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12.09.2019, PP München


Pressebericht vom 12.09.2019

Inhalt:

1315. Festnahme eines tatverdächtigen Brandstifters in drei Fällen – Ludwigsvorstadt und Hohenbrunn
-siehe Pressebericht vom 21.05.2019, Ziffer 729
-siehe Pressebericht vom 30.08.2019, Ziffer 1258
-siehe Pressebericht vom 08.09.2019, Ziffer 1296

1316. Pkw-Fahrer fährt Kind an und flüchtet von der Unfallstelle; eine Person leicht verletzt – Altperlach
-Lichtbild

1317. Zwei Betrugsfälle durch falsche Polizeibeamte – Neuperlach und Pasing

1318. Terminhinweis: (Wiederholung)
Landesweiter Aktionstag „Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht“ am Freitag, 13.09.2019
ACHTUNG Änderung!




1315. Festnahme eines tatverdächtigen Brandstifters in drei Fällen – Ludwigsvorstadt und Hohenbrunn
-siehe Pressebericht vom 21.05.2019, Ziffer 729
-siehe Pressebericht vom 30.08.2019, Ziffer 1258
-siehe Pressebericht vom 08.09.2019, Ziffer 1296

Wie bereits berichtet, kam es am Montag, 20.05.2019, aus zunächst ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand in einem Hotel in der Schwanthalerstraße. Das Personal des Hotels wurde über die Brandmeldeanlage über das Feuer alarmiert. Bei einer sofortigen Nachschau in dem leeren Zimmer durch das Personal erlitt ein Angestellter eine leichte Rauchgasvergiftung. Der 18-Jährige musste zur Behandlung in ein Klinikum eingeliefert werden.

Umfangreiche Ermittlungen des Kommissariats 13 (Brandermittlung) führten nun zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Hierbei handelt es sich um den 18-jährigen Verletzten, der als Angestellter im Hotel tätig war und nach derzeitigem Ermittlungsstand ein Feuer am Bett des Zimmers entzündet hatte.

Der Schaden beläuft sich auf mehrere Zehntausend Euro.

Weitere Personen oder Hotelgäste wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Bei einem weiteren Brand am Donnerstag, 29.08.2019, in einer Scheune eines leerstehenden Bauernhofes in Hohenbrunn sowie bei einem Brand am Sonntag, 08.09.2019 in einem leerstehenden landwirtschaftlichen Gehöft in Hohenbrunn wurden Ermittlungen wegen Brandstiftung durch das Kommissariat 13 durchgeführt.

Auch hier führte die Spur zu dem 18-Jährigen aus dem Münchner Landkreis. Er wurde am Mittwoch, 11.09.2019, durch die Kriminalpolizei festgenommen und dem Ermittlungsrichter beim Polizeipräsidium München vorgeführt.

Wegen des Verdachts der Brandstiftung in drei Fällen erließ das Amtsgericht München einen Untersuchungshaftbefehl. Der Beschuldigte wurde der Justizvollzugsanstalt Stadelheim überstellt.


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Unfallstelle
Unfallstelle
1316. Pkw-Fahrer fährt Kind an und flüchtet von der Unfallstelle; eine Person leicht verletzt – Altperlach
Am Dienstag, 10.09.2019, gegen 17:30 Uhr, kam es an der Kreuzung Unterhachinger Straße und Ottobrunner Straße in Altperlach zu einem Unfall zwischen einem 13-jährigen Fußgänger und einem silbergrauen Kleinwagen. Der Schüler wollte mit zwei Freunden die Unterhachinger Straße bei Grünlicht überqueren und betrat die Fahrbahn.

Zur gleichen Zeit bog der Fahrer eines silbergrauen Kleinwagens aus der Ottobrunner Straße kommend nach links in die Unterhachinger Straße ab. Zunächst hielt er sein Fahrzeug vor der querenden Fußgängergruppe an.

Obwohl sich die Fußgänger noch auf der Fahrbahn befanden, setzte er plötzlich seine Fahrt fort. Der 13-Jährige wurde dabei auf die Motorhaube geschleudert und stürzte anschließend zu Boden. Eine Glasflasche, die er in der Hand hielt, ging bei dem Sturz zu Bruch und fügte dem Schüler Schnittverletzungen an der Hand zu.

Ein verständigter Rettungswagen konnte die Verletzungen noch vor Ort versorgen.

Direkt nach dem Unfall hielt der Pkw-Fahrer kurz an, schrie etwas aus dem geöffneten Fenster und setzte dann seine Fahrt fort, ohne sich um die Unfallsituation zu kümmern.

