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17.10.2019, PP München


Pressebericht vom 17.10.2019

Inhalt:

1570. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Körperverletzung – Neuhausen

1571. Mutter und Sohn als Einbrecher festgenommen – Isarvorstadt

1572. Serieneinbrecher festgenommen – Maxvorstadt

1573. Mitarbeiter eines Paketdienstes wegen mehrerer Diebstähle festgenommen – Neuaubing

1574. Fußgängerin läuft bei Rotlicht auf die Fahrbahn, wird von Pkw-Fahrer frontal erfasst und schwer verletzt – Maxvorstadt

1575. Pkw-Brand greift auf drei weitere Fahrzeuge über – Neuhausen

1576. Besitzer einer lebensgroßen Holzfigur gesucht – Schwabing - mit Foto

1577. Gemeinsame Durchsuchungsaktion der Staatsanwaltschaft München I und des Kriminalfachdezernats 8 (Rauschgift) – Stadtgebiet München




1570. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Körperverletzung – Neuhausen
Am Dienstag, 15.10.2019, gegen 18:30 Uhr, verständigte ein Anwohner im Bereich der Nibelungenstraße über den Notruf 110 die Polizei und teilte mit, dass dort ein Mann eine Gruppe Jugendliche verfolgen würde.

Die daraufhin eingesetzten Streifen konnten wenig später den 38-jährigen Münchner sowie Personen aus dieser Jugendgruppe antreffen.

Erste Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 38-Jährige aus bislang noch unbekannter Ursache mit Personen aus dieser Jugendgruppe in verbalem Streit geraten war.
Dabei äußerte sich der 38-Jährige auch abfällig über die von ihm vermutete Staatsangehörigkeit der Jugendlichen und nahm dabei Bezug zum Nationalsozialismus.
Kurz darauf soll der 38-Jährige zwei Holzstöcke ergriffen haben und auf die Jugendlichen zugegangen sein sowie ihnen gedroht haben.

Auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt sich der 38-Jährige äußerst aggressiv und drohte diesen mehrfach mit den Fäusten. Er musste letztendlich mit unmittelbarem Zwang, auch unter Verwendung des Reizgassprühgerätes, zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kriminalkommissariat 44 für Staatsschutzdelikte geführt.


1571. Mutter und Sohn als Einbrecher festgenommen – Isarvorstadt
Am Freitag, 27.09.2019, gegen 12:00 Uhr, klingelten Unbekannte an einem Anwesen in der Tumblingerstraße und wurden eingelassen. Eine aufmerksame Anwohnerin beobachtete daraufhin, wie eine Frau und ein Mann mit körperlicher Gewalt versuchten zwei Wohnungstüren aufzudrücken. Als die Verdächtigen nun auch an der Wohnungstür der Mitteilerin gewaltsam eindringen wollten, wählte sie den Polizeinotruf 110.

Bis zum Eintreffen der Polizeibeamten hatten die Verdächtigen bereits das Anwesen verlassen, konnten jedoch beobachtet werden, wie sie in ein Haus in der Häberlstraße gingen. Auch dort versuchten sie an einem Büro die Tür einzudrücken, wurden von einem Zeugen dabei überrascht und verließen wiederum das Gebäude.

Die eingeleitete Sofortfahndung führte zur Festnahme einer 45-jährigen Ungarin ohne festen Wohnsitz in Deutschland und ihres 22-jährigen ungarischen Sohnes aus dem Landkreis Bamberg.
Beide Personen wurden nach den kriminalpolizeilichen Maßnahmen einem Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium München vorgeführt. Hier wurde ein Haftbefehl gegen die 45-jährige Ungarin erlassen. Ihr Sohn wurde entlassen.


1572. Serieneinbrecher festgenommen – Maxvorstadt
Am Dienstag, 15.10.2019, gegen 12:15 Uhr, nahm ein Anwohner in der Amalienstraße seltsame Geräusche an seiner Wohnungstür wahr. Der 47-Jährige öffnete unvermittelt seine Wohnungstür. Ihm gegenüber stand ein älterer Herr, der gerade versuchte, mit einem Einbruchswerkzeug das Schloss der Tür zu öffnen.

