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13.08.2019, PP München


Pressebericht vom 13.08.2019

Inhalt:

1186. Pressekonferenz
Aktueller Ermittlungsstand der EG Duo
-siehe Pressebericht vom 17.07.2019, Ziffer 1040
-siehe Pressebericht vom 19.07.2019, Ziffer 1051
-siehe Pressebericht vom 22.07.2019, Ziffer 1054
-Lichtbild

1187. Diebstahl aus einer Wohnung – Mittersendling

1188. Festnahme eines Kfz.-Aufbrechers – Olympiapark

1189. Festnahmen wegen Drogendelikten in zwei Münchner Clubs – Au/Altstadt

1190. Auffällige Person schreit antisemitische Parolen – Altstadt




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aufgefundene Schmutzfangmatte
1186. Pressekonferenz - Aktueller Ermittlungsstand der EG Duo -siehe Pressebericht vom 17.07.2019, Ziffer 1040, -siehe Pressebericht vom 19.07.2019, Ziffer 1051, -siehe Pressebericht vom 22.07.2019, Ziffer 1054, -Lichtbild
Wie bereits berichtet, gelten seit dem Samstag, 13.07.2019 eine 41-jährige Münchnerin und ihre 16-jährige Tochter als vermisst, weshalb vorerst die Sachbearbeitung vom zuständigen Kommissariat 14 übernommen wurde. Nachdem auch ein Gewaltdelikt nicht auszuschließen war, wurden bereits am Mittwoch, 17.07.2019 Beamte des Kommissariats 11 in den Vermisstenfall einbezogen.

Da sich im Verlauf der Ermittlungen ein Tatverdacht gegen den Ehemann ergeben hat, wird dieser als Beschuldigter zum Tatvorwurf zweier Tötungsdelikte geführt. Der Beschuldigte macht bislang keine Angaben zum Tatvorwurf. Aufgrund der erforderlichen umfangreichen Ermittlungen wurde bereits am Freitag, 19.07.2019, die Ermittlungsgruppe "EG Duo" mit 20 Beamten beim Kommissariats 11 gebildet.

Die weiteren intensiv geführten Ermittlungen erhärteten den Tatverdacht gegen den Beschuldigten, so dass am Sonntag, 21.07.2019 von Seiten der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehlsantrag beim Ermittlungsrichter gestellt wurde, der noch am selben Tag vom Ermittlungsrichter des Amtsgericht München erlassen wurde. Der Beschuldigte wurde noch am Sonntag, 21.07.2019 festgenommen.

Am Montag, 22.07.2019 wurde dem Beschuldigten der Haftbefehl vom zuständigen Ermittlungsrichter eröffnet und seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft.

Infolge der veröffentlichten Zeugenaufrufe gingen zwischenzeitlich knapp 100 Hinweise bei der Polizei ein.

Aufgrund der durchgeführten Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Beschuldigte engere Bezüge zu einem Waldstück (Truderinger Forst) nördlich der Putzbrunner Straße haben soll. Vor dem Hintergrund der Suche nach möglichen Leichenablageorten, kam es mit dem heutigen Tag zu insgesamt fünf Absuchen in diesem Gebiet mit sogenannten geschlossenen Polizeikräften (Bereitschaftspolizei) sowie mit Unterstützung der Hubschrauberstaffel, Tauchern und Diensthundeführern. Bei einer der Absuche konnten im genannten Waldstück eine Schmutzfangmatte und ein Teppich aufgefunden werden, die aus der Wohnung der Familie fehlen. Spurentechnische Untersuchungen auf der Matte und dem Teppich zeigten blutähnliche Antragungen. Weitergehende rechtsmedizinische Untersuchungen ergaben, dass es sich hierbei um Blutspuren von den beiden Opfern handelt.
Trotz der durchgeführten intensiven Absuchungsmaßnahmen mit über 650 Beamten, Einbindung der Hubschrauberstaffel, von Polizeitauchern, Diensthundeführern und schwerem technischen Gerät, konnten bislang die Leichen der beiden Opfer noch nicht gefunden werden.

Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sich mit Hinweisen in dem Fall an die Polizei zu wenden. Sollten Sie in dem genannten Suchgebiet verdächtige Wahrnehmungen machen, verständigen Sie bitte umgehend eine Polizeidienststelle.

Zeugenaufruf:
Wir bitten Personen, die ab Freitag, 12.07. Beobachtungen, insbesondere im Bereich der Ottobrunner Straße 31 und im sogenannten Truderinger Forst nördlich der Putzbrunner Straße, gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1187. Diebstahl aus einer Wohnung – Mittersendling
Am Freitag, 09.08.2019, gegen 12:00 Uhr, kam eine 83-jährige Rentnerin vom Einkaufen nach Hause. Als sie die Haustür aufsperrte, betrat eine bislang unbekannte Frau mit ihr das Wohnanwesen am Eichendorffplatz. Im Treppenhaus bot die Unbekannte dann an, die schwere Einkaufstasche der Seniorin zur Wohnung zu tragen. Dort angekommen ging die 83-Jährige in ihre Wohnung und die Frau blieb draußen.

