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07.11.2019, PP München


Pressebericht vom 07.11.2019

1670. Betrug durch falsche Polizeibeamte – Trudering und Bogenhausen

1671. Diebstahl von Pkw-Kompletträdern; Ermittlung eines Tatverdächtigen – Untersendling

1672. Mehrere Sachbeschädigungen und Diebstähle aus stummen Zeitungsverkäufern – Münchner Osten

1673. Dachstuhlbrand mit hohem Sachschaden – Westend

1674. Pkw gerät nach Überholvorgang in den Gegenverkehr und stößt mit zwei Fahrzeugen zusammen; drei Personen leicht verletzt – Allach

1675. Handtaschenraub durch Fahrradfahrer – Schwabing

1676. Versuchte räuberische Erpressung – Am Hart


1670. Betrug durch falsche Polizeibeamte – Trudering und Bogenhausen
Im Zeitraum von Sonntag, 03.11.2019, bis Montag, 04.11.2019, wurde eine über 70-Jährige abwechselnd von falschen Polizeibeamten kontaktiert.

Die Anrufer gaben an, dass der Name der Dame auf einer Liste von Einbrechern stehen würde. Um ihre Wertgegenstände, insbesondere ihr Bargeld zu schützen, wurde die Dame von den Anrufern dazu überredet, mehrere Zehntausend Euro am Sonntag, 03.11.2019, an einen Unbekannten zu übergeben.

Die Seniorin wurde nach der ersten Übergabe weiterhin von den falschen Polizeibeamten angerufen. Ihr wurde mitgeteilt, dass ihre Bank in eine kriminelle Machenschaft verwickelt sei und sie ihre Konten sowie ihr Schließfach schnellstmöglich entleeren und an die falschen Polizeibeamten übergeben soll.

Die Rentnerin schenkte den falschen Polizeibeamten weiterhin glauben und übergab im Laufe des Montags, 04.11.2019, mehrere Zehntausend Euro Bargeld sowie über zehn Gramm Gold aus ihrem Schließfach. Als die Münchnerin ihre Sachen von den falschen Polizeibeamten wie angekündigt nicht wieder zurückbekam, schöpfte sie Verdacht und verständigte die Polizei.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, ca. 165 cm groß, kurze Haare; hellgraue Jacke mit Streifen an den Ärmeln, sonst dunkel gekleidet

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich nördlich eines Waldgebietes in Neutrudering Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Am Mittwoch, 06.11.2019, erhielt ein über 80-jähriger Münchner, gegen 11:00 Uhr, auf seinem Festnetz-Telefon einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als Polizeihauptkommissar Raschke vorstellte.

Nun übernahm seine über 70-jährige Ehefrau das Telefon und wurde hierbei nach Wertgegenständen gefragt. Der vermeintliche Polizeibeamte erklärte daraufhin, dass das Ehepaar von einer osteuropäischen Bande ausgespäht werden würde und ein Einbruch kurz bevor stünde. Zur Sicherung ihres Vermögens wurde das Ehepaar aufgefordert, die zuhause verwahrten Wertgegenstände sowie Bargeld in einen Rucksack zu verpacken und vor die Wohnungstür zu stellen.

Gegen 13:00 Uhr vernahm die Rentnerin Geräusche im Treppenhaus und ein Klingeln an der Wohnungstür. Als sie kurz darauf in den Flur blickte, war der Rucksack bereits verschwunden.

Während dieser gesamten Zeit blieb die Seniorin über das Telefon mit dem vermeintlichen Polizeibeamten in Verbindung, bis sie gegen 14:00 Uhr den Hörer auflegte.

Zuvor war ihr versichert worden, dass sie auch von einem Streifenwagen abgeholt werden würde, um in Sicherheit gebracht zu werden. Als daraufhin keine Polizei erschien, fuhr die Rentnerin in die Innenstadt und wendete sich an die Hauswache des Polizeipräsidiums München in der Ettstraße.