Der 74-jährige Tatverdächtige ergriff daraufhin sofort die Flucht und ließ dabei sein Aufbruchswerkzeug zurück. Der Wohnungsinhaber nahm sofort die Verfolgung auf und konnte zusammen mit einem herbeigerufenen Passanten den Einbrecher vor dem Anwesen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Gegen den Wohnsitzlosen, deutschen Berufseinbrecher, wurde Haftbefehl erlassen. Er wurde zur Justizvollzugsanstalt Stadelheim gebracht.


1573. Mitarbeiter eines Paketdienstes wegen mehrerer Diebstähle festgenommen – Neuaubing
Im Oktober 2018 wurden in einer Filiale eines Paketunternehmens in Neuaubing drei hochwertige Mobiltelefone entwendet. Ein Sicherheitsbeauftragter des Unternehmens erstattete nach internen Ermittlungen im Januar 2019 eine schriftliche Anzeige über die Vorfälle.

Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch das Kommissariat 64 (Diebstähle) wurden zwei weitere Delikte bekannt, bei denen wiederum Mobiltelefone entwendet wurden.

Bei den intensiven Ermittlungen wurde bekannt, dass zwei der entwendeten Mobiltelefone kurz nach den Taten in Tunesien in Betrieb genommen wurden. Bei der Überprüfung aller Angestellten der Paketfiliale konnte nun ein Tunesier festgenommen werden, der für alle Taten in Frage kommt.

Bei einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung konnten zwei Mobiltelefone und zwei Armbanduhren aufgefunden und sicherstellt werden. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass alle Gegenstände ebenfalls in der fraglichen Filiale abhandengekommen sind.
Dem Tatverdächtigen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, konnten bisher sieben Paketdiebstähle nachgewiesen werden. Der Wert beträgt mehrere Tausend Euro.

Die Ermittlungen dauern noch an.


1574. Fußgängerin läuft bei Rotlicht auf die Fahrbahn, wird von Pkw-Fahrer frontal erfasst und schwer verletzt – Maxvorstadt
Am Mittwoch, 16.10.2019, gegen 15:20 Uhr, fuhr ein 19-jähriger Münchner mit seinem Pkw VW auf der Seidlstraße. An der Kreuzung zur Karlstraße wollte er diese geradeaus überqueren. Die Ampel zeigte für seine Fahrtrichtung Grün.

Zur gleichen Zeit stand eine 36-jährige Fußgängerin aus dem Landkreis München auf dem nördlichen Gehweg der Karlstraße. Sie wollte die Fahrbahn der Seidlstraße auf der Fußgängerfurt überqueren. Die 36-Jährige lief trotz der roten Ampel unvermittelt auf die Fahrbahn.

Der 19-jährige VW-Fahrer konnte einen Zusammenstoß mit der aus seiner Sicht von rechts kommenden Fußgängerin nicht mehr vermeiden und erfasste sie mit seinem Pkw frontal.

Die 36-Jährige wurde auf die Motorhaube aufgeladen und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Sie wurde schwer verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung gebracht.

Die 36-jährige Fußgängerin war unmittelbar vor dem Unfall in einen weiteren Verkehrsunfall verwickelt. Sie war mit ihrem Pkw Opel auf der Seidlstraße unterwegs und übersah beim Fahrstreifenwechsel einen 51-jährigen Münchner mit seinem Pkw Mercedes. Hierbei kam es zum Zusammenstoß. Bei diesem Unfall wurde keiner der Beteiligten verletzt.

Die Polizei war bereits verständigt und eine Streife der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) zur der Unfallörtlichkeit unterwegs.

Während die 36-Jährige auf das Eintreffen der Polizeibeamten wartete, lief sie aus unbekannten Gründen über die Fahrbahn der Seidlstraße. Hier kam es dann zu dem Unfall mit dem 19-jährigen VW-Fahrer.

Hinweis der Münchner Verkehrspolizei:
Die Tatsache, dass den hier angesprochenen Verkehrsteilnehmern das schützende „Blechkleid“ fehlt, haben bei einem Verkehrsunfall häufig schwere oder sogar tödliche Verletzungen zur Folge.

Bei mehr als der Hälfte aller Unfälle mit Beteiligung von Fußgängern waren diese die Unfallverursacher.

