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22.07.2019, PP München


Pressebericht vom 22.07.2019

Inhalt:

1054. Vermisstenfall in Ramersdorf; Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Mordes
-siehe Pressebericht vom 17.07.2019, Ziff. 1040
-siehe Pressebericht vom 19.07.2019, Ziff. 1051
-Lichtbilder

1055. Verhaltensauffälliger löst Polizeieinsatz aus – Messestadt Riem

1056. Einbruch in Reihenhaus - Moosach

1057. Festnahme nach Handtaschendiebstahl - Altstadt

1058. Mann nach Zusammenstoß mit Pkw schwer verletzt - Schwabing

1059. Räuberische Erpressung; drei Tatverdächtige festgenommen - Pasing

1060. Ungeklärter Todesfall; Identifizierung des Verstorbenen – Thalkirchen
-siehe 2. Nachtrag vom 24.06.2019, Ziff. 902

1061. Auffinden von Munition bei Unfallaufnahme - Au

1062. Festnahme eines Ladendiebs - Westend

1063. Verkehrsunfall im Trappentreutunnel - Sendling




1054. Vermisstenfall in Ramersdorf; Festnahme eines Tatverdächtigen wegen Mordes
-siehe Pressebericht vom 17.07.2019, Ziff. 1040
-siehe Pressebericht vom 19.07.2019, Ziff. 1051
-Lichtbilder

Wie bereits berichtet, sollen angeblich am Samstag, 13.07.2019, gegen 14:00 Uhr, eine 41-jährige Münchnerin mit ihrer 16-jährigen Tochter die gemeinsame Wohnung im Bereich der Ottobrunner Straße verlassen haben, um einkaufen zu gehen. Seitdem hatten die beiden keinen Kontakt mehr zu ihren Angehörigen oder anderen Personen.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand wird mittlerweile von einem Tötungsdelikt zum Nachteil der beiden Frauen ausgegangen. Als Tatverdächtiger wurde am Sonntag, 21.07.2019, gegen 18:45 Uhr, der 44-jährige Ehemann der 41-Jährigen (und Stiefvater der 16-Jährigen) festgenommen. Der Haftbefehl gegen ihn lautet auf den Tatvorwurf des Mordes. Der Tatverdächtige wird diesbezüglich heute im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Aufgrund der aktuell laufenden Ermittlungen können momentan keine weiteren Angaben zu einem möglichen Tatablauf und zum genauen Ermittlungsstand gemacht werden. Hierzu bitten wir um Verständnis.

Vielmehr erhofft sich die Münchner Polizei ergänzende Hinweise durch eine Erweiterung der Öffentlichkeitsfahndung. Die vorliegenden Bilder zeigen den Tatverdächtigen sowie die beiden Pkw der Familie, einen roten Hyundai i30 und einen anthrazitfarbenen VW Tiguan.

Zeugenaufruf:
Wir bitten Personen, die hinsichtlich des Tatverdächtigen sowie der beiden Pkw, insbesondere am Freitag, 12.07., Samstag, 13.07. oder Sonntag, 14.07.2019, Beobachtungen im Bereich der Ottobrunner Straße 31 oder auch an jeder anderen Örtlichkeit gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Link zur Sonderseite



1055. Verhaltensauffälliger löst Polizeieinsatz aus – Messestadt Riem
Am Freitag, 19.07.2019, gegen 19:45 Uhr, ging bei der Integrierten Leitstelle (ILST) ein Notruf ein. Der zunächst unbekannte Mann schilderte, dass er sich gerade in einem Einkaufszentrum im Stadtteil Messestadt Riem aufhalte und deutete an, dass er sich mit einem Messer umbringen würde.

Durch die ILST wurde auch die Einsatzzentrale der Münchner Polizei verständigt. Mit den übermittelten Daten des Anrufers konnte festgestellt werden, dass diese Person bereits einen ähnlichen Polizeieinsatz ausgelöst hat und eine bestimmte Verhaltensauffälligkeit zeigt.