Insgesamt telefonierte die Münchnerin an diesem Tag in einem Zeitraum von drei Stunden mit insgesamt vier verschiedenen Personen, die sich alle als Polizeibeamte sowie einem Staatsanwalt ausgaben.

Der entstandene Beuteschaden liegt in einem hohen fünfstelligen Euro-Bereich.

Zeugenaufruf:
Personen, die während des Tatzeitraumes im Stadtteil Bogenhausen im Bereich der Hackländerstraße zwischen Grillparzer und Versaillerstraße verdächtige Wahrnehmungen machten, die im Zusammenhang mit dem Trickbetrug stehen könnten, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezerat 3, AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen!


1671. Diebstahl von Pkw-Kompletträdern; Ermittlung eines Tatverdächtigen – Untersendling
Am Sonntag, 28.07.2019, fand ein 65-Jähriger seinen geparkten Pkw VW aufgebockt und ohne Reifen in der Sammeltiefgarage in der Brunecker Straße vor.
Ein Unbekannter hatte in der Nacht von Samstag, 27.07.2019, auf Sonntag, 28.07.2019, an dem Pkw alle vier Räder abmontiert und entwendet.

Durch das Aufbocken des Fahrzeuges entstand ein Sachschaden von knapp 1.500 Euro. Der Wert der entwendeten Räder wird auf 800 Euro beziffert.

Durch die Spurensicherung vor Ort konnten tatrelevante daktyloskopische Spuren gesichert werden. Die Auswertung durch das Bayerische Landeskriminalamt lenkte den Tatverdacht auf einen 30-Jährigen Münchner. Dieser wurde am Mittwoch, 16.10.2019 zu dem Tatvorwurf vernommen und er wurde wegen des Diebstahls angezeigt.

Die Ermittlungen führt das Kommissariat 55.

Alle vier entwendeten Räder konnten sichergestellt werden.


1672. Mehrere Sachbeschädigungen und Diebstähle aus stummen Zeitungsverkäufern – Münchner Osten
Im Zeitraum von Freitag, 02.08.2019, bis Mittwoch, 23.10.2019, wurden mehr als 30 Diebstähle aus sogenannten „stummen Zeitungsverkäufern“ bei verschiedenen Polizeiinspektionen im Münchner Osten angezeigt. Dabei wurden die Geldbehälter jeweils gewaltsam geöffnet.

Aufgrund der immer gleichen Vorgehensweise sowie der örtlichen und zeitlichen Nähe ergaben sich Hinweise auf eine Serie. Bislang sind die Bereiche der Polizeiinspektion 21 (Au), 23 (Giesing), 24 (Perlach) und 32 (Grünwald) betroffen, mit einem örtlichen Schwerpunkt in Neuperlach.

Der Sachschaden durch die beschädigten Schlösser und sonstigen Beschädigungen beläuft sich auf ca. 4.000 Euro. In einem Fall wurde auch ein kompletter stummer Zeitungsverkäufer entwendet. Der Beuteschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.

Bei den Geschädigten handelt es sich um die Aufsteller der betroffenen stummen Zeitungsverkäufer.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 63, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1673. Dachstuhlbrand mit hohem Sachschaden – Westend
Am Mittwoch, 06.11.2019, entdeckte ein 52-jähriger Münchner, gegen 23:00 Uhr, einen Brand auf dem Dach eines Anwesens auf der Theresienhöhe und alarmierte die Feuerwehr. Daraufhin wurden durch Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr ca. 20 Hausbewohner evakuiert und an einer nahegelegenen Örtlichkeit betreut.

Nachdem der Brand im Dachstuhl durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte, konnten die Hausbewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Die ersten Ermittlungen vor Ort ergaben einen Hinweis auf einen technischen Defekt, der zum Brand führte.

Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen.


