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16.09.2019, PP München


Pressebericht vom 16.09.2019

Inhalt:

1328. Reisebus übersieht beim Wendevorgang Kraftrad; eine Person leicht verletzt – Steinhausen

1329. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen – Fürstenried

1330. Gewässerverunreinigung – Nymphenburg

1331. Festnahme nach Bedrohung mit Messer – Riem

1332. Drei Brandfälle im Stadtgebiet München

1333. Mehrere Fälle von Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen –
Nymphenburg und Laim

1334. Tödlicher Verkehrsunfall – Garching

1335. Terminhinweis:
Gemeinsame Pressekonferenz der Münchner Polizei mit dem
Kreisverwaltungsreferat München zur Thematik: “Sicherheit auf der Wiesn“




1328. Reisebus übersieht beim Wendevorgang Kraftrad; eine Person leicht verletzt – Steinhausen
Am Sonntag, 15.09.2019, gegen 08:15 Uhr, befuhr ein 56-jähriger Kraftfahrer aus dem Landkreis Kehlheim mit seinem Reisebus die Einsteinstraße in stadtauswärtiger Richtung. In seinem Bus befanden sich zehn Fahrgäste. Der Busfahrer benutzte den rechten von zwei vorhandenen Fahrstreifen und wollte auf Höhe einer Firmenzufahrt wenden.

Zur selben Zeit befuhr eine 37-jährige Münchnerin mit ihrem Kraftrad Suzuki ebenfalls die Einsteinstraße unmittelbar hinter dem Reisebus. Nach dem dieser seine Fahrgeschwindigkeit verminderte, wechselte die Kradfahrerin vom rechten auf den linken Fahrstreifen und fuhr links an dem Reisebus vorbei.

Als sich die 37-Jährige auf Höhe der Mitte des Reisebusses befand, begann der 56-jährige Busfahrer mit seinem Wendemanöver. Die Kradfahrerin versuchte noch nach links auszuweichen, konnte aber einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Sie stieß mit ihrem Motorrad gegen die linke vordere Ecke des Reisebusses und stürzte dadurch auf die Fahrbahn.

Die 37-Jährige verletzte sich durch den Unfall leicht und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Busfahrer und seine Fahrgäste blieben unverletzt.

An den unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 3.000 Euro. Das Kraftrad war nicht mehr fahrbereit und musste von der Unfallstelle geschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme waren die Gleise der Straßenbahn und die Einsteinstraße selbst in stadtauswärtiger Richtung für ca. eine halbe Stunde gesperrt. Der Straßenverkehr wurde über die Prinzregentenstraße abgeleitet. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.


1329. Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen – Fürstenried
Am Montag, 16.09.2019, gegen 01:00 Uhr, geriet ein 20-jähriger Münchner mit tunesischer Staatsangehörigkeit mit seinem Nachbarn, einem 25-jährigen Münchner mit lettischer und schweizerischer Staatsangehörigkeit, aus bislang unbekannter Ursache in der Kreuzhofstraße in Streit. Im Rahmen dieses Streites beleidigte der 25-Jährige den 20-Jährigen mehrfach.

Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung schrie der alkoholisierte 25-Jährige von seinem Balkon aus lautstark nationalsozialistische und fremdenfeindliche Parolen.

Da diese Äußerungen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu hören waren, wurde die Polizei verständigt. Bei der anschließenden Anzeigenaufnahme beleidigte der 25-Jährige auch die eingesetzten Polizeibeamten und griff diese tätlich an. Aufgrund des Verhaltens des 25-Jährigen wurde dieser in Gewahrsam genommen.

Neben einer Anzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird gegen den 25-Jährigen nun auch wegen tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

Das Kommissariat 44 (Staatsschutzdelikte) hat die Ermittlungen übernommen.


1330. Gewässerverunreinigung – Nymphenburg
Am Freitag, 13.09.2019, wurde ein Mitarbeiter der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung gegen 09:00 Uhr auf eine Verfärbung des Wassers im Nymphenburger Schlosskanal aufmerksam. Das Wasser im Kanal war auffällig neongrün verfärbt. Die Verfärbung dauerte bis ca. 12:00 Uhr an und verflüchtigte sich dann wieder.

Aufgrund aufgefundener Beweisstücke ist nach jetzigem polizeilichen Kenntnisstand davon auszugehen, dass es sich um eine Aktion von Klimaaktivisten handelte.