Mit mehreren Streifen wurde nun in dem Einkaufszentrum nach der Person gesucht. Die Beamten trugen dabei anlassangemessene Schutzausrüstung. Nach kurzer Zeit konnte der Gesuchte in Begleitung einer weiteren männlichen Person erkannt und widerstandslos festgenommen werden. Er führte keinerlei Bewaffnung mit sich.

Zu keinem Zeitpunkt waren Besucher im oder im Umfeld des Einkaufszentrums gefährdet.

Der 30-Jährige stand erkennbar unter dem Einfluss von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt.

Eine erste Sichtung seines mitgeführten Mobiltelefons bestätigte die Annahme, dass auch dieser Notruf von diesem Telefon ausgeführt wurde. Die Kriminalpolizei prüft nun, ob sich der Münchner wegen eines Verstoßes des Missbrauchs von Notrufen und anderen Delikten verantworten muss.


1056. Einbruch in Reihenhaus - Moosach
In der Zeit von Freitag, 05.07.2019, 12:00 Uhr, bis Samstag, 20.07.2019, 18:00 Uhr, gelangten auf bisher unbekannte Art und Weise unbekannte Täter in ein Reihenhaus am Schöpferplatz.

Dabei entwendeten die Einbrecher Goldschmuck und Münzen im Wert von mehreren tausend Euro. Im Anschluss daran konnten sie unerkannt flüchten.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


1057. Festnahme nach Handtaschendiebstahl - Altstadt
Bereits am Sonntag, 21.04.2019, entwendete ein zu dieser Zeit unbekannter Mann Bargeld aus einem Rucksack, welchen ein 23-Jähriger am U-Bahnhof Haderner Stern vergessen hatte. Die Tat wurde durch eine Videoüberwachung aufgezeichnet.

Der vermeintliche Täter konnte durch einen Beamten des Kommissariats für Taschendiebstähle (Kommissariat 65) im Bereich der Altstadt wiedererkannt werden. Es handelt sich um einen 35-jährigen Münchner.

Der Tatverdächtige wurde am 18.07.2019 bei seinem Wohnsitz in der Münchner Innenstadt angetroffen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn zudem ein Vollstreckungshaftbefehl vorlag.

Der 35-Jährige wurde nach den entsprechenden polizeilichen Maßnahmen der Justizvollzugsanstalt überstellt.


1058. Mann nach Zusammenstoß mit Pkw schwer verletzt - Schwabing
Am Montag, 22.07.2019, gegen 01:10 Uhr, fuhr ein 38-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit seinem Taxi die Leopoldstraße stadtauswärts. Ein männlicher Fußgänger, dessen Identität bislang nicht festgestellt werden konnte, befand sich zu dieser Zeit im Bereich des Fahrbahnteilers auf Höhe des Bus- und U-Bahnhofes Münchner Freiheit. Er wollte die Fahrbahn in östlicher Richtung überqueren.

Der bislang Unbekannte trat unvermittelt und ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten, auf die Fahrbahn. Der Taxifahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste den Mann frontal. Mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer konnten den Verkehrsunfall beobachten.

Der Fußgänger wurde durch den Zusammenstoß lebensgefährlich verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

An dem Taxi entstand ein Schaden von ca. 4.500 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Leopoldstraße für ca. drei Stunden stadtauswärts gesperrt werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


1059. Räuberische Erpressung; drei Tatverdächtige festgenommen - Pasing
Am Sonntag, 21.07.2019, gegen 22:00 Uhr, befand sich ein 34-Jähriger auf dem Weg zu seinem geparkten Pkw und wurde unvermittelt von drei Unbekannten nach Geld für Zigaretten gefragt. Als er ablehnte, folgten ihm die drei.

Unvermittelt erhielt er von hinten einen Fußtritt an den Kopf und es wurde erneut Geld gefordert. Der 34-Jährige händigte aus Angst sein Bargeld aus. Trotzdem wurde er von einem der Tatverdächtigen erneut mit dem Fuß gegen den Kopf getreten. Daraufhin wurde die Herausgabe des Mobiltelefons gefordert.