Bei der Unfallaufnahme durch eine Streife der Polizeiinspektion 24 (Perlach) kam es zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise, insbesondere zum flüchtigen Fahrer und dessen Pkw abgeben können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1317. Zwei Betrugsfälle durch falsche Polizeibeamte – Neuperlach und Pasing
Fall 1:
Am späten Sonntagabend, 08.09.2019, erhielt eine 73-jährige Rentnerin aus Neuperlach einen Anruf. Der Teilnehmer gab sich als „Herr Stein vom Polizeikriminalamt“ aus. Angeblich solle noch in dieser Nacht bei der Rentnerin eingebrochen werden. Der falsche Polizeibeamte forderte die 73-Jährige auf, ihr gesamtes Bargeld und die Wertgegenstände der Polizei zur Sicherung zu übergeben.

Durch geschickte Gesprächsführung wurde die Rentnerin dazu gebracht, Geld und Schmuck in einem Stromkasten vor ihrem Wohnanwesen in Neuperlach zu verstecken. Noch in der Nacht wurden diese Gegenstände durch Unbekannte abgeholt.

Bei einem weiteren Anruf durch den falschen Kriminalbeamten, wurde die Frau aufgefordert, ihr Bankkonto zu leeren. Auch in diesem Telefonat wurde die Rentnerin stark unter Druck gesetzt. Mit ihr wurde ein Übergabeort in Nymphenburg vereinbart.
Dort übergab sie das Bargeld am Montag, 09.09.2019, gegen 12:45 Uhr, in der Notburgastraße einem Abholer.

Es entstand ein Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Zeugenaufruf:
Personen, die Hinweise zur Geldübergabe am Montag, 09.09.2019, gegen 12:45 Uhr, in Nymphenburg, Notburgastraße geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 –AG Phänomene-, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Fall 2:
Am Dienstag, 10.09.2019, wurde eine 76-Jährige durch den Anruf eines falschen Kriminalbeamten getäuscht. Auch diese Rentnerin wurde durch einen vorgetäuschten Sachverhalt derart verunsichert, dass sie Wertgegenstände aus ihrem Bankschließfach und Bargeld ihres Sparvermögens in einer Tasche am Pasinger Bahnhof zur Abholung ablegte. Auch ihre Daten sollen bei der Festnahme einer Bande gefunden worden sein und sie solle nun ihre Vermögenswerte bei der Kriminalpolizei zur Sicherung abgeben.

Die Rentnerin konnte am Ablageort noch gegen 13:15 Uhr beobachten, wie ein Mann mit südländischem Aussehen, die Tasche wegnahm und sich entfernte. Zuhause angekommen, verständigte die Pasingerin den Notruf der Polizei. Dabei wurde sie über den Betrug aufgeklärt.

Die Kriminalpolizei beim Kriminalfachdezernat 3 –AG Phänomen- hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenaufruf:
Personen, die Hinweise zur Geldablage am Pasinger Bahnhof geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kriminalfachdezernat 3 –AG Phänomene-, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Präventionshinweis der Münchner Polizei:
Die drei wichtigsten Tipps gegen Betrug im Namen der Polizei:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geld oder Wertsachen bitten!
- Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie grundsätzlich niemals Geld an fremde Personen und stellen Sie keine Wertgegenstände zur Abholung vor die Tür.


1318. Terminhinweis: (Wiederholung) Landesweiter Aktionstag „Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht“ am Freitag, 13.09.2019 ACHTUNG: Änderung der Kontrollörtlichkeit.
Bei einer Pressekonferenz am 22.02.2019 kündigte Innenminister Joachim Herrmann an, dass alle Präsidien der Bayerischen Landespolizei zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 die bayernweiten Aktionstage „Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht“ durchführen.
Anlass für den Aktionstag liefert der weiterhin hohe Anteil von nicht gesicherten Pkw-Insassen bei den Verkehrstoten. Im vergangenen Jahr 2018 kamen bayernweit 273 Menschen bei Verkehrsunfällen mit Pkw ums Leben. 55 Personen trugen hierbei nicht den erforderlichen Sicherheitsgurt. Darüber hinaus kamen zwei Kinder ums Leben, die als Mitfahrer nicht ordnungsgemäß gesichert wurden. Somit war jeder fünfte tödlich verunglückte Pkw-Insasse nicht angeschnallt.

Aus diesem Grund überwacht auch das Polizeipräsidium München in der ersten Woche des neuen Schuljahres verstärkt die Einhaltung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht. Dies geschieht sowohl im täglichen Streifendienst als auch im Rahmen von Schwerpunktkontrollen.

Am Freitag, 13.09.2019, führt die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrsüberwachung im Bereich der Schulen in der (ehem. Ständlerstraße / Balanstraße) jetzt Berg-am-Laim-Str. / Baumkirchnerstr. eine Schwerpunktkontrolle durch. Dabei wird sowohl die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zur Schulzeit als auch die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht überwacht.

Alle Medienvertreter sind eingeladen am Freitag, 13.09.2019, um 07:30 Uhr die Kontrollstelle an der Kreuzung Ständlerstraße / Balanstraße zu begleiten.

 

 

 

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