Die Ermittlungen im vorliegenden Fall wegen Gewässerverunreinigung werden vom Kommissariat 43 (Staatsschutzdelikte) geführt.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum am Nymphenburger Schlosskanal Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 43, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1331. Festnahme nach Bedrohung mit Messer – Riem
Am Sonntag, 15.09.2019, gegen 16.50 Uhr, gingen beim Notruf des Polizeipräsidiums München mehrere Anrufe von Passanten ein, die eine männliche nur mit Boxershorts bekleidete Person mitteilten. Zudem soll der Mann im Bereich der Selma-Lagerlöf-Straße mit einem Messer bewaffnet sein, laut umher schreien und willkürlich Passanten bedrohen.

Unverzüglich hinzubeorderte Polizeibeamte konnten im angegebenen Bereich keinen Mann antreffen. Laut Angaben von Zeugen sei dieser in ein angrenzendes Wohnanwesen geflüchtet. Dort konnte kurze Zeit später in der betreffenden Wohnung hilfesuchende Laute einer Frau wahrgenommen werden. Aufgrund der möglichen Gefahrenlage wurde die Wohnungseingangstür mittels Ramme geöffnet.

In der Wohnung selbst konnte der Bedroher, ein 31-jähriger Rumäne mit Wohnsitz in München, festgenommen werden. Die Frau war unverletzt.

Aufgrund des auffälligen Verhaltens des Tatverdächtigen wurde dieser in ein Krankenhaus gebracht.

Bezüglich der vorliegenden Bedrohungshandlungen werden Ermittlungen durch das Kommissariat 26 geführt.


1332. Drei Brandfälle im Stadtgebiet München
Fall 1:
Am Sonntag, 15.09.2019, meldete eine Passantin kurz vor 18:00 Uhr, eine starke Rauchentwicklung aus einem Kellerschacht eines Wohnanwesens in der Krumenauerstraße (Am Hart). Im Keller waren zwei Abteile in Brand geraten, welche von der verständigten Feuerwehr gelöscht wurden. Beide Abteile brannten fast völlig aus. Der Keller, das Treppenhaus und die Fassade wurden durch Ruß- und Rauch erheblich beschädigt. Die starke Verrußung entstand insbesondere dadurch, da im Kellerabteil gelagerte Reifen brannten. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Ein 70-jähriger Hausbewohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, welche seine Einlieferung in ein Krankenhaus notwendig machte. Drei weitere Hausbewohner wurden sofort untersucht, eine stationäre Krankenhausaufnahme war nicht erforderlich.

Die Brandursache konnte bislang noch nicht geklärt werden.

Fall 2:
Am Freitag, 13.09.2019, kam es am Nachmittag, gegen 15:40 Uhr zu einem Brand im Kellerraum eines Mehrfamilienhauses im Weißpfennigweg in Berg am Laim. Ein Hausbewohner hatte einen Akku in seinem Kellerabteil geladen.
Nach jetzigem Ermittlungsstand geriet dieser Akku in Brand. Die Flammen griffen anschließend die Kellereinrichtung über.

Der Hausbewohner konnte den Brand selbst löschen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Bei der Brandlöschung zog sich der Mann eine Rauchgasvergiftung zu und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Die verständigte Feuerwehr führte eine Nachkontrolle durch und entlüftete das Haus vom Rauch.

Fall 3:
Am Samstag, 14.09.2019, meldeten Hausbewohner gegen 00:10 Uhr eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Einhornallee in Mittersendling. In der Küche war eine Dunstabzugshaube in Brand geraten. Das Feuer wurde durch die verständigte Feuerwehr gelöscht. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 2.000 Euro.

Durch die Rauchentwicklung zogen sich die 11-jährige Tochter und eine 32-jährige Freundin der Wohnungsmieterin eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Sie wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der Brandortaufnahme wurde zudem festgestellt, dass sich in der Mietwohnung keine Rauchwarnmelder befinden. Das Kommissariat 13 hat dazu ein Verfahren gegen den Vermieter wegen Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen eingeleitet.

Das Kommissariat 13 hat in allen drei Fällen die Ermittlungen aufgenommen.


