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06.11.2019, PP München


Pressebericht vom 06.11.2019

Inhalt:

1666. Gefährliche Körperverletzung in Ramersdorf – Veröffentlichung eines Zeugenaufrufs als Plakat und Aussetzung einer Belohnung -siehe Pressebericht vom 03.06.2019, Ziffer 797

1667. Verbotenes Kraftfahrzeugrennen auf der Landsberger Straße – Pasing

1668. Falscher Polizeibeamter – Schwabing

1669. Festnahme eines Ladendiebes – Pasing




1666. Gefährliche Körperverletzung in Ramersdorf – Veröffentlichung eines Zeugenaufrufs als Plakat und Aussetzung einer Belohnung
Wie bereits berichtet, hielt sich ein mittlerweile 44-jähriger Münchner am Sonntag, 02.06.2019 zwischen 15:00 Uhr und 16:00 Uhr im Bereich einer Parkanlage im Bereich Chiemgaustraße / Frauenchiemseestraße / Hohenaschauer Straße / Rosenheimer Straße auf. Dort kam es schließlich zu einem gewalttätigen Übergriff von mindestens drei unbekannten männlichen Tätern, die wohl alle afrikanisches Aussehen hatten und um die 25 Jahre alt waren. Er wurde von diesen angesprochen und nach Zigaretten gefragt. Als er dies verneinte, fingen die Täter an, auf ihn einzuschlagen und ihn zu treten, so dass er schwer verletzt wurde. Laut späterem rechtsmedizinischen Gutachten wurde er dabei mindestens 6-12 Mal gegen den Kopf getreten, so dass es lediglich dem Zufall geschuldet war, dass er nicht tödlich verletzt wurde. Der Schwerverletzte schleppte sich anschließend noch durch den Park und konnte schließlich in unmittelbarer Nähe seines Wohnhauses liegend aufgefunden werden. Danach kam er stationär in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen wurden hier anfangs durch die Münchner Kriminalpolizei wegen eines Raubdeliktes geführt. Dieser Tatvorwurf bestätigte sich jedoch nicht, so dass nun die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung vom Kommissariat 26 übernommen wurden.

Eine genauere Täterbeschreibung ist nach wie vor nicht möglich.

Die Ermittlungen ergaben, dass der 44-Jährige zur Tatzeit mit einem grauen T-Shirt (mit schwarzem Schriftzug Rocky und in Gelbtönen gehaltener Filmfigur Rocky Balboa), einer blauen knielangen Sommerhose und Flip-Flops bekleidet war. Unmittelbar vor der Tat unterhielt er sich in der Parkanlage zunächst mit einem unbekannten männlichen Polen und danach mit einem unbekannten männlichen Deutschen. Während des Tatverlaufs rief ein bzw. eine unbekannte(r) Hundebesitzer(in) den Tätern zu, dass sie aufhören sollen, sonst würde die Polizei verständigt. Als der 44-Jährige bereits schwer verletzt war und sich durch den Park schleppte, wurde ihm von einem weiteren unbekannten männlichen Polen kurzzeitig geholfen. Alle diese Personen gelten als wichtige Zeugen.

Zur Unterstützung der weiteren Ermittlungen wird nun speziell im Bereich der Parkanlage ein Zeugenaufruf als Plakat ausgehängt.

Zeugenaufruf:
Insbesondere werden die genannten unbekannten Zeugen aber auch jede andere Person, die zu diesen oder den Tätern oder zum Tatablauf Hinweise geben können, gebeten, sich beim ermittelnden Kommissariat 26 (Anschrift: Ettstraße 2, 80333 München bzw. Telefon: 089 / 2910-0) oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Dazu wird für Hinweise, die zur Klärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro ausgesetzt. Die Zuerkennung erfolgt dabei unter Ausschluss des Rechtsweges.


1667. Verbotenes Kraftfahrzeugrennen auf der Landsberger Straße – Pasing
Am Samstag, 02.11.2019, gegen 01:55 Uhr bemerkte eine uniformierte Polizeistreife einer Münchner Einsatzhundertschaft vier Pkw, die von der Josef-Felder-Straße in die Landsberger Straße stadteinwärts abbogen. Nachdem sie abgebogen waren, beschleunigten alle Fahrzeuge auf über 100 km/h. Dabei wechselten die Pkw mehrfach die Fahrstreifen, überholten sich und andere Fahrzeuge und missachteten den Mindestabstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen. Nach einer Fahrstrecke von ca. 1,2 km, verringerten die Pkw-Fahrer an einer Baustelle die Geschwindigkeit. Dies ermöglichte es der Polizeistreife, zu den Pkw aufzuschließen und die Fahrer zur Anhaltung aufzufordern.