Dem 34-Jährigen gelang schließlich die Flucht. Er konnte Passanten um Hilfe bitten, welche die Polizei verständigten.

Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnten die drei Personen, ein 37-Jähriger aus Norddeutschland sowie ein 24-Jähriger und 42-Jähriger mit polnischer Staatsangehörigkeit, welche in Deutschland ohne festen Wohnsitz sind, festgenommen werden.

Die drei Tatverdächtigen wurden der Haftanstalt im Polizeipräsidium München überstellt und werden im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Durch die Tritte erlitt der 34-Jährige leichte Verletzungen im Gesichtsbereich.


1060. Ungeklärter Todesfall; Identifizierung des Verstorbenen – Thalkirchen
-siehe 2. Nachtrag vom 24.06.2019, Z8iff. 902

Wie bereits berichtet, wurde am 23.06.2019, gegen 21:15 Uhr, in der Schäftlarnstraße im Servicekasten eines Lkw eine bislang unbekannte tote Person aufgefunden. Die Person konnte nun über einen DNA-Abgleich mit Verwandten identifiziert werden.
Es handelt sich um einen 34-Jährigen aus dem Irak. Die Angehörigen im Irak wurden bereits verständigt.

Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.


1061. Auffinden von Munition bei Unfallaufnahme - Au
Am Freitag, 19.07.2019, gegen 21:00 Uhr, wurde in der Seeriederstraße ein Verkehrsunfall aufgenommen. Im Anschluss der Unfallaufnahme gab ein 56-Jähriger an, dass er am selben Tag Munition aufgefunden habe, welche er der aufnehmenden Streife gleich übergeben wollte.

Die Munition befand sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Dach des Pkw. Bei näherer Inaugenscheinnahme wurde eine verrostete Panzergranate festgestellt. Daraufhin wurde der Bereich um den Pkw unverzüglich geräumt und weiträumig abgesperrt.

Durch hinzugezogene Spezialisten wurde die Panzergranate als gefährlich eingestuft. Sie wurde im Anschluss durch das TSG (Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes) und Kräfte der Berufsfeuerwehr München zur Autobahnabfahrt Daglfing gebracht und dort an einem abgeschiedenen Ort kontrolliert zur Sprengung gebracht.


1062. Festnahme eines Ladendiebs - Westend
Am Samstag, 20.07.2019, konnte ein Ladendieb in einem Lebensmittelgeschäft in der Schwanthalerstraße wiedererkannt werden. Die eintreffenden Polizeibeamten der Polizeiinspektion 14 (Westend) stellten vor Ort fest, dass der 32-jährige Tatverdächtige am 18.07.2019 insgesamt 56 Flaschen Alkoholika im Wert von ca. 800 Euro entwendet hatte.

Es ergab sich der dringende Verdacht, dass der 32-jährige Rumäne gewerbsmäßig mit gestohlenen Alkoholika handelt. Nachdem dieser in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde er dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl.


1063. Verkehrsunfall im Trappentreutunnel - Sendling
Am Montag, 22.07.2019, gegen 04:15 Uhr, befuhr ein 53-Jähriger mit seinem Lkw den Mittleren Ring von der Garmischer Straße kommend in Fahrtrichtung Nord.

Kurz vor der Einfahrt zum Trappentreutunnel kam er aus bisher unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und fuhr gegen eine Licht- und Schrankenanlage, welche sich unmittelbar vor der Tunneleinfahrt befindet.

Das Fahrzeug schlitterte schließlich entlang der Tunnelwand und kam dort zum Stehen. Das Führerhaus des Lkw wurde dabei stark beschädigt.

Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

An der Unfallstelle lief Diesel aus, welches durch die Feuerwehr gebunden werden musste. Der Schaden am Lkw und den Verkehrseinrichtungen beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme und der Reinigungsarbeiten musste der Tunnel bis ca. 09:00 Uhr gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

 

 

 

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