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23.08.2019, PP München


Pressebericht vom 23.08.2019

Inhalt:

1224. Diebstahl aus Kellerraum nachträglich geklärt – Neuhausen

1225. Zweimal Trunkenheit im Verkehr durch E-Scooter-Fahrer – Stadtgebiet München

1226. Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster 69-Jähriger
-Lichtbild

1227. Sicherstellung eines Hundes führt zu Widerstandshandlung; zwei Polizeibeamte werden verletzt – Großhadern




1224. Diebstahl aus Kellerraum nachträglich geklärt – Neuhausen
Bereits im Zeitraum von Freitag, 01.03.2019, bis Samstag, 16.03.2019, verschaffte sich ein zum damaligen Zeitpunkt unbekannter Täter Zutritt zu einem Kellerraum eines Anwesens in der Sandstraße. Im Kellerraum wurde der Metallzaun eines Abteils verbogen, um schließlich über den Zaun in das Kellerabteil steigen zu können.

Der Täter entwendete dort einen Kasten Bier und eine Champagnerflasche im Wert von mehreren Hundert Euro und entfernte sich danach in unbekannte Richtung.

Während der Anzeigenaufnahme konnten durch die Polizeibeamten vor Ort mehrere Bierflaschen festgestellt werden, welche durch den Täter vermutlich geleert worden waren. Diese Flaschen wurden durch das zuständige Fachkommissariat für Spurensicherung untersucht.

Mit Hilfe des Bayerischen Landeskriminalamtes konnte die gesicherte DNA-Spuren beim Abgleich einem 16-Jährigen aus München zugeordnet werden. Dieser befindet sich aktuell aufgrund anderer Delikte in Untersuchungshaft.


1225. Zweimal Trunkenheit im Verkehr durch E-Scooter-Fahrer – Stadtgebiet München
Fall 1:
Am Freitag, 23.08.2019, gegen 03:45 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Frankfurter mit einem E-Scooter die Westenriederstraße in westliche Fahrtrichtung. Auf Höhe des Anwesens Westenriederstraße 29 verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte. Beim Sturz verletzte er sich im Gesichtsbereich.

Im Rahmen der anschließenden Unfallaufnahme konnte durch die Polizeibeamten deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Aufgrund dieser Alkoholisierung wurde im Anschluss eine Blutentnahme durchgeführt. Der Mann wird wegen Trunkenheit im Straßenverkehr angezeigt. Er wurde nach Abschluss aller Maßnahmen entlassen.

Fall 2:
Am Donnerstag, 22.08.2019, 05:20 Uhr, befuhr ein 27-jähriger Münchner mit seinem E-Scooter den Gehweg entlang des Odeonsplatzes in südliche Richtung. Er wollte die Brienner Straße über die Fußgängerfurt überqueren und stürzte hierbei. Die Fahrt und auch der Sturz konnten durch Polizeibeamte beobachtet werden.

Im Rahmen der anschließenden Unfallaufnahme konnte beim E-Scooter-Fahrer deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden, aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme durchgeführt und danach wurde er entlassen. Ihn erwartet nun auch eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Seit Einführung der E-Scooter (15.06.2019 bis zum 19.08.2019) wurden im Bereich des Polizeipräsidiums München insgesamt über 700 Trunkenheitsfahrten festgestellt.

Hinweis der Münchner Polizei:
Da es sich bei den Elektrokleinstfahrzeugen, worunter neben den E-Scootern auch die sogenannten Segways fallen, um Kraftfahrzeuge handelt, gelten auch die Regeln bezüglich Alkohol und Drogen für Kraftfahrzeuge, insbesondere die 0,5 Promille-Grenze. Aber bereits ab 0,3 Promille kann eine Straftat vorliegen, sofern eine alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit gegeben ist. Ab. 1,1 Promille liegt eine absolute Fahruntüchtigkeit vor.


1226. Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster 69-Jähriger – Fürstenried
Die 69-Jährige verließ gestern Vormittag gemeinsam mit ihrem Hund ihre Wohnung in der Bellinzonastraße und kehrte seither nicht zurück. Da sie als stark dement gilt und orientierungslos ist, wurde die Polizei mit der Vermisstensuche betraut.

Es ist davon auszugehen, dass sie sich gemeinsam mit ihrem Hund zu Fuß im Bereich Fürstenried aufhält. Weiter wird die Frau vermutlich nicht selbstständig auf fremde Personen zugehen, um diese um Hilfe zu bitten.