Wenig später klingelte die Unbekannte und fragte, ob sie die Toilette benutzen dürfte. Die Seniorin ließ die Frau in die Wohnung. Während sich die Frau in der Toilette befand, klingelte eine zweite Frau an der Wohnungstür, gab sich als Schwester der anderen Frau aus und bot der Rentnerin Handtücher zum Verkauf an. Um die Seniorin abzulenken, dass ihre Komplizin unbemerkt ebenfalls in die Wohnung kam, verlangte die Frau aus der Toilette von der Rentnerin einen Zettel und einen Stift.

Obwohl sich die Schwester der 83-Jährigen ebenfalls in der Wohnung aufgehalten hatte, gelang es den beiden Täterinnen unbemerkt aus dem Schlafzimmer 800 Euro in Bar und verschiedene Schmuckstücke zu entwenden.
Den Diebstahl bemerkte die Rentnerin erst nachdem die beiden unbekannten Frauen bereits eine halbe Stunde verschwunden waren.

Die Täterinnen werden wie folgt beschrieben:
Weiblich, ca. 30 Jahre alt, ca. 162 cm groß, südländisches Aussehen, dunkle, kurze Haare, normale Statur, sprach gebrochenes Deutsch

Weiblich, ca. 168 cm groß, kräftige Statur, blonde, schulterlange Haare, sprach gebrochen Deutsch

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1188. Festnahme eines Kfz.-Aufbrechers – Olympiapark
Im Zeitraum von Dienstag, 30.07.2019, 21:00 Uhr, bis Freitag, 09.08.2019, 12:00 Uhr, wurde in einer Tiefgarage in der Nadistraße in insgesamt fünf Garagenboxen eingedrungen und die dort abgestellten Fahrzeuge aufgebrochen.

Darunter befand sich ein Pkw, BMW eines 75-Jährigen, der erheblich beschädigt wurde. Der 75-Jährige bemerkte den Einbruch am Samstag, 10.08.2019 und alarmierte die Polizei. In dem Fahrzeug konnte eine Reisetasche mit persönlichen Gegenständen inklusive Lichtbildausweis des späteren Täters aufgefunden werden.

Während der zeitaufwendigen Anzeigenaufnahme vor Ort, konnten durch die Polizeibeamten aus dem Garagenabteil, in dem der BMW des 75-Jährigen abgestellt war, Aufbruchsgeräusche wahrgenommen werden. Der Täter war an den Tatort zurückgekehrt und gerade dabei, erneut in die Garagenbox einzubrechen, um seine persönlichen Gegenstände abzuholen.

Der stark angetrunkene Beschuldigte, ein 19-jähriger Ungar, konnte noch am Tatort festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt werden. Er verfügt derzeit über keinen festen Wohnsitz.

Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl gegen den 19-Jährigen.


1189. Festnahmen wegen Drogendelikten in zwei Münchner Clubs – Au/Altstadt
Aufgrund von Erkenntnissen des Kommissariats 83 für Drogendelikte, dass es bei größeren Electro-Partys im Stadtgebiet München zu einem stark erhöhten Missbrauch und Verkauf harter Drogen (insbesondere chemischer Drogen und Kokain) kommt, wurden in der Nacht zum Sonntag, 11.08.2019, zwei Veranstaltungen in der Münchner Innenstadt schwerpunktmäßig durch Beamte der Drogenfahndung München und des Unterstützungskommandos München überwacht.

Im Laufe der Veranstaltungen konnten 16 Personen im Alter von 22 bis 45 Jahren wegen verschiedener Betäubungsmitteldelikte vorläufig festgenommen werden.

Eine der festgenommenen Personen verhielt sich äußerst unkooperativ und weigerte sich, nach dem Kokain bei ihm gefunden wurde, seine Lederhose wieder anzuziehen und verließ in Unterhose und Barfuß den Szeneclub im Innenstadtbereich. Ihm wurde durch das Sicherheitspersonal Hausverbot erteilt.

Zehn weitere Personen bekamen aufgrund vorangegangenen Drogenkonsums oder pöbelartigen Verhaltens einen Platzverweis erteilt und wurden aus den Clubs verwiesen.

Insgesamt konnten bei den Veranstaltungen umfangreiche Betäubungsmittel, wie Kokain, Amfetamin und XTC aufgefunden und sichergestellt werden.


1190. Auffällige Person schreit antisemitische Parolen – Altstadt
Am Montag, 12.08.2019, gegen 09:50 Uhr, wurde durch eine 33-jährige Zeugin beobachtet, wie ein 30-jähriger Münchner am Oberanger die Worte „Hitler“ und „Scheiß Juden“ in Richtung der Gebäude der Israelitische Kultusgemeinde schrie.

Die Zeugin verständigte die Polizei und der 30-Jährige konnte noch vor Ort angetroffen und kontrolliert werden.

Der offensichtlich verwirrte und orientierungslose 30-Jährige wurde auf die Polizeiinspektion 11 (Altstadt) gebracht und anschließend nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in ein Krankenhaus eingewiesen.

Ob mögliche strafrechtliche Tatbestände erfüllt wurden, wird geprüft.

 

 

 

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