Die Münchner Polizei appelliert nochmals eindringlich an Fußgänger und auch Fahrzeugführer:
• Achten Sie auf Ihre Erkennbarkeit. Helle Kleidung oder Reflexbänder geben anderen Verkehrsteilnehmern die Möglichkeit Sie rechtzeitig zu erkennen.
• Treten Sie nicht zwischen Fahrzeugen auf die Fahrbahn und queren Sie die Straße nur an gut einsehbaren und übersichtlichen Stellen.
• Überqueren Sie die Fahrbahn nur an gesicherten Stellen, an Ampeln nur bei Grünlicht.
• Achten Sie auf den Fahrverkehr.
• Lassen Sie sich nicht ablenken wie durch Smartphones oder das Tragen von Kopfhörern mit lauter Musik.
• Bitten Sie um Hilfe, wenn Sie sich unsicher fühlen.
• Lassen Sie regelmäßig Ihr Seh- und Hörvermögen prüfen.
• Erhöhen Sie als Fahrzeugführer gegenüber Kindern, älteren und unaufmerksamen Verkehrsteilnehmern Ihre Aufmerksamkeit, reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit und seien Sie stets bremsbereit.
• Und nehmen Sie im Straßenverkehr gegenseitig Rücksicht.


1575. Pkw-Brand greift auf drei weitere Fahrzeuge über – Neuhausen
Am Dienstag, 15.10.2019, gegen 23:00 Uhr, bemerkte ein Anwohner der Olgastraße einen brennenden Pkw und verständigte den Notruf. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei erfasste das Feuer den gesamten Motorraum eines Hyundais. Der Frontbereich brannte vollkommen aus.

Die starke Hitzeentwicklung setzte einen davor geparkten Dacia ebenfalls in Brand. Das Heck des Fahrzeuges brannte vollständig aus.

Durch die Hitzeabstrahlung wurden auch noch ein BMW und ein geparkter Motorroller leicht beschädigt.

Für die Löscharbeiten musste die Olgastraße komplett gesperrt werden. Weitere Gegenstände oder Anwesen waren durch den Brand nicht gefährdet.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen hat das Kommissariat 13 (Brandermittler) übernommen. Die durchgeführte Brandortbesichtigung ergab, dass der Hyundai mit großer Wahrscheinlichkeit durch einen technischen Defekt im Bereich des Motorraumes in Brand geriet. Es ergaben sich keine Hinweise auf eine Brandstiftung durch Dritte.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro.


1576. Besitzer einer lebensgroßen Holzfigur gesucht – Schwabing
Am Samstag, 12.10.2019, gegen 06:30 Uhr, machte ein Passant in der Mandlstraße einen ungewöhnlichen Fund. Auf einem Verkehrspoller saß eine lebensecht aussehende dunkelhäutige Figur. Die ca. 40 Kilo schwere lebensgroße Holzfigur zeigt einen Jungen mit krausem Haar, rotem Mantel, einer rot-gelb-gestreiften Hose, rotbraunen Strümpfen und hellbraunen Schuhen.

Das ermittelnde Kommissariat 62 (Diebstähle) konnte bisher keine relevante Tat zu diesem Gegenstand feststellen.

Zeugenaufruf:
Wer kann Angaben zu dem Besitzer/Eigentümer der beschriebenen Holzfigur machen?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 62, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1577. Gemeinsame Durchsuchungsaktion der Staatsanwaltschaft München I und
Am gestrigen Mittwoch, 16.10.19 erfolgte eine erneute gemeinsame Durchsuchungsaktion der Staatsanwaltschaft München I und des Polizeipräsidiums München gegen Rauschgiftkriminalität und wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz.

Circa 100 Polizeibeamte der Polizeipräsidien München, Schwaben Nord, Oberbayern Süd und Oberbayern Nord und zehn Staatsanwälte vollzogen zwölf Durchsuchungsbeschlüsse gegen insgesamt vier Beschuldigte in der Landeshauptstadt München, in Augsburg und Rosenheim sowie dem Landkreis Erding.

Die Durchsuchungen erfolgten im Nachgang zur bereits bekanntgemachten Durchsuchungsaktion am Donnerstag, 11.04.2019 (siehe Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft München I vom 11.04.2019). Bei der gestrigen Durchsuchung stellte sich erneut heraus, dass die Geschäftsinhaber weiterhin mit verbotenen CBD-Produkten handeln.

 

 

 

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