1333. Mehrere Fälle von Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen – Nymphenburg und Laim
Fall 1:
In der Nacht von Freitag, 13.09.2019, 22:00 Uhr, bis Samstag, 14.09.2019, 08:00 Uhr, kam es im Stadtteil Nymphenburg zu mehreren linksmotivierten Sachbeschädigungen an verschiedenen Kraftfahrzeugen. Insgesamt wurden sechs hochwertige Pkw, die in der Richildenstraße, Brunhildenstraße und Walhallastraße ordnungsgemäß geparkt waren, großflächig mit linken Parolen besprüht. Es entstand dadurch ein hoher Sachschaden, der bis dato noch nicht näher beziffert werden kann.

Da die Täter aus dem linksextremistischen Bereich kommen dürften, werden die Ermittlungen durch das Kommissariat 43 (Staatsschutzdelikte) geführt.

Fall 2:
Bereits in der Nacht von Donnerstag, 12.09.2019, auf Freitag, 13.09.2019, kam es in Laim zu zwei weiteren Sachbeschädigungen an Pkw. In der Agnes-Bernauer-Straße wurde ein Firmenfahrzeug durch einen bislang unbekannten Täter mit schwarzer Sprühfarbe besprüht und dadurch beschädigt.

Im gleichen Zeitraum wurde ein in der Zschokkestraße abgestelltes Firmenfahrzeug mit brauner Sprühfarbe ebenfalls besprüht und dadurch beschädigt.

Der Sachschaden beträgt mehrere Hundert Euro.

Da zu den jeweiligen Tathandlungen in einem Internetforum entsprechende Einträge festgestellt werden konnten, wird die Sachbearbeitung durch das Kommissariat 43 (Staatsschutzdelikte) geführt.


1334. Tödlicher Verkehrsunfall – Garching
Am Montag, 16.09.2019, gegen 03:00 Uhr, befuhr ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Karlsruhe mit seinem Pkw, Maserati die Bundesstraße 471 von Hochbrück Richtung Ismaning. Er nutzte hierbei den mittleren der drei Fahrstreifen und beabsichtigte, die Kreuzung zur Münchner Straße geradeaus zu überqueren. Mit im Fahrzeug saß ein 24-Jähriger aus Bochum.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 24-jähriger Münchner mit seinem Pkw, BMW die Münchner Straße von Garching kommend Richtung München. Er nutzte den mittleren der drei Fahrstreifen und beabsichtigte ebenfalls, die Kreuzung geradeaus zu überqueren. Mit im Fahrzeug befand sich ein 25-Jähriger aus München.

Der Verkehr im Kreuzungsbereich war zum oben genannten Zeitpunkt durch eine funktionsfähige Ampel geregelt.

Trotzdem kam es im Kreuzungsbereich zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei die Fahrzeugfront des Pkw, Maserati frontal mit der rechten Seite des BMW kollidierte. Der Maserati schleuderte anschließend über die Kreuzung und stieß gegen den Randstein einer Verkehrsinsel. Dabei wurde der Pkw ausgehebelt und überschlug sich.

Der BMW schleuderte über die Kreuzung und kam schließlich auf der angrenzenden Wiese zum Stillstand. Bei dem Zusammenstoß wurde der Beifahrer im Pkw BMW aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarb aufgrund seiner starken Verletzungen noch an der Unfallstelle.
Der Beifahrer im Maserati wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Klinikum gebracht. Der Fahrer des BMW wurde schwer verletzt und durch einen Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 120.000 Euro geschätzt.

Während der Unfallaufnahme musste die Unfallstelle für etwa fünfeinhalb Stunden großräumig gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden. Es kam mit Beginn des einsetzenden Berufsverkehrs zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch. Es wurde ein Gutachter zur Unfallaufnahme hinzugezogen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1335. Terminhinweis: Gemeinsame Pressekonferenz der Münchner Polizei mit dem Kreisverwaltungsreferat München zur Thematik: “Sicherheit auf der Wiesn“
Polizeivizepräsident Norbert Radmacher informiert gemeinsam mit Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas Böhle über die Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen zum 186. Münchner Oktoberfest 2019, am

Mittwoch, 18.09.2019, um 11.30 Uhr,
im Polizeipräsidium München, 80331 München, Augustinerstraße 2, Medienzentrum der Pressestelle.

Alle Medienvertreter sind zur Pressekonferenz herzlich eingeladen.

 

 

 

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