Lediglich zwei der vier Fahrzeugführer (ein BMW und ein Jeep) hielten an, die anderen beiden Fahrzeugführer flüchteten.

Gegen die zwei Fahrer (beides Münchner, 19 und 20 Jahre alt) wird wegen der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen sowie zahlreicher anderer Verkehrsordnungswidrigkeiten ermittelt. Bezüglich der beiden flüchtigen Fahrzeuge laufen derzeit die Ermittlungen.

Die beschuldigten Fahrer müssen mit einem Strafverfahren rechnen, das als Strafmaß eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe vorsieht.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall und insbesondere zu den zwei flüchtigen Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich mit der Münchner Verkehrspolizei, Tel.: 089/2910-0, in Verbindung zu setzen.


1668. Falscher Polizeibeamter – Schwabing
Am Sonntag, 03.11.2019, gegen 19:30 Uhr, erhielt eine über 80-jährige Seniorin einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten. Dieser gab gegenüber der Rentnerin an, dass es in letzter Zeit vermehrt zu Einbrüchen kam. Die Münchnerin zeigte sich zuerst gegenüber dem Anrufer misstrauisch, wurde dann von dem falschen Polizeibeamten dazu überredet, sich bei der Notrufnummer 110 rück zu versichern.

Der falsche Polizeibeamte brachte die Seniorin dazu, ohne aufzulegen die Notrufnummer 110 zu wählen. Der immer noch am Telefon befindliche falsche Polizeibeamte bestätigte gegenüber der Münchnerin die Echtheit des Anrufes.

Der Anrufer forderte die Münchnerin auf, die Geldscheinnummern auf ihrem Bargeld, welches sie zu Hause hatte, vorzulesen. Der falsche Polizeibeamte gab nun an, dass ihr Geld gefälscht sei und ein Undercover-Polizeibeamter bei ihr vorbeikommt und das Falschgeld abholt.

Kurz darauf übergab die Rentnerin das Geld (im Wert von über 3.000 Euro) einem Unbekannten.

Nachdem ihr der ganze Ablauf merkwürdig vorkam, verständigte sie einige Stunden danach die Polizei.

Der Abholer wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 30 Jahre alt, 180 cm groß, kräftige Statur, dunkle Augen, rundes Gesicht; gelbe Windjacke, Stickmütze

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in Schwabing-West im Bereich des Bonner Platzes Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3, AG Phänomene, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Warnhinweis:
Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen!


1669. Festnahme eines Ladendiebes – Pasing
Am Montag, 04.11.2019, gegen 12:30 Uhr, konnte ein 14-Jähriger von einem Ladendetektiv dabei beobachtet werden, wie er insgesamt 20 gleiche Videospiele in seinen Einkaufstrolley verstaute, an der Kasse eine DVD bezahlte und schließlich den Markt, ohne die Videospiele zu bezahlen, verlassen hatte. Der Ladendetektiv konnte den 14-Jährigen festhalten und an Beamte der Polizeiinspektion 45 (Pasing) übergeben.

Zunächst gab der 14-Jährige gegenüber den Polizeibeamten falsche Personalien an. Durch weitere Ermittlungen konnten die ordnungsgemäßen Personalien des 14-Jährigen erhoben werden. Ebenso konnte herausgefunden werden, dass es sich um einen französischen Staatsangehörigen, ohne festen Wohnsitz in Deutschland handelt.

Des Weiteren konnte ermittelt werden, dass der 14-Jährige im Jahr 2019 bereits mehrfach aufgrund gewerbsmäßigen Ladendiebstahls in Erscheinung trat. Er entwendete gemeinsam mit weiteren Mittätern in Geretsried und Erding Elektronikartikel im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. Bei den entwendeten Gegenständen handelte es sich überwiegend um hochwertige Kopfhörer und Kameras.

Durch die Staatsanwaltschaft München I wurde Untersuchungshaft angeordnet, welche ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts München bestätigte.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 61 geführt.

 

 

 

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