1674. Pkw gerät nach Überholvorgang in den Gegenverkehr und stößt mit zwei Fahrzeugen zusammen; drei Personen leicht verletzt – Allach
Am Mittwoch, 06.11.2019, befuhr ein 29-Jähriger aus dem Landkreis Dachau mit seinem Pkw VW, gegen 07:25 Uhr, die Otto-Warburg-Straße in westlicher Fahrtrichtung. Laut Aussagen von unbeteiligten Zeugen überquerte er hierbei zwei für ihn rot zeigende Ampeln.

An der Kreuzung „Zum Schwabenbächl“ standen verkehrsbedingt wartende Fahrzeuge auf den zwei vorhandenen Fahrstreifen in westlicher Fahrtrichtung. Als die dortige Ampel gerade von Rot auf Grün schaltete, fuhr der 29-Jährige mit seinem Fahrzeug auf der links von den Fahrstreifen befindlichen Sperrfläche an den anderen Verkehrsteilnehmern vorbei und überholte diese.

Zur gleichen Zeit stand eine 25-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw Mini als erstes Fahrzeug auf dem ersten von zwei Fahrstreifen der Otto-Warburg-Straße in östlicher Fahrtrichtung und wartete darauf, dass auch für sie die Ampel auf Grün schaltet. Daneben stand eine 28-jährige Münchnerin mit ihrem Pkw Mazda und fuhr zusammen mit der 25-Jährigen beim Umschalten der Ampel los. In diesem Moment fuhr der 29-Jährige von der Sperrfläche kommend in den Kreuzungsbereich ein und geriet dabei in den Gegenverkehr, so dass er mit den beiden Fahrzeugen zusammenstieß.

Bei dem Unfall wurden alle drei Beteiligten leicht verletzt und zur ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Es entstand ein Sachschaden von mehreren Zehntausend Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme kam es zu starken Verkehrsbehinderungen, da die Otto-Warburg-Straße zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt war.

Der 29-Jährige wurde wegen einer fahrlässigen Körperverletzung angezeigt. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere ob weitere Tatbestände verwirklicht wurden, führt die Münchner Verkehrspolizei.


1675. Handtaschenraub durch Fahrradfahrer – Schwabing
Am Montag, 04.11.2019 ging eine 56-jährige Münchnerin, die Leopoldstraße in nördlicher Gehrichtung entlang. Auf Höhe der Hausnummer 132 näherte sich von hinten ein unbekannter Mann mit einem Fahrrad und entriss der 56-Jährigen im Vorbeifahren ihre Damenhandtasche (Gesamtwert mit Inhalt von über Hundert Euro). Hierbei blieb die Münchnerin unverletzt, jedoch fiel ihre Brille zu Boden und wurde beschädigt.

Der unbekannte Mann flüchtete mit seiner Beute in nördliche Richtung.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, Alter nicht bekannt, ca. 180 cm groß, schlank, kurze, dunkle oder dunkelblonde Haare; war bekleidet mit einer roten Jacke; war mit einem Fahrrad mit eventuell schwarzem Rahmen und breiten Reifen unterwegs

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1676. Versuchte räuberische Erpressung – Am Hart
Am Montag, 04.11.2019, befand sich eine 83-jährige Münchnerin mit ihrem Rollator, gegen 11:55 Uhr, an der Kreuzung Ingolstädter Straße, Ecke Gundelkoferstraße vom Einkaufen auf dem Nachhauseweg.
Plötzlich trat eine unbekannte männliche Person an die Seniorin heran, packte sie am Oberarm und forderte die Herausgabe von Bargeld. Da die 83-Jährige entgegnete, dass sie kein Geld bei sich hatte und zudem drohte die Polizei zu rufen, löste der Mann den Griff und flüchtete zu Fuß die Ingolstädter Straße in südliche Richtung.

Die Rentnerin erlitt durch die Gewaltanwendung des Mannes Hämatome am Oberarm.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30-40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkle Hautfarbe, athletische Figur, kantiges Gesicht, sprach Deutsch mit ausländischem Akzent; dunkle Kleidung, schwarze Stickmütze und schwarze Handschuhe

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

 

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