Beschreibung der Vermissten:
Weiblich, 69 Jahre alt, ca. 165 cm groß, ca. 71 Kilo schwer, kräftige Statur, rundes Gesicht, dunkelbraune, schulterlange Haare mit „Pony“, spricht gebrochen Deutsch und Russisch.

Sie führte ihren Hund, einen Jack Russel Terrier, weißes Fell mit braunen Ohren, Name „Stella“, graue Leine, mit sich.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Ergänzung: Die 69-jährige Seniorin wurde am 23.08.2019 in den Mittagsstunden im Bereich der Polizeiinspektion Germering (PP Oberbayern Nord) zusammen mit Ihrem Hund wohlbehalten und unversehrt durch Einsatzkräfte der PI Germering angetroffen.

Die Fahndung wurde daher gelöscht.



1227. Sicherstellung eines Hundes führt zu Widerstandshandlung; zwei Polizeibeamte werden verletzt – Großhadern
Am Mittwoch, 21.08.2019, gegen 16:45 Uhr, wurde die Münchner Polizei vom Veterinäramt um eine Amtshilfe bei der Sicherstellung eines Hundes gebeten. Der Hund war widerrechtlich in das Bundesgebiet eingeführt worden und musste in Quarantäne genommen werden.

Der 56-jährige Hundehalter zeigte sich im Vorfeld der Maßnahme uneinsichtig und unkooperativ und deshalb sollte die Sicherstellung mit Unterstützung der Polizei durchgeführt werden.

Als die Beamten und die Mitarbeiter des Veterinärsamtes gegen 17:00 Uhr an dem Mehrfamilienhaus in der Tratzbergstraße, in dem sich die Wohnung des Hundehalters befand, eintrafen, wollte der 56-Jährige ein Betreten des Treppenhauses verhindern. Im Verlaufe des Gespräches wurde er immer aggressiver und von den Beamten zur Seite geschoben, damit die Sicherstellung durchgeführt werden konnte. Dabei wehrte er sich und er musste überwältigt und gefesselt werden.

Bei den Widerstandshandlungen des 56-Jährigen wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Einer der beiden musste aufgrund einer Handverletzung im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Er ist momentan nicht dienstfähig.

Der 56-Jährige wurde wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und einer Körperverletzung angezeigt. Nach der Anzeigensachbearbeitung wurde er wieder entlassen.

Der Hund konnte vom Veterinäramt mitgenommen werden und er wurde für die Quarantäne ins Tierheim gebracht.

Der Hundewelpe war entgegen den tierseuchenrechtlichen Vorgaben ohne gültige Tollwutimpfung von Rumänien nach Deutschland verbracht worden. Ungeimpfte Hunde mit ungewisser Herkunft tragen ein Ansteckungsrisiko in sich und können, falls sie infiziert sind, die Krankheit auf andere Tiere oder Menschen übertragen.

Im vorliegenden Fall sind aus Sicht des Veterinäramts eine Tollwut-Quarantäne im Tierheim München und die Tollwut-Schutzimpfung die einzig angemessenen und praktikablen Maßnahmen, um ein potentielles Ansteckungsrisiko für andere Tiere und Menschen mit großer Wahrscheinlichkeit zu vermeiden und nachträglich die Einfuhrbedingungen zu erfüllen. Infolgedessen wurde vom Städtischen Veterinäramt München Sofortvollzug angeordnet und der Hund vorläufig sichergestellt.

Um Tiere aus dem Ausland nach Deutschland einzuführen, müssen tierseuchenrechtliche Bestimmungen eingehalten werden. Aus dem EU-Ausland müssen die Tiere mittels Transponder gekennzeichnet sein, sie müssen über eine gültige Tollwutimpfung verfügen und es muss ein ordnungsgemäß ausgefüllter und ausgestellter EU-Heimtierausweis mitgeführt werden. Wer hiergegen verstößt, handelt ordnungswidrig.

Bei Tierschutzverstößen wird fallspezifisch gehandelt. Falls tierseuchenrechtliche Bestimmungen nicht eingehalten wurden, werden die Tiere in der Tollwutquarantäne des Münchner Tierheims in Riem quarantänisiert. Solche Verstöße treten oft im Zusammenhang mit illegalem Welpenhandel auf.
Im Jahr 2018 wurden 37 Welpen sichergestellt und in Tollwutquarantäne verbracht.

 

 

 

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