die Gotthardstraße abbiegen wollte, jedoch den bevorrechtigten Fußgängern und Radfahrern ordnungsgemäß den Vorrang gewährte.

Zwischenzeitlich befanden sich drei Mädchen auf dem Heimweg von der Schule. Sie gingen auf dem Gehweg der Fürstenrieder Straße und wollten sodann die Kreuzung zur Gotthardstraße überqueren.
Die Mädchen standen zunächst an der für sie rot zeigenden Fußgängerampel. Als die Ampel auf Grün schaltete, betraten die Schülerinnen die Fahrbahn, um diese zu überqueren.

Nachdem der Pkw, welcher sich vor der 40-jährigen Münchnerin befand, abgebogen war, fuhr die 40-Jährige an und überquerte den Kreuzungsbereich. Als sie sich unmittelbar vor der Fußgängerfurt der Fürstenrieder Straße befand, wollten die drei Schülerinnen diese gerade überqueren.

Die 40-jährige Pkw-Fahrerin konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und stieß mit der rechten Fahrzeugfront gegen eine 11 und 12 Jahre alte Schülerin. Das dritte Mädchen wurde nicht erfasst.

Durch den Unfall wurden die beiden Mädchen jeweils leicht verletzt und kamen mit Rettungswägen zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Krankenhaus. Die Pkw-Fahrerin blieb bei dem Unfall unverletzt.

Während der Unfallaufnahme musste einer der vier vorhandenen Fahrstreifen der Fürstenrieder Straße für die Dauer von circa einer halben Stunde gesperrt werden. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.


1705. Einbruch in eine Doppelhaushälfte durch DNA-Treffer geklärt - Ramersdorf
Am Montag, 01.10.2018, kam es in der Kachletstraße zu einem Einbruch. Der damals unbekannte Täter öffnete gewaltsam die Terrassentür und gelangte so in die Räumlichkeiten. Hier entwendete er Bargeld, Schmuck und Goldmünzen im Wert von mehreren tausend Euro.

Durch das Kommissariat 92 (Spurensicherung) konnten DNA-Spuren gesichert werden. Mit Unterstützung des Bayerischen Landeskriminalamtes konnten diese Spuren nach einem PRÜM-Abgleich mit der österreichischen Datenbank eindeutig einem 46-jährigen Kroaten zugeordnet werden.

Der 46-Jährige befindet sich derzeit wegen eines Wohnungseinbruchs in einer Justizvollzugsanstalt in Österreich.


1706. Festnahme eines falschen Polizeibeamten – Mittersendling
Am Mittwoch, 13.11.2019, gegen 17:00 Uhr, wurde eine 88-jährige Münchnerin durch einen falschen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Der 88-Jährigen wurde von einem Einbruch in der Nachbarschaft erzählt. Auch in diesem Fall soll ein Zettel aufgefunden worden sein, auf dem der Name der 88-Jährigen stünde.

Der falsche Polizeibeamte kündigte an, dass ein verdeckter Ermittler die 88-Jährige aufsuchen würde, um die Wertgegenstände in ihrem Keller aufzulisten. Um kurz nach 20:00 Uhr betrat ein 41-jähriger Kroate aus Berlin das Anwesen der 88-Jährigen, ließ sich im Keller einen Tresor zeigen und Bargeld übergeben.

Nachdem er den Tatort verlassen hatte, fiel er zivilen Einsatzkräften der Münchner Polizei, die sich zufällig in der Nähe befanden, aufgrund seines Verhaltens auf und sie kontrollierten ihn. Dabei wurde das Bargeld (mehrere zehntausend Euro) festgestellt und die Beamten konnten nach weiteren Ermittlungen einen Tatzusammenhang feststellen.

Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht. Er wird heute im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Das Kriminalfachdezernat 3 (AG-Phänomene) hat die Ermittlungen übernommen.


1707. Sachbeschädigung an einem Ticket-Automaten durch Brandlegung – Berg am Laim
In der Nacht von Mittwoch, 13.11.2019, auf Donnerstag, 14.11.2019, zündeten bislang unbekannte Täter am südlichen Abgang zur U-Bahnhaltestelle Josephsburg einen dort stehenden Fahrscheinautomaten an.

Ein Zeuge, der den Brandausbruch bemerkte, verständigte sofort die Polizei und die Feuerwehr, sodass der Brand zeitnah gelöscht werden konnte und es zu keinen weiteren Schäden kommen konnte.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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